Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Die göttliche Ordnung» geht für die Schweiz ins Rennen um einen Oscar



Der Schweizer Film «Die göttliche Ordnung» bewirbt sich in der Kategorie «Fremdsprachiger Film» für einen Oscar. Das Bundesamt für Kultur hat den Film bei der Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Hollywood eingereicht, wie es mitteilte.

Mit «Die göttliche Ordnung» schicke die Schweiz einen Film nach Hollywood, der dieses Jahr bereits international für Aufsehen gesorgt habe. Der Spielfilm von Petra Volpe ist in einem Schweizer Dorf 1971 angesiedelt und erzählt die Geschichte von Nora. Die Hausfrau und Mutter beginnt, sich für das Frauenstimmrecht einzusetzen und bringt damit den Dorf- und Familienfrieden ins Wanken.

Das fundiert recherchierte und engagiert umgesetzte, gesellschaftliche Drama berühre durch seinen feinen Humor und die starke Leistung des Schauspiel-Ensembles, allen voran Marie Leuenberger.

Der Film dokumentiere ein Stück Zeitgeschichte, das über den engen Dorf-Mikrokosmos und über die Schweiz hinaus bis heute wenig an Aktualität und Relevanz verloren habe, begründet die Jury unter Präsident Marcel Höhn ihren Entscheid, den Film in Hollywood einzureichen.

Die Uraufführung des Films fand im Januar an den Solothurner Filmtagen statt, wo er auch mit dem Prix de Soleure ausgezeichnet wurde und auf grosse Beachtung in den Medien stiess. In Genf erhielt die Schweizer Produktion den Schweizer Filmpreis in drei Kategorien. Ebenfalls drei Preise wurden ihr am Tribeca Film Festival in New York verliehen.

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Hollywood wird im Januar 2018 die Short List der für die Oscars nominierten Filme aller Kategorien bekannt geben. Die Verleihung der Oscars findet am 4. März 2018 im Dolby Theatre in Los Angeles statt. (sda/meg)

Kampf um das Frauenstimmrecht

Das könnte dich auch interessieren:

5 Antworten zu den geheimen Tapes zu Salvinis Parteispenden-Deal mit dem Kreml

Link zum Artikel

Warum wir aufhören müssen, uns selbst auszubeuten

Link zum Artikel

Wenn Kantonswappen ehrlich wären – die komplette Edition

Link zum Artikel

5 Dinge, die verzweifelte Singles tun – und unbedingt lassen sollten

Link zum Artikel

Hast du in Zürich einen Verrückten ins Wasser springen sehen? Wir wissen nun, wer es war

Link zum Artikel

9 absolut clevere Wege, wie Rechtsradikalen und Neonazis schon die Stirn geboten wurde

Link zum Artikel

Dieser Fotograf zeigt Hochzeiten – so wie sie wirklich sind

Link zum Artikel

Trump, Clinton, der Sex-Milliardär – und die Verschwörungstheoretiker

Link zum Artikel

Warum dieser NZZ-Artikel für einen Shitstorm sorgte – und er von Maassen retweetet wurde

Link zum Artikel

BBC-Moderator berichtet über Patrouille-Suisse-Fail – und lacht sich schlapp 😂

Link zum Artikel

Stell dir vor, die App einer Sportliga fordert per Push plötzlich 6000 Dollar von dir ...

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Er lockt Patienten mit Billigpreisen nach Serbien: «Falscher Zahnarzt» hat reines Gewissen

Erstmals äussert sich der bereits mehrfach verurteilte Spreitenbacher zu den Vorwürfen von Patienten und zu seinem Geschäftsmodell.

Zahnarztbehandlungen in der Schweiz sind teuer. Nicht selten fliegen Patienten dafür ins Ausland. Doch gerade in medizinischen Belangen können billige Angebote teure Folgen nach sich ziehen.

Das musste Dolores Zimmermann am eigenen Leib erfahren: Im Jahr 2015 besuchte die Zürcherin das Büro von Aleksandar Stankovic – damals nannte er sich noch Sascha Aleksandar – in Spreitenbach.

Er vermittelt Zahnreisen in serbische Kliniken, inklusive Transport und Unterkunft in einem VIP-Hotel. Die Website …

Artikel lesen
Link zum Artikel