Schweiz
International

Schweizer Bürger in Burkina Faso verhaftet

Schweizer Bürger in Burkina Faso verhaftet

28.08.2024, 10:53
Mehr «Schweiz»

Ein Schweizer Bürger ist in Burkina Faso verhaftet worden. Das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten hat Kenntnis vom Fall.

Burkina Faso
Der Schweizer wurde in Burkina Faso festgenommen.Bild: shutterstock

Die Schweizerische Botschaft in Abidjan, in deren Konsularbezirk Burkina Faso liegt, stehe für weitere Abklärungen in Kontakt mit den zuständigen lokalen Behörden. Aus Gründen des Daten- und Persönlichkeitsschutzes könnten keine weiteren Angaben gemacht werden, teilte das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.

Das EDA bestätigte damit eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters. Demnach soll die verhaftete Person für ein US-Hilfsprojekt arbeiten.

Burkina Faso ist eines der ärmsten Länder der Welt und hat 2022 innerhalb weniger Monate zwei Militärputsche erlebt. Seit 2015 ist Burkina Faso auch Schauplatz von dschihadistischer Gewalt, die bereits die Nachbarländer Mali und den Niger getroffen hat. Mehr als 20'000 Zivilisten und Sicherheitskräfte wurden in den vergangenen acht Jahren getötet, zwei Millionen Menschen wurden vertrieben. (saw/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
    Warum es BYD in der Schweiz schwer haben wird

    Bei BYD zeigen sämtliche Zahlen steil nach oben. Chinas grösster Autobauer produzierte 2024 107,7 Milliarden Dollar Umsatz – ein Plus von fast 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit 2022 ist BYD auch Chinas grösster privater Arbeitgeber. Die neuen Werke schiessen nur so aus dem Boden: in China, aber auch in Südamerika und Europa. Auf dem alten Kontinent entstehen in den nächsten Jahren im Minimum zwei Werke: eins in Ungarn und eins in der Türkei. Ein möglicher dritter Standort ist noch geheim.

    Zur Story