Schweiz
Bern

Pflanzenartenvielfalt im Bielersee hat sich verdoppelt

Une personne regarde dans une longue vue touristique, le long des rives innondees du lac de Bienne, ce dimanche 25 juillet 2021 a Bienne. Apres les orages et les fortes pluies survenus dans la nuit de ...
Die Pflanzenwelt im Bielersee profitiert von einer sinkenden Nährstoffkonzentration und einer besseren Wasserqualität.Bild: KEYSTONE

Pflanzenartenvielfalt im Bielersee hat sich verdoppelt – doch es gibt Herausforderungen

Die Artenvielfalt der Wasserpflanzen im Bielersee hat sich seit den 1980er-Jahren verdoppelt. Das teilt der Kanton Bern am Montag gestützt auf seine neusten Untersuchungen mit.
14.09.2026, 10:0214.09.2026, 10:02

Der Zustand des Sees verbesserte sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich. Die Pflanzenwelt profitierte von einer sinkenden Nährstoffkonzentration und einer besseren Wasserqualität. Zudem breiteten sich die Wasserpflanzen in grössere Tiefen aus.

Ein besonderes Zeichen für die ökologische Erholung ist die Ausbreitung der Armleuchteralgen, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt. Deren starke Zunahme zeige, dass sich der See seinem natürlichen Zustand wieder annähere.

Gleichzeitig steht das Ökosystem vor neuen Herausforderungen, wie es weiter heisst. Der Klimawandel und invasive Arten setzen den Tieren und Pflanzen in dem Gewässer immer stärker zu.

Die eingeschleppte Wasserpflanze Nuttalls Wasserpest bedeckt mittlerweile rund zehn Prozent der untersuchten Seefläche. Auch die invasive Quaggamuschel beeinflusst den Lebensraum negativ, weshalb das kantonale Amt für Wasser und Abfall den Zustand des Sees weiterhin überwacht. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Invasive Tierarten in der Schweiz
1 / 57
Invasive Tierarten in der Schweiz
SÄUGETIERE: Sikahirsch (Cervus nippon)Die Hirschart aus Ostasien ist ein Neozoon und wird als invasive Art eingestuft, weil sie sich in seltenen Fällen mit dem heimischen Rothirsch paart und dadurch genetisch vermischt. Das reine Rotwild verschwindet dadurch; nur die «Hybridart» überlebt.
quelle: shutterstock
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Invasives Weichtier im Bodensee
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
Selbstbedienungsladen Ruag: So liefen die Geschäfte mit den Leopard-Panzern
Millionenschäden, dubiose Deals und jahrelanges Kontrollversagen: Ein neuer Untersuchungsbericht zeigt das Ausmass der Ruag-Panzeraffäre – und legt weitere Machenschaften offen.
Fast drei Jahre lang lief die externe Untersuchung durch eine Anwaltskanzlei, welche die Ruag auf Druck der damaligen Verteidigungsministerin Viola Amherd eingeleitet hatte. Am Freitag wurden die Karten zum Panzerskandal des bundeseigenen Rüstungsbetriebs auf den Tisch gelegt. Von «schwerwiegenden Verfehlungen, die dem Vertrauen der Öffentlichkeit in das Unternehmen schaden», sprach der aktuelle Verteidigungsminister Martin Pfister, der am Freitagnachmittag, 30. Oktober, vor die Medien trat.
Zur Story