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Gesellschaft & Politik

Gesetz zur Produktesicherheit stösst auf durchzogene Reaktionen

Ein Paketbote der Post stapelt waehrend der Auslieferung die Pakete auf einen Wagen, am Donnerstag, 11. Februar 2021, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Besonders aufgrund des Onlinehandels soll das Gesetz zur Produktesicherheit angepasst werden. Bild: keystone

Gesetz zur Produktesicherheit stösst auf durchzogene Reaktionen

Die Teilrevision des Bundesgesetzes über die Produktesicherheit stösst in der Vernehmlassung auf gespaltene Reaktionen: Während bürgerliche Parteien vor zu viel Bürokratie warnen, begrüssen die Mitte und der Gewerkschaftsbund den besseren Schutz im Onlinehandel.
28.09.2026, 11:2928.09.2026, 11:29

Das Bundesgesetz über die Produktesicherheit ist seit 2010 in Kraft und nach Auffassung des Bundesrats stark revisionsbedürftig. Seither habe sich, angetrieben durch den stark angewachsenen Onlinehandel im grenzüberschreitenden Warenverkehr vieles verändert.

Die SVP sieht im vorliegenden Gesetzesentwurf einen «tiefgreifenden Übergriff auf die Schweizer Wirtschaft». Die FDP befürchtet, dass die Vorlage ein Anwachsen an Bürokratie nach sich ziehen würde.

Auf der anderen Seite stehen die Mitte, viele Kantone und der Gewerkschaftsbund dem Entwurf zustimmend gegenüber.

Die Stiftung für Konsumentenschutz stört sich an der Bestimmung, bei Bestellungen aus dem Ausland eine Gebühr von bis zu fünf Franken pro Produkt erheben zu können. (sda)

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