Schweiz
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ARCHIVBILD ZUR MK DER ALLIANZ GEGEN WAFFENEXPORTE, AM MONTAG, 10. SEPTEMBER 2018 - Ammunition of the Minimi (light machine gun, LMg 05), pictured on June 17, 2013, in the recruit school for parascouts of the Swiss army in Altmatt, canton of Schwyz, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Munition des Minimi (Leichtes Maschinengewehr 05, LMg 05), aufgenommen am 17. Juni in der Rekrutenschule fuer Fallschirmaufklaerer-Rekruten in Altmatt, Kt. Schwyz. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Munition für das leichte Maschinengewehr 05, hier in der Rekrutenschule für Fallschirmaufklärer in Altmatt im Kanton Schwyz. Bild: KEYSTONE

Die Armee muss die Hälfte ihrer Munition entsorgen – der Wert: rund 1.7 Milliarden

Das Munitionslager der Armee ist 3.4 Milliarden Franken Wert – in den nächsten 15 Jahren wird die Hälfte der teuer eingekauften Geschosse entsorgt. Sicherheitspolitiker fordern Antworten.

Lorenz Honegger / ch media



Fast jeder kennt die Geschichte vom WK-Soldaten, dem die Vorgesetzten am Ende des Kurses den Befehl geben, grundlos Munition zu verschiessen, damit das Budget im nächsten Jahr nicht gekürzt wird. Diese Praxis mag für Aussenstehende verschwenderisch klingen, doch tatsächlich ist das ein vergleichsweise sinnvoller Einsatz der teuer eingekauften Geschosse.

Wie Recherchen der «Schweiz am Wochenende» zeigen, wird die Armee in den nächsten 15 Jahren die Hälfte ihres Munitionsbestandes verschrotten. Dessen Gesamtwert beträgt laut der Staatsrechnung 3.4 Milliarden Franken. Jedes zweite Geschoss wird ungebraucht entsorgt.

Das Militär verschrottet die Munition aus Altersgründen oder weil die dazugehörigen Waffensysteme ausser Dienst gestellt werden. Die Verschrottung verursacht jährliche Kosten von über zehn Millionen Franken.

Das Verteidigungsdepartement (VBS) bestätigt die Information auf Anfrage, will aber «aus Sicherheitsgründen» nicht bekannt geben, welche Munitionsgattung in welchem Umfang in ihren Beständen liegt und von der Entsorgung betroffen ist. Nimmt man den Gesamtwert des aktuellen Munitionsbestandes zum Massstab, entsorgt die Armee in den kommenden eineinhalb Jahrzehnten Geschosse im Wert von 1.7 Milliarden Franken.

Erst kaufen, dann verschrotten

In seiner Stellungnahme betont das Departement, alle Munition habe eine begrenzte Haltbarkeit. Die Hersteller gäben in der Regel Garantien von höchstens zehn Jahren, manchmal auch nur wenige Jahre. Könne die Sicherheit nicht mehr garantiert werden, müsse die Munition entsorgt werden. Die Rüstungsbehörde Armasuisse bemühe sich, die Lebensdauer durch eine gute Lagerung und Überwachung auszudehnen.

Das ist aber nur ein Teil der Geschichte. Während die Armee jedes Jahr Munition im Wert von Dutzenden Millionen Franken verschrottet, beantragt sie dem Parlament im gleichen Rhythmus den Kauf neuer Geschosse.

Bundesraetin Viola Amherd spricht an einer Medienkonferenz, am Montag, 17. Juni 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Viola Amherd am 17. Juni in Bern. Bild: KEYSTONE

Verteidigungsministerin Viola Amherd betonte in der Sommersession zwar, die Armee habe in den letzten Jahren durchschnittlich 40 Prozent weniger Munition beschafft als noch vor zehn Jahren. Im aktuellen Rüstungsprogramm sind aber immer noch 147 Millionen Franken vorgesehen. 2017, als unerwartete Gelder frei wurden, sogar 381 Millionen Franken.

Linke Sicherheitspolitiker versuchen jeweils erfolglos, die Beträge nach unten zu korrigieren. Bei Rüstungsbeschaffungen funktioniert der bürgerliche Block wie eine gut geölte Maschine.

Sicherheitskommission nimmt sich dem Thema an

Auf die grossen Mengen verschrotteter Munitionsbestände angesprochen reagieren indes auch rüstungsfreundliche Politiker besorgt. Der Schwyzer SVP-Ständerat Alex Kuprecht kündigt an, er werde das Ausmass der Entsorgung in der nächsten Sitzung der sicherheitspolitischen Kommission im August zum Thema machen. Vielleicht gäbe es die Option, nicht gebrauchte Munition an Schützenfeste abzugeben oder für WK-Einheiten einzuplanen.

Beat Flach, GLP-AG, folgt einer Debatte an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 14. Juni 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Überrascht: Nationalrat Beat Flach. Bild: KEYSTONE

Auch der Aargauer GLP-Nationalrat Beat Flach zeigt sich überrascht: «Mir war nicht bewusst, dass derart viel Munition entsorgt wird.» Es sei natürlich nicht die Idee, dass man die Geschosse nach dem Kauf «ein paar Mal auf dem Pallett herumschiebt und dann entsorgt».

Einer, der seit längerem vermutet, dass die Armee im grossen Stil alte Munition vernichtet, ist der grüne Sicherheitspolitiker Balthasar Glättli. Er sagt: «Das effektive Ausmass der Entsorgungen ist noch grösser, als ich befürchtet habe.» Weitere solche Debakel könnten nur verhindert werden, wenn die bürgerliche Mehrheit ihre Kritik an den «Wunschzetteln des VBS» nicht nur in den Medien äussere, sondern bei den Abstimmungen zu den Rüstungsprogrammen auch danach handle.

Eine Strategie zur Reduktion der Verschrottungsmenge sind laut Verteidigungsdepartement Simulatoren, welche die Armee im Ausbildungsbetrieb künftig vermehrt einsetzen wolle. Die Ausbildung werde dadurch günstiger, effizienter und umweltfreundlicher. Jedoch würden auch bei Simulationen oft Markiermunition oder Rauchkörper benötigt. Das Einsparpotenzial hänge vom Waffensystem ab.

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258Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • atomschlaf 14.07.2019 22:05
    Highlight Highlight Diese Skandalisierung ist lächerlich.
    Eine einsatzbereite Armee braucht nun mal Munitionsreserven und auch Munition hält nicht ewig.
    Statt dumm rumzumotzen sollten wir froh sein, dass die Munition nicht für irgendwelche kriegerischen Ereignisse benötigt wurde.
  • malu 64 14.07.2019 13:28
    Highlight Highlight Die ganze Armee und ihre Antiquitäten sind nur peinlich und verbrauchen sinnlos Geld und verschmutzen die Umwelt.Die Bedrohungen heute sind ganz anders. Jeder wird versuchen seine Haut zu retten. Ich kenne auch niemand, der im Falle eines Krieges seine Gesundheit opfern würde, um die Schweiz zu verteidigen.
  • TheRealSnakePlissken 13.07.2019 23:54
    Highlight Highlight Ich hatte mal mit einem Versicherungsfall aus Deutschland zu tun. Die Bundeswehr hatte nach Ende des kalten Krieges zu viele Panzergranaten. Anstatt sie zu entsorgen, machte der Hersteller das Angebot, die alten Granaten umzurüsten „für Übungszwecke“, quasi Recycling. Ging dann gründlich schief, auch mit Personenschäden ...
  • TheDoctor 13.07.2019 23:37
    Highlight Highlight Und dann ist da noch das leidige Thema Umwelt/Klima........ Schande, die ganze Energie, die bei Produktion und Verschrottung der Armee drauf geht. Und die armen Minensklaven, öhm, Minenarbeiter, die diese Tonnen und Abertonnen von Blei und was sonst noch alles zu Tage förderten etc.
  • Tiny Rick 13.07.2019 21:37
    Highlight Highlight Bei ca. 5Mio. Steuerpflichtiger Bürger in der Schweiz wurden mal kurz von jedem ca. 340.- in die Tonne geworfen... das Geld hätte ich besser verbraten können...
    • TheDoctor 14.07.2019 10:27
      Highlight Highlight Das Geld war schon futsch, als die Armasuisse damit die RUAG subventioniert hat.
    • zeromaster80 14.07.2019 10:31
      Highlight Highlight 22.60 pro Jahr und Steuerzahler, man sollte sich von dieser absichtlich täuschenden Zahl von "1.7Mrd" lösen. Derweil werden 560 pro Nase für Entwicklungshilfe und über 4400 pro Nase für Soziales ausgegeben. Etwas Relationen schaffen für die linken Wutbürger.
    • ands 14.07.2019 11:35
      Highlight Highlight Verteilt über 15 Jahre. Macht weniger als 2 Franken pro Monat. Und wenn du nicht überdurchschnittlich gut verdienst noch deutlich weniger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • imposselbee 13.07.2019 20:20
    Highlight Highlight Ganz schöner Aufwand für zwei Tage aktiven Krieg, den die Schweiz standhalten könnte. Strategisch gesehen, wäre es doch sinnvoller, wenn einige Länder auf uns angewiesen wären, anstelle wir nur von anderen. Wenn wir uns z.B. auf die Produktion von sauberem Strom spezialisieren würden und einen dermassen Überschuss produzieren, dass unsere Nachbarländer abhängig von uns würden, bestünde ein strategisches Interesse uns zu schützen. Geld drucken kann die EU mittlerweile auch selber und wie die EU uns mittlerweile behandelt, sollte uns eventuell auch zu denken geben.
    • Hierundjetzt 14.07.2019 10:23
      Highlight Highlight Letzter Satz ist unzutreffend.Das Rahmenabkommen haben wir, ja wir, ausgehandelt. Nicht eine fremde Macht 😏
    • Focke 14.07.2019 10:25
      Highlight Highlight das mit der abhängigkeit haben wir auch verschlafen. die eu kommt gut ohne uns klar. 😉👌🏼
    • Rabbi Jussuf 14.07.2019 15:59
      Highlight Highlight 1$
      Deutschland ist bereits von uns abhängig, was den Strom betrifft und wird es in Zukunft noch mehr sein.

      Focke
      Stimmt, den Brexit hat die EU auch ohne uns geschafft. Mit Von der Leyen als neuer Junker schafft sie bestimmt noch einiges mehr ohne uns.
  • Froggr 13.07.2019 20:00
    Highlight Highlight Wennschon sollen sie die Munition verschiessen dürfen. Ein bisschen Spass muss sein!
  • Hierundjetzt 13.07.2019 19:17
    Highlight Highlight Klar. Für den Ernstfall vorsorgen. Das verstehe ich. NUR, es ist nicht heute Frieden und morgen, päng Krieg. Das dauert Jahre bis es soweit ist. In Deutschland von 1929 - 1939. Auch das uns die Amerikaner morgen Demokratie bringen ist unwahrscheinlich. Aktuell geht man von 30 Jahre Vorlaufzeit aus.

    30 (!)

    Daher ist diese Bevorratung ein absoluter Luxus, den wir uns nicht leisten müssen.
    • DonDude 14.07.2019 00:03
      Highlight Highlight Dies ist aber nicht dein Ernst???
      Heute kann es innerhalb weniger Monate zum bewaffneten Konflikt kommen.
      Wie erklären sie sich den arabischen Frühling? Die Krim? Den Kosovo Krieg? 30Jahre Vorlaufzeit?
      😂😂😂😂 YMMD
    • Hierundjetzt 14.07.2019 10:21
      Highlight Highlight Ok. Jetzt ganz langsam für Dich.

      Wir leben in der Schweiz. In Europa. Nicht in Tunesien. Nicht im Kaukasus oder Ost-Timor

      DE, FR, IT (die mächtigste Staaten der Welt) sind unsere Nachbarn.

      Gibts in Frankreich einen Krieg? Wird auf Genf Anspruch erhoben? Nein? Kriegerische Truppenbewegungen in Deutschland? Terror an der Tessiner Grenze?

      Also. Ganz ruhig lieber Freund. Alles ist gut.
    • Focke 14.07.2019 10:30
      Highlight Highlight ähm 9/11 und afghanistan? desert storm? georien, arabischer frühling & ukraine sind gerade bsp welche deiner ausage wiedrsprechen
  • Seppel 13.07.2019 16:28
    Highlight Highlight In der guten alten Zeit, konnte man das Zeug doch noch einfach in den Thunersee kippen... weis nicht wo das Problem liegt 🤔
    • Ueli der Knecht 14.07.2019 00:10
      Highlight Highlight Das Mattenquartier in Bern, Seppel. Weil wenn der Thunersee überschwappt, leidet s'Mättu.
  • paco95 13.07.2019 15:44
    Highlight Highlight Ein Feuerlöscher ist eigentlich der Perfekte Vergleich in dieser Situation. Man hat ihn, hofft ihn niemals einsetzen zu müssen aber ihn nicht zu ersetzen wäre fahrlässig.
    • Dreamtraveller 14.07.2019 08:04
      Highlight Highlight Der Vergleich schwankt. Mit einem Feuerlöscher löscht man ein Feuer. Mit unserer Armee gewinnt man aber keinen Krieg.
    • paco95 14.07.2019 10:05
      Highlight Highlight Man bekämpft Feuer. Ob man es löscht, hängt davon ab wie du den Feuerlöscher einsetzt .
    • Ronlinc 14.07.2019 10:06
      Highlight Highlight Also kein Feuerlöscher für Dich!
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerRaucher 13.07.2019 15:10
    Highlight Highlight Sinnbild für unsere Gesellschaft. Auch in der Schweiz gibt es Menschen die jeden Rappen drehen müssen um durch den Monat zu kommen. Und dann liest man mal eben das 1.7 Milliarden für Munitionsverschrotten ausgegeben wird. Einfach krank.
    • Rabbi Jussuf 13.07.2019 17:16
      Highlight Highlight Der Raucher
      Lies doch den Artikel richtig. Da wird gemutmasst, dass die zu entsorgende Munition 1,6 Milliarden koste. An anderer Stelle heisst es, dass jährlich im Wert von "Dutzenden von Millionen" verschrottet würde.
  • Rabbi Jussuf 13.07.2019 14:06
    Highlight Highlight Anscheinend kapiert hier niemand so richtig, wo der Knackpunkt ist.
    Es muss für einen Ernstfall genug Munition vorhanden sein. Das muss aber wesentlich mehr sein, als jährlich im Militär zu Übungszwecken (RS, WK) verschossen wird.
    Darum muss alte Munition entsorgt werden und der Bestand gleichzeitig erneuert werden.
    • Lucida Sans 13.07.2019 16:08
      Highlight Highlight Und wozu? Falls die Russen kommen? Oder die EU?
    • DelliSiech 13.07.2019 16:26
      Highlight Highlight In den letzten zwei Jahrzehnten war schlicht keine Bedrohungslage vorhanden, die solche Vorräte an Munition gerechtfertigt hätte!

      Wer etwas anderes behauptet hat finanzielle Interessen oder leidet an einer Psychose!

    • Markus97 13.07.2019 17:09
      Highlight Highlight @DelliSiech Googeln Sie mal wie die Bedrohungslage in den 1930ern war. Schauen Sie mal wie die Stabilität der Länder ausserhalb von Nordamerika und Europa ist. Das nie mehr etwas passieren kann ist ein grosser Irrglaube. Man weiss nie, und die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten ist nunmal die Aufgabe der Armee. Das Kostet Geld.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Serdena auf der Erbse 13.07.2019 13:53
    Highlight Highlight Zum Schutz gekauft, bezahlt, zum Glück nicht gebraucht und dann korrekt entsorgt.

    Hab auch schon ein Fläschli Mückenspray auf Vorrat gekauften und diesen nicht gebraucht. War aber immer froh, dass er griffbereit war...

    Ich bezahle gerne für Sicherheit.
    • AllknowingP 14.07.2019 09:36
      Highlight Highlight Bezahlst du auch gerne für Schein-Sicherheit ?
    • NotSokra 14.07.2019 17:10
      Highlight Highlight @allknowingP Und du kannst dich also aus und bist Militär Experte oder was?
    • AllknowingP 14.07.2019 19:38
      Highlight Highlight @NotSokra

      Sagen wir es mal so. Ich weiss von was ich spreche.
    Weitere Antworten anzeigen
  • make_love_not_war 13.07.2019 13:49
    Highlight Highlight bei uns im wk, sollten wir kistenweise munition verschiessen, um dem ablaufsdatum zuvorzukommen.. mg 7,6mm, 30mm und gwehrmun. recht geil gsi.. abr eben absolut sinnlos, umweltverschmutzend und geldverballerei.. fürn a..ch
    • Focke 14.07.2019 10:34
      Highlight Highlight 7.6mm? du musst aber noch mit dem altem sturmgewehr 57 geschossen haben aight? 🤔
    • paco95 14.07.2019 12:51
      Highlight Highlight @Focke
      Er meint das Kaliber der MG Patronen. Diese haben allerdings einen Durchmesser con 7.5mm, vermutlich hast er diese mit den 7.6 cm der Nebelwerfer verwechselt.

      @make_love
      Aufgrund der Mun die du beschreibst nehme ich an, dass du Panzergrenadier bist. Deshalb verwundert es mich ein Bisschen, da sowas bei uns noch nie vorgekommen ist und ich dieselbe Funktion ausübe.
      Und falls doch, glaube ich dass es eher eine gut munitionsversorgte Gefechtsübung war und nicht ein blosses verballern, deshalb wäre dies immernoch sinvoller als zu entsorgen. Diese WK-Mythen gibt es m.M.n in Gren-Kps nicht
    • make_love_not_war 14.07.2019 13:03
      Highlight Highlight jopp.. hehe
  • Cédric Wermutstropfen 13.07.2019 13:39
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht was dieser Artikel überhaupt soll. Munitionsreserven müssen in Friedenszeiten aufgebaut und gehalten werden, danach wird es schwierig. Das scheinen der Herr Lorenz Honegger und die erwähnten Politiker aber irgendwie nicht zu begreifen.
    • Rabbi Jussuf 13.07.2019 17:19
      Highlight Highlight Die scheinen so einiges nicht zu verstehen.
      Alleine der Vorschlag, die Munition an Schützenfeste zu verteilen zeigt die vollkommene Inkompetenz dieser Leute.
    • Ueli der Knecht 14.07.2019 00:26
      Highlight Highlight Wir haben die letzten beiden Weltkriege überlebt, nicht nur ohne die Munitionsreserven anzutasten, Cédric, sondern gerade auch weil die Munitionsreserven nicht angetastet wurden.

      Das scheinen ein paar Militär-Fetischisten und Armee-Betonköpfe irgendwie nicht zu begreifen Zum Glück haben es immerhin die Generäle Wille und Guisan begriffen. An dieser geostrategischen Position der Schweiz hat sich seit ihrem Bestehen - seit 200 Jahren - nie etwas geändert.

      Insofern sind die riesigen Munitionsreserven grösstenteils überflüssig und unsinnig. Reinste Geldverschwendung.
    • Cédric Wermutstropfen 14.07.2019 12:53
      Highlight Highlight @Ueli: Und wie hätte es ausgesehen ohne Munitionsreserven? Eine Armee ohne solche ist praktisch wertlos. Manchmal frage ich mich wirklich, was Du Dir bei Deinen Kommentaren so überlegst. Nicht viel, will mir scheinen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 13.07.2019 13:13
    Highlight Highlight 1.7 Milliarden wäre etwa die Hälfte des Geldes, dass die SP für die Anschubfinanzierung zur Bekämpfung des Klimawandels fordert.

    Wetten, die Bürgerlichen und die SVP werden behaupten, dass sei viel zu teuer, während sie gleichzeitig mit ihren Beschlüssen zum Militär Milliardenbeträge im wahrsten Sinn zum Fenster rausschmeissen.
    • Kruk 13.07.2019 14:42
      Highlight Highlight Zum Fenster rausschmeissen?
      Ich meine irgendjemand verdient ja daran.








      Vielleicht gute Freunde.
    • Lowend 13.07.2019 14:58
      Highlight Highlight Es sind vermutlich die guten Freunde von der halbprivaten RUAG und die verdienten erst beim Kauf und nun bei der Vernichtung.

      Eine rechte Win-Win Situation. Im wahrsten Sinne des Wortes.

      Beim SP-Klimaschutz würde halt hauptsächlich das lokale Gewerbe profitieren und da ist es ja klar, dass sich die rechte Ratsseite dagegenstellt.
    • zeromaster80 13.07.2019 16:10
      Highlight Highlight 1.7Mrd auf 15 Jahre, warum seid ihr alle nicht fähig zu lesen? Zudem wird die Zahl künftig drastisch sinken, weil laut Bericht inzwischen deutlich weniger gekauft wird und der Gesamtbestand damit abnehmen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 13.07.2019 12:52
    Highlight Highlight Stoppt Munitions-Waste - jetzt!
    Man könnte sie doch wenigstens spenden, anstatt sie zu vernichten.
    Manch einer wäre froh, er könnte sie haben. Es gibt so viele Krisengebiete, in denen man sie doch noch auf brauchen könnte...
    • DemonCore 13.07.2019 13:34
      Highlight Highlight Die könnten auch noch etwas Kanonenfutter brauchen. Melde dich doch einfach! Krieg ist mega lustig.
    • Olf 13.07.2019 14:59
      Highlight Highlight Und die Menschen in diesen Gebieten könnten ihre Probleme vor Ort lösen anstatt hierher zu kommen....
    • Fredz 14.07.2019 08:58
      Highlight Highlight @Olf
      Absolut dekadenter Kommentar. Sie wissen nicht was Krieg ist. Und was können Sie dafür, dass Sie in der Schweiz geboren wurden und nicht in Syrien ?
      Und man sollte diejenigen ausweisen, die Ihren Kommentar noch geliked haben. Sie haben ein Leben in der Schweiz nicht verdient.
  • Maya Eldorado 13.07.2019 12:47
    Highlight Highlight Und überhaupt und sowieso......
    Weltweit wird vermutlich soviel Munition für den Ernstfall gelagert, dass würde dies auf einmal losgehen, könnten mehrere "Erden" pulverisiert werden.

    Kriege, kriegerische und bewaffnete Auseinandesetzungen bringen nie die Lösung von Problemen, sondern verschieben diese bestenfalls.
    Sie hinterlassen immer Kollateralschäden.

    Im Nahen Osten wird uns das seit Jahren vorgemacht.
    Und glaubt ja nicht, dass nicht Kriegsmatierial von der Schweiz den Weg dorthin findet.
    • DemonCore 13.07.2019 13:33
      Highlight Highlight Ok. Als die Russen in Georgien einmarschiert sind hätten die Georgier einfach kapitulieren sollen? Die Kurden auch als der IS eingefallen ist?

      Diese Art von Kommentar liest man fast täglich. Er tut so als hätten alle immer eine Wahl ob man Krieg führen will oder nicht.

      Hätten die Alliierten vor dem Faschismus kapitulieren sollen, weil Krieg ist ja voll Scheisse?
    • Ueli der Knecht 14.07.2019 00:32
      Highlight Highlight Du hast den Kommentar von Maya nicht verstanden, DemonCore.

      "Kriege, kriegerische und bewaffnete Auseinandesetzungen bringen nie die Lösung von Problemen, sondern verschieben diese bestenfalls."

      Die Russen in Georgien, die du erwähnst, oder die Kurden, und der IS: Sie sind alles Auswüchse des ersten Weltkriegs.

      Studier doch mal die pariser Vorortsverträge. Das Diktat von Versaille führte direkt in den zweiten Weltkrieg; das Sèvres-Diktat in die aktuellen Nahostkonflikte, IS und Kurden etc.

      Die Allierten brachten keinen Frieden, sondern führen immer nur Krieg. Schon seit über 100 Jahren!
    • Maya Eldorado 14.07.2019 11:23
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht

      Dass die Probleme nicht durchwegs mit Macht und Gewalt gelöst werden können, hört niemand gerne. Man fühlt sich dann ohnmächtig und das macht angst.
      Die Schäden, die dadurch entstehen werden mit Erfolg verdrägnt.
      Etwas vom Schlimmsten ist Israel und Palästina. Das geht mir besonders nahe, weil eine Freundin von mir mit einem Palästinenser verheiratet ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Allion88 13.07.2019 12:45
    Highlight Highlight Das ist der Lauf der Zeit. Wenn man eine Armee hat, sollte diese aich auf den Ernstfall vorbereitet sein, dazu gehört auch ein Munitionsvorrat.
    Wie auch Uniformen, Waffen, Unterkünfte, Flugzeuge, Fahrzeuge uvm..

    Alles muss von Zeit zu Zeit ersetzt/gewartet werden und kostet Geld. Verstehe das Problem nicht.

    Meine letzten 10 Autos hatten alle Airbags und habe sie auch vergebens bezahlt
    • Rabbi Jussuf 14.07.2019 13:04
      Highlight Highlight Allion
      Eins hast du noch vergessen: Man muss unbedingt schangerentaugliche Truppentransporter haben, vorzugsweise in rosa. So wie die Deutschen. Wenigstens das funktioniert in deren Armee.
    • Rabbi Jussuf 14.07.2019 13:47
      Highlight Highlight schwangerentauglich
      sollte das heissen...
  • sa.ro 13.07.2019 12:09
    Highlight Highlight Hierzu gibt es eine ganze einfache Lösung: Budgets kürzen und die Verantwortlichen werden sich automatisch überlegen was notwendig ist und was nicht
    • Zauggovia 13.07.2019 15:21
      Highlight Highlight Eine Munitionsreserve ist demfall nicht notwendig? Erstaunt mich jetzt.
    • Ueli der Knecht 14.07.2019 23:50
      Highlight Highlight "Eine Munitionsreserve ist demfall nicht notwendig?"

      Genau, Zauggovia. Wieso erstaunt dich das?

      Die Schweiz benötigte seit ihrem Bestehen ab 1815 noch nie Munitionsreserven. Nicht einmal als Druckmittel. Sie wusste sich stets anders wirksam zu verteidigen.

      Im Sonderbundskrieg mussten alle schweren Waffen und Munition weit weg verschoben werden, damit sie ja nicht eingesetzt werden.

      Im ersten und auch im zweiten Weltkrieg brauchte die Schweiz keine Munitionsreserven, um sich erfolgreich zu verteidigen.

      Die Verteidigungsstrategie der Schweiz benötigt keine Munitionsreserven.
  • Borki 13.07.2019 11:08
    Highlight Highlight Jede Armee hält grosse Munitionsreserven für den Ernstfall. Als AdA bin ich überaus glücklich, dass wir die Munition nach Erreichen des Ablaufdatums entsorgen können und ich nicht mithelfen musste, sie ihrem ursprünglichen Zweck zuzuführen.
    • Ueli der Knecht 14.07.2019 23:56
      Highlight Highlight Die Schweizer Armee brauchte (seit ihrem Bestehen ab 1815) noch nie "grosse Munitionsreserven", um sich erfolgreich zu verteidigen.

      Ich bin auch glücklich, dass die Munitionsreserve nie gebraucht wurde.

      Nicht so glücklich bin ich aber mit dem Umstand, dass man für vollkommen unnötige Spielereien von AdAs (welchen die Denkfähigkeit sowieso wegkonditioniert wurde), soviel Geld zum Fenster rauswirft.

      Das viele Geld könnte man sehr viel sinnvoller, und vorallem zur Stärkung und die Zukunft der Schweiz einsetzen.
  • der_senf_istda 13.07.2019 11:06
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • virus.exe 13.07.2019 10:43
    Highlight Highlight An alle Kommentierenden hier, die wieder über die Armee herziehen: es handelt sich dabei nicht um Munition für Pistolen und Sturmgewehre. Die sind fast ewig haltbar. Hier geht es um Lenkwaffen etc. die halt nicht mal eben einem Schützenverein vermacht werden können.
    • Rabbi Jussuf 13.07.2019 13:59
      Highlight Highlight virus
      fast ewig? Wenn mal so ein alter Schuss nicht so losgeht, wie er sollte, kannst du deine Waffe gleich entsorgen. so ungefährlich ist das nicht!
    • virus.exe 13.07.2019 19:33
      Highlight Highlight @ Rabbi: ich verschoss schon uralte GP11 und PistPat41. Noch keine Zündstörung erlebt bis jetzt. Und weshalb müsste isch meine Waffe entsorgen?
    • Rabbi Jussuf 13.07.2019 20:12
      Highlight Highlight virus
      Wenn die Kugel stecken bleibt, weil die Ladung nicht richtig gezündet hat, z.B.. Wenn du das nicht merken würdest und noch einmal abdrückst, wird es gefährlich. Zugegeben, sowas passiert selten. Aber eben, einmal reicht.
  • Toerpe Zwerg 13.07.2019 10:40
    Highlight Highlight Es ist doch ausgezeichnet, dass diese Munition nicht gebraucht wurde. Verstehe das Problem nicht.
    • wasihrnichtsagt 13.07.2019 11:30
      Highlight Highlight Endlich kann ich Ihnen auch mal zustimmen. Entsorgen ist das Beste was mit Munition geschehen kann.
    • wolge 13.07.2019 11:43
      Highlight Highlight Niemand ist empört darüber dass wir die Munition nicht gebraucht haben... Das Problem ist, dass wir sie überhaupt gekauft haben
    • Bits_and_More 13.07.2019 11:54
      Highlight Highlight @wolge
      Ist wie mit einer Versicherung. Wir alle bezahlen in der Hoffnung sie nie zu gebrauchen. Wenn aber mal etwas ist, sind wir froh das wir sie abgeschlossen haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Humpe 13.07.2019 10:36
    Highlight Highlight SVP-Kuprecht so: „Vielleicht gäbe es die Option, nicht gebrauchte Munition an Schützenfeste abzugeben.“

    Was will der gute Mann nochmals genau mit Panzerfäusten und Munition von Fliegerabwehrkanonen nochmals genau in einem 300 m-Schiessstand machen? *facepalm*
    • Focke 14.07.2019 10:44
      Highlight Highlight deinem facepalm kann ich nur zustimmen. jedoch haben ja alle hier anwesenden mehr ahnung als die spezialisten und geben ihren senf dazu ab, ohne auch nur mal zu hinterfragen was für mubition es sich hier handelt. @watson, wie wäre es um einen inhaltlich besser recherchierten artikel und weniger polemik?
    • Rabbi Jussuf 14.07.2019 13:10
      Highlight Highlight Focke
      Es steht doch deutlich im Artikiel, dass die Art der Munition geheim ist und dass der Wert (1,6mia) darum reine Mutmassung ist. Die gehen erst noch von einem Neuwert aus! Bei alter abgelaufener Munition!
      Dass es sich nicht um normale Gewehrmunition handelt, die man an Schützenfesten bräuchte, dürfte ebenso klar sein.
  • rönsger 13.07.2019 10:33
    Highlight Highlight Vielleicht sollte bei der Diskussion um Sinn und Unsinn der Armee auch dieser Aspekt vertieft betrachtet werden: Jahr für Jahr muss für zehn Millionen CHF abgelaufene Munition entsorgt werden (oder unsinnig verschossen werden: ich musste z.B. Lawinen sprengen, obwohl das gar nicht nötig war). Alle paar Jahre müssen aber auch Panzer, Flugzeuge, Kanonen verschrottet bzw. ersetzt werden, weil sie veraltet sind oder z.B. auch abgelaufene Nahrungsmittel. Und das alles, um eine gewaltige Maschinerie am Leben zu erhalten? Ich finde, ein sehr hoher Preis, um einen imaginären "Feind" abzuhalten.
    • äti 13.07.2019 12:16
      Highlight Highlight Wir funktionieren leider nach dem Prinzip: viel Konsumieren, weniger davon zu gebrauchen, dafür viel zu vernichten. Somit kann ein jährliches Wachstum an 'Mist' um >7% garantiert werden. Ganz, ganz wenige freuts. Enorm viele leiden.
    • Luzifer Morgenstern 13.07.2019 12:17
      Highlight Highlight Schön gesagt.

      Mit einer einfachen Budget-Verschiebung könnte man soziale Ungleichheiten bekämpfen. Das wäre ein realistischer „Feind“ unserer Sicherheit.
    • NotSokra 14.07.2019 10:32
      Highlight Highlight Im Römischen Reich hätte dich auch jeder ausgelacht und als verrückt erklärt, wenn du gesagst hättest, sie werden untergehen. Es braucht eine Armee PUNKT
  • Armend Shala 13.07.2019 10:33
    Highlight Highlight Bitte gebt Munition weiter an Vereine und Waffenladen, hätte gerne privat endlich mal qualitative Schweizer 5.56mm Muni.
    • paco95 13.07.2019 13:57
      Highlight Highlight Solange dein Strafregister rein ist, kannst du dir von sibirischer Stahlmantelmunition bis zu NATO-Standart alles kaufen. Die Frage ist nur wofür brauchst du das Zuhause?
    • ands 13.07.2019 14:06
      Highlight Highlight Es geht nicht um Pistolen- und Gewehrmunition. Es geht um Lenkwaffen, Granaten mit Splittermantel, Panzerabwehrwaffen, ...
    • Armend Shala 13.07.2019 15:52
      Highlight Highlight @Juan95

      Die Frage des brauchen lassen wir gleich sein. Ich bin Sportschütze und Sammler/Waffenbesitzer das ist alles. Die RUAG hat eine ziviles 5.56 Geschoss (SWISS P Target), das ist aber ein Hohlspitzgeschoss und das reizt mich eher weniger im Schiessstand, fände es einfach mal toll die originale Ordonannzmun. ausserhalb des 300m Standes zu verwenden. Brauchst überhaupt nicht solche Äusserungen zu machen, von wegen „wieso brauchst du das“. Du kannst dir denken, dass ich als Schütze und Waffenbesitzer ein lupenreines Strafreg. und Gewissen habe.

      @ands

      Schon, nur falls etwas dabei wäre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • m4in CS 13.07.2019 10:32
    Highlight Highlight Das ist eigentlich eine bodenlose Frechheit. Schliesslich handelt es sich um Steuergelder und man darf nicht vergessen, dass es nur der Muntionswert ist. Es kommt noch Kosten für Lagerung und Logistik etc. hinzu. Wenn man sich vorstellt, was die Departamente mit der riesigen Summe alles umsetzten könnten, wird mein Unverständnis nur noch grösser.
    • Cédric Wermutstropfen 13.07.2019 13:47
      Highlight Highlight Ja, dass bei Dir viel Unverständnis herrscht ist offensichtlich. Munitionsreserven sind eine logische Konsequenz, wenn man eine Armee hat.
  • farbarch1 13.07.2019 10:30
    Highlight Highlight Ich bin froh, dass niemand auf die Idee kommt, dass man abgelaufene Munition ähnlich wie abgelaufene Medikamente in die dritte Welt senden könnt.
    • Kruk 13.07.2019 11:30
      Highlight Highlight Das hättest du jetzt besser nicht geschrieben, die lesen mit.
      Jetzt wird sie vielleicht in der 3. Welt
      "entsorgt"
    • äti 13.07.2019 12:19
      Highlight Highlight Nun, so sicher wäre ich da nicht. Waffenhandel ist ein super Geschäft, auch mit 'ausrangierten' Dingern.
  • MBär 13.07.2019 10:24
    Highlight Highlight Wäre es denn keine Möglichkeit, Munition in ihren einzelnen Komponenten zu Lagern, welche schnell zur fertigen Munition vereinigt werden könnte? (so à la IKEA um es zu verbildlichen)
    So könnte man den Munitionsbestand auf 50% reduzieren und die anderen 50% in Komponenten lagern, was deren Haltbarkeit verlängern könnte. Es wird ja nich jeder Bestandteil die gleiche Nutzungsdauer haben. So können die Hülsen vielleicht doppelt so lange gelagert werden wie die Treibladung beispielsweise.
    Lasse mir gerne von besser informierten freundlich erklären, wieso dies nicht möglich wäre :)
    • _stefan 13.07.2019 11:04
      Highlight Highlight @MBär: Das würde ja bedeuten, dass die Armee eine eigene Munitionsfabrik auf Standby bauen müsste (inkl. Fachpersonal). Im Kriegsfall müsste sie dann plötzlich tonnenweise überteuerte Treibladung beschaffen und die Produktion innert Tagen hochfahren.
      1) wäre dieses vorgehen viel teurer.
      2) wäre die Qualität nich gewährleistet (es geht ja um Dutzende Patronentypen und auch hightech Raketensysteme).
      3) Diese Munitionsfabrik wäre das erste, was ein Gegner bombardieren oder sabotieren würde...
    • MBär 13.07.2019 13:48
      Highlight Highlight Zu Pkt 1: Aber mit RUAG gibt es doch bereits Munitionsfabriken in der Schweiz. Oder ist diese nur für Kleinkaliber zuständig?
      Bei Pkt 3: Ein solches System müsste ja nicht für alle Munitionstypen existieren. Vielleicht würde es ja reichen, Geschosse mit Triebladung so zu lagern. Also keine Raketen oder sonstige spezielle Munition.
      Der 3. Pkt stimmt natürlich, es wäre ein prima Angriffsziel für potentielle Angreifer. Ich dachte erst an eine Fabrik in einem Bunker, aber dann sind die Kosten wiederum egalisiert für die Vernichtung der Munition.
      Danke für die Antwort :)
    • _stefan 13.07.2019 17:37
      Highlight Highlight @MBär: Die RUAG Ammotec betreibt eine kleine Fabrik in Thun, welche Kleinkaliber Munition produziert (70% Export). Mittel- und Grosskaliber beschafft die Armee fast ausnahmslos im Ausland. Kommt noch dazu, dass der Bundesrat aktuell einen privaten Käufer für die RUAG Ammotec sucht...

      Das Problem besteht hauptsächlich bei den grösseren Munitionstypen. Stgw-Mun wird laufend verschossen und neu beschafft. Hingegen FLAB-Lenkwaffen wie Stinger oder Rapier werden in Friedenszeiten seltener abgeschossen. Im Kriegsfall würden dann die Hersteller-Länder zuerst den Eigengebrauch decken.
  • rüpelpilzchen 13.07.2019 10:15
    Highlight Highlight Sorry das ich mit dem Militär als Steuernzahler und Doppel-UT-Melksau ein klitzekleines Problemchen hab. Ich kann es mir kaum erklären, woher diese Trübung kommt.
    • Emil22 13.07.2019 11:39
      Highlight Highlight Was ist ein Doppel-Untauglicher?
    • PeteZahad 13.07.2019 11:53
      Highlight Highlight Wenn du z.B. ein Rückenproblem hast (zu hohes Risiko, dass durch den Dienst bleibende Schäden entstehen) wirst du für das Militär und auch den Zivilschutz (daher doppelt) für untauglich eingestuft. Dann kannst du in keinem von beiden Dienst absolvieren, musst aber dennoch zahlen.
    • Kruk 13.07.2019 13:00
      Highlight Highlight Wehrdienst und Zivilschutz untauglich. heisst muss in jedem Fall den Wehrdienst-Ersatz bezahlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gopfridsenkel 13.07.2019 09:59
    Highlight Highlight Aber Vaterschaftsurlaub ist zu teuer... nee is klar...
    • Zauggovia 13.07.2019 15:27
      Highlight Highlight Äpfel und Birnen?
  • Rasti 13.07.2019 09:56
    Highlight Highlight "Fast jeder kennt die Geschichte vom WK-Soldaten, dem die Vorgesetzten am Ende des Kurses den Befehl geben, grundlos Munition zu verschiessen, damit das Budget im nächsten Jahr nicht gekürzt wird. "

    Warum schreibt man sowas, wenn man doch weiss und unten auch schreibt, dass die Munition sowieso vernichtet werden muss? Gehts da einfach nur deum, dass sich gewisse linke wieder drüber aufregen können?

    Und es wurden erst gerade die letzten Reserven der Munition für das Sturmgewehr 90 angefangen. Heisst man fängt in nächster Zeit wieder mit deren Produktion an.
    • qolume 13.07.2019 12:21
      Highlight Highlight Das mit den kontingenten ist genauso ein Ammenmärchen wie Antibock. Wir haben IMMER Munition inkl. HG mit Detonationskontrolle zurückgegeben.
    • Zauggovia 13.07.2019 15:29
      Highlight Highlight Das zeigt einfach, dass der Schreiberling selbst nicht im Militär war. In einer idealen Welt würd ich mir wünschen, dass Journalisten nur über Dinge schreiben dürfen, über die sie eine Ahnung haben.
  • Kruk 13.07.2019 09:52
    Highlight Highlight Sonst hätten sie sie einfach verballert, da ist entsorgen ja noch fast besser. :)
  • daene 13.07.2019 09:43
    Highlight Highlight Die Bilder und der Textaufbau sind einmal mehr irreführend. Munition gibt es nicht nur für das Sturmgewehr.
    Es handelt sich kaum um Munition für das Sturmgewehr. Diese ist lang haltbar und hat einen genügenden „Durchlauf“, da jede Truppe diese in der Ausbildung benötigt.
    Viel eher sind es zBLenkwaffen (Rapier, Stinger, Sidewinder, etc), die man nicht einfach so mal verschiessen kann.
    Zudem: Die ominösen „Munitionsvernichtungsschiessen“ gibt es seit Jahren nicht mehr. Je nach WK Typ gibt es mehr oder weniger Munition. Das hat rein gar nichts mit dem Vorjahresverbrauch zu tun. Alles Märli.
  • lilie 13.07.2019 09:25
    Highlight Highlight Natürlich muss die Armee für den Ernstfall gerüstet sein und entsprechende Munition an Lager haben.

    Allerdings weiss man ja, wann welche Munition abläuft, da könnte man sich schon im Voraus Gedanken machen und sie z.B. 2 Jahre vor Ablauf an Schützenvereine abgeben.

    Mit den Artilleriemunition ists wohl nicht so einfach, die müsste man faktisch an ein kriegsführendes Land abgeben. Ist das zu verantworten? Das finde ich jetzt wirklich ein Dilemma. 😥
    • farbarch1 13.07.2019 11:48
      Highlight Highlight Wenn das kriegsführende Land gemäss der Schweizer Verfassung handelt und nur sich selbst verteidigt, warum nicht?
    • Ueli der Knecht 15.07.2019 00:14
      Highlight Highlight "Wenn das kriegsführende Land gemäss der Schweizer Verfassung handelt und nur sich selbst verteidigt, warum nicht?"

      farbach1: Die Unversehrtheit der Schweiz hängt weniger von ihrer bis über die Zähne bewaffneten Armee ab, als vielmehr von einem starken Völkerrecht und insbesondere von ihrer Verpflichtung zur immerwährenden Neutralität.

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19070029/index.html

      Würde die Schweiz diese Verpflichtungen vernachlässigen, stellt sie letztlich ihre territoriale Unversehrtheit und ihre Existenz auf's Spiel.

      Darum nicht!
  • peterpan42 13.07.2019 09:22
    Highlight Highlight Es ist das Problem einer jeder Organisation, welche nur für gewisse Kriesenfälle existiert. Man muss mit dem schlimmsten Rechnen und auf schlimmes vorbereitet sein, gleichzeitig weiss man aber, dass es (zum Glück) so ist, dass man das angeschaffte Material mit grosser Wahrscheinlichkeit niemals brauchen wird.

    Eine Just-in-Time-Produktion funktioniert für Material für Krisenfälle leider nicht.
  • Markus97 13.07.2019 09:02
    Highlight Highlight Das finde ich jetzt nicht so speziell. Man hat halt Vorräte in Friedenszeiten. Und diese laufen irgendwann ab. Glaubt ihr man würde während einer Krise oder einem Krieg noch tonnenweise Munition beschaffen können?
    • Ueli der Knecht 15.07.2019 00:18
      Highlight Highlight Es gab seit Bestehen der Schweiz noch nie eine Krise, bei denen derartig überrissene Munitionsreserven notwendig gewesen wären. Weder im Sonderbundskrieg (da musste man die Munition sogar weit weg schaffen), noch im ersten oder zweiten Weltkrieg. Noch nie!

      Die Verteidigungsdoktrin ging noch nie davon aus, dass sich die Schweiz bewaffnet gegen übermächtige Gegner erfolgreich verteidigen könnte. Das gilt auch heut noch.

      Die überrissenen Munitionsreserven sind daher nur unnütz herausgeworfenes Geld, welches viel sinnvoller zur Stärkung und die Zukunft der Schweiz eingesetzt werden könnte.
  • Alex_Phil 13.07.2019 08:50
    Highlight Highlight Militär auflösen und das Geld der AHV überweisen. So müssen Renten nicht gekürzt werden und alle können sich mit 65 zur Ruhe setzen
    • Logan 13.07.2019 09:29
      Highlight Highlight Sie vergessen:
      Dass Sie so überheblich, dickbäuchig, faul und verwöhnt solche schlauen Sätze überhaupt nur denken können, brauchte es JAHRHUNDERTE LANG eine ARMEE! Die Schweiz ist einzigartig, genau weil mit Hellebarden und später mit Karabinern Bürger unsere Grenzen hielten.
      Ein Danke braucht es nicht. Aber einfach nur still sein reicht schon.
    • Rasti 13.07.2019 09:59
      Highlight Highlight Und 30 Jahren, wenn wir wieder mitten im Rüstungswetlauf sind zwischen Ost und West wäre die Schweiz doch ein gutes Ziel für eine Basis. Ich meine man kann ja einfach reinlaufen, wehren sich nichtmal.
    • Grabeskaelte 13.07.2019 12:15
      Highlight Highlight @Logan: Die Schweiz ist eher einzigartig weil uns Napoleon überrannte und später der Wiener Kongress die Insel Helvetia in Europa als sinnvoll erachtete.
      Im späteren Verlauf waren wir dann mal der nützliche Idiot eines Killeregimes und auf den dort geklauten Devisen und Wertgegenständen baut u.a. unser heutiger Wohlstand auf.

      Wüsste nicht, wann da genau mit Hellebarden und Karabinern ein wegweisender Sieg errungen wurde aber vielleicht können sie mir ja helfen. Bitte aber mit einem neutralen und keinem SVP-Geschichtsbuch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MoistVonLipwig 13.07.2019 08:49
    Highlight Highlight Bei solchen Meldungen begreife ich schlichtweg nicht warum das Militär nicht mehr wie ein Privatunternehmen geführt wird.
    Sollen ihre 4 Milliarden pro Jahr kriegen und fertig. Verbraten sie ihr budget für unsinnige WKs und Munition selber schuld. Schaffen sie es 6 Milliarden selber zu sparen sollen sie ihre Kampfjets ohne abstimmung kriegen. Ihr dürft mir gerne sachlich erklären warum dies nicht durchführbar wäre. Lasse mich gerne eines besseren belehren.
    1,7 Milliarden in die Mülltonnne und Vaterschaftsurlaub ist nicht finanzierbar...
    • Roman h 13.07.2019 09:13
      Highlight Highlight Im Grunde ist es ganz logisch aber dafür muss man halt etwas weiter denken.
      Jede Armee auf der Welt braucht ein Lager.
      In dem Lager hat es Sachen die man im Ernstfall braucht, da es sonst schwierig werden könnte das im Ernstfall zu beschaffen.
      Ausserdem hat die Armee gespart um sich die Kampfflugzeuge selber zu kaufen.
      Ueli hätte die Gripen kaufen können ohne das es den Steuerzahler mehr Geld gekostet hätte aber das Volk (vor allem die linken) waren dagegen.
      Also zusammen gefasst
      Jede Armee braucht Munition, Benzin ect auf Vorrat.
      Dank denen die nein zum Gripen gesagt haben, kostet es uns mehr
    • lilie 13.07.2019 09:20
      Highlight Highlight @Moist: Sachliche Gegenargumentation: Das ist kein Privatunternehmen, ein Privatunternehmen erwirtschaftet sein Einkommen selber. Wo aber der Staat beteiligt ist, hat der Stimmbürger ein Mitspracherecht.
    • daene 13.07.2019 09:48
      Highlight Highlight Das wäre sogar super für die Armee, hat sie doch in den vergangenen Jahren oft Kreditreste in Höher von hunderten Millionen zurückgegeben (nur wird darüber kaum berichtet).

      Die Armee kann aus verwaltungsrechtlichen Gründen nicht sparen (im Sinne von „Geld beiseite legen“). Deshalb haben wir ja auch mal über ds Gripen-Fondsgesetz abgestimmt.
      (Das war eine Abstimmung über die Finanzierung, nicht über den Flieger selbst)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Filz 13.07.2019 08:47
    Highlight Highlight Jetzt müssen Köpfe (der Fisch fängt am Kopfe an zu stinken) rollen........ genug ist genug........ . Sehr geehrte Frau Bundesrätin Amherd, es liegt an ihnen die Glaubwürdigkeit der Armee gegenüber dem Volk und der Miliz zu unterstreichen und wieder herzustellen.
    Leider ist das Berufspersonal der Armee auch nur ein Filz und gegenüber der freien Marktwirtschaft nicht konkurrenzfähig. Und solche Verantwortungsträger führen Menschen in Krisensituationen, einfach nur Bravo.

    • Panna cotta 13.07.2019 09:57
      Highlight Highlight Also mir ist es lieber, wenn die Munition ungebraucht entsorgt werden muss - so wie ich froh bin, dass ich meine Krankenkassenprämien bisher immer ungenutzt bezahlt habe.
  • Töfflifahrer 13.07.2019 08:45
    Highlight Highlight Na ja man beschafft ja Munition auch für den möglichen Fall eines Krieges. Das sind Reserven, die nur beschränkt haltbar sind. Die ganze Armee ist doch genau auf diesen hoffentlich nie eintretenden Fall ausgelegt. Sonst sind Panzer, Haubitzen, FLAB und ähnliches auch unnötig.
    • Gawayn 13.07.2019 10:16
      Highlight Highlight Ich habe gehofft das es so einen Kommentar gibt.

      Die Armee hat die Landesverteidigung zum Auftrag.
      Das kann sie nur erfüllen, wenn genug Munition, für den Kriegsfall da ist.

      An sonsten, kann man die Armee auch gleich auflösen.
      Sollte sie nur Munition für ihre Übungen haben, aber im Ernstfall nicht Einsatz fähig sein.

      Sorry, aber Landesverteidigung ist nun mal ein Hobby des Staates, das halt kostet und nur begrenzt wirtschaftlich ist...



    • DanielaK 13.07.2019 13:49
      Highlight Highlight Das dachte ich mir auch. Wenn aber die Munition einige Jahre haltbar ist, sollte man das schon einberechnen. Vielleicht müsste man mal eine neue Rechnung erstellen, in die Verbrauch, Reserve, Beschaffungsfrist UND Haltbarkeit mit einfliesst. Möglich dass sich da was geändert hat. Soweit ich weiss ist ja auch die Armee geschrumpft.
    • Dominik Treier 13.07.2019 15:03
      Highlight Highlight Ist dieses veraltete Zeug und dessen elend teurer Unterhalt ja auch...
  • Dreiländereck 13.07.2019 08:38
    Highlight Highlight Am besten lagern wir gar keine Munition mehr sondern bestellen Sie einfach im Internet wenn wir sie brauchen.
    Ironie off
    • Chrigu BE 13.07.2019 10:13
      Highlight Highlight Genau. Und wenn man sie doch nicht braucht, einfach zurückschicken...😂
    • Andij 13.07.2019 11:13
      Highlight Highlight Weshalb nicht gleich Munition für 6.8mia kaufen? Die Wehrkraft der Schweiz ist schlicht nicht vorhanden. Deshslb: jeder ins Militär investierte Franken ist ein verlorener Franken.
  • bullygoal45 13.07.2019 08:34
    Highlight Highlight Würde man abgelaufene Munition verweden und jemand würde sich dabei verletzen, gäbe es auch einen riesen Aufschrei wieso die noch in Einsatz ist....
    • aglio e olio 13.07.2019 11:11
      Highlight Highlight Ich glaube, dass eher die Gefahr besteht, dass man niemanden mehr damit verletzen kann.
      ;)
    • bullygoal45 13.07.2019 14:04
      Highlight Highlight @aglio e olio: Ok, dann die Blick Schlagzeile:

      Luftwaffe blamiert sich - Abgelaufene Lenkwaffe bleibt bei Hotmission am Werfer!

      🤔🤔
  • RicoH 13.07.2019 08:33
    Highlight Highlight Anstatt sich "nur" um das Geld zu sorgen, sollte man sich vielmehr Gedanken zum Sinn oder Unsinn machen, Munition in der freien Natur zu verpulvern.

    Die Feststellung, dass Munition zu verschiessen die besser Lösung darstellt, als diese zu verschrotten ist geradezu ein Hohn an alle Menschen, die sorgsam versuchen, alle Materialien zu recyceln.
    • DemonCore 13.07.2019 11:03
      Highlight Highlight Sie wird nicht in freier Natur verpulvert sondern auf gesetzlich festgelegten Schiessplätzen, die von Umweltfachleuten überwacht werden und nach vorgegebenen Sanierungskonzepten regelmässig von Schadstoffen befreit werden.

      Ist es eigentlich normal dass Armeekritiker fast nie auch nur den Hauch einer Ahnung vom Thema haben?

      Ist es peinlich so falsch zu liegen?

      Oder gehört es einfach zum guten Ton irgendeine - und sei sie noch so hahnebüchen - Unwahrheit über die Armee heraus zu lassen?
    • RicoH 13.07.2019 12:54
      Highlight Highlight Wir haben in unseren WK's die Munition mit den Minenwerfern ausschliesslich in den Bergen verschossen.

      Das waren sicherlich auch gesetzlich festgelegte Schiessplätze.

      Dass die beschossenen Felswände anschliessend akribisch von allen Schadstoffen befreit wurden, würde ich schon sehr bezweifeln.

      Ist nicht alles so klinisch sauber, wie du uns zu weismachen versuchst.
    • RicoH 13.07.2019 13:22
      Highlight Highlight "Ist es eigentlich normal dass Armeekritiker fast nie auch nur den Hauch einer Ahnung vom Thema haben?"

      Nein, es gibt bei den Armeekritikern auch gestandene Soldaten. Erstaunt?

      "Oder gehört es einfach zum guten Ton irgendeine - und sei sie noch so hahnebüchen - Unwahrheit über die Armee heraus zu lassen?"

      Was ist falsch in der Aussage "in der freien Natur"? Auch wenn das Militär ein Gebiet zum Schiessplatz erklärt, ist es immer noch in der Natur. Ansonsten müsste das Militär ALLE Schiessübungen in geschlossene Räume verlegen.

      "Ist es so peinlich falsch zu liegen?"
      Keine Ahnung, und du?
    Weitere Antworten anzeigen
  • thegreif 13.07.2019 08:32
    Highlight Highlight Es geht wohl nur zu einem kleinen Teil um Ordonanzwaffenmunition welche an Schützenvereine abgegeben werden könnte. Viel mehr geht es um Krigsmunition die nur in einem Konflikt eingesetzt würde. Handgranten, Stinger Flugabwehrraketen, Panzerfäuste, Richtladungen usw. Diese werden ihre ganze Lebensdauer gelagert und am Ende vernichtet. Würde nur ein minimum der Muniton für die Ausbildung beschafft würde die Armee in einem Konflikt blöde dastehen wenn ihr nach einer Woche die Munition ausgeht.
  • rodolofo 13.07.2019 08:31
    Highlight Highlight Genau der Betrag, der bei der AHV-Sanierung fehlt...
    Mit den alten Geschossen können diese Bürgerlichen "Spar-Apostel" (mit ihrer Erbsünde Militärausgaben) ja gleich den Teil der Alten mit verschrotten, der angeblich "zu viele Kosten verursacht"!!!
    Aber was rege ich mich wieder auf?
    Das ist doch so was von normal in einem Land, in dem der "Landi-Geist" noch lebt, mit seinem Geschoss-Anbau für Notzeiten.
    • Zauggovia 13.07.2019 15:36
      Highlight Highlight Im Ernstfall bestellst du ausgebildete Soldaten, Waffen und Munition dann im Internet per Express?
    • rodolofo 13.07.2019 19:24
      Highlight Highlight Ja genau! Warum fragst Du?
    • rodolofo 14.07.2019 08:52
      Highlight Highlight Nochmals ernsthaft:
      Ich weiss natürlich, was Du meinst:
      Auf einer Halbinsel bei Orbetello/Toscana steht eine sternförmig gebaute Burg der Spanier.
      Wenn nun die Angreifer in solche Sterne hinein gerieten, waren sie in der Falle und konnten von allen Seiten aus beschossen werden.
      Mit dieser Kriegstechnik hatten sich die Spanier also einen Vorteil verschafft.
      Und wo sind die Spanier heute?
      Wieder zurück in Spanien...
      Auch die Eidgenossen sind heute schlauer, als damals und erobern Italien als Touristen.
      Aber unbedingt Wein bestellen zum Essen!
      Denn sonst sinkt die Stimmung auf den Gefrierpunkt.
  • Posersalami 13.07.2019 08:25
    Highlight Highlight „alle Munition habe eine begrenzte Haltbarkeit.“

    Das scheint so zu sein wie beim Essen. Der Hersteller druckt irgendein Datum aufs Produkt, in Wahrheit hält das Zeug deutlich länger. Oder wie ist es zu erklären, das in Syrien teilweise mit Munition aus der Zeit des 2 WK gekämpft wird?
    • Fairness 13.07.2019 08:58
      Highlight Highlight Kürzlich wurde dich irgendwo in DE eine noch voll funktionsfähige Bombe aus dem zweiten Weltkrieg entschärft und bei uns ebenso uralte noch funktionierende Handgranaten gefunden.
    • Roman h 13.07.2019 09:17
      Highlight Highlight @salami
      Stellen sie sich vor es kommt raus das ein Restaurant abgelaufene Sachen verkauft.
      Coop und Migros das abgelaufene Fleisch aus der Packung nehmen und bei ihrem Metzger verkaufen.
      Es würde ein riesen Aufschrei geben.
      Stellen sie sich nun vor jemand verletzt sich weil die Munition abgelaufen war.
      Sie wären sicher einer der ersten hier der über die Armee motzt.
    • _kokolorix 13.07.2019 09:42
      Highlight Highlight Dass die Rüstungsindustrie, wie die Nährungsmittel- und Pharmabranche auch, alle Register zieht um uns abzuzoken ist offensichtlich.
      Ob allerdings Munition aus dem zweiten Weltkrieg wirklich noch zuverlässig funktioniert wage ich zu bezweifeln. Es dürfte für Soldaten alles andere als lustig sein, wenn sie im Gefecht ⅓ Blindgänger im Magazin haben. Nicht mal ein Schützenfest könnte man damit vernünftig durchführen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eine_win_ig 13.07.2019 08:25
    Highlight Highlight "[...]doch tatsächlich ist das ein vergleichsweise sinnvoller Einsatz der teuer eingekauften Geschosse."

    NEIN! Die Umweltbelastung wäre enorm! Hört auf mit der alten Mär. Die gibts eonfach nicht mehr!
  • Freethinker 13.07.2019 08:20
    Highlight Highlight Solange wir noch eine Armee haben, braucht sie auch Munition. Klar, wäre es mir auch lieber, wenn das Geld andersweitig gebraucht würde, aber wenn ich ein Auto habe, brauche ich auch stets gutes, frisches Motorenöl und kann nicht ein Autoleben lang das gleiche drinlassen.
    • EvilBetty 13.07.2019 09:11
      Highlight Highlight Sinnloser Vergleich. Oder denkst du das Öl liegt nur in deinem Auto rum ohne was zu tun?
    • Freethinker 13.07.2019 10:48
      Highlight Highlight Du hast leider keine Ahnung. Auch Motorenöl ist nach ein paar Jahren nicht mehr gleich gut. Wenn du mal Chemie gehabt hättest bzw. dort aufgepasst hättest, wüsstest du, dass chemische Vorhänge auch bei gelagerten Flüssigkeiten und Materialien stattfinden. Z.B. Korrosion etc. Wenn man also nur meint und in Wahrheit keine Ahnung hat, bitte nicht solches Gewäsch unter wissenschaftlich fundierte Kommentare von mir schreiben, danke. 😋😉
    • EvilBetty 13.07.2019 12:09
      Highlight Highlight 😂

      Ja, du hast mit deinem Kommentar gemeint, dass dein Auto 10+ Jahre ungefahren in der Garage rumsteht, logo.

      Und jetzt versuchst du dich herablassend rauszureden, grosses Kino.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 13.07.2019 08:17
    Highlight Highlight Das dürften wohl vor allem Flugabwehr-, Panzer-, Kampfjet und Artilleriegeschosse sein. Dort kostet ein Schuss eben schnell einmal ein paar Tausend Franken. Gewehrmunition ist vergleichsweise billig, die dürfte hier nicht ins Gewicht fallen.
    Zum Glück haben wir keine Navy. Ein einziger Schuss aus der Kanone der neusten US-Zerstörer kostet 800'000 US-Dollar.

    Die Frage bleibt, warum die Schweiz derartige Mengen an Munition bunkern muss. Hier sollte man das VBS genauer befragen.
    • Imfall 13.07.2019 08:39
      Highlight Highlight es ist wie mit dem heizöl... erst kaufen wenns kalt wird, ist zu spät!
  • Holzkopf 13.07.2019 08:17
    Highlight Highlight 👐
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  • fidget 13.07.2019 08:07
    Highlight Highlight Was will man machen, wenn die Haltbarkeit überschritten ist? Wenn man aber bedenkt, dass die Hälfte des Bestandes innerhalb der nächsten 15 Jahre entsorgt werden muss, relativiert sich das Ganze ein wenig. Ob das Verschiessen der Munition viel besser wäre, weiss ich nicht. Das Metall belastet schliesslich auch den Boden. Bei der Beschaffung ist allerdings auch schwierig zu wissen, was die Zukunft bringt. Wieviel wird benötigt? Wie lange wird das Waffensystem noch betrieben?
  • ands 13.07.2019 08:07
    Highlight Highlight "Fast jeder kennt die Geschichte vom WK-Soldaten, dem die Vorgesetzten am Ende des Kurses den Befehl geben, grundlos Munition zu verschiessen, damit das Budget im nächsten Jahr nicht gekürzt wird."
    Dieses System gab es noch, als mein Vater im Dienst war. Spätestens seit der Armee XXI ist das Gegenteil der Fall. Schöpfe ich das Minitionskontingent in einem Jahr nicht aus, kann ich die nicht gebrauchte Munition im nächsten Jahr zusätzlich bestellen.
    • Finöggeli 13.07.2019 08:40
      Highlight Highlight Wir hatten kistenweise mit dem Argument verschossen. Sogar soviel dass Gewehrläufe von Piranhas und LMG so heiss wurden, dass sie verbogen und unbrauchbar wissen... WK im Unterwallis vor etwa 5 Jahren
    • ands 13.07.2019 09:00
      Highlight Highlight @ Finöggeli: Dann war das Argument eine Ausrede. Interessant wäre, wie deine Vorgesetzten die defekten Läufe erklärt haben. Das wäre eigentlich ein Fall für die Militärjustiz (Missbrauch und Verschleuderung von Material).
    • Finöggeli 13.07.2019 09:17
      Highlight Highlight @ands: Das weiss ich nicht, wie sie argumentiert haben. Wir hatten jedoch die Grundregel, dass am Schluss immer "mexikanisch entladen" wird, damit keine Munition zurück in die Kaserne transportiert werden muss. Die Führung waren alles Berufsoffiziere, vielleicht muss man dann weniger argumentieren als bei Milizlern :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Booker 13.07.2019 08:06
    Highlight Highlight Naja eigentlich sollte man froh sein wird/wurde sie nicht gebraucht. Aber haben und lagern muss man sie, denn eines Tages braucht man sie.
    Und wenn der Bund sie nun verkaufen würde wäre es auch wieder nicht recht - oder ?
  • Frankygoes 13.07.2019 08:03
    Highlight Highlight Künstliche Aufregung ist echt salonfähig geworden.

    Munition wird auf Vorrat gekauft, Munition hat ein Ablaufdatum, Munition wird entsorgt.

    Wenigstens wird die Munition fachgerecht entsorgt und nicht -wie früher- im nächstbesten See versenkt...

    Wir entsorgen ja auch unsere Flugzeuge und Panzer, ohne dass sie jemals ein anderes Flugzeug oder Panzer abgeschossen hätten. Die meisten von uns treten den Dienst an und werden auch wieder entlassen, ohne jemals im Kampf eingesetzt worden zu sein..

    So funktioniert halt eine Armee, die für den Fall aufgestellt wird, der nie eintritt..
    • DemonCore 13.07.2019 11:10
      Highlight Highlight ... hoffentlich nie eintrifft
  • DogiDog 13.07.2019 07:56
    Highlight Highlight Ich bin auch überhaupt kein Armeefreund, hier denke ich aber, dass ein Grossteil der verschrotteten Munition zu Waffensystemen gehört, die schlicht nicht eingesetzt werden müssen (zum Glück). Alleine bei den Flugabwehrgeschossen werden wohl nur kleine Mengen ader gekauften Munition verwertet, bei den Raketen an den FA-18 noch weniger.
    Die Differenzierung währe interessant zu sehen, aber Transparenz ist ja bei der Armee nicht wirklich gegeben....
    • DemonCore 13.07.2019 11:13
      Highlight Highlight Transparenz beisst sich mit Geheimhaltung. Gewisse Munitionsbestände will man nicht an die grosse Glocke hängen um einem allfälligen Gegner nicht zu viele Informationen über unsere Durchhaltefähigkeit zu geben.
  • Fairness 13.07.2019 07:56
    Highlight Highlight Rechnet man noch die nur verschossene Munition, um nächstes Jahr wieder gleich viel oder mehr zu erhalten, dazu, sind es sicher über 2 Milliarden ....
    • ands 13.07.2019 08:13
      Highlight Highlight Dieses System ist seit über 10 Jahren abgeschafft. Wieso hält sich das so hartnäckig in den Köpfen?
    • Sek L. Schweiss 13.07.2019 08:43
      Highlight Highlight Weil meine letzten WKs keine 10 Jahre her sind und es eben genau so war.
    • ands 13.07.2019 08:56
      Highlight Highlight @ kontermatch: Dann hattest du schlechte Vorgesetzte. Oder es war eine Ausrede, weil die Vorgesetzten Spass an der sinnlosen Ballerei hatten.
      Die Armee hatte das System da bereits geändert und als Kader wusste man das auch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chnebeler 13.07.2019 07:55
    Highlight Highlight In der Artillerie haben wir in den letzten Jahren jeweils 35 Jahre alte Munition gebraucht (Stempel anfang 80er Jahre). Aber bei den Gewehren soll nach 10 Jahren Schluss sein? Das soll doch einer Verstehen. Ich würde es begrüssen, wenn anstelle der Entsorgung die Munition an Schützenvereine verteilt würde.
    • ands 13.07.2019 08:11
      Highlight Highlight Es geht mit ziemlicher Sicherheit nicht um Gewehrmunition. Es gibt aber Munition, die ist noch etwas komplexer als Artilleriegranaten. Z.B. Flugabwehrraketen. Ausserdem gibt es Munition, die in Übungen gar nie benutzt wird. Z.B. Handgranaten mit Splittermantel.
    • walsi 13.07.2019 08:12
      Highlight Highlight Ist wie bei den Lebensmittel, die haben auch unterschiedliche Verfalldaten.
    • Mathemagician 13.07.2019 08:15
      Highlight Highlight Meine GP11 Taschenmunition wurde ja auch mindestens 20 Jahre alt. Die Dosen waren ja mit unseren Namen beschriftet - ich glaube nicht, dass jemand im WK den Inhalt der Dosen austauschte, auffrischte ;-) Aber: Besser kontrolliert vernichten. Das richtet weniger Schaden an und sichert auch Arbeitsplätze. Und vielleicht kann man dir Rohstoffe gar besser reziklieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeromaster80 13.07.2019 07:41
    Highlight Highlight Munition kann nicht erst dann gekauft werden, wenn sie benötigt wird... Das wie eine Schlagzeile "Armee mustert Milliarden an Waffensystemen aus, die nie einen Ernstfall gesehen haben" oder "Hunderttausende Soldaten haben nie jemanden umgebracht, die Grünen protestieren gegen diese Verschwendung"
  • Marat 13.07.2019 07:41
    Highlight Highlight Ich bin kein Armeefreund, aber es liegt doch in der Natur der Sache, dass wir -solange wie eine Armee haben - so viel Munition vorrätig halten müssen, dass wir einen Krieg führen könnten. Und wenn wir gottseidank keinen Krieg führen müssen, dann haben wir halt zu viel Munition und müssen sie vernichten, wenn das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Daher kann ich die Aufregung nicht verstehen.
  • Philboe 13.07.2019 07:33
    Highlight Highlight Munition altert, sprich oxidiert korridiert etc. Munition heisst in dem Fall GP90, Artilleriegranaten mit Treibladungen, Lenkwaffen mit chemischen Treibstoffe, Sprengmittel etc. Mir ist lieber dass die Munition entsorgt wird als wenn es beispielsweise eine Fehlzündung hat und jemand stirbt. Diese Munition ist im ordentlichen Budget wie auch Fahrzeuge. Irgendwann ist etwas alt und muss halt entsorgt werden
  • RicoH 13.07.2019 07:22
    Highlight Highlight Grundlos Munition zu verschiessen ist ein vergleichsweise sinnvoller Einsatz der teuer eingekauften Geschosse.

    Das Verpulvern von Munition in der Natur als bessere Option zu bezeichnen, ist geradezu eine Steilvorlage für all diejenigen, die mit Umweltschutz nichts am Hut haben.

    Entsorgt die Dinger wie es sich gehört und jammert nicht, dass es etwas kostet. Ich schmeisse meinen kaputten Kühlschrank ja auch nicht in den Wald.
  • Mahatma 13.07.2019 07:15
    Highlight Highlight Irgendwo müssen unsere Steuergelder ja hin, und die Rüstungsindustrie am Leben erhalten werden...das Militär ist eine riesige Geldvernichtungsmaschine und wird es auch bleiben. Es werden Milliarden vollkommen sinnlos versenkt, die man an anderer Stelle sehr sinnvoll für die Menschen einsetzen könnte. Absoluter Irrsinn!
  • Nick Name 13.07.2019 07:07
    Highlight Highlight Macht nichts. Wir können dafür ja noch ein bisschen bei der Entwicklungshilfe und im Sozialwesen sparen.
    • andy y 13.07.2019 07:28
      Highlight Highlight Und bei der Bildung und Ergänzungsleistungen
    • zeromaster80 13.07.2019 07:53
      Highlight Highlight Trickfrage für euch; von wie viel Geld reden wir? Tipp, es sind nicht 1.7Mrd... Und was geben wir jährlich für Soz leistungen aus? Na? Noch ein Tipp, so ca. ein Faktor 200 liegt zwischen diesen Zahlen.
    • Eine_win_ig 13.07.2019 08:24
      Highlight Highlight Jop. Das Armeebudget (damit wird die Mun bezahlt) ist das Einzige, welches in den letzen Jahren prozentual immer weniger BIP erhalten hat. Die Schweiz hat jedes Jahr mehr Geld zur Verfügung. Nur bei der Armee gehts immer runter im Verhältnis. Wo wird da also gespart? Das EDA und WBF Budget wurde inmer grösser. Das der Armee hält sich seit Jahren bei +/- 5 Mrd.

      Mal das BFS konsultieren würde helfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 13.07.2019 07:06
    Highlight Highlight Was ist jetzt so überraschend? Man kauft ein Produkt für den Notfall, da dieses Produkt ein Ablaufdatum hat und der Notfall nicht eingetroffen ist, muss es ersetzt werden, damit man bereit ist sollte der Notfall eintreffen. Macht man bei Medikamenten auch so. Jedes Jahr werden Medikamente, welche man für Notfälle gebunkert hat, entsorgt weil sie abgelaufen sind.

    https://m.tagesanzeiger.ch/articles/19354334
  • TheRabbit 13.07.2019 07:06
    Highlight Highlight Bei der Munition hätte die Armee Milliarden Steuergelder einsparen können. Aber das Budget musste ja aufgebraucht werden. So etwas hätte jedem Buchhalter bei der Kontrolle des Munitionslagers auffallen müssen.

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