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Gelähmte können dank neuer Methode von Schweizer Forschenden besser gehen

Ein Patientin des Schweizer Paraplegiker-Zentrums geht mit dem Exoskelett und einer Therapeutin durch den Gang, aufgenommen am Dienstag, 26. Februar 2024 in Nottwil. Mit dem Exoskelett koennen Betroff ...
Eine Patientin des Schweizer Paraplegiker-Zentrums geht mit dem Exoskelett und einer Therapeutin durch den Gang.Bild: KEYSTONE

Gelähmte können dank neuer Methode von Schweizer Forschenden besser gehen

08.01.2025, 20:00

Neue Hoffnung für Gelähmte: Mit einer neuen Methode haben Forschende aus Lausanne und Italien Muskelkrämpfe bei Patienten mit Rückenmarksverletzungen gelindert. Dadurch konnten die Betroffenen wieder besser gehen, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Studie zeigt.

Die neue Methode besteht aus einer hochfrequenten elektrischen Stimulation des Rückenmarks, die ungewollte Muskelkrämpfe blockiert, wie in der Studie von Forschenden der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne (EPFL) und der Scuola Sant’Anna in Italien in der Fachzeitschrift «Science Translational Medicine» beschrieben wird.

Dadurch konnten die zwei in der Studie behandelten Patienten an Therapie-Programmen teilnehmen, die ihnen wegen der Muskelspasmen verwehrt geblieben waren. In Gehtests und anderen motorischen Bewertungen zeigten sie dadurch deutliche Verbesserungen.

Bei den zwei Patienten handelte es sich um eine 32-jährige Frau und einen 55-jährigen Mann, die sich beide bei Unfällen am Rückenmark verletzt hatten. Beide gelten als inkomplett gelähmt. (pre/sda)

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