Winterthur verbietet auch Smartwatches während der Schulzeit
Mit diesem Entscheid trage die Schulpflege der zunehmenden Verbreitung und den Funktionen aktueller Geräte Rechnung, teilte diese am Montag mit. Insbesondere Geräte mit Aufnahme- und Kommunikationsfunktionen seien «ein Risiko für den Datenschutz und für einen ungestörten Unterricht».
Eine Umfrage bei den Schulen der Stadt Winterthur habe gezeigt, dass die Regelung zur Handynutzung mehrheitlich gut funktioniere und sich in der Praxis bewährt habe, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Gleichzeitig sei deutlich geworden, dass neue Gerätetypen ähnliche Herausforderungen mit sich brächten wie Handys. Die Schulpflege reagierte darauf mit einer Erweiterung der bestehenden Regelung.
Die angepasste Regelung entspricht der bisherigen Handhabung von Handys an Schulen: Private digitale Geräte müssen während der Schulzeit auf dem gesamten Schulareal ausgeschaltet und nicht sichtbar verstaut sein. Ausnahmen seien nur mit ausdrücklicher Bewilligung durch die Lehrpersonen oder die Schulleitung und ausschliesslich für schulische Zwecke möglich. (sda)
