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Wer wird Millionär: Diese WWM-Frage tut vielen Schweizern im Herzen weh

Diese WWM-Frage tut vielen Schweizern im Herzen weh

07.10.2026, 11:1407.10.2026, 11:26

Bei RTL läuft derzeit die 3-Millionen-Euro-Woche: viermal «Wer wird Millionär?» hintereinander, wobei bei der vierten Sendung alle Kandidatinnen und Kandidaten, die bereits mindestens 16'000 Euro erspielt haben, erneut die Möglichkeit erhalten, auf den «heissen Stuhl» zu kommen. Dazu müssen sie aber einen Teil ihres Gewinns aufs Spiel setzen, im Gegenzug erhalten sie die Möglichkeit, um ganze drei Millionen Euro zu zocken.

So viel zum Modus. Nun zum Quiz: Am Dienstag war die Generation «Ü30» am Zug und als dritte Kandidatin versuchte sich Petra van Triel, die es laut Günther Jauch altersmässig «gerade noch in die 30 bis 65 Jahre» schafft. Im Gegensatz zu früheren Kandidatinnen, die den Moderator mit ihrer Redseligkeit bisweilen an seine Grenzen brachten, spricht Frau van Triel eher «kein Wort zu viel», so Jauch.

Günther Jauch bei Wer wird Millionär
Günther Jauch begrüsste am Dienstag zunächst drei Frauen auf dem Stuhl gegenüber.Bild: RTL/stefan gregorowius

Tatsächlich erfährt man von den Gedankengängen der selbständigen Kauffrau nichts, ausser den jeweiligen Buchstaben zur richtigen Antwort. Dabei könnte man meinen, Petra van Triel hätte einiges zu erzählen, hatte sie sich doch 27 Jahre lang (!) für «WWM» beworben, bevor es am Dienstag endlich klappte.

Die Kandidatin schlägt sich aber wacker. Bei der 16'000-Euro-Frage bleiben ihr noch der 50-50- sowie der Telefonjoker. Die Frage dürfte vielen Schweizer Zuschauerinnen und Zuschauern einen kleinen Stich ins Herz verpasst haben, denn sie erinnert an ein äusserst schmerzhaftes Kapitel in der Schweizer Sportgeschichte. Die Frage lautete wie folgt:

16'000 Euro: Fünf Finalteilnahmen, fünf Niederlagen bei den letzten 13 Turnieren – das ist die bittere WM-Bilanz der ...?
An dieser Umfrage haben insgesamt 1204 Personen teilgenommen

Da sie die Antwort nicht kennt, bemüht van Triel den 50-50-Joker. Doch es bringt ihr zunächst nichts – zu gut erscheint ihr wohl die Schweizer Eishockey-Nati. Als die Möglichkeiten B und D übrig bleiben, meint sie nämlich: «Schweizer im Eishockey?! Nee!»

Die Kandidatin überlegt jedoch nochmal und kommt zum Schluss, dass eine fünfmalige Finalqualifikation der Niederländer im Fussball noch deutlich unwahrscheinlicher erscheint – und entscheidet sich am Ende doch für die korrekte Antwort.

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Bei der folgenden 32'000-Euro-Frage muss die Kauffrau jedoch die Segel streichen. Schade, denn es ist eine spannende Frage:

32'000 Euro: In welchem Land kommt das höchste Parlament traditionell nur einmal im Jahr für ein bis zwei Wochen zusammen?
An dieser Umfrage haben insgesamt 606 Personen teilgenommen

Zwar hat Petra van Triel noch die Möglichkeit, jemanden anzurufen. Doch der Telefonjoker – mit Doktortitel, notabene – weiss die Antwort nicht («Ich meine, Grossbritannien, aber bin mir nicht sicher …») Vielleicht lag es daran, dass es sich beim Doktor nicht um einen der Politikwissenschaften, sondern um einen Dermatologen handelte …

Immerhin: Die Kandidatin, die 27 Jahre auf einen Auftritt wartete, darf am Donnerstag gleich nochmal antreten.

(lak/ome)

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