Pflanzenartenvielfalt im Bielersee hat sich verdoppelt – doch es gibt Herausforderungen
Der Zustand des Sees verbesserte sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich. Die Pflanzenwelt profitierte von einer sinkenden Nährstoffkonzentration und einer besseren Wasserqualität. Zudem breiteten sich die Wasserpflanzen in grössere Tiefen aus.
Ein besonderes Zeichen für die ökologische Erholung ist die Ausbreitung der Armleuchteralgen, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt. Deren starke Zunahme zeige, dass sich der See seinem natürlichen Zustand wieder annähere.
Gleichzeitig steht das Ökosystem vor neuen Herausforderungen, wie es weiter heisst. Der Klimawandel und invasive Arten setzen den Tieren und Pflanzen in dem Gewässer immer stärker zu.
Die eingeschleppte Wasserpflanze Nuttalls Wasserpest bedeckt mittlerweile rund zehn Prozent der untersuchten Seefläche. Auch die invasive Quaggamuschel beeinflusst den Lebensraum negativ, weshalb das kantonale Amt für Wasser und Abfall den Zustand des Sees weiterhin überwacht. (sda)
