Schweiz
Graubünden

Carunfall in Susch: Verfahren gegen Chauffeur eröffnet

Tödlicher Carunfall: Staatsanwaltschaft Graubünden eröffnet Verfahren gegen Chauffeur

14.09.2026, 09:5314.09.2026, 11:14

Die Staatsanwaltschaft Graubünden hat nach dem Carunglück im Engadin ein Verfahren gegen den Chauffeur eröffnet. Es bestehe der Verdacht der mehrfachen fahrlässigen Tötung und Körperverletzung, wie die Behörde am Montag auf Anfrage von Keystone-SDA bestätigte.

epa13229735 Emergency responders at the scene of an accident involving a travel coach in Susch in the canton of Grisons, Switzerland, 10 September 2026. Several people died in a tour bus accident on t ...
Der Unglückscar an der Unfallstelle.Bild: keystone

Die Staatsanwaltschaft Graubünden bestätigte damit eine entsprechende Meldung vom «Blick». Gegen den Lenker des niederländischen Reisecars laufe ein Verfahren wegen des Verdachts der mehrfachen fahrlässigen Tötung. Zudem werde ihm mehrfache fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.

Der Reisecar war am vergangenen Donnerstagabend von Zernez in Richtung Susch GR unterwegs, als er bei der Örtlichkeit Less von der Strasse abkam und zur Seite kippte. Von den 45 niederländischen Staatsangehörigen an Bord wurden fünf getötet und die restlichen leicht bis schwer verletzt. Auch der Lenker selbst wurde verletzt. Über seinen Zustand sowie seines derzeitigen Aufenthalts machte die Staatsanwaltschaft keine Angaben.

Der Unfall löste grosse Anteilnahme aus. Niederländische Behörden reisten daraufhin ins Engadin und trafen sich mit den Betroffenen. Diese werden in Spitälern in mehreren Kanton sowie in Österreich behandelt. (dab/sda)

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Schwerer Car-Unfall bei Susch in Graubünden
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