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Corona-Virus: Wie weiter mit den Schulen? Eltern fürchten Ferienverlängerung

Das Corona-Virus könnte den Schulstart verzögern – doch viele Väter und Mütter wären dafür nicht gewappnet.

Ayse Turcan, Leif Simonsen / ch media



schulkinder

Die Schulranzen müssen wegen des Corona-Virus möglicherweise noch länger auf ihren Einsatz warten. Bild: shutterstock

Am Montag gehen die Skiferien in den beiden Basel zu Ende. Doch das Corona-Virus könnte den Schulbetrieb in den nächsten Wochen lahmlegen. Gebannt dürften die Schülerinnen und Schüler dem Entscheid des Basler Erziehungsdepartements (ED) sowie der Baselbieter Bildungsdirektion entgegenfiebern. Baselland will morgen Donnerstag kommunizieren, Basel-Stadt gemäss ED-Sprecher Simon Thiriet «gegen Ende Woche».

Klar ist, dass der Entscheid zur temporären Einstellung des Schulbetriebs mindestens ebenso weitreichende Folgen hätte wie die Absage der Fasnacht. Bei jüngeren Schülern müssten die Eltern innert Kürze die Betreuung sicherstellen. Das notfallmässige Aufbieten von Grosseltern wäre gewiss auch nicht im Interesse der Allgemeinheit – zumal die ältere Generation gesundheitlich besonders gefährdet ist. Während ein mancher Schüler sich über eine Verlängerung der Schulferien freuen dürfte, bangen deshalb manche Väter und Mütter.

Fredi Jaberg, Präsident der Elternlobby Schweiz sowie des Ablegers in Baselland, sagt: «Die Schulen sind bekanntermassen die billigsten Babysitter. Wenn die Kinder über zehn Jahre alt sind, dann will man sie als Vater oder Mutter nicht den ganzen Tag zu Hause rumsitzen haben.» Komme hinzu: Die Eltern seien bei einem Schulausfall nicht geschützt – wenn die Kinder krank seien, erwarte der Arbeitgeber, dass innert drei Tagen ein Babysitter gefunden werden könne. Für viele kaum machbar.

Konsequenterweise müsste es Schulquarantäne geben

Trotzdem: Jaberg findet in der jetzigen Situation «vor allem zwei Modelle sinnvoll», wie er sagt. Beide wären rigoros. «Wenn man zum Schluss gelangt, dass es nicht reicht, wenn grössere Menschenansammlungen verboten werden, dann muss man die Schulen vier Wochen schliessen», sagt er. Dies davon ausgehend, dass es sich beim Corona-Virus um eine gefährliche Krankheit handle.

Falls man das Corona-Virus wie beispielsweise die Masern klassifizieren würde, dann wäre ein Quarantäne-System an den Schulen die richtige Variante, meint er. «Wenn an einer Schule ein Fall auftritt, muss man diese einen Monat abriegeln». So lange dauerten zwei Generationen des Corona-Virus.

Annina Züst, welche sich bei der Elternlobby Basel-Stadt engagiert, äussert sich ähnlich wie Jaberg. Sie persönlich sei der Meinung, dass der Kanton «konsequenterweise» auch den Schulstart verschieben müsste, nachdem er die Fasnacht abgeblasen hatte. «Ja, wir stehen vor einer grossen Frage», sagt Züst. Denkbar sei deshalb auch, einen Teil der Verantwortung auf die Eltern zu übertragen und den Schulbesuch fakultativ zu machen.

International School sagt Schulausflüge ab

Die Frage nach der Verlängerung der Schulferien werden die Behörden beantworten müssen. Doch beweisen einzelne Bildungsinstitutionen, dass auch sie Verantwortung übernehmen wollen. Bei der International School of Basel sind beispielsweise alle Eltern-Veranstaltungen und Schulausflüge abgesagt. Und wer die Schule besucht, der muss ein Formular ausfüllen, auf dem nach Krankheitssymptomen gefragt wird und ob er in jüngster Zeit Basel verlassen hat. Erst dann wird entschieden, ob Zugang zur Schule gewährt wird. (bzbasel.ch)

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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • trakrium 04.03.2020 16:28
    Highlight Highlight Kann mir jemand sagen, weshalb wegen des Coronavirus alle grösseren Veranstaltungen abgesagt werden. Bei der Schweine-/Vogelgrippe, SARS, Ebolo etc. hat man doch nichts derartiges unternommen, oder irre ich mich?
  • Nadja Morello 04.03.2020 12:17
    Highlight Highlight Sekschüler babysitten Primarschüler und beide sind wieder beschäftigt! Plus Sackgeld aufgebessert. Win-win.
  • Thorium 04.03.2020 11:59
    Highlight Highlight Andere Kantone andere Probleme. Ich bin ja gespannt, ob die Gymiprüfungen nächste Woche stattfinden.
  • Suigarah 04.03.2020 10:31
    Highlight Highlight Erlaubt mir die Frage. Wäre ein verbreiteter Ausbruch von Covid-19 nicht zielführender eine gewisse Resistenz, zumindest gegen das Grundvirus Sars-CoV2, zu erlangen? Könnte mir vorstellen, dass es uns bei der nächsten Welle durch das ewige steril halten einiges schlimmer treffen wird. Bezüglich Kinder zu Hause bleiben. Wir wollten ja alle alten Gesellschaftlichen Zöpfe wie das traditionelle Familienbild loswerden. Jetzt in diesem Kudelmuddel müssen wir halt schauen wie das klappt. Der Arbeitgeber bringt Opfer so kann auch der Arbeitnehmer Opfer bringen. zB unbezahlt nach 3 Tagen.
  • Macke 04.03.2020 10:30
    Highlight Highlight Ich finde es zum heutigen Zeitpunkt falsch, die Schulen zu schliessen. Kinder (und die meisten Lehrpersonen) gehören nicht zu den gefährdeten Gruppen. Müssten die Kinder Zuhause betreut werden, würden meist Alleinerziehende und teilzeiterwerbende Mütter Zuhause bleiben und die Kinder betreuen. Im Detailhandel, Pflegebereich, Arztpraxen, Apotheken usw. arbeiten häufig Frauen Teilzeit. Diese Branchen würden dann beinahe lahmgelegt werden und das können wir uns im Moment nicht leisten.
    • Gigi,Gigi 04.03.2020 12:15
      Highlight Highlight Die meisten Lehrpersonen wohl schon. Was ist aber mit den älteren, männlichen Lehrern, die im Grosselternalter sind? So um die 64, 65, 66, die immer noch im Schulbetrieb sind, und teils gar nicht mehr sooo gesund sind, wie anno dazumal? Werden die zugunsten der Grosseltern zuhause geopfert?
    • Macke 04.03.2020 12:43
      Highlight Highlight Es geht hier um einen kantonal angeordneten Schulschluss, nicht um Einzelfälle. Meist sind die gefährdeten Lehrer nicht auf Primarstufe tätig, zumindest äußerst selten. Die meisten sind Real-/Sek-/Gymilehrer. In diesem Alter sind die SchülerInnen alt genug, auf sich selbst Zuhause aufzupassen und da wäre ein einzelner präventiver Ausfall zu verkraften. In diesen Fällen kann die Schulleitung individuell handeln.
    • Gigi,Gigi 04.03.2020 13:11
      Highlight Highlight So einzel sind diese Fälle nicht, an unserer Sek sind alleine 7 Lehrer über 60 Jahre alt. Und nein, die Schulleitung kann das nicht individuell handhaben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nass 04.03.2020 09:05
    Highlight Highlight Dann muss man halt für einmal seine Verantwortung als Eltern wahrnehmen und seinen Kindern schauen.
  • inVain 04.03.2020 08:47
    Highlight Highlight Watson gehört der Aargauer Zeitung, welche ihrerseits zum chmedia-Verbund gehört, welcher wiederum auch die bz basel angeschlossen ist. Ich denke, hier wurde ein lokal interessanter Artikel verwendet um das Dossier „Corona“ etwas zu füllen. Für die Zielgruppe vom gesamtschweizerisch gelesenen Watson-Portal, bei welchen diese Ferien zum Teil längst vorbei sind, eher sagen wir Mal zum Schmunzeln.
  • Randen 04.03.2020 08:44
    Highlight Highlight Die Welt sperrt Ortschaften ab, infizierte müssen in Quarantäne. Es werden grosse Veranstaltungen abgesagt. Auch solche die für die Wirtschaft sehr wichtig sind und viel Geld im Spiel ist. Regierungen die normalerweise absolut gar nie etwas tun was der Wirtschaft schaden könnte tun momentan genau dies. aber hey Leute !! Keine Panik wird kommuniziert..Das Virus ist voll harmlos 🤣
    • MasterPain 04.03.2020 10:49
      Highlight Highlight Wer sagt dass das Virus voll harmlos ist?
  • Noblesse 04.03.2020 08:40
    Highlight Highlight Schulen 1 Monat schliessen und Mutter oder Vater (meist ja irgendwo vorhanden, sonst gäbe es das Kind nicht) in Zwangsferien!!
    • Noblesse 04.03.2020 22:36
      Highlight Highlight Bei 1 Monat werden 2 Ansteckungszyklen durchlaufen. Somit würde das Virus ausgebremst. Jetzt sind die Kinder/Jugendliche wie die Beschleuniger. Japan macht jetzt 1 Monat Schulstopp. Grosseltern nach mir auch Zwangsferien aber nicht mit den Enkeln am gleichen Ort...
  • Dä-do 04.03.2020 08:16
    Highlight Highlight Also verstehe ich das richtig, dass man lieber in Kauf nimmt, dass sich die Kinder anstecken, weil die Eltern sonst noch mehr Zeit mit den Kindern verbringen "müssten"?
    Im ganzen Artikel habe ich das Gefühl, dass es nur darum geht, die Kinder tagsüber "los zu werden". Klar, manchmal lässt es die pers. Situation nicht zu aber wir haben im Moment auch eine ziemlich spezielle Situation oder etwa nicht?
    • Titangirl 04.03.2020 08:34
      Highlight Highlight Es geht nicht darum die Kinder los zu werden. Sonder das Arbeitgeber für solche Situationen oft Null Verständnis haben. Wenn das Kind krank ist, ist das absolut nicht ihr Problem, du hast gefälligst trotzdem zur Arbeit zu erscheinen. Als Eltern hat man pro Kind pro Krankheitsfall drei Tage. Theoretisch haben beide Elternteile diesen Anspruch, jedoch haben Arbeitgeber oft sehr wenig Verständnis wenn auch mal der Papa zu Hause bleiben will. So könnte man jedoch schon mal 6 Tage abdecken.
    • Blitz Gordon 04.03.2020 08:40
      Highlight Highlight Du scheinst keine Kinder zu haben, oder? Wie sollen denn Arbeitgeber reagieren, wenn die Eltern nicht mehr zur Arbeit erscheinen können weil sie auf die Kinder aufpassen müssen, die nicht mehr zur Schule dürfen? Gibt's dann weiterhin Lohn? Oder ist das versichert?
    • Randen 04.03.2020 08:48
      Highlight Highlight Die Behörden verhalten sich einfach sehr hilflos. Bei uns gibt es diese Woche sogar Besuchstage an den Schulen. Es geht nicht darum die Kinder los zu sein tagsüber... es geht darum, dass man nicht arbeiten gehen kann wenn man tagsüber die Kinder betreuen muss. Oder man bringt die Kinder dann zum Grosi und infiziert in 2 Wochen an Grosis Beerdigung die ganze Familie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • THEOne 04.03.2020 08:01
    Highlight Highlight baaahhh... machen wir dieses theater jetzt jedes jahr auf ein neues??? in den letzten 2 jahren gabs eine hysterie nach der anderen. und alle hatten eine überlebenschance von 99.5% ... es reicht langsam...
    keiner wird ewig leben und keiner ist der auserwählte. wir werden alle sterben, irgendwann mal
  • Blitzesammler 04.03.2020 07:50
    Highlight Highlight ,,Eltern fürchten Fehrienverlängerung,, Schon dieser Titel beschreibt was die oberste Priorität ist!! Nämlich Arbeiten und auf keinen Fall die eigenen Kinder zu lange sehen zu müssen. Arme Eltern🥺
  • Booker 04.03.2020 07:48
    Highlight Highlight Der Kanton Solothurn hat bereits kommuniziert, die Schule startet am Montag und die Lager finden statt. Auch für jene Gemeinden bei Basel.
  • drjayvargas 04.03.2020 07:33
    Highlight Highlight Wenn die Schulen geschlossen werden, müssen konsequenterweise auch die Kitas dicht machen. Das wird grandios... Das Problem mit den Schulen sehe ich hauptsächlich dass wir in der CH absolutes Entwicklungsland sind was das Online-Angebot von Schulen angeht.
  • Der Bademeister 04.03.2020 07:19
    Highlight Highlight Wenn dann müsste der Bund entscheiden.Es kann ja nicht sein das BL sagt schliessen und BS offen hat.Der Kantöntligeist kommt an seine Grenzen.Bei uns im Aargau ist es so dass du Kinder zu Hause behalten sollst bei Erkältungs- oder Grippesyntome.Das Wort oder statt und macht den Unterschied.Tochter hat sich 2x die Nase geschneuzt und schon meinte die Lehrerin sie solle heute zu Hause bleiben
    • Shaha 04.03.2020 15:38
      Highlight Highlight So können auch gleich alle zu Hause bleiben - welches Kind hat im Moment schon keinen Schnupfen oder Husten - und die Schulen können geschlossen werden.
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 04.03.2020 06:38
    Highlight Highlight Boah, ich kann‘s langsam echt nicht mehr lesen. Beruhigt euch wieder und lasst das Virus in Ruhe. So wenige Menschen sind bisher weltweit gestorben, dafür sind so viel mehr Menschen an der Grippe, an Krebs, an Herz-Kreislauf-Problemen, an Hunger, durch Krieg und durch Unfälle ums Leben gekommen. Im Vergleich dazu ist das Virus harmlos. Jetzt machen wir alle eine Flasche Corona auf und hören auf mit dieser Unsicherheit und Panikmache! 🍺
    • MasterPain 04.03.2020 10:50
      Highlight Highlight «...Krebs, an Herz-Kreislauf-Problemen, an Hunger, durch Krieg und durch Unfälle...»

      Ist ja auch alles grausam ansteckend, ne?
  • bebby 04.03.2020 06:19
    Highlight Highlight Also bei Masern, Läusen, Windpocken, etc. werden die Schulen auch nicht geschlossen. (Aus Datenschutzgründen wird man oft auch nicht mal informiert, wenn es einen Fall in der Klasse hat)
    Bei einer Schulschliessung wie in Asien müsste konsequenterweise auch ein home schooling Angebot aufgesetzt werden (live streaming mit den Lehrern), da bin ich nicht sicher, ob die Schulen dafür genügend organisiert sind.
    Abgesehen davon hat sich das BAG dazu bereits negativ geäussert. Also erübrigt sich die Diskussion.
    • Thomas G. 04.03.2020 08:59
      Highlight Highlight Das BAG versucht weiterhin die wirtschaftlichen Folgen möglichst gering zu halten. Das ist für ein Bundesamt für GESUNDHEIT aber völlig fehl am Platz. Man sollte das tun was als einziges helfen wird: Quarantäne für alle mit Ausnahme essentieller Infrastruktur, Gesundheitsssstem, Lebensmittelverteilung. Alle anderen machen Home Office wenn es geht und sonst halt frei.
    • NoRepFly 04.03.2020 09:33
      Highlight Highlight Bei Masern wird man sehr wohl informiert.
    • CuJo 04.03.2020 10:51
      Highlight Highlight Coronavirus mit Läusen vergleichen ? Echt jetzt ??
  • Pascal Sibao Rauber 04.03.2020 06:18
    Highlight Highlight "Eltern fürchten Ferienverlängerung"
    Liebes Watson Team: Echt jetzt?!?!
  • TomC 04.03.2020 06:13
    Highlight Highlight Hier könnte man jetzt den Versuch starten, digital via Livestream zu unterrichten.
    • Hagane no Kagakusha 04.03.2020 06:52
      Highlight Highlight Ich habe genau das am Montag auf Hochschul-Ebene ausprobiert, kurzfristig improvisiert mit Twitch.

      Ich fand es recht interessant, die Studis auch, aber der Austausch war sehr mühsam weil die Studis ihre Fragen über den Chat stellen mussten. Ausserdem konnte ich natürlich Mimik und Körpersprache der Studis nicht sehen, und das fehlte mir sehr. Es gab viel weniger Austausch als sonst,

      Als Notnagel war das OK, allerdings kann ich mir gar nicht vorstellen, dass das mit Kindern funktionieren kann, denn mit denen ist nonverbale Kommunikation noch viel wichtiger.
    • tr3 04.03.2020 08:08
      Highlight Highlight Das funktioniert an der Uni aber doch nicht an der Primarschule.
    • Cara Brenodurum 04.03.2020 08:39
      Highlight Highlight You dream du😉
  • Coffeetime ☕ 04.03.2020 06:04
    Highlight Highlight In den anderen Kantonen gibt es weiterhin Schule? 🤔

    Es müsste eher gefragt werden, wo die Kinder in den Ferien waren... Falls Norditalien eher noch nicht zur Schule gehen?
    • Shaha 04.03.2020 15:21
      Highlight Highlight Bei uns kam die Frage nach Italien erst auf, als die Kinder schon wieder in der Schule waren. Dann ists auch allmählich sinnlos.
  • Neunauge 04.03.2020 05:39
    Highlight Highlight Als Klassenlehrer gibts grad eine Welle an spannenden Fragen:
    Wie plane ich mein Klassenlager? Wie buche ich die Aktivitäten für die Woche? Werden die Jugendlichen FAGE schnuppern können, auch in Altersheimen? Wie plane ich den Unterricht sinnvoll, wenn aufgrund der Weisungen bald mit halbleeren Klassen zu rechnen ist?
    • Shaha 04.03.2020 15:42
      Highlight Highlight Am besten wohl mal einen Plan B - Absage des Lagers - bereit halten
    • Demo78 04.03.2020 16:01
      Highlight Highlight Die Gefahr von halbleeren Klassenzimmer sehe ich als gering, eher wird die ganze Klasse bzw. Stufe in Quarantäne gesetzt bei Verdacht🤔😉🤓
  • P. Meier 04.03.2020 05:38
    Highlight Highlight Nur weil die Basler ferienmässig hinter dem Rest der Schweiz sind, muss jetzt sicher nicht mit aller Macht auf Panik gemacht werden. Die Probleme bei Schliessung der Schulen oder Stilllegung des ÖV sind genügend erörtert worden. diese subtile Verbreitung von Panik durch solche Artikel ist def. nicht hilfreich.
    • 3l3m3nt4ry 04.03.2020 08:02
      Highlight Highlight Danke! Das habe ich mir auch gedacht. Gestern noch das sachliche Interview mit dem Immunologen und heute wieder passiv-aggressive Panikmache.
    • Thomas G. 04.03.2020 08:55
      Highlight Highlight Die Stillegfung des öV wurde überhaupt noch nicht erörtert. Sie wollen vielleicht nicht dass man das tut, notwendig ist es trotzdem (die Diskussion). Ich bin sehr dafür dass man jetzt drastisch und konsequent durchgreift. Leute, an der Uni ZH alleine gibt es bisher 6 Fälle. Wer glaubt ernsthaft dass es dabei bleibt? Diese "enge Kontakte" Methode ist doch fadenscheinig. Wir alle wissen dass man sich sehr schnell mit Krankheiten anstecken kann, es braucht dafür keinen engen Kontakt. Sonst wüsste man immer ganz genau von wem man eine Erkältung bekommen hat.
    • Shaha 04.03.2020 15:47
      Highlight Highlight Noch viel bedenklicher ist die vermutlich relative Dunkelziffer. Bisher wurden ja praktisch ausschliesslich (relativ wenige) Personen mit Symptomen UND einschlägiger Reisehistorie oder positiven Bezugspersonen getestet. Ich bin mir sicher, dass es mindestens nochmals soviele angesteckte Leute ohne Symptome und/oder ohne einschlägige Historie gibt, die gar nichts davon wissen oder abgewimmelt werden und das Virus munter weiterverbreiten.
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