Thurgau und Schaffhausen verlängern Fangverbot für Äschen im Rhein
Die Kantone Thurgau und Schaffhausen haben das Fangverbot für Äschen im Rhein um drei Jahre verlängert. Die Populationen dieses Fisches dürften sich aufgrund der Hitzewellen im vergangenen Sommer weiter stark dezimiert haben. Die tatsächlichen Auswirkungen zeigen sich erst im Frühling.
Das Fangverbot gilt seit 2018. Dieses wird nun bis Herbst 2029 verlängert. Das geht aus dem Amtsblatt des Kantons Thurgau vom Freitag hervor.
Vor allem die hohen Wassertemperaturen haben die Bestände der Äschen im Rhein in den vergangenen Jahren immer stärker dezimiert. Man gehe davon aus, dass jene Äschen, die sich im vergangenen Sommer nicht in einer der Kältezonen aufhielten, verendet sind, erklärte ein Sprecher der Jagd- und Fischereiverwaltung des Kantons Schaffhausen gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Um den Fischen kühleres Wasser zu ermöglichen, werden jeweils bei Zuflüssen von Bächen in den Rhein als Notfallmassnahme sogenannte Kältezonen ausgebaggert.
Tatsächliche Rückschlüsse auf die Veränderung der Äschenbestände liessen sich jedoch erst im Frühling ziehen, wenn jeweils die jungen Fische gezählt werden. (sda)
