Schweiz
Extremsport

Niesen-Treppenlauf: Schweizer Jonathan Schmid gewinnt in Rekordzeit

Rekordzeit: Dieser Schweizer ist der neue Treppenlauf-König am Niesen

14.06.2026, 10:3114.06.2026, 11:55

Der beste Treppenläufer der Welt kommt neu aus Adelboden: Jonathan Schmid absolvierte am Samstag den Niesen-Treppenlauf mit 11'674 Stufen und 1700 Höhenmetern in einer Zeit von 55:26 Minuten. So schnell rannte noch keiner vor ihm auf den Niesen.

Jonathan Schmid aus Adelboden egalisierte mit seiner Zeit von 55 Minuten und 26 Sekunden einen neuen Streckenrekord auf der längsten Treppe der Welt (11'674 Stufen!). Er gewann das Rennen vor dem ...
Der neue Treppenlauf-König: Jonathan Schmid hat auf dem Niesen gewonnen.Bild: NIESENBAHN AG

«Die Bedingungen waren ideal und ich habe im letzten Abschnitt gemerkt, dass es zeitlich für den Rekord reichen könnte», liess sich ein erfreuter Schmid nach seinem Rekordlauf in der Mitteilung der Niesenbahn AG vom Sonntag zitieren.

Der Berner Oberländer siegte bei der 23. Ausgabe des 3,5 Kilometer langen Treppenanstiegs überlegen und verbesserte die bisherige Bestmarke des Waadtländers Emmanuel Vaudan aus dem Jahr 2011 um 29 Sekunden, wie es weiter hiess. Vaudan schaffte es in diesem Jahr auf Platz vier.

Jonathan Schmid aus Adelboden egalisierte mit seiner Zeit von 55 Minuten und 26 Sekunden einen neuen Streckenrekord auf der längsten Treppe der Welt (11'674 Stufen!). Er gewann das Rennen vor dem ...
11'674 Stufen müssen beim Lauf auf den Niesen bezwungen werden.Bild: NIESENBAHN AG

Schmid hatte nach seinem Rekord genügend Zeit, die beeindruckende Aussicht auf dem markanten Gipfel allein zu geniessen. Denn erst nach über acht Minuten erreichte mit dem Briten Alistair Brownlee, zweifacher Olympiasieger im Triathlon, der zweitbeste Läufer den 2362 Meter über Meer hoch gelegenen Berg.

Die Treppe von Mülenen auf den Niesen ist eigentlich eine Servicetreppe für die Standseilbahn und für die Öffentlichkeit normalerweise gesperrt. Sie ist im Guinness-Buch der Rekorde als längste Treppe der Welt vermerkt.

Insgesamt wagten sich gemäss den Organisatoren dieses Jahr 482 Personen aus 38 Nationen bei bestem Wetter auf die beschwerliche Strecke. (dab/sda)

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