Schweiz
Digital

Massiv mehr Skimming-Attacken seit Anfang Jahr, besonders auf Tank- und Billettautomaten

Um Kartenmissbrauch vorzubeugen, rät die SKP, den PIN-Code verdeckt einzugeben und darauf zu achten, dass während der Eingabe niemand über die Schultern schaut.
Um Kartenmissbrauch vorzubeugen, rät die SKP, den PIN-Code verdeckt einzugeben und darauf zu achten, dass während der Eingabe niemand über die Schultern schaut.
Bild: KEYSTONE

Massiv mehr Skimming-Attacken seit Anfang Jahr, besonders auf Tank- und Billettautomaten

14.07.2016, 12:2214.07.2016, 16:14
Mehr «Schweiz»

In der Schweiz werden wieder vermehrt Tank- und Billettautomaten sowie vereinzelt auch Bancomaten manipuliert. Seit Anfang Jahr wurden 35 Skimming-Angriffe registriert, 2015 waren es im ganzen Jahr gerade mal acht Attacken.

Als Vorsichtsmassnahme sperrten die Finanzinstitute deshalb seit Anfang Jahr 2200 Karten, wie die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) am Donnerstag mitteilte. Dies sind doppelt so viele gesperrte Karten wie 2015.

Veraltete Technik bei Tank- und Billettautomaten

Von den aktuellen Skimming-Angriffen sind vor allem Tankautomaten und Billettautomaten betroffen, wie es weiter heisst. Im Gegensatz zu Bancomaten hinken diese in der Technik noch etwas hinterher. Der Anstieg der Skimming-Fälle geht denn auch in erster Linie auf solche Automaten zurück.

Beim Skimming bringen die Täter spezielle Apparaturen am oder im Automaten an, um entweder die Magnetstreifendaten der Karten zu kopieren oder beispielsweise mittels Kamera den PIN-Code auszuspähen.

Um Kartenmissbrauch vorzubeugen, rät die SKP, den PIN-Code verdeckt einzugeben und darauf zu achten, dass während der Eingabe niemand über die Schultern schaut. Eine eingezogene Karte sollte sofort gesperrt werden. Zudem sollten auch Kontoauszüge regelmässig überprüft werden. (whr/sda)

Aktuelle Polizeibilder: Auto in Beromünster gerät ein Brand

1 / 95
Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt
2.3.2020, Bremgarten (AG): Mehrere Feuerwehren rückten nach Bremgarten aus, nachdem ein Brand in einer Liegenschaft ausgebrochen war. Personen wurden keine verletzt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
bild: kapo Aargau
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Schweiz und Lateinamerika machen (kleine) Fortschritte bei Gleichstellung

Noch 134 Jahre soll es dauern, bis die globale Kluft der Geschlechter geschlossen ist.

Zur Story