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Dosenravioli fallen im Test durch – aus diesem Grund

Ravioli
Ravioli sollten vorerst besser selbst gemacht werden.Bild: shutterstock

Alle Dosenravioli fallen im «K-Tipp»-Test durch – aus diesem Grund

Ein Test des «K-Tipp» zeigt: In allen Dosenravioli findet sich der gesundheitsschädigende Stoff Bisphenol A.
04.11.2026, 11:1604.11.2026, 11:16

Wer kennt's nicht: Man hat Hunger, aber keine Lust, den Kochlöffel zu schwingen. Ein schneller Griff zum Konservenöffner schafft aber Abhilfe, und die Ravioli sind in Nullkommanichts aufgewärmt. Liebhaberinnen und Liebhaber der Büchsenravioli müssen nun aber ganz stark sein, denn ihr geliebtes 3-Minuten-Gericht fällt in einem Test von «K-Tipp» durch.

Für wirklich gesund galt die Mahlzeit ja noch nie wirklich, dass aber ein ernsthaftes Risiko für die Gesundheit besteht, haben wohl die wenigsten gedacht. Alle zehn vom «K-Tipp» geprüften Produkte enthielten den Giftstoff Bisphenol A, der von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit als äusserst gesundheitsschädigend eingeordnet wird.

Grenzwerte überschritten

Schon kleine Mengen können dem Immunsystem schaden und so Krankheiten wie Multiple Sklerose, Diabetes Typ 1 und Asthma fördern. Auch Fruchtbarkeit wird beeinträchtigt und Brustkrebs ist ebenfalls ein Thema.

Der Tagesgrenzwert für die Aufnahme von Bisphenol A von 0,2 Nanogramm pro Kilo Körpergewicht wurde mit den Konserven um ein Vielfaches überschritten.

Die betreffenden Hersteller sagen, es werde zwar kein Bisphenol A für die Dosen verwendet, der Stoff könne jedoch in der Produktion über verschiedene andere Materialien unbeabsichtigt in die Dosen gelangen. Das Ganze soll nun überprüft werden.

Hier geht's zum Test.

(kek)

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