Schweiz
Immobilien

Risiken am Immobilienmarkt sinken erstmals seit drei Jahren – die Gründe

Der Neubau des Luzerner Sozialversicherungszentrum WAS welches noch im Bau befindet und durch die WAS Immobilien AG gebaut wurde, am Mittwoch, 11. Maerz 2026 im Gebiet Eichhof West in Kriens. (KEYSTON ...
Für Entspannung sorgen vor allem die bessere Konjunkturstimmung und das weiterhin tiefe Zinsniveau.Bild: keystone

Risiken am Immobilienmarkt sinken erstmals seit drei Jahren – die Gründe

26.08.2026, 08:1026.08.2026, 08:10

Am Schweizer Immobilienmarkt hat sich die Risikolage im zweiten Quartal 2026 erstmals seit drei Jahren wieder etwas entspannt. Der Real Estate Risk Index (RERI) von Moneypark sank auf 3,5 von 3,7 Punkten im Vorquartal und liegt damit wieder im mittleren Bereich der fünfstufigen Risikoskala.

Für Entspannung sorgen vor allem die bessere Konjunkturstimmung und das weiterhin tiefe Zinsniveau, wie der Hypothekendienstleister am Mittwoch mitteilte. Gleichzeitig bleibe der Arbeitsmarkt ein Risikofaktor. So könnte der Anstieg der durchschnittlichen Arbeitslosenquote auf 3,1 Prozent von 3,0 Prozent im Vorquartal und 2,8 Prozent vor Jahresfrist die Tragbarkeit einzelner Haushalte und damit die Nachfrage nach Wohneigentum belasten.

Preisauftrieb schwächt sich etwas ab

Die Eigenheimpreise stiegen laut Studie weiterhin deutlich stärker als die allgemeine Teuerung; der Abstand hat sich jedoch verringert. Im zweiten Quartal lag der Preisauftrieb 3,8 Prozentpunkte über der Inflation.

Im zweiten Quartal 2026 betrug der Abstand noch 4,2 Prozentpunkte und vor einem Jahr 5,0 Prozentpunkte. Von einer breiten Preiskorrektur könne angesichts des knappen Angebots und der weiterhin hohen Zahlungsbereitschaft allerdings noch keine Rede sein, betonte Moneypark.

Für die kommenden Quartale erwartet Moneypark eine eher seitwärts bis leicht rückläufige Entwicklung des Risikoindex. Eine schnelle Entspannung sei wegen der erhöhten Arbeitslosigkeit, weiterhin dynamischer Immobilienpreise und grosser regionaler Unterschiede aber nicht zu erwarten. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Kassensturz Kindervelo-Test
1 / 12
Kassensturz Kindervelo-Test

1. Platz / Cube Numove 200 Disc

quelle: screenshot bikester.ch
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Interlaken hat die Nase voll von Airbnbs und Zweitwohnungen
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Nach dem Hitzesommer ist vor dem Hitzesommer – und der Bundesrat trödelt weiter
Die Wälder und Bauern haben unter dem heissen und trockenen Sommer gelitten. Nun wird mehr Anpassung gefordert, doch dabei werden wir der harten Realität stets hinterherhinken.
Das Schlimmste scheint überstanden. Es hat geregnet, die Temperaturen sind wieder im normalen Bereich. Die Folgen dieses heissen und trockenen Sommers aber werden uns weiter beschäftigen. Hitzetage über 30 Grad, die früher eine Ausnahme waren, sind zur Regel geworden. Und das monatelange Niederschlagsdefizit ist nicht ausgeglichen.
Zur Story