DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

2-Meter-Abstand? Von wegen: Dicht gedrängt warten Passagiere am Flughafen Zürich auf ihr Gepäck. bild: twitter

Rudelbildung an der Gepäckausgabe: So ignorieren Passagiere in Zürich die 2-Meter-Regel



Viele Schweizer Städte schliessen gerade massenhaft ihre Parks, damit sich Menschengruppen nicht mehr zu nahe kommen. «Abstand halten, Abstand halten», predigt der Bundesrat seit Tagen auf allen Kanälen. Es ist ernst: Wer die 2-Meter-Regel nicht einhält, kassiert nun sogar eine Busse.

Es scheint, als hätten viele Reisende von diesen drastischen Massnahmen nichts mitbekommen. So drängten sich am Freitagnachmittag am Flughafen Zürich dutzende Passagiere auf engstem Raum vor der Gepäckausgabe, um möglichst rasch an ihre Koffer zu kommen. «Meine Güte, Leute», kommentiert eine Journalistin der NZZ, die das Bild auf Twitter veröffentlichte.

Offensichtlich sind die Flughafenbetreiber und die Polizei überfordert, die Regeln des Bundes umzusetzen. Auf watson-Anfrage sagt Raffaela Stelzer, Sprecherin des Flughafens Zürich: «Wir sind laufend daran, die Passagierflüsse zu optimieren, damit Schlangen beziehungsweise Menschenansammlungen wie auf dem Bild nicht oder nicht mehr passieren.»

Mitarbeitende vor Ort täten ihr Möglichstes, diese Ansammlungen zu unterbinden. «Die Kantonspolizei Zürich und weitere Partner unterstützen uns dabei», so Stelzer.

Die Massnahmen des Flughafens gegen das Coronavirus sind noch ausbaufähig. Passagiere könnten – abgesehen von der Passkontrolle – normal einreisen. «Es gibt absolut keine Fieber-Kontrollen oder Befragungen», schreibt die NZZ-Redaktorin weiter.

(amü)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Notstand in den Kantonen – die Schweiz zieht sich zurück

1 / 11
Notstand in den Kantonen – die Schweiz zieht sich zurück
quelle: keystone / gian ehrenzeller
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Coronavirus führt zur #stayhomechallenge

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Spritze direkt im Klassenzimmer: So wollen die Kantone die Jungen fürs Impfen motivieren

Seit Anfang dieser Woche können auch 12- bis 15-jährige Jugendliche geimpft werden. Wo schon geimpft wird, sind die Anmeldungen verhalten – auch bei den älteren Jugendlichen. Neben Online-Kampagnen überlegen sich einige Kantone, nun nach den Sommerferien direkt in den Schulen zu impfen.

Seit dieser Woche dürfen sich auch die 12- bis 15-Jährigen zur Covid-Impfung anmelden. Im bevölkerungsreichsten Kanton Zürich liegen 10'000 Pfizer/BioNTech-Dosen für die unter 16-jährigen Impfwilligen bereit. Bis Dienstagmittag wurden rund 6000 Termine gebucht, wie es bei der Zürcher Gesundheitsdirektion auf Anfrage heisst. Ein wirklicher Ansturm auf die freien Termine sieht anders aus.

Ähnlich sieht es auch im Kanton Zug aus. 623 Jugendliche zwischen 12 und 15 hätten sich für die Impfung …

Artikel lesen
Link zum Artikel