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Arbeitswelt

Bell Basel: 13 Personen nach Chemieunfall im Spital.

ARCHIV - ZUR MELDUNG ZUM JAHRESERGEBNIS 2018 VON BELL AM MITTWOCH, 13. FEBRUAR 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Lastwagen und ein Gebauede der Bell Gruppe, fotografiert  ...
Bild: KEYSTONE

13 Menschen nach Chemieunfall bei Bell in Basel im Spital

10.04.2019, 01:5510.04.2019, 01:55

In einem Produktionsbetrieb des Fleischverarbeiters Bell in Basel ist es am Dienstag zu einem Chemieunfall gekommen. Dabei trat laut Polizei Ammoniak aus. 13 Personen wurden zur Kontrolle in Spitäler gebracht. Für die Umwelt bestand der Behörde zufolge keine Gefahr.

Arbeiter hätten kurz nach 21 Uhr im Inneren eines Produktionsgebäudes an der Neudorfstrasse das Ventil einer Kälteanlage ausgewechselt, als «eine kleine Menge» Ammoniak ausgetreten sei, teilte die baselstädtische Staatsanwaltschaft in der Nacht auf Mittwoch mit.

Die Arbeiter flüchteten in der Folge auf das Dach der Halle. Von dort wurden sie von der Feuerwehr mit einer Leiter gerettet.

Messungen und Abklärungen durch Spezialisten ergaben laut der Staatsanwaltschaft, dass keine Gefahr für die Umwelt bestand. Der Grund der Havarie ist noch nicht geklärt und Gegenstand von Ermittlungen.

Basel ist einer von über einem Dutzend Standorten des Fleischverarbeiters Bell in der Schweiz. In der Stadt befindet sich ebenfalls der Hauptsitz. Das Unternehmen mit Marken wie Eisberg, Hilcona und Hügli beschäftigt in 15 Ländern total über 12'000 Mitarbeitende und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über vier Milliarden Franken. 2019 feiert der Betrieb den 150. Geburtstag von Firmengründer Samuel Bell. (sda)

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