Schweiz
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ZUM HEUTIGEN ENTSCHEID DES NATIONALRATS AN DER SESSION IN BERN, UEBER DIE MITTEL FUER BILDUNG UND FORSCHUNG, STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG 9. JUNI 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. - Studenten arbeiten in der Bibliothek des neuen Hochschulzentrums vonRoll, am Freitag, 8. November 2013 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

An der Universität Bern müssen 190 Studenten nochmals ran: Eine Dozentin hatte ihnen eine alte Prüfung vorgelegt. Bild: KEYSTONE

Prüfungsflop an der Uni Bern – 190 Studis müssen jetzt nochmals antraben

Eine Professorin gibt ihren Masterstudenten dieselbe Prüfung ab wie im Jahr 2013. Einem Grossteil der 190 Studenten waren sämtliche Fragestellungen und Lösungen schon bekannt.



Das ist mehr als ärgerlich. Nur noch drei Prüfungen trennten die Studenten der Universität Bern von ihrem lang ersehnten Titel «Master of Law». Eine davon, jene über Schuldbetreibungs- und Konkursrecht, hätten sie am gestrigen Donnerstag hinter sich bringen sollen. Und dann das: Als die Studis mit dem Ausfüllen des Prüfungsbogens beginnen wollten, konnten sie ihren Augen nicht trauen. Ihnen wurde Prüfmaterial aus dem Jahr 2013 vorgelegt! Die gleichen Fragen wie vor vier Jahren – nur das Prüfungsdatum war aktualisiert worden. 

Wer zur Vorbereitung alte Prüfungen durchgearbeitet hat, konnte die Fragen im Nu beantworten. Die Krux der Sache: Nicht alle Studenten hatten Zugang zu den Prüfungen aus den Vorjahren. Diese stehen offiziell nämlich gar nicht zur Verfügung. Doch mit einem Buebetrickli verbreiten sich alte Prüfungsunterlagen trotzdem: Nach der Prüfung, wenn die Noten vorliegen, können die Studenten für kurze Zeit die Prüfungsfragen und die Lösungsstatistik downloaden, um zu überprüfen, ob die Bewertung richtig abgelaufen ist. Der clevere Student druckt sich die Unterlagen danach natürlich aus. So kommen die Prüfungsbögen von den verschiedenen Jahren in Umlauf. Am Donnerstag hatten also von den 190 Studenten im Zimmer diejenigen Glück, die zur Vorbereitung die Prüfung aus dem Jahr 2013 studiert haben.

Uups! Zweimal dieselbe Prüfung. Hier 2017...

Universität Bern, Prüfung, alte Prüfung, Prüfungspanne

...und hier 2013

Universität Bern, Prüfung, alte Prüfung, Prüfungspanne

Des einen Freud ist des anderen Leid. Der 25-jährige Student Niels, der anonym bleiben will, ist frustriert und wütend. Er hat sich mit Unterlagen aus anderen Jahren auf die Prüfung vorbereitet. Dass den Studenten eine alte Prüfung vorgelegt wird, habe er noch nie erlebt. «Das ist Wettbewerbsverzerrung sondergleichen. Die Noten widerspiegeln so nicht die Leistungen der Personen.» Er habe in den letzten Wochen an seiner Masterarbeit geschrieben und sich danach den Prüfungsvorbereitungen gewidmet. Für jene vom Donnerstag habe er in den letzten zwei Wochen jeden Tag intensiv gebüffelt. 

Der Vorfall an der Universität Bern ist kein Einzelfall. Auch an anderen Hochschulen wurden schon alte Prüfungsfragen wiederverwendet. Gleich zweimal hintereinander geschah dies den Jus-Studenten im Januar und Februar 2016 an der Universität St.Gallen. An der ETH Zürich 
waren im Sommer 2014 angehende Biomechaniker betroffen. Um solche Pannen zu verhindern, gelten an der Universität Zürich klare Abläufe und Vorschriften für Prüfungen. Mediensprecher Beat Müller sagt: «Dass Studierende Prüfungsfragen an jüngere Semester weitergeben, ist nicht zu verhindern. Darum werden die Prüfungen immer verändert.»

Der Präsident der Rektorenkonferenz Michael Hengartner sagt: «Es muss auf jeden Fall gewährleistet sein, dass an einer Prüfung alle dieselben Chancen haben.» Wie dies gemacht werde, müssten die Professoren und Professorinnen selber entscheiden. Dass sich Studenten anhand früherer Prüfungsfragen vorbereiten, findet er legitim.

Bei der Universität Bern bedauert man den Vorfall. Die am Donnerstag verwendete Prüfung sei eine leicht modifizierte Prüfung aus dem Jahr 2013 gewesen. Nach der Besprechung der Prüfung 2013 sei diese eine kurze Zeit auf der Website des Instituts aufgeschaltet gewesen. In ihrer Stellungnahme schreibt die Uni: «Die Examinatorin war sich dieses Umstands nicht bewusst. Ihr war sodann auch nicht bekannt, dass die Prüfung offenbar weiterhin im Internet greifbar war.» Grundsätzlich sollten Prüfungen nicht in der genau gleichen Form wiederverwendet werden, zumindest wenn sie aufgeschaltet waren, so das Schreiben weiter. Wenn gegebenenfalls Prüfungen wiederverwendet werden, müsse beachtet werden, dass die Prüfung substanziell modifiziert würden. «Dies war bei der Masterprüfung bedauerlicherweise nicht der Fall.»

Sauer stösst Niels zudem auf, dass die Professorin nun den Studenten die Schuld für das Debakel in die Schuhe schieben will. Die betroffene Professorin sagt auf Anfrage, es sei zwar richtig, dass Prüfungsfragen aus dem Jahr 2013 verwendet worden seien. Jedoch wirft sie den Studenten vor, dass diese schon im Vornherein gewusst hätten, dass dieselbe Prüfung vorgelegt werde. Nur so lasse sich erklären, dass sie so gut vorbereitet gewesen seien. 

Niels und seine Kollegen können darüber nur den Kopf schütteln. Jeder weiss, dass alte Prüfungen von Hand zu Hand weiter gegeben werden. Es werde teilweise von Professoren sogar empfohlen, sich mit Prüfungen von früheren Jahren vorzubereiten. Dass sich nun die betroffene Professorin unverständlich darüber zeigt, dass ihre Studenten die Prüfung aus dem Jahr 2013 schon kennen, regt ihn auf. Es sei das Versagen der Professorin, sagt er. 

Jetzt muss die Prüfung wiederholt werden

Image

bild: zvg

Die Leidtragenden sind zuletzt so oder so die Studenten. Sie müssen die Prüfung wiederholen. Der heiss erwartete Masterabschluss ist nun also wieder ein Stückchen weiter weg gerückt. Niels wird wohl sogar seine Ferien verschieben müssen. 

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85
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    Alle Leser-Kommentare
  • Eklips 12.06.2017 14:21
    Highlight Highlight Nicht Normal!!!
    Ich finde dies ist einfach nur Faulheit von Seite der Professoren dieselbe prüfung mehrmals zu brauchen, ein Uni-Professor in der Schweiz verdient um die 17'000 Franken pro Monat siehe: (https://www.nzz.ch/schweiz/zahltag-an-der-uni-1.16961100)
    Ausserdem haben die meisten Professoren mehrere Assistenten zur verfügung um ihnen zu helfen, diesist nicht in allen Ländern der Fall. nur weil die Professoren Faul sind, ist es nicht die Studenten die ihre Fehler ausbaden müssen, ich hoffe ein Paar Studenten werden rechtlich gegen diesen Vorfall vorgehen!
    4 0 Melden
  • Gelegentlicher Kommentar 10.06.2017 18:20
    Highlight Highlight Viele tun so, als wäre es faul, hinterlistig und "typisch Jus-Studis", wenn man zum lernen alte Prüfungen gelöst.

    An euch habe ich eine Frage: ihr habt doch früher im Matheunterricht sicher auch gemerkt, dass man durchs Übungen lösen viel mehr lernt. Ist es denn relevant, ob die Aufgaben aus einer ehemaligen Prüfung kommen oder nicht? Geübt ist doch geübt!
    Es benötigt ja dann einen kognitiven Prozess aus eigenem Aufwand, das gelernte auf die Prüfung zu übertragen.
    Das Problem hier ist, dass sie in diesem Fall nicht mal mehr selber das geübte anwenden müssen sondern nur noch abschreiben. http://E
    30 2 Melden
  • just sayin' 10.06.2017 02:30
    Highlight Highlight und wie genau ist eigentlich der fehler bekanntgeworden?

    DAS wäre bei jus-studies interessant..
    19 37 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 10.06.2017 00:21
    Highlight Highlight Was mich stört: Dass die Studenten den Fehler der Uni oder Professorin ausbaden müssen.

    (ehemaliger, subalterner Prüfungsverfasser)
    91 5 Melden
    • phreko 10.06.2017 11:04
      Highlight Highlight Es gibt keine andere haltbare Lösung. Das Problem ist ja im Endeffekt die Ungerechtigkeit und nicht die Faulheit von Professoren.
      15 16 Melden
  • Maximalminimalist 09.06.2017 23:53
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass ich noch den Tag erleben werde an dem Professoren ein Verantwortungsbewusstsein entwickeln. Es gibt auch anständige Professoren, aber leider sind solche Vorfälle heutzutage keine Überraschung mehr und nur die Spitze des Eisbergs.
    75 8 Melden
  • chraebu 09.06.2017 23:16
    Highlight Highlight Gleiche prüfungsfragen mehrmals verwe den?

    #throwback1998

    Das isch de fuessballer Moldovan gsi.
    Play Icon
    37 2 Melden
  • Scaros_2 09.06.2017 21:38
    Highlight Highlight Je nachdem an welcher Uni/Hochschule man derzeit einen BA/Master macht sind die studenten besser/schlechter organisiert. Bei uns an der ZHAW - gerade im SML sind die Studenten gegenseitig äusserst hilfsbereit. Wir haben ganze Google-Drive Shares in welchem die Studenten ihre Prüfungen die sie geschrieben haben hochladen. Dazu kommt das seitens Schule sämtliche alten Prüfungen seit 2009 digital downloadbar sind. Zusammen hat man also leere prüfungen plus gelöste.

    So kann man sich prima an Prüfungen mit einem Muster vorbereiten. Wissen ist nicht nötig - nur das verständnis des "how to" brauchts
    50 42 Melden
    • Scaros_2 09.06.2017 23:30
      Highlight Highlight Ich bin mir sicher die blitzer verstehen das system ned. In manchen fächer sind die dozenten so faul, das der aufbau der prüfung 1:1 ist, was sich äbdert sind die zahlen.

      So schafftenich im Finacc eine 5.5 und das obwohl ich bis heute aktive und passive verwechsle usw. Ich habe mir einfach eingeprägt wie die dozentin seit 5! Semester die prüfung aufbaut, ging all risk und hatte glück das im 6. semester es wieder so war. Nach 70/90min durch und kein plan was man gemacht hat. Aber mit der note glaubt jeder man wisse alles :-D

      Tu ich auch dank google und co. bei not! 😅
      20 47 Melden
    • Nikita Schaffner 10.06.2017 00:00
      Highlight Highlight "Wissen ist nicht nötig"
      Freut mich, wenn Du einen Abschluss hast, ohne das nötige Wissen dafür zu haben.
      74 9 Melden
    • Don Alejandro 10.06.2017 07:51
      Highlight Highlight Und das ist dann wohl auch der Grund warum wir soviele Pfeifen in Führungspositionen haben. In der reellen Arbeitswelt gibt es keine Zeit sich mit "how-to" zu beschäftigen, sondern muss Wissen entsprechend sofort abrufen können. (Grüsse von einem lic.oec.publ.)
      40 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • michu 09.06.2017 20:47
    Highlight Highlight Das Artikelbild zeigt übrigens den Saal Joseph Deiss der Universität Fribourg! 😉
    49 2 Melden
    • Lukas Blatter 09.06.2017 21:07
      Highlight Highlight @michu: Stimmt. Ich habe jetzt ein Bild der Bibliothek des neuen Hochschulzentrums vonRoll, das ja auch zur Uni gehört, in den Artikel getan. Merci für den Hinweis.
      35 7 Melden
    • moedesty 09.06.2017 21:37
      Highlight Highlight wie oft müsst ihr eigentlich eure artikel korrigieren?

      immer "stimmt" ... amateure.
      56 100 Melden
    • amIsanta 09.06.2017 22:01
      Highlight Highlight Besser als, dass sie "stimmt nicht" schreiben
      71 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zap Brannigan 09.06.2017 19:55
    Highlight Highlight Ich habe mich schon zu meiner Zeit gefragt, warum man nur mit dem Stoff des Studiums wenig Chancen an Prüfungen hat und Stapel von alten Prüfungen auswendig lernen muss. Da läuft doch etwas falsch.

    Und mit Bologna hat man leider das Sammeln von Wissen durch das Sammeln von Credits ersetzt. Die Legi ist ja heute fast eine Art Cumuluskarte.
    149 16 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 10.06.2017 17:40
      Highlight Highlight Finde ich nicht. Die Dozenten müssen und grundsätzlich mit dem theoretischen Wissen versorgen. Im Optimalfall bieten sie noch Übungen an.

      Wem dies nicht reicht, muss sich zusätzliche Übungen halt andersweitig organisieren. Ob dies mit alten Prüfungen oder Übungsbüchern geschieht ist jedem selbst überlassen.


      Man darf auch nicht vergessen, dass einige Studenten auch Zeug im Internet downloaden, egal wie viel die Dozenten zu Verfügung stellen.
      1 0 Melden
  • Scaros_2 09.06.2017 19:33
    Highlight Highlight Laut einem beitrg von 20min.ch kiegt es neuestens an einem hackerangriff

    Besagte Person mit professorentitel macht sich immer lächerlicher.
    79 4 Melden
    • phreko 09.06.2017 21:14
      Highlight Highlight Sie hält anscheinend das Benutzen von Archivwebsites für hacken. Kann man theoretisch so sagen und als einfache Form betrachten.

      47 4 Melden
    • strudel 09.06.2017 21:45
      Highlight Highlight Warem bestimmt russische studenten
      69 1 Melden
    • Pitlane 09.06.2017 21:45
      Highlight Highlight Die Russen. Das müssen doch wieder diese russischen Hacker gewesen sein?! 😂
      50 2 Melden
  • Roterriese 09.06.2017 19:30
    Highlight Highlight "Das ist mehr als ärgerlich. Nur noch drei Prüfungen trennten die Studenten der Universität Bern von ihrem lang ersehnten Titel «Master of Law». " Absoluter Quatsch. Es gibt im Masterstudiengang der Unibe keine vorgeschriebenen Prüfungen. Beim Masterstudium ist die Fächerwahl frei, es würde mich daher erstaunen, wenn alle 190 Studenten noch genau die gleichen zwei Prüfungen hätten schreiben müssen. Überdies muss eine Masterarbeit verfasst werden, wann man dies macht ist ebenfalls frei. Fake news.
    89 20 Melden
    • Zap Brannigan 09.06.2017 20:38
      Highlight Highlight Auch wenn das natürlich böse ist: Die meisten Journus haben halt "irgenwas mit Medien" studiert. *duck und weg* http://"
      75 10 Melden
    • Roterriese 09.06.2017 21:17
      Highlight Highlight http://www.rechtswissenschaft.unibe.ch/studium/studienprogramme/master_rechtwissenschaft/index_ger.html

      Noch für die Downvoter.
      33 9 Melden
  • ohjaja! 09.06.2017 19:18
    Highlight Highlight "Die am Donnerstag verwendete Prüfung sei eine leicht modifizierte Prüfung aus dem Jahr 2013 gewesen. [...] «Die Examinatorin war sich dieses Umstands nicht bewusst. Ihr war sodann auch nicht bekannt, dass die Prüfung offenbar weiterhin im Internet greifbar war.»"

    Haha was für ein fail!! Wo hatte sie denn die alte prüfung her? Oder hat sie zufällig die GENAU gleiche Prüfung wie die von 2013 geschrieben? 😂
    109 2 Melden
    • Error: Name not found 09.06.2017 23:57
      Highlight Highlight Die meisten Professoren überlassen die Prüfung und auch deren Korrektur gänzlich ihren Assistenten - Bei mir ist es sogar schom vorgekommen das Dozenten 1 Woche vor der Prüfung nicht annähernd wussten wie die Prüfung aufgebaut sei (Z.B. MC oder offene Fragen).

      Kann jetzt zwar nur vom Wirtschaftsdepartement reden, aber dieser Story nach würde ich sagen im Jus sieht es nicht anders aus.
      20 0 Melden
  • Kimelik 09.06.2017 19:03
    Highlight Highlight Ich bin doch etwas ob der larifari Politik im Umgang mit Prüfungen an Universitäten und Hochschulen erstaunt. Bei der Lehrabschlussprüfung, sind zwar die alten Prüfungen bekannt, diese dürfen allerdings nicht verwendet werden (jeden Falls in meinem Fachgebiet). Auch ist die Geheimhaltung hoch und dies bei einer Prüfung die Schweiz weit durchgeführt wird.
    All dieser Aufwand nur für einen kleinen Teil der Abschlussnote in der Lehre, verglichen mit den Prüfungen an der Uni.
    27 10 Melden
  • Shlomo 09.06.2017 18:15
    Highlight Highlight Mein got durch ein Jus-Studium kommt auch ein Schimpanse.
    57 222 Melden
    • fcsg 09.06.2017 18:37
      Highlight Highlight Den Schimpansen würde ich gerne kennenlernen...
      89 12 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 10.06.2017 17:44
      Highlight Highlight Shlomo, es ist mir ein Mysterium wie du es schaffst bei einem Artikel, der so viel Angriffsfläche für Sticheleien gegen das Jus Studium bietet, trotzdem noch gerade die Stichelei zu präsentieren, die nicht den geringsten Sinn ergibt.
      8 1 Melden
    • Nuka Cola 11.06.2017 18:45
      Highlight Highlight Zuviel Planet der Affen gesehen?
      0 0 Melden
  • Ref 09.06.2017 18:09
    Highlight Highlight Ich würde eher sagen, dass das ein Totalversagen der Universität Bern ist.
    Wer will, soll die Prüfung noch einmal schreiben, die anderen dürfen die Note stehen lassen.
    Was können den die Studenten dafür, wenn eine Professorin total versagt?
    187 17 Melden
    • phreko 09.06.2017 18:40
      Highlight Highlight Bleibt dann trotzdem Wettbewerbsverzerrend...
      35 4 Melden
    • huck 10.06.2017 07:15
      Highlight Highlight Natürlich nochmal dieselbe Prüfung!
      7 1 Melden
  • R. Schmid 09.06.2017 17:57
    Highlight Highlight An der Universität Bern? Welche Überraschung! Jeder weiss doch... willst du einfach Jurist werden gehe nach Bern! Bananen Kanton, kommt direkt nach dem Wallis.
    68 119 Melden
    • chraebu 09.06.2017 23:01
      Highlight Highlight Wo hast du denn Jus studiert, dass du dir so ein Urteil erlauben kannst?
      39 5 Melden
  • lemeforpresident 09.06.2017 17:44
    Highlight Highlight Sehr geehrte Frau Prof. Kostkiewicz
    Ich hoffe doch sehr, dass die Studierenden im Vorfeld Kenntnis vom Inhalt der Prüfung haben, üblicherweise handelt es sich hierbei um den Inhalt der Vorlesungen und allfällige Pflichtlektüre...
    179 1 Melden
  • Matthiah Süppi 09.06.2017 17:14
    Highlight Highlight Ich als student würde Niels dafür hassen.
    59 88 Melden
    • Locusto 09.06.2017 18:18
      Highlight Highlight Und würdest also liebend gerne den unfairen Vorteil annehmen? Wie aufrichtig von dir!

      Die Professorin hätte niemals dieselben Fragen verwenden dürfen.
      54 10 Melden
    • Makatitom 09.06.2017 19:02
      Highlight Highlight Du bist ziemlich sicher an der HSG, aka SVP-Napola
      22 26 Melden
    • who cares? 09.06.2017 20:45
      Highlight Highlight SVP an der HSG? Eher selten. FDP ja, aber SVPler begegnet man nicht öfter als sonst in der Gesellschaft.
      17 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sir Affe 09.06.2017 17:12
    Highlight Highlight Name der Professorin veröffentlichen, Shitstorm abwarten und geniessen :)
    45 33 Melden
    • phreko 09.06.2017 17:41
      Highlight Highlight Ist ja kein Geheimnis und Sie steht sowieso vor der Pensionierung.
      42 0 Melden
    • Patrick Felder 09.06.2017 17:42
      Highlight Highlight Dürfte schwierig sein, über Herrn Google die Berner Professorin für Schuld- und Konkursrecht zu finden.
      66 0 Melden
    • becalmdonthate 09.06.2017 18:01
      Highlight Highlight 20 minuten hat sie bereits namentlich erwähnt
      20 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • insider 09.06.2017 17:09
    Highlight Highlight Da können die Studenten schon vor dem Abschluss des Studiums ihren ersten Rechtsfall bearbeiten. ;-)
    Mich würde interessieren, auf welcher Grundlage der Entscheid der Wiederholung gefällt wurde.
    105 5 Melden
    • R. Schmid 09.06.2017 17:58
      Highlight Highlight Auf Grundlage der Faulheit!?7
      7 20 Melden
    • Locusto 09.06.2017 18:22
      Highlight Highlight Unfaire Bevorteilung eines Teils der Prüfungsschreibenden. Sollte reichen, oder nicht?

      Die alte Prüfung war kein offiziell zur Verfügung gestelltes Lernmittel, wodurch nicht erwartet werden darf, dass alle damit lernen konnten. Stell dir vor, eine/r der Studierenden lernt aus Krankheitsgründen immer nur zuhause und kriegt so nicht mit, dass die alten Prüfungen zur Verfügung stehen. Weil jetzt der Schnitt so extrem hoch ist, da viele so gut abgeschnitten haben, fällt diese Person durch. Ist das fair?
      28 11 Melden
    • Redly 09.06.2017 22:49
      Highlight Highlight Vielleicht einfach aufgrund guten Menschenverstands?

      Können Ihr den auch respektieren?
      7 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • who cares? 09.06.2017 17:05
    Highlight Highlight Alte Prüfungsfragen eins zu eins zu übernehmen und zu glauben, dass sich Studenten nicht mit alten Prüfungen vorbereiten ist unverzeilich, vor allem beim Jus, wo alte Prüfungen lösen gang und gäbe ist. Die Leitung der Uni Bern sollte sich diese Professorin mal zur Brust nehmen.

    PS: Hochschule St. Gallen ist die alte Bezeichnung, seit 1994 heisst sie Universität St. Gallen.
    116 10 Melden
    • Yes. 09.06.2017 20:53
      Highlight Highlight "Mit einem Abschluss an der HSG reisst man sich um Sie!"

      Werbung machen sie selbst auf jeden Fall mit ihrem alten Namen.
      8 9 Melden
    • FlohEinstein 10.06.2017 00:12
      Highlight Highlight Nö, der Werbespruch ist von der Hochschule für Technik Rapperswil (HSR).
      Gruss, ein HSR Alumni und mittlerweile Teilzeitdozent dort 😁
      3 4 Melden
    • who cares? 10.06.2017 06:31
      Highlight Highlight Wie bereits von FlohEinstein gesagt, das ist Werbung von der HSR.

      Aber die Abkürzung HSG hat die Uni trotzdem beibehalten, auch wenn der offzielle Name Universität St. Gallen ist.
      2 0 Melden
  • ND_B 09.06.2017 17:05
    Highlight Highlight Selbst falls die Studenten bereits gewusst haben dass die alte Prüfung wiederverwendet wird ist das alleine die Schuld der Professorin oder des Instituts welches sie vertritt.

    Absolute Frechheit sich so rausreden zu wollen. Und das als Professorin in einem Rechtsgebiet.
    133 4 Melden
  • Nuka Cola 09.06.2017 17:02
    Highlight Highlight Wie viel verdient diese Person nochmals?
    92 6 Melden
  • Scaros_2 09.06.2017 17:00
    Highlight Highlight Was eine dummer ausrede

    Jeder schlaue student lernt mit alten Prüfungen weil diese den Richtwert angeben
    97 3 Melden
  • FlohEinstein 09.06.2017 16:59
    Highlight Highlight Wir hatten mal einen Dozenten, der uns die Weitergabe der alten Prüfungen verbot unter Verweis aufs Urheberrecht.
    Es gibt aber auch Dozenten, die strengen sich an und denken sich jedes Jahr neue Fragen aus. Die geben dann auch ganz offiziell ihre alten Prüfungen zum Üben.
    110 0 Melden
    • Scaros_2 09.06.2017 17:31
      Highlight Highlight Aber auf moodle kann man alles runterladen

      Was ein bullshit des dozenten :-D
      4 6 Melden
  • Scaros_2 09.06.2017 16:55
    Highlight Highlight Bei uns an der ZHAW in winterthur auch.

    Fach: Web Engineering
    Prüfungen des FS16 und HS16 waren 1:1 die gleiche prüfung.

    Besagter dozent ignorierte meine Frage dazu einfach als man danach fragte

    Bewise liefere ich gerne nach!
    46 10 Melden
    • Reiser 09.06.2017 18:44
      Highlight Highlight you must be fun at parties...
      27 4 Melden
  • derEchteElch 09.06.2017 16:51
    Highlight Highlight An der praktischen Fahrprüfung wird auch mehrmals Links/Rechts abgebogen! Eine Frechheit, das hat der andere Prüfling eine Stunde zuvor nämlich auch gemacht und in der Fahrstunde wurde dies auch behandelt!

    Der Argumentation des Studenten zufolge dürfte man NIE etwas prüfen, dass schon einmal geprüft oder in Vorlesungen durchgenommen wurde. Aber das ist typisch Jus-Student, absolut realitätsfremd und keine Ahnung von der Praxis, unmenschlich, mechanisch wie ein Uhrwerk im Paragraphenreiten. Keine anderen Sorgen? Schade für ihn ^^
    18 143 Melden
    • ND_B 09.06.2017 17:38
      Highlight Highlight Die Argumentation der Studenten in Frage stellen und gleichzeitig im vorhergehenden Absatz eine Fahrprüfung mit einer Prüfung an einer Universität vergleichen.

      Ich bin mir nicht sicher ob Sie trollen oder ob das ihr Ernst ist.
      61 2 Melden
    • derEchteElch 09.06.2017 19:04
      Highlight Highlight Elche sind eben spezielle Wesen 😉
      15 5 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 10.06.2017 18:12
      Highlight Highlight Schon bizli etwas anderers, wenn man hie und da in einer Aufgabe ein Muster qieder erkennt, weil man sich die Mühe gemacht hat und viele alte Prüfungen gelöst hat als wenn man einfach eine alte Prüfung angeschaut hat und quasi nur noch abschreiben muss.
      1 0 Melden
  • Kreuzritter 09.06.2017 16:51
    Highlight Highlight Hochschule St. Gallen?!? Ist dieser kleine Seitenhieb gewollt oder nicht?!? Es heisst Universität St. Gallen bitteschön. Nur das HSG zeugt noch von der Hochschulzeit.

    Bitte korrigieren. Grüsse ein HSG'ler
    15 118 Melden
    • Datsyuk * 09.06.2017 19:09
      Highlight Highlight Puh...
      29 0 Melden
    • who cares? 09.06.2017 20:54
      Highlight Highlight Ich denke, es war nicht mit Absicht. Es zeugt aber natürlich nicht gerade von der Recherchefähigkeit der Autorin.
      8 3 Melden
  • Chamael 09.06.2017 16:46
    Highlight Highlight Bei uns in Psychologie 2005 wurden einmal anstatt der Fragen allen Studenten die Lösungen kopiert. War auch ein riesen Debakel und lief auch nicht ganz koscher ab.
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  • mitch01 09.06.2017 16:45
    Highlight Highlight Ich seh das Problem nicht, die Prüfung wird ja wiederholt
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    • owlee 09.06.2017 18:26
      Highlight Highlight Du hast wohl nie studiert, was?
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    • Gelegentlicher Kommentar 10.06.2017 18:14
      Highlight Highlight Mitch, stell dir vor du stehst nach Jahren endlich (mehr oder weniger) vor dem Master, hast dich durch die todlangweilige Schkg Vorlesung gezwungen, müsahm den trockenen Stoff gelernt... und musst es dann nochmals machen?
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