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Schweizer Spitäler schreiben wieder schwarze Zahlen

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Laut einer Studie des Beratungsunternehmens PWC reicht die Erholung jedoch nicht aus, um die notwendigen Investitionen in die Zukunft nachhaltig zu sichern.Bild: keystone

Schweizer Spitäler schreiben wieder schwarze Zahlen – es gibt aber einen Haken

30.06.2026, 22:3001.07.2026, 02:29

Die Schweizer Spitäler haben im vergangenen Jahr finanziell wieder die Gewinnzone erreicht. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens PWC reicht die Erholung jedoch nicht aus, um die notwendigen Investitionen in die Zukunft nachhaltig zu sichern.

Besonders bei den Akutspitälern kehrte die Reingewinnmarge mit 1,0 Prozent erstmals seit Jahren in den positiven Bereich zurück, wie der am Dienstag veröffentlichten Spitalstudie von PWC Schweiz zu entnehmen ist. Trotz der Erholung bleibe die Situation angespannt. Der operative Ertrag (Ebitdar) stieg auf 6,8 Prozent, verfehlte damit die Zielmarge von zehn Prozent aber deutlich.

Laut der Studie erwirtschaften die Spitäler operativ zwar wieder Geld, aber nicht genug, um Infrastruktur, neue Versorgungsmodelle und digitale Transformation nachhaltig zu finanzieren.

Ein Treiber des Wachstums war das ambulante Geschäft. Dessen Erträge wuchsen mit 5,2 Prozent stärker als die stationären Erträge mit drei Prozent. Der Anteil ambulanter Leistungen an den Patientenerlösen betrug jedoch nur 35,7 Prozent. Die politisch geforderte Verlagerung komme zu langsam voran.

Auch die Psychiatrien verbesserten ihre finanzielle Lage und erzielten eine Gewinn-Marge von 7,5 Prozent. Der Versorgungsdruck nimmt laut der Studie aber insbesondere in der Kinder- und Jugendpsychiatrie zu. Am profitabelsten blieb der Rehabilitationsbereich mit einer Marge von 10,9 Prozent.

Für die Studie analysierte PWC die publizierten Jahresrechnungen 2007 bis 2025 von 42 Akutspitälern unterschiedlicher Grösse aus fast allen Kantonen. Zusätzlich wurden zwölf Psychiatrien aus dem öffentlichen Sektor untersucht sowie Interviews und Hintergrundgespräche durchgeführt. Die Studie erhebe allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Repräsentativität für das gesamte Schweizer Gesundheitswesen, teilte PWC mit. (sda)

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