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Zug: Alte Bernina-Werbung aus den 40ern durch Hausabbruch freigelegt

Zug: Hausabbruch legt alte Bernina-Werbung frei
Die Reklame stammt aus dem Jahr 1941.Bild: Screenshot Instagram

Hausabbruch in Zug legt Blick frei auf 85-jähriges Reklamebild

14.07.2026, 09:0914.07.2026, 09:09

Beim Abbruch eines Hauses in Zug ist eine monumentale 85-jährige Werbung für den Nähmaschinenhersteller Bernina sichtbar geworden. Für den Zuger Gestalter Ueli Kleeb handelt es sich um eine «kleine Sensation».

Wie Kleeb am Montag mitteilte, wurde die Reklame 1941 an die Nordfassade der Alpenstrasse 14, dem Haus Terminus, gemalt. Als 1948 das Haus Urania angebaut wurde, wurde das Gemälde verdeckt.

Mit dem Abbruch des Hauses Urania wurde die Bernina-Reklame in weiten Teilen wieder sichtbar. Die Fassadenmalerei dürfte zu den grössten noch erhaltenen historischen Werbefassaden der Schweiz zählen, erklärte Kleeb. Sie gehöre zur Blütezeit der Schweizer Werbegrafik in der Zwischenkriegszeit.

Die Alpenstrasse befindet sich beim Bahnhof Zug, die Werbung richtete sich an die Bahnreisenden. In der Zuger Stadtregierung stiess sie auf Ablehnung. Sie musste nachträglich angepasst werden.

Lange zu sehen sein wird die Nähmaschinenwerbung nicht. Sie wird von einem geplanten Neubau wieder verdeckt. (nil/sda)

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32 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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-V-
14.07.2026 09:14registriert Oktober 2018
1941 "zwischenkriegszeit"
Polen würde da was sagen wollen 😂😂😂
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Hoscheho 2049
14.07.2026 09:31registriert Oktober 2017
Ich-bin-ein-Bernina!
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leed
14.07.2026 10:06registriert Januar 2016
Überall sonst sperrt der Denkmalschutz, teilweise bei wirklich hässlichen alten Gebäuden, weil sie entfernt einen Zusammenhang mit der Zeit der Industrialisierung bzw. Wirtschaftlichen Entwicklung der Region stehen.

Bernina wurde in Zug gegründet, ist also mit der Entwicklung der Stadt stark verbunden und dieses Relikt aus dieser Zeit sieht sogar noch gut aus. Aber genau da, drückt der Denkmalschutz ein Auge zu und lässt es wieder überbauen. Muss man nicht verstehen.
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