Zürcher Lindenhof von Aktivisten besetzt – Polizei vor Ort
Aktivisten haben am Freitagabend den Zürcher Lindenhof besetzt. Unter dem Motto «Festung – Solidarität statt Abschottung» gedenken die Besetzer dort bis Sonntag zu bleiben, wie aus Beiträgen auf Instagram und Telegram hervorgeht.
Die örtliche Polizei dürfte wohl andere Pläne haben: Wie der Tages-Anzeiger berichtet, haben Uniformierte in Vollmontur den historischen Platz im Kreis 1 umstellt und die (von den Aktivisten verbarrikadierten) Zu- und Abgänge abgeriegelt.
Geplant sei ein «vielfältiges Politik- und Musikprogramm», schreiben die Aktivisten. So stehen etwa eine Rede des feministischen Streikkollektivs, gemeinsames Briefeschreiben, eine Darbietung der «Students for Palestine» sowie ein Zmorge inklusive Kleidertausch auf dem Programm. Von der anderen Limmatseite ist ein Banner und bunte Farben zu sehen. Doch was soll die Besetzung bezwecken?
Im Telegram-Aufruf schreiben die Aktivisten, sie wollen ein Zeichen gegen die «Welt in Flammen» setzen. Kritisiert werden unter anderem der europäische Umgang mit der spanischen Exklave Ceuta, steigende Tech-Aktien, der «imperiale Bumerang» und die Aufrüstung.
(cpf)
