Schweiz
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Friends are meeting for a cosy barbecue in a community center in Zurich, Switzerland, on May 25, 2011. They gather around an open fire pit in the garden.The sausages and the barbecue meat laying on the grill are sizzling promising and give off a mouth-watering smell. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Wurstwaren und das Fleisch liegen auf dem Grillrost, brutzeln verheissungsvoll und verstroemen einen feinen Duft. Die Freunde treffen sich zu einem gemeinsamen Grillen in einem Gemeinschaftszentrum in Zuerich, Schweiz, am 25. Mai 2011. (KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Selbst Greenpeace ist skeptisch einer Fleischsteuer gegenüber. Bild: KEYSTONE

Steuer auf Fleisch? Das lehnen selbst linke Politiker ab – teurer soll es trotzdem werden

In Deutschland wird über die Einführung einer Fleischsteuer diskutiert. In der Schweiz stellen sich selbst linke Politiker gegen diese Idee. Sie wollen den Fleischkonsum auf andere Weise senken.

Maja Briner / ch media



Muss Fleisch teurer werden, dem Klima zuliebe? Darüber wird derzeit in Deutschland rege diskutiert. Zwei Ideen kursieren:

Schweizer Politiker lehnen diese Vorschläge ab. Zwar fordern die Grünen, der Fleischkonsum müsse sinken. Der Konsum müsse «jetzt endlich ressourcenschonender werden», schrieb Nationalrätin Maya Graf diese Woche in einer Medienmitteilung.

Eine höhere Steuer auf Fleisch als Einzelmassnahme sei aber nicht sinnvoll, sagt Balthasar Glättli, Fraktionspräsident der Grünen. «Sonst weichen die Leute auf günstigeres Importfleisch aus, das unter noch schlechteren Bedingungen produziert wurde.»

Stattdessen müsse man bei der Agrarpolitik ansetzen, sagt er. «Wir müssen Subventionen so ausrichten, dass die Landwirtschaft ökologischer und regionaler wird.» Die Landwirtschaft müsse auf importierte Futtermittel verzichten und das Tierwohl ins Zentrum stellen.

«Wir müssen aus der Massentierhaltung aussteigen», fordert Glättli. Dann werde automatisch auch weniger Fleisch produziert. Gleichzeitig müsse man auch bei Importen Mindeststandards fordern. Das werde indirekt zu höheren Preisen führen, räumt er ein. «Aber auch zu einem besseren, ökologischeren Produkt.»

«Bio sollte zum Standard werden»

Ähnlich klingt es bei der SP. Claudia Friedl, SP-Nationalrätin und Umweltnaturwissenschafterin, hält ebenfalls wenig von der Idee einer höheren Steuer auf Fleisch. «Es braucht Massnahmen, um den Fleischkonsum zu senken», sagt sie zwar. Ansetzen müsse man aber unter anderem bei den Subventionen: Diese müssten so ausgerichtet werden, dass die Landwirtschaft klimafreundlicher und ökologischer werde.

«Bio sollte zum Standard werden», sagt Friedl. Zudem brauche es einen Bewusstseinswandel bei den Konsumentinnen und Konsumenten. «Hilfreich wäre zum Beispiel, wenn in Kantinen zwei Vegi-Menüs und höchstens ein Fleisch-Menü angeboten würden - statt umgekehrt.»

Selbst Greenpeace ist skeptisch

Für eine starke Reduktion der Fleischproduktion setzt sich Greenpeace Schweiz ein. Mit dem Slogan «Weniger Fleisch = weniger Hitze» wirbt die Organisation dafür, weniger Fleisch zu essen. «Die massive Produktion von Fleisch reisst unsere Wälder nieder, verschmutzt unser Wasser und erhitzt den Planeten», kritisiert sie.

Die Umweltschutzorganisation fordert, dass die Fleischproduktion in der Schweiz unter einen Viertel des heutigen Konsums sinken soll. Trotz dieses ambitionierten Ziels zeigt sich Greenpeace gegenüber einer Fleischsteuer skeptisch:

Ob eine ‹Fleischsteuer› oder eine Erhöhung des Mehrwertsteuer-Satzes die effizienteste Massnahme zur Reduktion ist, stellen wir in Frage», erklärt Mediensprecherin Yvonne Anliker.

«Ob eine ‹Fleischsteuer› oder eine Erhöhung des Mehrwertsteuer-Satzes die effizienteste Massnahme zur Reduktion ist, stellen wir in Frage»

Yvonne Anliker, Greenpeace

Zielführender wäre nach Ansicht von Greenpeace ein ganzes Bündel an Massnahmen, darunter etwa Lenkungsabgaben auf Futtermittel, ein Umbau des Direktzahlungssystems und Importeinschränkungen für «Billigfleisch». Weiter verlangt die Organisation, dass der Bund die Absatzförderung von Fleisch nicht mehr unterstützt.

Bild

Müssen Konsumenten künftig mehr bezahlen fürs Fleisch? Deutsche Agrarpolitiker von SPD und Grünen fordern eine höhere Mehrwertsteuer. bild: keystone

Keine Fleischwerbung mit Steuergeldern mehr?

Linke Politiker fordern seit Längerem, dass Werbung für Fleisch nicht mehr vom Staat subventioniert wird. Glättli hat dazu im März eine Motion eingereicht. Der Bundesrat stellt sich jedoch dagegen: Er argumentiert, die Werbung des Branchenverbands Proviande bezwecke keine Steigerung des Fleischkonsums im Allgemeinen. Es gehe vielmehr darum, dass mehr Schweizer Fleisch statt importiertem gegessen werde.

Der Nationalrat hat noch nicht über Glättlis Motion entschieden. Die Chancen dürften aber klein sein: Ein Vorstoss von SP-Nationalrat Beat Jans mit der gleichen Forderung war vor zwei Jahren mit 115 zu 60 Stimmen deutlich abgelehnt worden. (bzbasel.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • snowleppard 10.08.2019 09:21
    Highlight Highlight Es gibt eine einfache Lösung ohne Steuern. Sofort umsetzbar, gratis ... und mit Null Zusatzkosten - waaaahnsinnnn: Einfach weniger Fleisch essen - 2-3 Mal pro Woche macht sogar noch gesünder. E bitzeli weniger "tsch tschsch..." un alles wird besser. Easy, oder???
  • ZackZackZack3+3- 10.08.2019 06:20
    Highlight Highlight Ja wieso nicht, dafür Regierungsapparat reduzierem, Gehälter der Politiker um 10% senken und es ist Geld für alles da.
    Sozialbau, Gesundheitswesen, Bildung, Forschung, everything...
  • PlusUltra 10.08.2019 02:31
    Highlight Highlight Wie wäre es, wenn man für alle Produkte eine "CO2-Ausstoss-Obergrenze" einführen würde? So ähnlich wie bei Autos.
    Dabei kann man alle Aspekte miteinbeziehen, von der Produktion über den Transport zur Lagerung und Verkauf.

    Das könnte man sowohl für Gemüse und Fleisch machen, aber auch bei Nutella oder Senf etc. Und auch auf Non-Food, also zB. Duschgels, Barbiepuppen und Tupperware.

    Produkte, die den Wert überschreiten, dürfen gar nicht verkauft werden.

    Keine Ahnung ob machbar, finde ich aber spannend.
    • Deleted93 10.08.2019 07:30
      Highlight Highlight Gute Idee, es gibt noch kein Label, das alles beachtet. Das wäre Top. Den Bio aus Ghana ist auch ziemlich für die Katz.
  • /bin/env bash -c "install_gentoo.sh" 09.08.2019 23:57
    Highlight Highlight Ganz einfach: Eine CO2-Bilanz Besteuerung für alle Nahrungsmittel einführen. Was nicht lokal angebaut wird und um die halbe Welt gekarrt wird kostet dann halt doppelt soviel. Obs jetzt Avocados, Poulet oder Rind aus brasilien ist, ist dabei egal.
  • Gummibär 09.08.2019 23:33
    Highlight Highlight Am 8.August wurde der IPCC "special report on climate change, desertification, land degradation, sustainable land management, food security, and greenhouse gas fluxes in terrestrial ecosystems" veröffentlicht. Nicht von Veganern oder Vegetariern sondern von Wissenschaftlern die wohl wie ich selbst gerne ihr gelegentliches Steak vom Grill geniessen. https://www.ipcc.ch/report/srccl/

    Kommerzielle Fleischproduktion und Konsum auf heutigem Niveau sind nicht nachhaltig und ein Auslaufmodell ob uns das gefällt oder nicht. Wir werden uns auf effizientere Nahrungsproduktion umstellen müssen.
  • Deckardcain 09.08.2019 23:32
    Highlight Highlight Einfach Massentierhaltung und importe aus Massentierhaltung verbieten und alle wäre froh oder fehlt da noch was?
  • stefan reiser 09.08.2019 22:35
    Highlight Highlight Wie wäre das , wenn Migros gar kein Fleisch mehr im Angebot hätte ..... oder nur Samstags . Fleisch , das im voraus
    bestellt und bezahlt wird .
    • Peter von der Flue 09.08.2019 23:22
      Highlight Highlight Die DDR gibt es nicht mehr. Geh doch zu Maduro nach Spdamerika und mach Werbung für deine Idee. Und tschüss....
    • Badum-tss 10.08.2019 02:07
      Highlight Highlight Wie wäre das, wenn Sie sich zuerst den wirtschaftlichen themen widmen. Angebot/nachfrage, etc. , aber eben, zuerst die keule schwingen und dann studieren...
    • Hier Name einfügen 10.08.2019 02:22
      Highlight Highlight Wie wäre es, wenn Sie kaufen, was Sie wollen und den Rest von uns in Ruhe lassen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nicolas D 09.08.2019 22:27
    Highlight Highlight Menno, und ich dachte die Spezies "Mensch" sei intelligent. .... das war ein Fehler. ....
  • Mülltonne 09.08.2019 22:17
    Highlight Highlight
    Wir sind das problem
    Einige Bsp. die ich schon erlebt habe:
    Kunde zu einem Fleischverkäufer in einem Supermarkt. Abgepacktes Rindsfilet aus der Selbstbedienung. sie das Fleisch hier hat einen dunklen Fleck das müssen sie Entsorgen! Oder: ich will 3stück kalbsfilet. Metzger: hält das Messer hin, so gut? K: ja, M: schneidet. K: ah nein ich brauche nur 2. M: öhm das 3 muss ich aber wegwerfen das will niemand. K: das ist nicht mein Problem.
    Wir verbieten unsern Bauern den einsatz von Hormonen, wir importieren aber dann das Dry aged filet aus der usa weil die Qualität besser ist.

  • maasi 09.08.2019 20:59
    Highlight Highlight Ich denke auch nicht, dass dies gerade die richtige Lösung ist,
    ABER ich finde, dass ein Produkt die von ihm verursachten Kosten tragen und an den Konsumenten wälzen müsste. Somit müssten Tierprodukte ihre Umweltkosten mittragen, statt dass dieses von der Allgemeinheit (=niemandem) getragen werden muss.
    • TodosSomosSecondos 09.08.2019 23:39
      Highlight Highlight Genau das und nur das. Dann regelt sich das "Fleischproblem" ganz einfach von selbst..

      Aber das passt den Leuten nicht, weil sie irgendwo her zu wissen glauben, dass Billigfleisch ein ihnen zustehendes Grundrecht sei..

      Ein Schweinskotelett müsste 45 Stutz kosten, 150g Rindsfilet 200.. alles andere wird nicht funktionieren. Der Mensch kann sich nicht von selber mässigen. Das sehen wir tagein, tagaus überall..
    • dmark 10.08.2019 12:19
      Highlight Highlight Genau. Und wenn das Fleisch dann so richtig teuer geworden ist, dann kommen die Hipster-Influenzer auf den Plan, "entdecken" es neu, posten es auf Insta und alle rennen wieder mit.
  • sowhat 09.08.2019 20:49
    Highlight Highlight Und wenn man mal anfangen würde Veterinärämter und Kantonstierartzstellen so zu besetzen, dass sie die benötigten Kontrollen für die Einhaltung der Tierschutzgesetze durchführen können?
    Als zweites Massentierhaltung verbieten und Einfuhr von Fleisch aus Produktion in Massentierhaltung ebenso verbieten.
    Das würde in CH UND in D ganz viel bringen. Dann folgt der Preis von selbst und braucht nicht künstlich erhöht werden.
    • TodosSomosSecondos 09.08.2019 23:43
      Highlight Highlight Genau das! Aber selbst wenn sich die Schweiz als so fortschrittlich herausstellen sollte und so etwas zustande bringt, besteht keine Hoffnung.

      Denn dann würde uns die EU bis aufs Blut quälen, um den Marktzugang für die Produkte ihrer Fleischfabriken in unserem Markt durchzusetzen.

      Und die Eu ist keine direkte Demokratie, dort ist so etwas leider jenseits von unmöglich.
  • Kampfsalami 09.08.2019 20:42
    Highlight Highlight Keine Massentierhaltung
    Eine genaue und seriöse Berechnung über nachhaltig nutzbare Fläche für die Möglichkeit zur Fleischproduktion in der Schweiz resp. Im jeweiligen Land. Mehr wird nicht produziert.
    Strenge Gesetze und Kontrollen
    Jeder der Fleisch isst MUSS selber ein Tier schlachten, ausnehmen und verwerten können.
    Es gibt auch noch andere Stücke ausser Filet und co. welche lecker sind. So ziemlich alles wenn man weiss wie.

    P.s. ich bin ein Fleischliebhaber

    • Pointer 09.08.2019 23:12
      Highlight Highlight Nach deiner Logik müsste z. B. ein Patient auch selbst Arzt sein, um sich von einem Arzt behandeln zu lassen! Aus irgendeinem Grund wird es wohl verschiedene Berufe geben...
    • Kampfsalami 09.08.2019 23:30
      Highlight Highlight Wenn man einem Tier in die Augen schauen musst bevor und während es stirbt ist das halt schon was anderes als das Wienerli vom Migros🤷
  • Doppelpass 09.08.2019 20:40
    Highlight Highlight Werbung für Fleisch wird vom Staat subventioniert. Totaler Schwachsinn. Wenn Steuern, dann auf den Fleisch- und Futterimport.
  • Daniel Stucki 09.08.2019 20:15
    Highlight Highlight Fleisch ist bereits teuer genug. Ich leiste mir bereits nur alle 1-2 Wochen Fleisch.
    Das Fleisch kaufe ich beim Bauer meines Vertrauens. Dort weiss ich wie die Tiere gehalten werden und wenn dieser kein Fleisch mehr hat, gibt es Rindfleisch aus Freiland- oder Bio-Haltung.

    Was mich stört, sind diese Niedrigpreisangebote wie M-Budgdt, PrixGarantie usw.
    Wenn ich im Laden Fleisch kaufe, mache ich das immer kurz vor Ladenschluss. Dann erhält man "gutes" Fleisch für wenig Geld
    • TodosSomosSecondos 09.08.2019 23:48
      Highlight Highlight Leistest du dir nur alle 2 Wochen Fleisch aus Überzeugung oder weil du es dir nicht leisten kannst? Falls ersteres bravo, falls letzteres bist du wohl kaum der richtige Massstab an welchem die Fleischpreise bemessen werden sollten.

      Das Gros der Schweizer kann sich immer noch zu viel Fleisch leisten - das muss man so sagen. Fleischproduktion und die ist nun mal für den Konsum notwendig, verursacht solch immense Kosten für die Allgemeinheit, welche die Natur aber auch viele Menschen in der 3. Welt bezahlen müssen.

      Hört mal endlich auf zu glauben, ihr hättet, ein Anrecht auf billiges Fleisch.
  • Mutbürgerin 09.08.2019 20:12
    Highlight Highlight Wieso nur beim Fleisch? Warum kein Importverbot oder exorbitante Importsteuern für Gemüse und Exotikfrüchte etc.
    • ands 10.08.2019 08:27
      Highlight Highlight Weil die Klimabilanz von Fleisch um ein Vielfaches schlechter ist als die von importiertem Gemüse und exotischen Früchten.
  • Matti_St 09.08.2019 20:11
    Highlight Highlight Interessant was in den Kommentaren alles verteuert werden will.
    Entweder zahlt Mama und Papa euer essen oder ihr habt Glück, dass ihr so viel verdient, dass ihr euch keine Gedanken über monatliche Budget machen müsst.
    In Erinnerung, wenn eine 4-köpfige Familie weniger als 6000 Franken verdient, hat sie Ende Monat nicht gespart. Bei unter 5000 Franken macht sie Schulden um den täglichen Bedarf zu decken.
    • sa5 09.08.2019 22:49
      Highlight Highlight Für Wenige mag es zu teuer sein. Für die grosse Mehrheit scheint es zu billig zu sein, sie kann es sich leisten 40% ihrer Lebensmittel wegzuwerfen.
      Fleisch ist und war immer ein Luxus Produkt. Noch nie in der neueren Geschichte konnte man es sich leisten 3x im Tag Fleisch zu essen und den Rest wegzuwerfen.
    • Matti_St 09.08.2019 23:07
      Highlight Highlight saS, eigentlich sind es 30%. Dabei sind aber auch Esswaren, die nie beim Händler landen. Zusätzlich, was die Händler entsorgen weil sie es nicht wegbringen. Und wenn ich ein Artikel lese, bei. Dem es darum geht, dass Metzger Fleisch wegwerfen anstatt günstiger anbieten, läuft nicht beim Endkunden etwas schief.
      Ausserdem sind es nicht wenige.
    • Matti_St 09.08.2019 23:18
      Highlight Highlight Etwas ab vom Thema. In der Schweiz wird alles über Steuern gelost. Zuviel Auto, Steuern rauf, zuviel Fleisch, steuern rauf. AHV Loch, Steuern rauf.
      Um in der Schweiz zu leben, braucht sie intere Mittelschicht und Unterschicht eine gehörige Portion Masochismus. Lange wird das nicht mehr gut gehen, denn dann wird die Mittelschicht runter gedruckt.
      Einfache Lösungen sind nicht immer die besten. Wir brauchen innovative, langfristige und nachhaltige Lösungen. Mit Steuern auf alles ist die Sache nicht erledigt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TingelTangel 09.08.2019 20:04
    Highlight Highlight Fleisch Extra Teurer machen das es sich nur die Wohlhabenden Leisten können die eh schon aufs Klima Pfeifen - Nee. Vegi Menüs in denn Kantinen und Besonders Bessere - dann würden es auch mehr Essen. Was ich auch nicht Verstehen kann bei denn Sandwich - Es gibt einen mit Ton, Schinken, Fleischkäse, Salami, Truten und ja einen mit Geschmacklosem Käse.
    • MaskedGaijin 10.08.2019 00:47
      Highlight Highlight Und alle mit einer hässlichen Tartarsauce oder ähnliches. 🤢
  • no-Name 09.08.2019 19:47
    Highlight Highlight Was denn? Warum soll nicht der verursacher zahlen???
    • hendrick 09.08.2019 21:38
      Highlight Highlight ist man denn als konsument nicht auch verursacher?
  • Oberon 09.08.2019 19:43
    Highlight Highlight Die Mehrwertsteuer darf nicht Zweckgebunden sein in DE somit wäre das nur eine weitere Einnahme die das Problem nicht löst.

    Bauern die das Tierwohl in den Vordergrund stellen müssen einfach fair und gut bezahlt werden, somit könnte ein Problem verbessert werden. Hier nur auf Fleisch zu schauen ist auch sehr typisch.
    Gemüse und Obst müsste auch mit einbezogen werden da haben wir auch einige Killer dabei.
    Am besten Saisonales fördern und alles andere stärker limitieren.


  • El Vals del Obrero 09.08.2019 19:28
    Highlight Highlight Der deutsche Vorschlag, dass Fleisch nicht mehr MWSt-technisch als Grundnahrungsmittel dienen soll, fände ich schon nicht so schlecht. So bräuchte es auch keine neue Steuer. Momentan ist es in DE offenbar so, dass man für Fleisch weniger MWSt zahlt als für Tofu, da dieses nicht als Grundnahrungsmittel gilt.

    (Weiss aber nicht, ob das in der CH auch so ist, oder ob hier alle Lebensmittel ermässigt sind.)
  • Ofi 09.08.2019 19:11
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man auf die Luxus-Fleischstücke wie Filets etc. eine Steuer erheben und dadurch die „minderwertigen“ Stücke aufwerten, nach dem Motto from nose to tail damit weniger foodwaste entsteht und weggeschmissen wird oder in der biogasanlage endet.
    • sa5 09.08.2019 19:49
      Highlight Highlight Oder ganz einfach minderwertige Fleischstücke durch Innovationen hochwertig machen.
      Innovationen sehen ordnungspolitisch besser als neue Abgaben aus.
      Ökologie soll für Bügerliche auch eine gute Option sein.
    • Randalf 09.08.2019 20:13
      Highlight Highlight
      Kein Stück Fleisch ist minderwertig.

      Aber, Filet kann einfach fast jeder Tubel braten. Sonst ist ein gewisses know how von Vorteil.
      Und natürlich Zeit.👨‍🍳
    • sa5 09.08.2019 22:43
      Highlight Highlight @Randalf
      Suppenhühner, Schweineschwänze und Kuhpansen sind schon nicht das Gleiche wie Filet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sa5 09.08.2019 19:11
    Highlight Highlight Umwelt und Tierschutz in der Pferdehaltung durchsetzen.
    Alle die armen Pferde erlösen die alleine tagein und tagaus in einer Box vor sich her vegetieren.
    Nicht vergessen die Sportpferde die jedes Wochenende in SUVs herumgekarrt werden. Kilmaschutz sieht anders aus.
    • TingelTangel 09.08.2019 20:09
      Highlight Highlight Ich Wohne neben einem solchen Pferdehof - bin ganz bei dir. Das Heu kommt aus dem Ausland und wenn sie mal mit dem SUV am Hofladen anhalten - da werden nur 1.kl Äpfel gekauft fürs Rössli.
    • Waschgiri 09.08.2019 23:13
      Highlight Highlight Abgesehen davon dass ihr etwas abschweift - reine Boxenhaltung ohne Auslauf ist in der Schweiz für Pferde bereits illegal. Pferde sind hier deutlich privilegiert gegenüber Schweinen...
    • sa5 10.08.2019 09:06
      Highlight Highlight @Waschgiri
      Scho so. Häftlinge die nur Lebenslänglich absitzen sind gegenüber den Inassen im Todestrakt privilegiert.
      Aber dass ist genau das Thema: Lenkungsabgaben auf Fleisch oder den Hebel dort ansetzten wo es Sinn macht?

      Seit ich eine freilaufende Pferdeherde auf einer schier endlosen Koppel gesehen habe, finde Pferde die einer Boxe in Einzelhaft gehalten werden umso mehr daneben.
      Wem solche Tiere nicht leid tun, kann kein Mensch sein!
  • sa5 09.08.2019 19:04
    Highlight Highlight 1. Kein Fleisch mehr wegwerfen - Foodwaste
    2. Dünge und Gülleverbot in Nähe (2km Schutzzone) von Gewässer und Naturschutzgebiete.
    3. Nicht die Menge des Fleischangbot reduzieren sondern die Qualität des Fleisches erhöhen.
  • Stoufel 09.08.2019 18:59
    Highlight Highlight Um Himmelswillen hört auf das gute Fleisch auf Alugrillschalen zu grillen!!🙈
  • Hans007 09.08.2019 18:52
    Highlight Highlight Bauern, denen das Tierwohl egal ist, gibt es überall, genau so wie es überall Bauern gibt, die sich um das Wohl ihrer Tiere kümmern. Die Grösse des Betriebes hat mit dem Tierwohl rein gar nichts zu tun, genau so wenig wie Inland oder Ausland. Helfen würden nicht angemeldete Betriebskontrollen zur Durchsetzung des Tierschutzge-
    setzes mit echt schmerzhaften Strafen bei Verstössen und Anwendung der gleichen Normen in ausländischen Zulieferbetrieben.

    Die Annahme der Initiative zum Schutz des Trinkwassers wird wird die Situation verbessern, indem es den Zukauf von Futtermitteln erschweren wird.
  • stevemosi 09.08.2019 18:48
    Highlight Highlight Setzt doch einfach Europaweit Tiergerechte aufzucht durch, per Gesetz.
    Und auf Importfleisch aus nicht EU Ländern einen Hammerzoll à la Trump. So wird es zwar teurer, aber das Tierwohl ist garantiert. Kann doch nicht so schwer sein... Steuer auf Fleisch... Dass ich nicht lache, da profitiert weder der (Mast-) Bauer und schon gar nicht die Tiere. Und um die soll es ja gehen. Fleisch essen muss man nicht verteufeln, aber die Aufzucht der Tiere schon
  • Biindli 09.08.2019 18:47
    Highlight Highlight Viele Leute kochen auch aus Gewohnheit mit Fleisch. Wenn plötzlich immer mehr vegetarische Menus angeboten werden -in der Kantine und aber auch mehr vegetarische Kochideen auf den Rezeptportalen, dann wird vegetarisch zur Gewohnheit und Fleisch zur Ausnahme. 1-2× Fleisch pro Woche reicht doch völlig für eine gesunde Ernährung. Das alle plötzlich ganz auf Fleisch verzichten halte ich für eine Utopie aber ein umdenken ist angesagt.
    • tömu 09.08.2019 19:55
      Highlight Highlight Finde ich auch, jedoch wenn jemand mehr Fleisch essen möchte, soll er dies sich auch (finanziell) leisten. Ich esse gerne Fleisch und weitere Tierprodukte. Da Pasta quasi meine Religion ist, komme ich gut über die Runden, wie du es vorschlägst (abgesehen vom Parmesan und hie und da etwas Speck), aber das will halt nicht jeder. Mein Problem. Ich sehe im Grossverteiler Pouletbrüste aus Slowenien für ca. 10.-/kg. Geht's eigentlich noch? DAS muss aufhören, wie wird da produziert und transportiert? Und müsste ich selber schlachten, wäre ich sicher Vegetarier, da wäre ich zu schwach!
    • The Destiny // Team Telegram 09.08.2019 21:53
      Highlight Highlight @tömu: Sehe ich auch so, aber haben wir solches Fleisch nicht wegen Cassisbund Dijon Abkommen?
  • Jacky Treehorn 09.08.2019 18:43
    Highlight Highlight Schon interessant, dass just in der Woche diese Thematik aufkommt wo bekannt wurde, dass die EU künftig mehr Rindfleisch aus den USA importieren müssen. Man könnt fast meinen es geht darum
    den Markt für diesen Umstand zu regulieren.
    • sowhat 09.08.2019 20:51
      Highlight Highlight Das ist ein nicht zu unterschätzender Schachzug.
      Diesen Zuasammenhang darf man ruhig machen.
  • Livia Peperoncini 09.08.2019 18:38
    Highlight Highlight Und morgen zieht die Einkaufskarawane wieder gegen Norden um im grün regierten Baden-Württemberg Wiesenhof Poulets und industriell hergesteltes Fleisch von Deutschen Grossbauern zu kaufen.

    https://www.br.de/nachrichten/bayern/allgaeuer-tierskandal-ermittlungen-gegen-weiteren-grossbauern,RYTWWKg
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 09.08.2019 18:34
    Highlight Highlight Man kann darüber diskutieren, aber bedenkt, dass die Massentierhaltung netto gesehen mit allen Treibhausgasen viel schädlicher fürs Klima ist als der gesamte Verkehr (Auto, Flugzeug etc.). Just sayin‘. 🤷🏻‍♂️
    • Chääschueche 09.08.2019 19:13
      Highlight Highlight Hätte die Erde nur halb so viele Einwohner (Menschen) müssten wir die ganze Diskussion zum Thema Klimaschutz gar nicht führen.

      Dass die Welt überbevölkert ist vergisst man gerne einmal...ist ja auch ein Heikles Thema...
    • Horobar 09.08.2019 23:21
      Highlight Highlight @Chääschueche
      Das mit der Überbevölkerung ist (noch) ein Scheinargument. Solange der grösste Teil des CO2 von einer privilegierten Minderheit verursacht wird, muss dieses Thema zwar bedacht, aber nicht als Hauptproblem betrachtet werden.

      Ja China und Indien schliessen wohlstandstechnisch auf, ja das ist ein Problem. Aber wir sind die Minderheit die jetzt schon pro Kopf am meisten verbraucht. Die Lösungen müssen von uns kommen und dann via Know-How-Transfer in die Welt gelangen.
  • Kirro 09.08.2019 18:29
    Highlight Highlight Wäre beim Fleisch der ökologische Schaden, der durch die Produktion entstanden ist, im Verkaufspreis enthalten, könnte sich Fleisch nicht mehr jeder leisten
    Aber es geht ja nicht darum diesen Schaden zu bezahlen, sondern den Konsum zu bremsen.
    Guter Ansatz von Greenpeace
    • MeierB 09.08.2019 20:55
      Highlight Highlight Dann sind wir ja fast schon wieder wie in der DDR oder in der Sowjetunion. Freue mich
  • Beat-Galli 09.08.2019 18:23
    Highlight Highlight Kein Problem. Wenn man dafür die Einkommenssteuer weg lässt.
    Und auch die Mwst.

    Die Reichen prahlen ja immer, wieviel arme Schlucker sie durchfuttern mit Ihren riesigen Abgaben.

    Dann können sie den Rest auch gleich übernehmen.

    Dann zahlen wir halt effektiv nur noch für den Verbrauch. Dann lohnt es sich wieder zu Tauschen und selber anzubauen.



  • Chääschueche 09.08.2019 18:09
    Highlight Highlight Und wo bleibt die Steuer für Gemüse und Früchte die um die halbe Welt gekarrt werden? Ganz zu schweigen von den Regenwäldern die für das morgentliche Hipster-Healthy Avocadobrötchen abgeholzt werden. 🤔
    • TodosSomosSecondos 09.08.2019 18:58
      Highlight Highlight Es geht jetzt hier um Fleisch, der Artikel für Acocados kommt dann sicher auch mal und sie dürfen dann dort einen unqualifizierten whataboutism-kommentar abgeben.
    • SGR 09.08.2019 19:10
      Highlight Highlight danke für diesen Kommentar !
      bei genau solchen Dingen könnte jeder einzelne von uns anfangen seinen Beitrag zu leisten. Was nicht mehr gekauft wird muss auch nicht mehr um die Welt gekarrt werden.
    • ojama 09.08.2019 19:22
      Highlight Highlight Polemik. Das Problem bei den Avocados sind der hohe Wasserverbrauch, nicht Regenwald Abholzung. Regenwald wird abgeholzt, um Futtersoja für Kühe herzustellen. Auch wenn es nicht sinnvoll ist, Unmengen von Avocados zu essen, stossen sie pro kg immernoch weit weniger aus als Fleisch. Bitte keine Sch**ss Parolen.
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  • Christian Wenger 09.08.2019 18:06
    Highlight Highlight Fleisch ist in der Schweiz schon teuer genug. Zudem würde die Nachfrageelastizität eher klein ausfallen. Der Konsum würde nicht deutlich sinken.
    • TodosSomosSecondos 09.08.2019 19:00
      Highlight Highlight Fleisch ist ganz sicher nicht teuer genug. Wie soll es auch wenn der Preis von allen Seiten her künstlich tief gehalten wird. Komische Aussage.
    • Maya Eldorado 09.08.2019 19:10
      Highlight Highlight Der Fleischkonsum würde vor allem bei denen sinken, für die es dann endgültig zu teuer wird, regelmässig zu essen oder es geht gar nicht mehr.
  • Arthur Philip Dent 09.08.2019 18:06
    Highlight Highlight «Sonst weichen die Leute auf günstigeres Importfleisch aus, das unter noch schlechteren Bedingungen produziert wurde.»

    Das verstehe ich nicht ganz. Könnte man die Steuer nicht so machen, dass auch Importfleisch betroffen wäre?! Oder ist es so gemeint, das das dann halt trotz Steuer noch immer billiger ist?
    • Caturix 09.08.2019 18:32
      Highlight Highlight Vielleicht darf man das nicht wegen den Abkommen die man mit diesen Länder unterschrieben hat.
    • sowhat 09.08.2019 20:54
      Highlight Highlight So wie Trump grade wütet, ist die Geschichtsphase mit den Abkommen wohl bald abgelaufen. Bald heisst es eh wieder "chaqun pour sa gueule".
    • ands 10.08.2019 08:16
      Highlight Highlight Da Steuern in der Regel prozentual auf den Produktpreis aufgeschlagen werden, wird billigeres Fleisch durch die Steuer (in absoluten Zahlen) weniger belastet, als Bio-Fleisch.
  • Arthur Philip Dent 09.08.2019 18:04
    Highlight Highlight Könnte tatsächlich nach hinten losgehen, so eine Steuer... Die Bauern könnten sich gezwungen fühlen, ihr Fleisch noch billiger zu produzieren und darum die tierhaltung sich noch verschlechtern...

    Auf der anderen Seite kümmert die Tierhaltung auch heute viele keinen Deut (und aufgrund der Billigfleisch-Absatzzahlen gibts da nichts zu diskutieren) und beim Schweizer Fleisch finden ja immer alle da seien die Vorschriften ja eh schon sehr hoch... Also könnte man ja auch hier so argumentieren...

    Ich find ich dann glaub doch: Fleisch teurer = weniger Konsum = besser = Steuer ok.
  • Denk Mal 09.08.2019 18:03
    Highlight Highlight Die Grossverteiler, die sich ja sooooo nachhaltig bezeichnen, sollten nicht mehr jedes Wochenende 50%-Aktionen für Fleisch in TV bewerben.
    Gute Qualität zu fairem Dauerpreis könnte ein noch besseres Marketing-Instrument werden.........
    • sowhat 09.08.2019 20:57
      Highlight Highlight Wenn Coop sein Sortiment von Biofleisch reduziert, weil der Absatz zu tief ist, dann scheint die Idee mit der Qualität nicht ganz so griffig.
  • TodosSomosSecondos 09.08.2019 17:58
    Highlight Highlight Fleisch wäre im Gegensatz zu Gesundheitsversorgung und dem Mietwesen mal etwas, wo man ruhig den Markt spielen lassen könnte.

    Sprich Streichung sämtlicher Subventionen und Durchsetzen hoher Qualitätsstandards in Tierhaltung und Fleischproduktion führen dann zu „wahren“ Preisen, die umgehend und nachhaltig den Konsum einbrechen lassen werden.
    • Jol Bear 09.08.2019 18:49
      Highlight Highlight Wenigstens mal eine ganzheitlichere Betrachtung. Wäre ja grotesk, wenn mit Steuergeldern weiterhin tierische Produktion subventioniert würde und danach mit neuen Steuern das geförderte Resultat nochmals belastet würde. Aber so funktioniert hysterische, von momentanen Befindlichkeiten geprägte Politik. Hier was besteuern, dort was vorschreiben, mit neuen Steuern und Verboten an den unerwarteten Folgen herumflicken...
    • sowhat 09.08.2019 21:01
      Highlight Highlight Todos... Das Hauptargument in deiner Kette, ist für mich Durchsetzung der Qualitätsstandards.
      Dazu gehört v. a. die Kontrollorgane personell so zu besetzen, dass sie ihren Autrag auch erfüllen können.
    • ands 10.08.2019 08:14
      Highlight Highlight @ Jol Bear: Eine ganzheitliche Lösung wird durch die bürgerliche Mehrheit in Regierung und Parlament sowieso verhindert. Deswegen gibt es diese Einzelforderungen.
      Wir haben es bei den Wahlen in der Hand, mit neuen Mehrheitsverhältnissen ganzheitliche Lösungen zu ermöglichen!
  • Ironiemand 09.08.2019 17:57
    Highlight Highlight «Hilfreich wäre zum Beispiel, wenn in Kantinen zwei Vegi-Menüs und höchstens ein Fleisch-Menü angeboten würden - statt umgekehrt.»

    Fände ich ein sehr erstrebenswertes Ziel. Durch politische Vorstösse Massnahmen ergreifen, die Tendenzen schaffen, nicht Verbote.

    Wenn ich mich heute für eine Exkursion/Tagung anmelde bei dem die Verpflegung mitorganisiert wird, muss ich oft als Vegi ein zusätzliches Kreuz machen, da dies anscheinend ein "Sonderbedürfnis" darstellt und ich nicht wie alle anderen "selbstverständlich" Fleisch esse.
    Wäre es nicht an der Zeit, diesen "Sonderstatus" umzukehren?
    • Miss Jane Marple 09.08.2019 19:45
      Highlight Highlight 1 Fleischtag pro Woche reicht, und das sag ich als Allesesser !
    • Hier Name einfügen 10.08.2019 02:27
      Highlight Highlight Kantinen vorzuschreiben, nur ein Fleischgericht zu servieren, ist ein Verbot.
      Vegetarisches Essen ist ein Sonderbedürfnis.
  • ciaociao 09.08.2019 17:51
    Highlight Highlight «Sonst weichen die Leute auf günstigeres Importfleisch aus, das unter noch schlechteren Bedingungen produziert wurde

    was wäre so schwierig, zusätzlich eine noch höhere Steuer auf Billig-Importfleisch zu machen? Das billige Fleisch muss so teuer werden dass man (finanziell betrachtet) gradsoguet das ethisch vertretbare aus der schweiz kaufen kann.
    • LouisvanGaal 09.08.2019 19:08
      Highlight Highlight Völkerrechtliche Verpflichtungen
    • sowhat 09.08.2019 21:02
      Highlight Highlight Da hat Louis leider recht.
  • michiOW 09.08.2019 17:47
    Highlight Highlight Wie würde sich ein Mindestpreis auswirken?
    Die Ausgestaltung wäre schwierig, jedoch ginge es dann um die Qualität zum Mindestpreis und nicht mehr darum, möglich billig zu sein.
  • WID 09.08.2019 17:45
    Highlight Highlight Es ist sehr einfach: Anforderungen an Tierwohl und Futter massiv erhöhen und schon geht der Preis hoch. Aber das wird nicht passieren solange keine politische Mehrheit dazu existiert.
    • sowhat 09.08.2019 21:04
      Highlight Highlight Genau das müssten wir. Und die Durchsetzung dann mit den notwendigen finanziellen Mitteln ausstatten.
  • Shaska 09.08.2019 17:44
    Highlight Highlight Subventionen für Fleischwerbung sollten dringend abgeschafft werden. Doch die Fleischlobby wird dies im Parlament wohl verhindern. Da muss das Volk ran.
    Von einer Fleischsteuer halte ich such nicht viel, jedoch wäre es ungemein wichtig die von den grünen angesprochenen Massnahmen nun auch umzusetzen und nicht nur darüber zu sprechen. Zudem sollte auch in die prävention investiert. Ein besuch im schlachthof sollte pflicht für alle schulklassen sein.
  • TingelTangel 09.08.2019 17:43
    Highlight Highlight Wenn wir so weiter Konsumieren wird das Fleisch so oder so Teurer - das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
  • Pümpernüssler 09.08.2019 17:39
    Highlight Highlight Mit Steuern retten wir ja den Planeten 🙄
    • Da Fü 09.08.2019 18:50
      Highlight Highlight Nein,mit Phrasen ohne Inhalt
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 09.08.2019 17:38
    Highlight Highlight Eine Reduktion und/oder zumindest ein Umbau der Subventionen in der Landwirtschaft ist dringend nötig.
    Eine Steuer ist billiger grüner Populismus und würde billiges Fleisch bevorteilen.
    Man würde wohl eine prozentuale Steuer einführen, weil alles andere in mühsamer Bürokratie ausartet. Das würde teures Fleisch aber stärker treffen als billiges Importfleisch aus dem Ausland...
  • 54er 09.08.2019 17:35
    Highlight Highlight 🤦🏻‍♂️


    Fleisch teuer machen durch Verbot von Massentierhaltung und somit das Geld zu den Bauern... aber sicher nicht durch eine Steuer die der Staat bekommt und am Schluss bleibt alles gleich bei der Tierhaltung.
    • Heinzbond 09.08.2019 17:46
      Highlight Highlight Vor allem mal anfangen die industriellen Betriebe anständig zur Kasse bitten und die kleinbauern vor Ort entlasten.... Aber die Industrie Lobby wird das eh begaben, ob z Bern oder z Brüssel...
    • WID 09.08.2019 17:46
      Highlight Highlight @54er: gut analysiert. Aber genau das ist der Traum eines jeden Politikers. Geld umleiten in die Staatskasse und dann wählerwirksam ausgeben. Das Geschäftsmodell eines Politikers heisst Wiederwahl!
    • Jacques #23 09.08.2019 17:48
      Highlight Highlight Genau. Die Massentierhaltung würde wachsen mit der Steuer, da am billigsten.

      Verbieten, respektive Gesetze ändern.

      That's the way.
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  • ingmarbergman 09.08.2019 17:33
    Highlight Highlight Eine Steuer bringt nur dem Staat mehr Einnahmen, dem Klima aber nix.

    Viel besser wäre es, mit Gesetzen die Massentierhaltung einzuschränken. Das bringt allen etwas: dem Klima (weil weniger Fleisch gegessen wird), den Tieren (weil insgesamt weniger Tiere getötet werden) und dem Konsumenten (weil das Fleisch zwar teurer, dafür qualitativ hochwertiger wird).

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