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SRG meldet Cyberangriff: Daten von Hunderten Mitarbeitenden entwendet

SRG meldet Cyberangriff: Daten von Hunderten SRF-Mitarbeitenden gestohlen – das wissen wir

28.09.2026, 11:0928.09.2026, 13:34

Was ist passiert?

Bei der SRG ist es zu einem Cyberangriff gekommen, wie das Unternehmen meldet. Dabei gelang Unberechtigten der Zugriff auf Daten von rund 340 SRF-Mitarbeitenden. Mittlerweile sei der Vorfall unter Kontrolle, heisst es im Statement.

Das Logo der SRG SSR am Hauptsitz der Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft. Fotografiert am Freitag, 20. September 2024 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Das SRG-Logo fotografiert in Bern.Bild: KEYSTONE

Wie reagierte die SRG?

Die SRG leitete nach der Entdeckung des Angriffs umgehend Gegenmassnahmen ein, wie die SRG am Montag mitteilte. Betroffene Zugänge seien deaktiviert und zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen umgesetzt worden.

Welche Daten sind betroffen?

Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich bei den entwendeten Daten um Kontakt- und Organisationsdaten aus dem Jahr 2020 von aktuellen und ehemaligen SRF-Mitarbeitenden.

Grösstenteils seien dies Daten von Mitarbeitenden der heutigen Angebotseinheit «Information» der Regionaleinheit SRF. Mitarbeitende von anderen Unternehmens- und Regionaleinheiten seien Stand heute nicht tangiert.

Zu den betroffenen Datensätzen gehören insbesondere Namen, Funktionen sowie dienstliche und teilweise private Kontaktangaben. Es gebe derzeit keine Hinweise, dass sensible Informationen betroffen seien. Persönliche Passwörter, Finanz- oder Bankdaten, journalistische Quellen, Recherchedaten oder Kommunikationsinhalte sollen also nicht tangiert sein.

Wurden die Daten veröffentlicht?

Dazu liegen keine Hinweise vor. Die gestohlenen Daten wurden gemäss SRG weder veröffentlicht (im Internet bzw. Darknet), noch missbräuchlich verwendet. Die betroffenen Personen seien zudem informiert worden.

Wie geht es nun weiter?

Die SRG meldet, sie habe bereits Strafanzeige erstattet und stehe mit den zuständigen Behörden im Austausch. Weiter werde der Vorfall intern untersucht. Dabei sollen bestehende Schutzmassnahmen überprüft und bei Bedarf weiter gestärkt werden.

Quellen

(dab)

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