Schweiz
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Beda Stadler (69) ist emeritierter Professor und ehemaliger Direktor des Instituts für Immunologie an der Uni Bern. Bild: EPA

Interview

Immunologe Beda Stadler sagt, warum der Frühling das Coronavirus killen könnte

Das BAG hat die Coronavirus-Stufe zu Wochenbeginn auf rot verschärft. Was bedeutet das? Wie lange dauert es, bis in der Schweiz wieder Normalität herrscht? Immunologe Beda Stadler beantwortet die sieben drängendsten Fragen.



Das BAG hat die Coronavirus-Kampagne auf rot verschärft. Was bedeutet das?

Beda Stadler: Das bedeutet an sich nicht viel. Das Bundesamt für Gesundheit muss die Schutzmassnahmen portionsweise kommunizieren, damit diese wirklich alle Leute verstehen. Das macht durchaus Sinn. Man kann nicht alle Infos auf einmal veröffentlichen, dann gehen die Sachen unter.

Müssen wir jetzt die Grenzen schliessen?

Italien hat die Lage nicht mehr unter Kontrolle, das ist so. Aber unsere Verflechtung mit dem Nachbarland ist viel zu stark, als dass man die Grenzen schliessen könnte. Wer dies fordert, sollte sich mal die Konsequenzen für das Schweizer Gesundheitssystem vor Augen führen: Gerade die Spitäler im Tessin sind auf die vielen Grenzgänger aus Norditalien angewiesen. Wenn man die Grenzen dichtmacht, können diese nicht mehr zur Arbeit kommen. Die Spitäler könnten die Pflege nicht mehr aufrechterhalten. So würden auch kranke Leute in Mitleidenschaft gezogen, die nichts mit dem Coronavirus zu tun haben.

Weiss man inzwischen mehr, wie gefährlich das Virus ist?

Panik ist total fehl am Platz. Das Virus ist eigentlich nur für ältere Menschen gefährlich, für Gruftis wie mich. Jüngere Leute, die positiv getestet werden, müssen einfach zu Hause bleiben. Und können Netflix à gogo schauen. Kinder sind eigentlich überhaupt nicht gefährdet. Der Coronavirus ist kein Todesurteil wie AIDS in den 1980er-Jahren, als es noch keine Medikamente dagegen gab. Wer gesund ist, überlebt das Virus. Das Coronavirus ist nicht gefährlicher als eine starke Erkältung. Das Problem momentan ist vielmehr, dass die Menschen wegen dem kleinsten Halsweh zum Hausarzt rennen und so andere Leute gefährden. Man kann es nicht genug wiederholen: Wer Symptome verspürt, soll zuerst mit dem Arzt oder Spital telefonieren und die weiteren Schritte besprechen.

>> «Ich fühle mich wie ein Parasit» – Corona-Patientin berichtet aus Zürcher Spital

Das Coronavirus breitet sich aus

Wo stehen wir bei der Verbreitungskurve?

In der Schweiz stehen wir mit den bislang 24 Fällen noch ganz am Anfang. Die Zahl kann sich um ein x-Faches erhöhen.

Killt der Frühling das Coronavirus?

Grundsätzlich ist UV-Licht der grösste Feind der Viren. Im Sommer sind die Chancen viel kleiner, dass sich Viren über Tröpfchen verbreiten. Im Winter sitzen die Leute oft eng aufeinander in geheizten Räumen, was eine Verbreitung begünstigt. Darum wandert die Grippe überall dort um die Welt, wo es Winter ist. Es kommt nicht von ungefähr, dass es in Südamerika und Afrika praktisch keine Coronavirus-Fälle gibt.

Wie lange dauert es, bis in der Schweiz wieder Normalität herrscht?

Diese Frage kann derzeit niemand beantworten. Es gibt vier Möglichkeiten:

Wann gibt es einen Impfstoff?

Impfstoffe gegen das Coronavirus werden bereits erfolgreich bei Rindern, Hunden und Katzen eingesetzt. Es dürfte somit relativ einfach sein, einen Impfstoff für Menschen zu entwickeln, schliesslich existieren bereits mehrere experimentelle Impfstoffe für den Menschen. Damit ist es aber nicht getan. Es braucht klinische Versuche und eine Zulassung durch die Behörden. Das dauert normalerweise mindestens ein Jahr. Eine andere Möglichkeit ist, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) experimentelle Impfstoffe erlaubt und die Risiken und Verantwortung für den Impfstoff übernimmt.

Einigt sich die Wissenschaft innerhalb von Wochen auf einen theoretischen, gentechnisch produzierbaren Impfstoff, könnte es rascher vorwärtsgehen. Eine Biotechfirma mit grossen Anlagen könnte innerhalb von circa drei Monaten für Europa genügend Impfstoffe herstellen. Das ist aber unrealistisches Wunschdenken.

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145Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pascolo 04.03.2020 20:27
    Highlight Highlight Der will uns nur beruhigen, wir sollen beruhigt untergehen!
  • Thomas Ramseier 04.03.2020 09:33
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, warum dieser Beda Stadler immer wieder für irgendwelche Statements herangezogen wird !
    Er ist eremitiert ! Und hat sich mit seinen grossartigen Äusserungen schon öfters blamiert !
  • Leo L. 04.03.2020 00:44
    Highlight Highlight Nach Ansicht des gestrigen "Club" und den sachlichen, besonnenen aber nicht verharmlosenden Aussagen von Richard Neher, (Biophysiker und Epidemiologe der Universität Basel) kann ich leider Herr Stadler und seine teils absurden Äusserungen noch weniger ernst nehmen.
    • Thomas Ramseier 04.03.2020 09:34
      Highlight Highlight Kann diesen Wichtigtuer schon länger nicht mehr ausstehen !
  • Adumdum 03.03.2020 20:52
    Highlight Highlight Vorsicht: Keine Fälle in Afrika und Südamerika - keine "erkannten und gemeldeten" Fälle...

    Australien hat gerade auch Sommer, UV gibt es ein masse, und gerade breitet sich der Virus hier auch aus. Im Unterschied zu Afrika und Südamerika funktionieren die Behörden hier etwas besser und erkennen und melden aber auch Fälle.
  • Mr.President 03.03.2020 19:43
    Highlight Highlight „ Darum wandert die Grippe überall dort um die Welt, wo es Winter ist. Es kommt nicht von ungefähr, dass es in Südamerika und Afrika praktisch keine Coronavirus-Fälle gibt.“
    Lasst uns nach Afrika flüchten! Da die meisten Afrikaner ins nordische Paradies, sprich zu uns wollen, wollen wir nicht von corona Sterben, d h alle die alt und gebrechlich sind - dürfen nach Afrika auswandern!
    Und dafür nehmen wir die jungen Frauen / mit Kindern aus Afrika!
  • Sir Lanzelot 03.03.2020 19:28
    Highlight Highlight Gute Analyse!
    Und was die weitere Entwicklung des Fiebers angeht, gibt es exakt drei Möglichkeiten:
    - es steigt an...
    - es bliebt gleich...
    - es sinkt...
    Genau so wird es kommen!
  • Wuerachs 03.03.2020 18:30
    Highlight Highlight Vielleicht ist der Virus ein Geschenk der Natur um unsere Demographie Probleme zu lösen, man sagt ja die Natur findet immer eine Lösung, ich gehöre auch den älteren und finde es okay
  • maricana 03.03.2020 15:55
    Highlight Highlight Der deutsche Virologe Christian Drosten kommt allerdings zu einem gegenteiligen Schluss: "Wir müssen uns auf ein epidemisches Geschehen einstellen".
    Drosten gehört weltweit zu den führenden Virologen und gilt als Entdecker des Sars-Virus welches mit dem Corona-Virus eng verwandt ist.
  • feuseltier 03.03.2020 15:43
    Highlight Highlight Scho krass... Was ist mit Klimawandel und Greta? ? Gibts echt nur noch ein Thema auf dieser Welt? ??

    Wacht auf. . Echt traurig
  • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 03.03.2020 15:01
    Highlight Highlight Je schneller die menschliche Zivilisation mutiert, desto schneller geht es mit ihr bergab.
  • Bert der Geologe 03.03.2020 14:54
    Highlight Highlight Eine äusserst wichtige Hygienemassnahme taucht leider bisher gar nie auf: Mit Schnaps desinfiziert man optimal Rachen und Gurgel. An dieses Gebot halte ich mich fast noch strikter, als an das Händewaschen.
  • Leo L. 03.03.2020 14:12
    Highlight Highlight Stadler verharmlost seit Tag 1. Inzwischen sprechen viele Virologen, die mir einiges seriöser erscheinen von einer möglichen Ansteckung von 40-70% der Weltbevölkerung. Und wenn auch die Todesrate "nur 1-2%" wäre, das war sie auch bei der spanischen Grippe und dennoch starben damals Millionen weil eben so viele angesteckt wurden. Unser Gesundheitswesen würde jedenfalls zusammenbrechen wenn es so kommt und anscheinend will man das ja in Kauf nehmen, es werden nicht mal ausreichend Leute getestet die von Italien kommen. Weiss nicht weshalb man diesen Dampfplauderi immer überall auftreten lässt.
    • Namor 03.03.2020 16:32
      Highlight Highlight Wer da ein Dampfplauderi ist? Sicher nicht Beda Stadler! Er ist und bleibt Experte der nüchtern gegen die hysterische Weltuntergangsstimmung anschreibt!
    • Shlomo 03.03.2020 17:21
      Highlight Highlight @Leo: die 1-2% sind irreführend und stimmen nicht. Bitte lies den Lancet-Artikel dazu.

      https://www.thelancet.com/journals/langlo/article/PIIS2214-109X(20)30068-1/fulltext
    • Dragona 03.03.2020 21:49
      Highlight Highlight @leo
      Ja, je mehr wir testen und je mehr wir das ganze dramatisieren, desto schneller wird das Gesundheitssystem zusammenbrechen.
      Gehen Sie in den Bunker und bleiben Sie dort bis die Panik vorbei ist. Panikmacher sollten isoliert und daran gehindert werden Ihre Phobien zu verbreiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Team Insomnia 03.03.2020 13:20
    Highlight Highlight Laut Wissenschaftlern gibt es im Arktischem Eis Bakterien und Viren die etwa 250 Millionen (!) Jahre alt sind.
  • Meierli 03.03.2020 12:54
    Highlight Highlight Nur ist es in Singapour gut 28 Grad. Egal.
    • Kruk 04.03.2020 03:52
      Highlight Highlight Und fast alles ist durchklimatisiert...




  • Edwin Schaltegger 03.03.2020 12:50
    Highlight Highlight Ich kann die Aussage von Professor Stadler " je mehr dieser Virus mutiert, desto harmloser wird er" nicht nachvollziehen. Ich denke, dass Viren sich genetisch auch so mutieren können, dass sie gefährlicher werden. Dies im Vergleich zur Mutation der Antibiotika resistenten Bakterien.
    • Swen Goldpreis 03.03.2020 21:41
      Highlight Highlight Ja und nein. Richtig ist, dass Viren so oder so mutieren können. Aber - und das ist hier der wichtige Punkt - Viren durchlaufen eine Evolution.

      Du musst dir das so vorstellen: Je gefährlicher ein Virus ist, desto schneller bindet es den Patienten ans Bett oder tötet. Das sorgt dafür, dass sich schwächere Varianten eher durchsetzen können.

      Gleichzeitig haben aber auch Mutationen einen evolutionären Vorteil, die ansteckender sind. Deswege werden Viren in der Regel ansteckender aber weniger gefährlich.
  • KrasseChecker 03.03.2020 11:14
    Highlight Highlight Ich habe diese Schöbrederei satt. Jeder der sich in Südamerika und Afrika auskennt weiss, dass sich die Leute dort das Reisen nicht leisten können. In anderen warmen Regionen wie Malaysia, Singapur, etc. steigt die Verbreitung ebenfalls täglich obwohl es dort teilweise über 30 Grad warm ist. Seht der Realität ins Auge und stellt von Optimismus auf Krise um und handelt dementsprechend!
    • Bert der Geologe 03.03.2020 14:52
      Highlight Highlight Es ist weder Schönrederei, noch Vertuschung, noch Verschwörung. Hr. Stadler, (den ich früher, weil oft zynisch, nicht so mochte), geht von den bekannten Tatsachen aus. Die da sind: UV-Strahlen zerstören Viren, virusbedingte Erkältungen sind im Winter häufig, im Sommer selten und im Freien sind Ansteckungen weniger gut möglich, als in geschlossenen Räumen.
  • Mutbürgerin 03.03.2020 11:11
    Highlight Highlight In Afrika gibt es kein Coronafälle, weil da vermutlich nicht getestet wird. Würde mich nicht wundern, wenn da plötzlich eine Unmenge an Fällen gemeldet werden. In Afrika gibt es trotz Hitze auch Ebola. Dieses verbreitet sich nur darum nicht, weil es seinen Wirt zu schnell tötet.
    • SeboZh 03.03.2020 11:27
      Highlight Highlight Ich weiss ja nicht. Ägypten hat bereits den ersten fall und anscheinend gibts auch einen ersten fall in Nigeria... Warum die WHO covid nicht schon als pandemie bezeichnet erschliesst sich mir nicht
    • Garp 03.03.2020 13:31
      Highlight Highlight In Algerien, Marokko, Ägypten, Nigeria wurden Fälle durch Tests festgestellt.
    • Kruk 04.03.2020 03:53
      Highlight Highlight Und weiss man wo sich diese Fälle angesteckt haben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Satox 03.03.2020 10:17
    Highlight Highlight Kann diese Kommentarfunktion nicht einfach abgestellt werden. Seit Covid-19 in den Medien ist, scheint jeder Medizin studiert zu haben... einfach lächerlich
    • Na_Ja 03.03.2020 13:48
      Highlight Highlight Und jeder zweite hält sich für einen versierteren Immunologen als Prof. Stadler.
  • Mutbürgerin 03.03.2020 10:03
    Highlight Highlight Der Klimawandel hat also endlich etwas positives. Wir werden in Zukunft niemals mehr Grippeviren haben. Weiter so.
    • mrmikech 03.03.2020 10:35
      Highlight Highlight Zum glück sehen Sie "etwas positives". Wir können uns also einigen dass alles andere an der klimawandel negativ ist.
    • AdiB 03.03.2020 10:46
      Highlight Highlight Ich würde gerne etwas sagen, aber im moment fehlen mir die worte ab deinem kommentar.👀
    • Ludwig.Van 03.03.2020 10:49
      Highlight Highlight https://www.nzz.ch/meinung/der-mensch-ist-der-mikrobe-egal-wir-taeten-gut-daran-krankheit-vermehrt-als-oekologisches-problem-zu-begreifen-ld.1543053
      Bitte lesen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • NathanBiel 03.03.2020 09:28
    Highlight Highlight Das Coronavirus ist nicht gefährlicher als eine starke Erkältung. Das Problem momentan ist vielmehr, dass die Menschen wegen dem kleinsten Halsweh zum Hausarzt rennen und so andere Leute gefährden.

    Das Problem sind also die Menschen und nicht die Panikmache welche die Menschen förmlich zum Arzt zwingt?
    Ich finde Beda Stadler erzählt immer wieder denselben Mist: Keine Angst, kein Problem aber die Massnahmen der Behörden sind richtig. Ich könnte 🤮
    • Pukelsheim 03.03.2020 10:36
      Highlight Highlight So wie ich das verstanden habe, ist der Virus im Moment nicht gefährlicher als eine normale Grippe, aber es gibt gewichtige Unterschiede dazu, die die Massnahmen von den Behörden rechtfertigen.

      1) Bei einer normalen Grippe lassen sich Risikogruppen im Vorfeld schützen (Impfungen).

      2) Bei vielen wirklich schlimmen Fällen kann das Gesundheitssystem an die Grenzen stossen. Es ist eine Lungenkrankheit. Wenn viele Leute gleichzeitig eine solche bekommen, könne nicht alle (gleich gut) behandelt werden

      3) Das Wissen über den Virus ist noch sehr beschränkt

      Deshalb an die Weisungen des BAG halten.
    • Umbo 03.03.2020 10:37
      Highlight Highlight Ich gebe dir recht bei der Aussage dass das Verhalten der Menschen kontraprofuktiv ist.
      Die Aussage dass das Coronavirus nicht gefährlicher ist als eine starke Erkältung oder eine Grippe wie man es häufig hört ist aber einfach falsch.
      Die Lethalität von 2% mag sehr tief erscheinen, ist aber etwa 20 mal höher als bei der gewöhnlichen Grippe (https://www.google.com/amp/s/www.livescience.com/amp/new-coronavirus-compare-with-flu.html)
      Nichtsdestotrotz ist Panik absolut kontraproduktiv und ich denke dass die Massnahmen der Behörden gerechtfertigt sind.
    • CaptainObvious 03.03.2020 11:40
      Highlight Highlight Die Mortalitätsrate von 2% wird sich kaum halten und müsste wohl bereits deutlich nach unten korrigiert werden.
      Wieso?
      Es lassen sich nur die wirklich testen, die sich wirklich krank fühlen; bzw. bei Test-Mangel werden in erster Linie die getestet, die ein berechtigtes Risiko darstellen (kürzlich im Risiko-Gebiet, Kontakt zu bekanntem Fall, etc).
      Entsprechend gibt es viele, die das Virus auch haben, aber so wenig Symptome, dass sie es nie auch nur vermuten würden.

      Die Todesfälle werden aber alle sehr genau analysiert.

      Daher ist es möglich, dass bereits x-mal mehr Leute infiziert sind/werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 03.03.2020 09:23
    Highlight Highlight Eigentlich sollte sich China Gedanken machen, wieso diese Krankheiten in ihrem Land entstehen. Ich denke da an das letzte Sars-Virus, Schweinepest und andere.
    • Umbo 03.03.2020 10:39
      Highlight Highlight Meinst du die afrikanische oder die klassische (europäische) Schweinepest? Denn beide sind, wie die Namen verraten nicht in China entstanden.
      Ich denke du meinst die Schweinegrippe.
    • Garp 03.03.2020 10:43
      Highlight Highlight In China hat es Tradition möglichst frisches Fleisch zu kaufen, d.h. es wird auf diesen Märkten auch direkt geschlachtet. Das Wasser um den Boden zu spülen verteilt sich dann auf dem Boden, man hat es an den Schuhen etc., da kommt ein schöner Mix zusammen an Bakterien und Viren.
  • feuseltier 03.03.2020 09:14
    Highlight Highlight Schon krass...Da kommt ein Virus und die Presse schreibt pro Tag X anzeigen etc...

    Was ist mit dem Klimawandel? Tod gemscht und sicher seit gut 8 Tagen nichts mehr von Greta gehört. ..

    Wenn die Politiker nur auch so schnell handeln würden...
    • bbelser 03.03.2020 14:52
      Highlight Highlight Du informierst dich offensichtlich sehr selektiv. Nicht nur 20 Minuten lesen...
    • THEOne 03.03.2020 15:42
      Highlight Highlight und das ist auch gut so
  • Korrektiv 03.03.2020 09:09
    Highlight Highlight Nun, die Spanische Grippe zog sich im April auch zurück - um im Oktober mutiert und deutlich aggressiver zurückzukehren. Da ist der Doktor chli zu kurzsichtig, dünkt mich. Allein im Oktober 2018 forderte sie in den USA 200'000 Opfer.
    • Garp 03.03.2020 10:48
      Highlight Highlight Herr Stadler sagt doch, dass es sein kann, dass wir Sars CoV 2 nicht mehr los werden.
      Häufig schwächen sich Viren nunmal ab, weil ein geschwächtes Virus sich besser verbreiten kann, es setzt so dann gegen eine gefährlichere Variante durch.
    • Ludwig.Van 03.03.2020 10:58
      Highlight Highlight Sie meinen wohl 1918...
      Die Statistiken mit heute zu vergleichen scheint mir nicht allzu hilfreich, sind unsere Lebensverhältnisse, die Hygiene, die medizinische Versorgung etc. heute doch ganz anders und wesentlich besser.
    • BöserOnkel 03.03.2020 11:06
      Highlight Highlight 2018?
    Weitere Antworten anzeigen
  • My Senf 03.03.2020 08:31
    Highlight Highlight watson
    Die letzte Stufe rot ist gezündet
    Ich glaube die Portionen weise Informationen sind angekommen. Natürlich gibt es die die nie verstehen wollen
    Jedoch meinte ich es ist an der Zeit de Live Ticker und überhaupt den eingeschwärzten Teil eurer Seite wieder einzustellen

    Alternativ könnt ihr als Header ja das Plakat des BAG fixieren. Wenn sich alle daran halten ist schon viel erreicht

    Es gibt ganz andere Meldungen die „drängen“
    Ich glaube auch nicht dass ihr Angst haben müsst das ihr auf google deswegen nicht mehr gefunden werdet.
    Einfach mal einen Gang runter schalten bitte
    • Thomas Ramseier 04.03.2020 09:58
      Highlight Highlight Sehr gute Bemerkung, finde ich auch.
  • WID 03.03.2020 08:01
    Highlight Highlight Wenn wir das Gesumdheitswesen nicht mehr aufrecht erhalten könnne ohne Grenzgänger sollten wir uns ernsthafte Sorgen machen. Da läuft was komplett in die falsche Richtung.
    • Vintage 03.03.2020 09:22
      Highlight Highlight Ach nein, das fällt dir erst jetzt auf. Woran mag das wohl liegen? Was meinst du denn was man sonst noch alles nicht mehr aufrecht erhalten kann ohne Ausländer?
    • Thinkdeeper 03.03.2020 09:25
      Highlight Highlight Vollkommen der gleichen Meinung. Wenn man die Arbeitslosen, die mehr als 100'000 ausgesteuerten, und die zum herumlungern verdammten Flüchtlinge berücksichtigt, zeigt sich, dass unser System schlicht auf Zufall und weniger auf Planung und Koordination basiert.
      Bald kein Wirtschaftszweig kommt ohne billige ausländische Arbeitskräfte und Grenzgänger, welche die Löhne drücken, aus.
      Letztendlich ist es aber auch die Verantwortung des Kunden Konsument und Bürger, der nicht bezahlen will was es kostet und Mindestlohn Wunschtraum sein lässt.
    • Spirulina 03.03.2020 09:38
      Highlight Highlight weisst du das erst seit diesem Interview?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dirk Leinher 03.03.2020 07:47
    Highlight Highlight Wie soll die WHO die Verantwortung für winen experimentellen Impfstoff übernehmen. Zahlt die WHO die Behandlungskodten wenn was schief geht? Zahlt die WHO ein Todesfallkapital wenn jemand am Impftoff stirbt?
    Wie genau soll die WHO die Verantwortung tragen, das wäre interessant.
    • Korrektiv 03.03.2020 09:10
      Highlight Highlight Ich glaube, deine Tastatur hat das Virus schon erwischt.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.03.2020 11:58
      Highlight Highlight Das ist so, wie wenn der IS oder die Al-Kaida die Verantwortung für einen Terroranschlag übernommen hat.
    • Dirk Leinher 03.03.2020 16:04
      Highlight Highlight @korrektiv
      Ging gleich mit Desinfektionsmittel dahinter, jetzt scheint sie Virus-Frei zu sein ;)
  • Ka R. Ma 03.03.2020 07:41
  • MyPersonalSenf 03.03.2020 07:22
    Highlight Highlight Danke für diese Stimme der Vernunft..
    • KrasseChecker 03.03.2020 11:14
      Highlight Highlight Das Virus interessiert diese Schönfärberei nicht und fördert dessen Verbreitung eher als dass es dieses eindämmt.
  • Hans Franz 03.03.2020 07:20
    Highlight Highlight aber in Teilen von China ist es momentan doch auch nicht gerade kalt. In Hubei (Wuhan) ist es jetzt teilweise wärmer weder bei uns im Frühling...
    • bingbangbong 03.03.2020 07:34
      Highlight Highlight Geht nicht direkt um die Temperatur, sondern um Sonnenlicht und viele Menschen auf engem Raum.
    • disear 03.03.2020 07:36
      Highlight Highlight es ist da ca 10 Grad warm. je nachdem welchen Ort man nachschaut, ist es auch kälter. Also stimmt diese Aussage nur bedingt.
    • Coffeetime ☕ 03.03.2020 07:41
      Highlight Highlight Darum gehen die Fallzahlen wohl auch zurück? 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wiesler 03.03.2020 07:17
    Highlight Highlight Für mich ist die zentrale Frage, was geschehen muss, dass das Versammlungsverbot ab 1000 Personen wieder aufgehoben werden kann.
    Welche Parameter werden verwedet?
    2 Wochen ohne neue Fälle oder so änlich?
    • bebby 03.03.2020 09:27
      Highlight Highlight Vermutlich an dem Punkt, an dem die Quelle der Ansteckungen nicht mehr nachvollziehbar sind und damit nicht mehr kontrolliert werden können.
    • Garp 03.03.2020 09:51
      Highlight Highlight Nein, bebby, dann würde es ja noch unkontrollierbarer. Dann werden die Massnahmen eher noch verschärft.
    • Wiesler 03.03.2020 09:54
      Highlight Highlight @bebby
      So wie du es beschreibst, würden die Vorsichtsmassnamen wahrscheinlich verschärft und nicht aufgehoben werden.

      Frage an die Blitzer..
      Interessiert es euch nicht, welche Paramerter der Bundesrat und BAG anwenden und was nötig ist, dass das Verbot aufgehoben wird?
      Reichen 2 Wochen ohne neue Fälle?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas G. 03.03.2020 07:16
    Highlight Highlight Es braucht jetzt drastische Massnahmen:
    1. Schliesst die Unis
    2. Verordent Home Office für alle Bürojobs
    3. Stoppt den öV in den Ballungszentren und Städten

    Damit kann die Ausbreitung gestoppt werden.
    • Korrektiv 03.03.2020 09:10
      Highlight Highlight Und die Wirtschaft auch grad, gell.
    • RML 03.03.2020 09:24
      Highlight Highlight Irgendwie scheinen Sie etwas hypochondrisch veranlagt zu sein.....warum auch immer
    • Spirulina 03.03.2020 09:40
      Highlight Highlight ... dann braucht es noch 2-3 mehr Paranoide wie dich und der Untergang der Menschheit ist trotzdem nicht zu befürchten. Chills mau.
    Weitere Antworten anzeigen
  • eldorak 03.03.2020 07:15
    Highlight Highlight "Je mehr das Virus mutiert, desto harmloser wird es. Und verschwindet irgendwann ganz, wie dies bei Sars der Fall war. "

    Interessante Aussage.
    Worauf basiert diese? Diverse andere Viren sind ja auch bereits mutiert und wurden teils noch eher gefährlicher. Gerade dieses ist ja auch erst durch eine Mutation empfänglich für den Menschen geworden.
    Ist es nicht mehr oder weniger zufall, ob eine Mutation eher gut oder schlecht für uns ist?
    • Xiakit 03.03.2020 07:36
      Highlight Highlight Nicht ganz, wenn der Virus stärker wird streckt er seinen Wirt früher nieder, was zu weniger Verbreitung führt. Es ist daher wahrscheinlicher, dass sich Symptome wie Niessen oder Husten verstärken, da diese die Verbreitung fördern.
    • Le French 03.03.2020 07:43
      Highlight Highlight Diese Aussage basiert darauf, dass Stadler ein Immunologe ist und du vermutlich nicht....
    • Bav 03.03.2020 07:58
      Highlight Highlight Der Virus will sich in erster Linie vermehren. Die Mutationen geschehen rein Zufällig also weder zum Besseren noch zum Schlechteren. Wenn Mutationen die Symptome schlimmer machen, wird der infizierte Mensch weniger aktiv, bleibt zuhause oder stirbt sogar dh. weniger Kontakte zu anderen Menschen. Wenn sie die Symptome mildern werden wahrscheinlich mehr Personen angesteckt. Es werden also diese Mutationen gefördert, die eine einfache Verbreitung des Virus fördern. Natürlich gibt es immer ein Worst-Case, die Wahrscheinlichkeit spricht jedoch dagegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Reptile 03.03.2020 07:09
    Highlight Highlight Das Argument von wegen in den wärmeren Regionen der Erde wie in Afrika und Südamerika ist doch ein schlechter Witz?!
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 03.03.2020 11:20
      Highlight Highlight Nein.
    • Saraina 03.03.2020 14:03
      Highlight Highlight Singapur? Hongkong? Nicht gerade kalt dort.
  • elco 03.03.2020 07:08
    Highlight Highlight Beda, einer von uns! Danke für die wie immer träfen Aussagen!
  • Jacques #23 03.03.2020 07:08
    Highlight Highlight Ich glaube, dass es durch die Massnahmen nicht mehr viele Neu-Ansteckungen gibt.

    Aktuell 24. Maximal 72, wenn überhaupt.

    Ab nächster Woche kommt der Frühling. Und dann nimmt die Zahl massiv ab.

    Also Massiv! 24.

    Wir Menschen sind.... Auf jeden Fall viel zu weit weg von der Natur. Viel, viel, viel zu weit. Hier darf man getrost von Massiv sprechen.
    • mbr72 03.03.2020 11:13
      Highlight Highlight Hahaha, dein Aussagen werden schneller Lügen gestraft, als du tippen kannst... 44... übrigens ist die Quote in der Schweiz: 5.18 (pro Million Einwohner) -> das ist mieser als alle westlichen Länder mit Ausnahme Italien (die sind bei 34). Wohl geschuldet den hohen Grenzgängerzahlen und dichtem ÖV.
    • BöserOnkel 03.03.2020 11:15
      Highlight Highlight Du bist auf jeden Fall MASSIV weit davon entfernt, dein Hirn auch nur halbwegs effizient nutzen zu können
    • Jacques #23 03.03.2020 11:17
      Highlight Highlight Wirklich ein krasser Anstieg. Wenn das so weitergeht, trifft es uns alle.

      😂
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Interview

Warum der Applaus nicht reicht: «Die Bedingungen in der Pflege müssen sich verbessern»

Am Freitagmittag applaudierte die ganze Schweiz für das Gesundheitspersonal, das in der Corona-Krise wichtiger ist denn je. Die Geschäftsführerin des Schweizer Verbands der Pflegefachpersonen erhofft sich, dass nun ihre jahrelangen Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen endlich erhört werden.

Frau Ribi, heute Mittag hat die Schweiz für das Gesundheitspersonal applaudiert. Rührt Sie das?Yvonne Ribi: Ja, das rührt mich und im Namen des Pflegepersonals danken wir ganz herzlich dafür. Ganz wichtig ist aber, dass die Bevölkerung uns jetzt unterstützt, in dem sie zuhause bleibt, soziale Kontakte meidet und die Anweisungen des Bundesamtes für Gesundheit befolgt.

Was haben die Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner in den letzten Wochen geleistet?Viele erleben, dass ihr Berufsalltag …

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