Leben
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Mhmm... Fondue. Aber es gibt noch vieles mehr! bild: watson / material: shutterstock

User Unser

Das sind unsere 11 liebsten Schweizer Spezialitäten – und deine?



User Unser, es ist mal wieder an der Zeit, deine kostbare Meinung zu erfragen! Wir sind heute auf der Suche nach den leckersten aller Schweizer Köstlichkeiten – am besten direkt mit Rezept, damit wir uns alle daran erfreuen können.

Wie immer bei diesem Format haben wir eine kurze Umfrage in der watson-Redaktion durchgeführt und präsentieren dir zuerst ...

Unsere 11 liebsten Schweizer Spezialitäten:

Apfelrösti

Empfohlen von Dani Huber

Kennst du das merkwürdige Gericht «Apfelrösti»? Ein «Arme Leute»-Gericht aus meiner Jugendzeit, dient der Verwertung von altem Brot. Gab es oft am Abend, und ich hatte es tatsächlich sehr gern.

Hubinis Rezept:

Und hier noch ein alternatives Rezept, ohne Ei, dafür mit Rosinen (Igitt!).

PS: Dani Huber mag nicht nur Rosinen nicht ... «Werdet wach! Zwiebeln sind das Schlimmste, das es gibt!»

Video: watson/Daniel Huber, Emily Engkent

Safranrisotto

Empfohlen von Sergio Minning

Ich muss natürlich den Walliser raushängen lassen ... Meine Empfehlung ist daher: Safranrisotto. Es gibt unzählige Risotto-Varianten, aber am besten ist definitiv der Safranrisotto nach Munder-Art.

«Munder-Art», hä, was?

Mund war lange die einzige Gemeinde in der Schweiz, in welcher Safran angebaut wurde. Dieser zählt zudem zum besten Safran der Welt.

Crocuses, pictured on October 25, 2013, in Mund, canton of Valais, Switzerland. In Switzerland, saffron has been cultivated only in Mund for centuries. 130 planters work there, but nobody can make a living from saffron. A kilogram of saffron is worth between 18,000 and 20,000 Swiss Francs, but the 18,000 square meters only yield between 1.5 and 4 kilograms, depending on the weather. The harvest is usually in October, but this year it is late as a result of the weather conditions. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Krokusse, aufgenommen am Freitag, 25. Oktober 2013, in Mund. In der Schweiz wird nur in Mund Safran angebaut, und das seit Jahrhunderten. 130 Pflanzer arbeiten hier, wobei niemand vom Safran lebt. Zwar bringt ein Kilogramm Safran zwischen 18'000 und 20'000 Franken ein. Die 18'000 bepflanzten Quadratmeter werfen aber nur zwischen 1,5 und 4 Kilogramm ab, je nach Witterung. Geerntet wird normalerweise im Oktober. Dieses Jahr ist die Ernte witterungsbedingt verspaetet. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Krokusse in Mund. In der Schweiz wird nur in Mund Safran angebaut, und das seit Jahrhunderten. Bild: KEYSTONE

Beinahe jährlich zur Saison kommen internationale Filmteams ins Wallis, um bei der Ernte und Verarbeitung dabei zu sein. Das ist doch Beweis genug dafür, dass es sich um den besten Risotto handeln muss. Perfekt wird das Mahl mit einem trockenen Weisswein – natürlich auch aus dem Wallis.

PS: Risotto-Grundrezept – so geht's!

Züri Gschnätzlets

Empfohlen von Adrian Bürgler

Weil es zwar absolut ungesund, aber auch ultimativ geil ist. Kalbfleisch, Pilze, Butter, Rahm und dazu eine knusprige Butterrösti. Besser geht es kaum. Auf die Nierli aus dem Original-Rezept kann ich persönlich gut verzichten, aber wer es mag nur zu. Wer es nicht selber kochen mag, dem empfehle ich einen Besuch im Zunfthaus zur Waag. Dort gibt es das beste Züri Gschnätzlets der Stadt.

Die Online-Rezepte sind nicht gut genug, hier mein eigenes:

Ihr braucht:

Zubereitung:

So oder so ähnlich sollte es schlussendlich aussehen:

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bild: shutterstock

Riz Casimir

Empfohlen von Simone Meier

1952 kam Mövenpick auf eine fantastische Idee: Das Riz Casimir. Es war eingeschweizerte Exotik. Beinahe indisch, aber nicht scharf. Und die Unschärfe dann auch noch durch Rahm abgemildert. Dazu Früchte wie bei einem chinesischen Süss-Sauer-Gericht. Und so kam vieles zusammen – süss, salzig, cremig und die Wärme der Currymischung –, das wir ganz einfach als unglaublich angenehm wahrnehmen. Comfort Food eben.

Für mich auch fast 70 Jahre nach seiner Erfindung noch ein Favorit. Hier das Original-Rezept von 1952. Ich rate allerdings dringend dazu, auf Peperoni und Korinthen zu verzichten und stattdessen lieber noch etwas feinen Büchsenpfirsich zu verarbeiten. Und nicht sparsam mit der Schärfe sein!

Appenzeller Biberli

Empfohlen von Ralf Meile

Falls ihr das tatsächlich mal selbst machen wollt:

Auch ein Biberli, aber ein anderes.

ARCHIVBILD --- ZUM TAGESGESCHAEFT DER FRUEHJAHRESSESSION AM MITTWOCH, 20. MAERZ 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG --ARCHIV - Ein Biber, fotografiert am 15.07.2009 in Düren nahe Köln. In Bayern hat sich die Zahl der Biber in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Die SPD fordert nun Neuregelungen beim Ausgleich von Biberschäden. (zu dpa «Immer mehr Biber in Bayern - SPD fordert besseren Schadensausgleich» vom 12.06.2017) (KEYSTONE/DPA/A3724/_Felix Heyder)

Bild: DPA

Walliser Tomatenfondue

Empfohlen von Peter Blunschi

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bild: shutterstock

Fondue ist der Klassiker schlechthin. Unter den zahlreichen Variationen schmeckt mir das im Wallis beliebte Tomatenfondue am Besten. Es hat nicht nur eine schöne Farbe, die Tomaten geben dem sämigen Käse eine fruchtige Note.

Polenta mit Luganighe

Empfohlen von Dani Schurter

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Eine rustikale Platte bestehend aus Polenta und verschiedenem Grillgut. bild: shutterstock

Ich möchte etwas typisch Tessinerisches vorschlagen: Polenta mit Luganighe. Alternativ kann man auch Salsicce nehmen, also die langen italienischen Grillwürste.

Oder falls man die Würste nicht in Wurstform wünscht:

Ghackeds & Hörnli mit Apfelmuus

Empfohlen von Pascal Scherrer

Bei mir ist es Ghackeds & Hörnli MIT Apfelmuus. Ohne geht nicht. Lame, aber gut.

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Apfelmus nicht vergessen! VIEL Apfelmus! bild: shutterstock

Älplermagronen

Empfohlen von Emily Engkent

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte:

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bild: shutterstock

Schlotzige Spätzlipfanne

Empfohlen von Leo Helfenberger

Die besten Schweizer Rezepte sind eben die, die wir in Österreich abgekupfert haben. Und dann noch etwas mehr Käse und Eier drauf, die Proteine sind eben wichtig. Es ist das perfekte Rezept für auf die Alphütte oder vor dem Ausgang, also universell verwendbar.

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bild: shutterstock

Schoggi-Creme für 4 Personen

Empfohlen von Patrick Toggweiler

Büchsenöffner sanft ansetzen und die Büchse bis 1 Zentimeter vor der Gesamtumdrehung einschneiden.

Deckel nach hinten klappen.

Das Ganze viermal wiederholen.

Löffel und Büchsen aushändigen.

Das Familienmitgleid, das die ganze Büchse nicht schafft, auslachen/ausstossen/enterben.

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Und wenn Gäste kommen, einfach in eine Schüssel umleeren. bild: shutterstock

Bonus:

Und zum Abschluss wollen wir euch auch diesen Input nicht vorenthalten – leider ohne Rezept:

Und jetzt du: Verrate uns deine Rezepte in der Kommentarspalte!

(lis)

22 mexikanische Gerichte to #MakeMexicoGreatAgain

Sorry Schweiz, ich muss mit dir über das Gipfeli reden ...

Video: watson/Emily Engkent, Lea Bloch

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227 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
kisimirö
06.10.2020 11:10registriert June 2018
Zu Nummer 11 habe ich eine kleine Ergänzung: die Stalden Creme schmeckt um einiges besser wenn man die Büchse mit der dazugehörigen Metalllasche am Deckel öffnet
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La Plaga
06.10.2020 11:27registriert July 2017
Keine Capuns dafür Riz Casimir?🤮
35963
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homo sapiens melior
06.10.2020 11:27registriert February 2017
Fotzelschnitten
Raclette
Gschwellti
Aargauer Rüeblichuechä
Zigerchrapfe
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