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Pierin Vincenz fordert Freispruch – bis zum Urteil dürfte es noch dauern

Pierin Vincenz fordert Freispruch – bis zum Urteil dürfte es noch dauern

Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz hat am Zürcher Obergericht einen Freispruch gefordert. Der Prozess dauerte acht Tage. Bis ein Urteil gefällt ist, dürfte es noch lange dauern.
19.08.2026, 16:2519.08.2026, 16:25

«Ich habe die Raiffeisen und die Aduno nie, nie schädigen wollen», sagte Vincenz am Mittwoch in einem knappen Schlusswort. Dessen Geschäftspartner Beat Stocker holte etwas weiter aus, sagte aber auch, dass er nie eine der Firmen habe schädigen wollen. Zwei weitere Beschuldigte verzichteten auf ein Schlusswort, ein dritter bezeichnete sich als unschuldig.

Der ehemalige Raiffeisen Chef Pierin Vincenz, rechts, und Anwalt Lorenz Erni, links, erscheinen anlaesslich der Berufungsverhandlung im Raiffeisen-Prozesses vor dem Zuercher Obergericht in Zuerich, am ...
Pierin Vincenz vor der Verhandlung am Mittwoch, 19. August 2026.Bild: keystone

In ausführlichen Plädoyers hatten die Anwälte der Beschuldigten in den letzten Tagen Freisprüche gefordert. Für Vincenz und Stocker verlangte der Staatsanwalt Freiheitsstrafen von je 6 Jahren.

Auf ein Urteil müssen die Beteiligten noch länger warten. Der Richter sprach am Mittwoch von «mehreren Wochen», bis dieses öffentlich verkündigt wird. (sda)

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