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SP-Nationalrat David Roth schlägt vor, F-35-Jet zu verkaufen

Die Nationalraete Matthias Samuel Jauslin, GLP-AG, Thomas Hurter, SVP-SH, und David Roth, SP-LU, von links, stellen Fragen an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 23. September 2 ...
David Roth (am Rednerpult) und Thomas Hurter (in der Mitte) sind sich uneins, wie man mit den F-35 Jets umgehen soll.Bild: keystone

SP-Nationalrat David Roth schlägt vor, F-35 an andere Länder zu verscherbeln

Die Beschaffung der US-amerikanischen F-35-Jets ist längst zu einem politischen Skandal geworden. David Roth fordert nun, einen Schlussstrich zu ziehen.
01.10.2026, 05:5301.10.2026, 06:09

Die F-35-Jets, die die Schweiz bei den USA bestellt hat, beschäftigen Bundesbern weiterhin. Sie werden in der Beschaffung viel teurer als ursprünglich kommuniziert. Den Fixpreis, den die damalige Verteidigungsministerin Viola Amherd (Die Mitte) immer wieder betonte, ausgehandelt zu haben, gab es nie. Das zeigt der Bericht der Geschäftsprüfungskommission (GPK), den du hier nachlesen kannst.

Der Präsident der GPK-Subkommission, der Luzerner Nationalrat David Roth (SP) macht nun einen brisanten Vorschlag, wie «20 Minuten» berichtet. Roth verlangt vom Bundesrat zu prüfen, ob man die unliebsamen F-35-Jets nicht an andere Länder weitergeben könnte.

«Es zeichnet sich bereits ab, dass die F-35 zum Fass ohne Boden wird – und trotzdem die Bedürfnisse der Schweiz nicht erfüllen kann»
David Roth

Der F-35 sei unzuverlässig und anfällig für Defekte, so der ehemalige Juso-Chef weiter. «Das Mindeste ist deshalb, dass der Bundesrat einen Weiterverkauf prüft». Für die Schweiz bleibe dann immer noch genügend Zeit, eine allfällige Neubeschaffung sauber anzugehen.

David Roth (SP) sind die F-35-Jets zu unzuverlässig.
David Roth (SP) sind die F-35-Jets zu unzuverlässig.

Anders sieht das der SVP-Nationalrat Thomas Hurter, der selbst Pilot ist. Ein Verscherbeln der F-35-Jets an andere Staaten wäre fatal:

«Wenn wir das machen würden, stehen wir hinten an und werden jahrelang keine Flieger erhalten»,
Thomas Hurter

Eine Weitergabe eines Kampfflugzeugs ohne es zuvor selbst eingesetzt zu haben, nennt man in der Fachwelt einen sogenannten «Third Party Transfer». Als Abnehmerstaaten kämen Länder wie Italien, Deutschland oder die Niederlande infrage, die selbst eine F-35-Flotte betreiben, schreibt «20 Minuten».

(her)

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    So sieht der F-35A aus
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    So sieht der F-35A aus
    Der Entscheid ist gefallen: Der Bundesrat will den F-35A von Lockheed Martin.
    quelle: keystone / peter klaunzer
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    Video: ch media
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