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50, mehr gehen nicht rein: Eine Bar an der Zürcher Langstrasse. bild: watson

«Wir wollen Nightlife» – so reagiert die Zürcher Langstrasse auf das neue Ausgangsregime

Nicht mehr als 50 Personen in Clubs, Restaurants und Bars. Diese strenge Massnahme ergriff der Bundesrat am Freitag, um das Coronavirus einzudämmen. Hält sich die Zürcher Ausgangsmeile daran? Kann sie tatsächlich auf Party verzichten? Ein Augenschein an der Langstrasse.



Es ist Freitagabend und ziemlich kalt an der Zürcher Langstrasse. Noch vor wenigen Stunden verkündete Gesundheitsminister Alain Berset der Schweiz den Ausnahmezustand. Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen und den vulnerablen Teil der Bevölkerung zu schützen, gilt ein Veranstaltungsverbot ab 100 Personen. Restaurants, Bars und Clubs dürfen nicht mehr als 50 Personen beherbergen.

Das trifft das pulsierende Zürcher Nachtleben mitten ins Herz. Exil, Plaza, Gonzo, Zukunft – sie alle verkünden die sofortige Schliessung auf ihren Webseiten, nur wenige Stunden nach der Medienkonferenz des Bundesrates. Dort wo Gesundheitminister Berset mit Nachdruck verkündete «Die Partyszene muss verstehen, dass sie nun etwas anderes tun muss, als Party zu machen.»

So reagieren die Partygänger auf das Coronavirus:

Video: watson/Helene Obrist, Emily Engkent

Ob die Szene das wirklich kann? Ein erster Augenschein gegen 21 Uhr zeigt: Dort, wo normalerweise ein Pulk Menschen unter der orange-grün-roten «Olé Olé»-Neonschrift dem Wochenende frönt, herrscht erstaunliche Ruhe. Zwei junge Männer unterhalten sich mit der Türsteherin. «Sorry, wir haben das Kontingent erreicht», entschuldigt sie sich. Drinnen: Reichlich Platz, Heiterkeit. Die Selektionstin, ebenfalls gut gelaunt, meint: «Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, weiterhin in den Ausgang zu gehen. Sich die Freude nicht nehmen zu lassen.» Wer Angst habe, könne ja zuhause bleiben.

Die beiden draussen wartenden Männer beginnen mit ihr zu diskutieren. Diese lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, erklärt, dass bereits 50 Leute – inklusive Personal – in der Bar sind. Die Männer zotteln weiter. Ja, die Massnahmen des Bundes fänden sie angebracht. Gekommen seien sie, weil sie sehen wollten, wie es an der Langstrasse denn heute so aussehe.

Ziemlich leer sieht es aktuell noch aus, im Epizentrum des Zürcher Nachtlebens. Womöglich ist es aber auch noch zu früh. Kurz nach zehn Uhr, eine Bar weiter, zeigt sich ein ähnliches Schauspiel: Die Nummer 50 prangt auf pinkem Hintergrund, hängt über einer Schiefertafel mit der Aufschrift «Bisch au scho volle?». Dahinter steht ein Türsteher mit grimmiger Miene. Kopfschüttelnd weist er einen Partygänger ab. Dieser starrt fassungslos auf die Zahl. Von aussen sieht es ein bisschen so aus, als würde drinnen ein privater Anlass gefeiert. Als wären die Gäste im Begriff, sich zum runden Geburtstag eines Fünfzigjährigen zu zuprosten.

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Kurz nach zehn Uhr an der Langstrasse. bild: watson

Der breitschultrige Security der Bar blickt nachdenklich die Strasse hinauf: «Schau dich doch mal um, es ist Freitagabend, normalerweise wäre hier alles voll.» So etwas erlebt habe er noch nie. Normalerweise beginne er seine Schicht viel später, doch heute hiess es vom Chef «du musst heute früher kommen.»

«Wir wollen Ausgang, wir wollen Nightlife.»

Partygänger

«Liebe Überlebende, aus Solidarität zu 1,5 Millionen Rentnerinnen und 400’000 Menschen der Risikogruppen bleibt das Rothaus fürs erste geschlossen», heisst es auf einem handgeschriebenen Zettel ein paar Meter weiter. Eine Gruppe Jugendliche schlendert vorbei. Die Hände halten beschützend Flaschen und Dosen. Etwas planlos blicken sie umher. Erhaschen hie und da einen Blick ins Innere einer noch nicht geschlossenen Bar. Hoffen auf ein noch nicht ausgeschöpftes Platzkontigent.

Wo es kein Platz mehr im Innenbereich hat, sitzen die Langstrassenbesucher draussen, auf Stühlen, in Decken gehüllt. Es ist zehn Grad über Null. Eigentlich noch etwas zu kalt, um eisgekühlte Drinks auf Aussenterrassen zu schlürfen. «Wir wollen Ausgang, wir wollen Nightlife. Ich gehöre ja schliesslich nicht zur Risikogruppe», meint ein bereits gut angeheiterter Barbesucher. «Etwas mehr Freiheit wäre schon gut», fügt er hinzu.

«Heute war der einzige Termin, an dem wir alle konnten», meint eine Dreiergruppe. In Clubs gehen würden sie ja nicht. Dort könne man das Social Distancing ja nicht mehr wahrnehmen. «Aber hier draussen, für ein zwei Bier, das sollte doch kein Problem sein», meinen sie.

Strasse auf, Strasse ab, wo man fragt, die News haben alle gehört. Einige reagieren mit Augenrollen. Haben keine Lust mehr über das Thema zu sprechen. Wirken übersättigt. «Dieses Corona ist doch overhyped. Es ist zu viel in den Medien», meint ein 18-Jähriger.

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Wenn es drinnen kein Platz mehr hat, werden die Gartenstühle draussen besetzt. bild: watson

Ende Langstrasse, der Zeiger rückt näher in Richtung zwölf, steht ein Türsteher vor dem Plaza auf einem Vorsprung und blickt auf die Reporterin hinab. Nur die Bar ist offen, der Club bleibt geschlossen. «Jetzt haben wir die 50 erreicht. Mal schauen, wie die Gäste auf meine weitere Abweisung reagieren.» Das sei auch für ihn neu, diese ganze Situation. Er schüttelt traurig den Kopf. «Sogar meine Ferien absagen musste ich. Reisen darf man ja auch nicht mehr.»

Ein Polizweiwagen fährt vorbei. In einer Ecke kichert eine Gruppe Frauen vor sich hin. Rauchend schütteln sie den Kopf. Vor der Kamera etwas sagen? Lieber nicht. Sie seien zu scheu, zu betrunken. Spass zu haben, scheinen sie aber weiterhin.

Die Kälte frisst sich langsam durch Jacken und Schuhe. Doch noch immer stehen viele Partygänger vor den Bars. Warten auf Freunde. Stossen auf den Beginn des Wochenendes an. Möchten sich endlich einmal über etwas anderes als das Coronavirus unterhalten, wie eine junge Frau verschmitzt meint.

Die Szene mag nicht auf ihre Party verzichten. Vor dem Virus zu fürchten, scheint sich hier niemand. Darüber Bescheid wissen sie alle. Und immer wieder fällt die Begründung, man selbst gehöre ja nicht zur Risikogruppen. Die Grosseltern? Die besuche man halt einfach nicht mehr. Ob das reicht, um die Epidemie einzudämmen, wird sich zeigen. Noch hat der Bund keine ausserordentliche Lage ausgerufen. Kommt es dazu, wird wohl auch die Langstrasse dicht machen müssen. Und die Partygäste müssten dann definitiv die Party sein lassen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • gunner16 15.03.2020 17:44
    Highlight Highlight Wir können nicht das komplette soziale Leben aussetzen. Schlussendlich ist es ein Virus und wir müssen unser Leben weiterführen. Gewisse Restriktionen sind okay aber unser soziales Leben muss bestehen bleiben.
    • DieFeuerlilie 15.03.2020 18:24
      Highlight Highlight Ähm.. und wieso genau können wir nicht das komplette soziale Leben aussetzen?

      Weil du nicht in der Lage bist, dich für einige Zeit nur mit dir selber zu beschäftigen?

      Dann arbeite daran, ist eine gute Gelegenheit. 😊
    • FrancoL 15.03.2020 19:42
      Highlight Highlight Das soziale Leben kann auf viele Arten stattfinden. Wenn der Gang in den Club dazu nötig ist, dann müsste man sich fragen ob das wirklich der richtige Weg ist.
  • King Ricky Bobby 15.03.2020 15:53
    Highlight Highlight Bliebet doch einfach mal diheime! Punkt!
  • piikay 15.03.2020 09:48
    Highlight Highlight Klar, das wirft kein gutes Licht auf die junge Generation. Aber es gibt auch viele Junge, die die Lage ernst nehmen und sich in ihrem Job oder ehrenamtlich für das wohl der Allgemeinheit einsetzen. Mein Bruder hat eine Ausbildung als Fachangestellter Gesundheit (FaGe) und gibt wirklich jeden Tag sein Bestes...
  • Kaffeesatz 15.03.2020 04:20
    Highlight Highlight So ist es mit 2 Meter Abstand halten. Hände gründlich waschen etc.
    Viele sind scheinbar nicht in der Lage, relativ einfache und wichtige Regeln zu befolgen. Geistiges Armutszeugnis.
    Aber sich lang und breit darüber auslassen das der Bundesrat zu wenig tut. Das Ganze steht und fällt mit der Vernunft der Menschen. Darum mein 👎
    • Jabberwocky 16.03.2020 00:24
      Highlight Highlight Verwas der Menschen ?
    • Paul55 16.03.2020 06:42
      Highlight Highlight Bin ich voll mit dir, es kommt auf jeden Einzelnen an!
      Trotzdem bin ich aber extrem der Meinung, unser Bundesrat hinkt passiv hinter der Entwicklung her.
      Und mit Worten wie "Wir lassen Euch nicht im Stich" werden sie für mich zum kompletten Ablöscher!! Welcher Werbefuzzi erfindet solch einen banalen Blödsinn für unsere Landesregierung? Und die plaudern ihn dann auch nach!
      Logisch HABT ihr uns nicht im Stich zu lassen! Und deshalb "lieber Bundesrat" versucht es mal mit einem anderen "blöden" Werbefuzzi Wort: werdet gopferdammi endlich proaktiv!
  • Elmas Lento 15.03.2020 01:07
    Highlight Highlight Die Massnahmen kann ich nachvollziehen und halte sie für sinnvoll, trotzdem hat es einen schalen Nachgeschmack. Veranstaltungen mit vielen Teilnehmer werden verboten, der überfüllte Zug am Morgen ist aber kein Problem... Konsequenterweise hätte es auch eine Weisung geben müssen das überall wo es technisch möglich ist Homeoffice ermöglicht werden muss, dazu noch, wenn möglich, flexible Arbeitszeiten und die Anzahl Leute im Zug würde massiv zurück gehen. So kommt es einem ein bisschen vor wie wenn man nur noch zum Arbeiten raus dürfte...
  • Abraham Colombo 15.03.2020 00:32
    Highlight Highlight Ich bin heute Abend in Bern essen gegangen, herrlich diese Ruhe.
  • Neruda 15.03.2020 00:22
    Highlight Highlight Ist das Emma Amour im Thumbnail? 😁
  • Thom Mulder 14.03.2020 23:44
    Highlight Highlight Ich verstehe die Jungen schon, aber andererseits, wie schlimm kann es sein mal ein paar Wochen auf Ausgang zu verzichten? Da sieht man dann schon was für eine verwöhnte Spassgesellschaft wir geworden sind.
    • Ohniznachtisbett 16.03.2020 09:07
      Highlight Highlight Nun, die verwöhnte Spassgesellschaft geht nur soviel aus, weil viele irgendwie auy ihrem Jobtrott ausbrechen müssen. 6-8 Wochen mind. ohne normale soziale Kontakte (da meine ich nicht den Club-Besuch), wenn ich daran denke, wird mir mulmig. Und ich kann mich gut alleine beschäftigen.
  • äxgüsi 14.03.2020 23:39
    Highlight Highlight Alle am Motzen in den Kommentaren, ich finde es wiederum bemerkenswert, das die Langstrasse so leer ist. Ich meine, das sind Welten zum normalen Zustand, ist ja irgendwie klar das sich nicht alle an die Massnahmen halten. Also ein hoch auf alle die Zuhause geblieben sind.
  • O.Brady 14.03.2020 23:38
    Highlight Highlight Leider sind es nicht diese Nightcluber die sich um die Patienten kümmern müssen.
  • Erieri 14.03.2020 21:20
    Highlight Highlight Jetzt MUSS der Kuschelkurs unserer BR endgültig beendet werden, 50 Personen sind zu viel.

  • SUV-Fahrer 14.03.2020 20:24
    Highlight Highlight Ich verstehe es.. Absolute blöde Panik jetzt. Die Chinesen machen es richtig: das virus ist besiegt. Wenn keiner mehr darüber spricht gibt es das virus nicht mehr..
    • FrancoL 14.03.2020 23:05
      Highlight Highlight Eine geistige SUV Fahrt . . . .
    • Nkoch 15.03.2020 00:17
      Highlight Highlight Satire? Bitte sag ja...
    • DieFeuerlilie 15.03.2020 18:29
      Highlight Highlight Wieso überrascht es mich jetzt nicht, dass dieser geistige Tiefflug von einem SUV-Fahrer kommt..?

      Nachdenken scheint in dieser Klasse leider oft nicht zur Kernkompetenz zu gehören.

  • Silent_Revolution 14.03.2020 19:31
    Highlight Highlight Solange die Leute arbeiten müssen, sollen sie auch feiern dürfen.

    Was momentan geschieht sind Faschomethoden, mit welchen die Coronasekte wegen eines harmlosen Virus die restliche Bevölkerung einzuschränken versucht.
    • Miracoolix 14.03.2020 20:34
      Highlight Highlight Neues dümmstes Wort entdeckt, welches ich je gehört habe : Coronasekte! Die Dummheit mancher Mitbürger ist unbegrenzt.
    • AndOne 14.03.2020 20:54
      Highlight Highlight Klar doch ist alles nur ein grosser (geheimer) Plan um dich vom Feiern ab zu halten. Gut hast du es durchschaut! Alu Hut bitte nicht vergessen...
    • just sayin' 14.03.2020 21:35
      Highlight Highlight ich hoffe einfach für dich, dass du mit dieser einstellung, nicht deine eltern oder grosseltern frühzeitig in‘s grab bringst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Megabyte 14.03.2020 18:33
    Highlight Highlight *introvertierte menschen lächeln schweigend*
    • J-ME 14.03.2020 21:55
      Highlight Highlight 🙂🙊
  • ARoq 14.03.2020 18:29
    Highlight Highlight Etwas positives vom "Nightlife" auf dem Land: Unser örtlicher Veranstaltungsverein, welcher normalerweise Konzerte und Partys organisiert, hat sich zu einem Einkaufs-Lieferdienst für Betagte umorganisiert - zum Selbstkostenpreis. Finde ich toll wie die Leute hier zusammenhalten.
    • just sayin' 14.03.2020 21:35
      Highlight Highlight der feine unterschied zwischen stadt und land
    • Mi Mi 15.03.2020 08:46
      Highlight Highlight In meiner Stadt gibt es solche Initiativen auch :-)
    • just sayin' 15.03.2020 09:55
      Highlight Highlight @ Mi Mi

      das glaube ich gerne.

      ich meinte eher, dass das leben auf dem land allgemein entschleunigter und persönlicher ist.

      ich wuchs auf dem land auf, lebte danach jahrelang in der stadt (da ich nix verpassen wollte) und geniesse nun wieder „the simple life“.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heini Hemmi 14.03.2020 18:27
    Highlight Highlight Spätestens in einer Woche hat sich das erledigt. Dann gilt eine Ausgangssperre.
    • Pascal Baumann (1) 14.03.2020 18:55
      Highlight Highlight Dass glaube ich auch, speziel in den Nightlifezonen
    • Arthur Philip Dent 14.03.2020 19:00
      Highlight Highlight Ausgangssprerre im Sinne von "Ausgang", also Clubs, Bars Etc. ja. Ausgangssprerre im Sinne von "keiner darf mehr raus", nein. Leute ihr müsst nicht auf eurem Klopapierturm verhungern. ;)
  • Wurstbrot 14.03.2020 18:13
    Highlight Highlight Ignorante Deppen. Aber von diesem Partyvolk nicht anders zu erwarten.
  • Jarl Ivan 14.03.2020 17:56
    Highlight Highlight Ja Peter es gibt Krebs etc. etc. aber das ist jetzt nicht das Thema. Es ist jetzt Corona, es ist die Solidarität und Fürsorge die wir jetzt zueinander haben sollten.
    In diesem Sinne, mache mir jetzt einen leckeren Gin als Apero zuhause.
    • Pascal Baumann (1) 14.03.2020 18:55
      Highlight Highlight Prosit
  • Bravo 14.03.2020 17:50
    Highlight Highlight was für eine dumme regel mit diesen 50! kleine wc, teilweise kleinste bars, die leute eng aufeinander. wieso nicht schliessen? und mit all den leuten in den einkaufscentren... ich weiss nicht. die schliessung der grenze zu italien mind 7 tage zu spät!!! ich finde wir werden schlecht geführt.
  • Hipster mit Leggins 14.03.2020 17:35
    Highlight Highlight Nicht so weit her mit der viel beschworenen Solidarität der Jugend - und mit der Intelligenz auch nicht...
  • Blackhawk 14.03.2020 17:31
    Highlight Highlight Und alle speuzen ins gleiche Mikrofon?
    • DonChaote 14.03.2020 20:36
      Highlight Highlight @Blackhawk
      Solange sie es nicht abschlecken, oder das mikrofon zurückspeuzt ist das doch kein problem...
  • Hochen 14.03.2020 17:30
    Highlight Highlight BerlinEr Nachtleben ist ab heute ja ganz dicht! Wir werden's überleben! Hoffe auf den Staat für KMU‘s nicht nur die großen!
  • Hercules Rockefeller 14.03.2020 17:22
    Highlight Highlight Viel eher sollte man die Idioten anprangern, die die halbe Migros leer kaufen. 15 Gläser Pesto, 25 Dosen Thunfisch, 5Kg Reis & Spaghetti usw.. Und das nur für einen einzigen Haushalt. DAS ist egoistisch und total daneben!
    • Garp 14.03.2020 19:16
      Highlight Highlight Der Thread wegen der Hamsterer ist nebean. 😉
    • Jabberwocky 16.03.2020 00:40
      Highlight Highlight DAS sind vor allem Leute, die nicht kochen können !!

      Meine (kleine) Enttäuschung diese Woche war, dass in userer Migros das Pastaregal leer war, aber nur das der Migros-Pasta. Von Garofalo war noch alles reichlich vorhanden.

  • dmark 14.03.2020 17:14
    Highlight Highlight Seit Apple seine Ohrstöpsel kabellos betreibt, fehlt so manchen die Stromversorgung für ihr Gehirn?
    • FrancoL 14.03.2020 23:10
      Highlight Highlight Bester Kommentar seit langem, super.
    • DuhuerePanane 15.03.2020 02:33
      Highlight Highlight 😂
    • Jabberwocky 16.03.2020 00:41
      Highlight Highlight Geile Siech !!
  • Just-ice 14.03.2020 17:07
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe: Gestern wurde der Entscheid des Bundesrats gelobt und die Meinung in vielen Kommentaren verteidigen die Massnahmen des Bundesrats und BAGs. Maurices Kommentar wurde jedoch heftig kritisiert. Hier sind wir nun, einen Tag später und viele können es nicht fassen, dass Leute noch feiern gehen. Dürfen sie ja noch, wurde ja nicht verboten.. Also weshalb die überraschenden Kommentare à la "Kopfschütteln" und "ich kanns nicht fassen"? Ist ja alles konform nach Bundesrat und BAG, oder etwa doch nicht? Oder braucht es eben doch strengere Massnahmen vom Bundesrat?
  • reactor 14.03.2020 16:18
    Highlight Highlight Wenn es wenigstens ein Verbot gäbe, da liesse sich dann mit Versicherungen rumstreiten. Mit dieser miesen Politik werden die Betriebe alleine gelassen. Bei uns geht es unmittelbar um 120Arbeitsplätze, exkl der Zulieferer.
    • reactor 14.03.2020 17:32
      Highlight Highlight verstehe die Blitzer nicht, es ist schlicht eine üble Situation die ich beschrieben habe in der sich Betriebe befinden. Und hinter allen den Betrieben stehen auch Menschen. Wenn Denken nicht mehr sein soll, ich mich nur noch unter Migros Panikeinkäufern befinde, dann gute Nacht...
    • sowhat 14.03.2020 19:06
      Highlight Highlight Die Blitzer kriegst du für die "miese Politik"
      Mit 150 MA bist du abgesichert und kannst mit Vergütungen rechnen.
      Unsicher sind noch die Einmannbetriebe. Also mecker nicht
  • hund 14.03.2020 16:13
    Highlight Highlight "Ende Langstrasse, der Zeiger rückt näher in Richtung zwölf, steht ein Türsteher vor dem Plaza auf einem Vorsprung und blickt auf die Reporterin hinab."

    --> Hier werden entweder Anfang und Ende oder Palais und Plaza verwechselt ;)
  • Chrigi-B 14.03.2020 16:06
    Highlight Highlight Wir könnten alle mehr oder weniger normal weiterleben, wenn die Risikogruppen sich vor 2 Wochen schon an die Empfehlungen gehalten hätten.

    Beispiel aus meiner Familie:
    Munter weiter draussen unterwegs. Mit dem Zug zur Wanderung, im Migrosrestaurant Essen gehen, Kaffeeplausch findet weiterhin statt und wenn du sie bittest, dass sie doch daheim bleiben sollen und du die Erledigungen tätigen würdest: Ach was, ich lass mich doch nicht einsperren und sowiso, wir haben schon viel schlimmeres überstanden.

    Dank euch können die Jungen dann die Rezession ausbaden. Evtl. ist die AHV dafür saniert.
    • Fiesekatzekratzetatze 14.03.2020 16:56
      Highlight Highlight Das musste ich leider auch in der eigenen Familie erleben. Aber was kann man da schon machen ausser Hilfe anbieten wenns kritisch wird und mit gutem Beispiel vorann gehen.
    • Frausowieso 14.03.2020 17:22
      Highlight Highlight Und noch jemand, der es nicht schnallt. Als Riskiopatient läuft man Gefahr, dass die Krankheit schwerer verläuft und man an einer Lungenentzündung stirbt. Das heisst aber nicht, dass alle anderen sich nicht anstecken können und es keinen schweren Verlauf nimmt. Du kannst dich als junger gesunder Mensch genau so anstecken und das Virus unwissentlich verteilen.
      Der Spruch betreffend der AHV Sarnierung ist einfach nur grässlich. Hast du keine Eltern oder Grosseltern? Schäm dich!
    • Mügäli 14.03.2020 17:24
      Highlight Highlight @Chrigi-B - ‚Evtl. ist die AHV dafür saniert‘ .. Sie hoffen also, dass viele ältere Menschen sterben oder wie ist das zu verstehen?

      Einen so geschmacklosen Kommentar habe ich auf Watson noch nie gelesen, schämen Sie sich ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tschani 14.03.2020 15:57
    Highlight Highlight «Wir wollen Ausgang, wir wollen Nightlife.»
    Und ich will einfach nur das unsere eltern und älteren freunde das überleben...
  • oh snap 14.03.2020 15:37
    Highlight Highlight Drei Wochen Ausgangssperre in Zürich können wir den kolumbianischen Bauern fast nicht antun!
    • It's-a-me 14.03.2020 16:41
      Highlight Highlight 3 Wochen? Bis ende April...
  • Lolita 14.03.2020 15:27
    Highlight Highlight Es geht wohl eher darum, dass das Rotlichtviertel und Partymeile nicht auf Geld verzichten will. Viele sind noch dazu im Stundenlohn angestellt, die trifft es richtig hart, da die dann effektiv kein Geld mehr haben für die Familie, kein erspartes und die sozialhilfe greift ebenfalls nicht so schnell. da sollte man etwas tun.
    • poltergeist 14.03.2020 22:05
      Highlight Highlight Naja, in diesen Milieus arbeiten nicht gerade Leute die sich auch sonst an Regeln halten. Kommt noch soweit dass man die staatlich unterstützt.
    • Lolita 15.03.2020 09:21
      Highlight Highlight Die zahlen Steuern und Versicherungen qwie alle anderen. Wer legal arbeitet, auch in der Prostitution oder Tänzerin, sollte auch versorgt werden. Oder was für eine menschen- bw. Frauenverachende Politik ist das? Wenn schon geh moralisch auf die Freier los, die Frauen sind praktisch alle dazu gezwungen.
    • poltergeist 15.03.2020 12:45
      Highlight Highlight Selbstverständlich alles was legal ist, sorry wenn das pauschal rüber gekommen ist.
  • poltergeist 14.03.2020 15:19
    Highlight Highlight Ball flach halten. Bei solchen Strassenumfragen werden immer die Dümmsten gezeigt.
    • MissTreri 14.03.2020 15:30
      Highlight Highlight Danke, dachte ich mir auch
    • Ryno 14.03.2020 15:34
      Highlight Highlight Sicher sie reden da von Zürich, da wird illegal und rücksichtslos Demonstriert gefeiert reklamiert!
    • metall 14.03.2020 15:37
      Highlight Highlight vernünftige laufen weiter
    Weitere Antworten anzeigen
  • TJ Müller 14.03.2020 14:59
    Highlight Highlight Ihr hackt hier alle auf den paar leuten rum, wenn aber am montag wieder im nahme des Kapitals gependelt und irgendwelche vermeidbaren Meetings abgehalten werden, dann ist der Aufschrei nicht so gross. Als ob die Ansteckung bei einem Abend in der Bar mit 50 Menschen, soviel grösser sei als in einer Grossfirma mit dem mit hunderten geteilten Arbeitsweg wage ich uu bezweifeln. Und nein, ich finde die Massnahmen nicht sinnlos, nur euer Aufschrei ein bisschen zu selektiv.
    • psychoaktivist 14.03.2020 15:06
      Highlight Highlight Es geht nicht nur ums kapital. Unter einer rezession leidet jeder und vorallem die armen, wenn dienstleistungen und die ernährung nicht gesichert ist leidet auch jeder.
    • FrancoL 14.03.2020 16:02
      Highlight Highlight Das Nachtleben ist nun mal nicht so wichtig in der vorliegenden Situation, darum wohl auch die Empörung. Wir sind in einer heiklen Lage und da macht es Sinn nach Wichtigkeit einzuschränken und die Wirtschaft ist ja auch zur Einsicht aufgefordert.
    • BVB 14.03.2020 16:09
      Highlight Highlight Und Partys sind nicht vermeidbar oder wie meinst du das jetzt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pummeleinhorn 14.03.2020 14:46
    Highlight Highlight Wenn wir unser egoistisches verhalten nicht ändern dan wird der Bundesrat bald noch härtere Massnahmen ergreifen dann dürfen wir einfach nicht jammern und jetzt paar Wochen auf sparflamme schadet echt nicht es geht nicht nur immer um uns
  • Nony 14.03.2020 14:45
    Highlight Highlight Wie wäre es eigentlich, wenn die Medien endlich mal aufhören würden, dass es sich bei der Zurückhaltung um einen Solidaritätsakt gegenüber den alten und vulnerablen Mitmenschen handelt. Dem ist nicht so. Die Jungen werden sehr wohl auch krank. Und sie werden z.T. auch so krank, dass sie hospitalisiert werden müssen. Nur sterben tun sie nicht im selben Mass. Somit geht es hier also auch um gesamtgesellschaftliche Gesundheitskosten, Entlastung des Gesundheitssystems und dem Schutz der eigenen Gesundheit.
  • Wasmanvonhieraussehenkann 14.03.2020 14:35
    Highlight Highlight Vorschlag: wir bleiben bis auf weiteres zu Hause und verzichten auf Ausgang. Jedes Wochenende legen wir 50.- (in Züri 100.-) auf die Seite. Und sobald das Ganze ausgestanden ist lassen wir es so richtig krachen! Alle zusammen.
    Ein bisschen mehr Gemeinschaftssinn und etwas weniger Egoismus...
  • Canuck 14.03.2020 14:29
    Highlight Highlight Zeit für die grüne Brille, die sitzt zuhause sowieso viel besser😁
    • Francis Begbie 14.03.2020 16:17
      Highlight Highlight 👍🏼
  • RedCloud 14.03.2020 14:25
    Highlight Highlight Es ist klar wo das enden wird. Steigende (explodierende?) Infektionsraten. Mehr Tote. Und am Mittwoch, spätestens Freitag nächster Woche dann die erneute Verschärfung der Massnahmen des BR: mit Ausnahme von Apo, Banken, Lebensmittelläden wird alles geschlossen. Nur weil ein paar Deppen übertreiben werden wir noch x Wochen mit dieser Misere leben (oder sterben) müssen. Es kann doch niemand ernsthaft so dumm sein und jetzt noch argumentieren, dass er ja nicht zur Riskogruppe gehöre. Was muss bei diesen Menschen geschehen? Den sie wissen nicht was sie tun.
    • Lolita 14.03.2020 15:29
      Highlight Highlight Das wird eh kommen.
  • 34RS90 14.03.2020 14:25
    Highlight Highlight Das wird ja nicht ewig dauern. Also bleibt alle mal geschmeidig! 😉
  • Car_Driver 14.03.2020 14:10
    Highlight Highlight Ich verstehe die Leute ein wenig. Dank der Hysterie Reise und Geld futsch.......kann all meine Hobbys oder Fitness (was der Gesundheit hilf)nicht mehr machen für Wochen bis Monate.......

    Nur noch in meinem beschis.....und dämlichen Job verharren und zu Hause hocken kann ich. Spass und Freue lahmgelegt für Monate.......

    Obwohl ich Geld verliere, Weiterbildung nicht weiterführen kann muss schön brav am Montag erscheinen, Steuern zahlen und still sein. Verstehe den Frust vieler immer wie mehr und mein Mitgefühl sinkt.
    • DuhuerePanane 14.03.2020 14:53
      Highlight Highlight Car_Driver es gibt soviele Sachen, die Spass machen und man zuhause machen kann. Ein Buch lesen? Filme schauen? Mit Freunden telefonieren? Etwas kreieren? Kochen?
    • CalibriLight 14.03.2020 15:00
      Highlight Highlight Vielleicht können Sie diese Zeit nutzen, sich zu überlegen, wieso es zuhause und bei der Arbeit so schlimm ist. Das meine ich jetzt wirklich nicht ironisch, sondern es könnten sich daraus neue Lebensperspektiven ergeben.
    • RedCloud 14.03.2020 15:41
      Highlight Highlight Meine Güte. Jetzt muss man einmal ein paar Wochen, allenfalls Monate auf etwas verzichten. Und dann dieses Gejammer. Egoismus pur. Lieber Party machen und indirekt sterben dann Leute daran. Ist da die Welt wirklich noch im Gleichgewicht? Leute wacht auf! Es gibt nicht nur Eure kleine Welt der Glückseligkeit.
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  • Capslock 14.03.2020 14:09
    Highlight Highlight «Wir wollen Ausgang, wir wollen Nightlife.» Einen dümmeren Spruch gibt es wohl nun wirklich nicht, zeigt aber auch das Niveau gew. Leute
    • Lolita 14.03.2020 15:33
      Highlight Highlight Ich denke die sind aufgepeitsch von den Leuten, die mt ihnen Geld verdienen wollen. Barbetreiber, Vermieter. Zuhälter, Prostituierte. Viele sind im Stundenlohn oder wären nach 2 Monaten im Bankrott. Zumal vieles illegal ist und entsprechend gar keine Ausfall angemeldet werden kann.

      Aber ich weiss von einigen im Stundenlohn, dass sie trotzdem, dass sie zur Risikogruppe gehören wegen erkrankungen, arbeiten müssen im Studenlohn, um die Familie zu ernähren. Die halten keinen Monat mit Verdienstsausfall durch, geschweige denn, wenn sie krank werde und gar sterben. Viele sind Alleinerziehend.
  • DuhuerePanane 14.03.2020 14:09
    Highlight Highlight Einfach unglaublich 🤦‍♀️
  • pure sophistication 14.03.2020 14:07
    Highlight Highlight Willkommen im Spätkapitalismus
  • MasterPain 14.03.2020 13:59
    Highlight Highlight Adrenalinjunkies müssen jetzt wenigstens nicht mehr nach Lauterbrunnen, Langstrasse reicht.
  • Deadpoolette 14.03.2020 13:52
    Highlight Highlight „Ältere Menschen gehen ja nicht in den Ausgang.“ Wow, Fakten erfasst, Infektionskette jedoch nicht verstanden.
  • Lowland 14.03.2020 13:49
    Highlight Highlight Wenn mein Lebensglück davon abhängt, dass ich am Weekend Party machen kann, dann wäre es an der Zeit sich ein paar Gedanken zu machen.
  • De-Saint-Ex 14.03.2020 13:43
    Highlight Highlight Soviel zum Appell des Bundesrates zu SelbstVERANTWORTUNG. Bei gewissen Vertretern der ultimativen „Ich will Spass“ Gesellschaft scheint das Hirn permanent auf Off geschaltet zu sein.
    • FrancoL 14.03.2020 14:03
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass man dies doch bestens wissen und damit rechnen konnte.
  • Eron 14.03.2020 13:41
    Highlight Highlight Liegt es tatsächlich am Wohlstand, dass man so asozial Verdruss fordert?
    Sind wir jetzt soweit? Wut überkommt mich, wenn jemand überhaupt auf die Idee kommt Nightlife zu verlangen! Ist es Dummheit oder schlicht Ignoranz, fehlende Empathie oder eine Mischung davon? In jedem Fall ist es jenseits von Gut und Böse.
    • FrancoL 14.03.2020 14:07
      Highlight Highlight Es ist schlicht Ignoranz, die Ignoranz die wir auch ohne Virus erleben dürfen und die teilweise durch unsere Spassgesellschaft gefördert wird.
      Nur ist sie nicht nur auf dem Gebiet des Nightlife zu suchen und zu finden, sie ist es zB auch bei vielen Unternehmer zu suchen, die aus Egoismus eine Gesellschaft in Gefahr bringen zu kollabieren.

      Wir hätte da viele Baustellen . . . , die der Ignoranz oder/und dem Egoismus geschuldet sind.
  • Auric 14.03.2020 13:36
    Highlight Highlight Da werden aber die Selbstmordraten steigen wenn man nicht mehr jeden Abend, das komplette Wochenende im Ausgang sein kann und erst die nächsten Ostern nicht nach Italien fahren kann um seinem Jämmerlichen Dasein hier in der Schweiz zu entfliehen.
    • DuhuerePanane 14.03.2020 20:07
      Highlight Highlight Harte Worte, aber ich gebe dir Recht
  • Raphael Bühlmann 14.03.2020 13:31
    Highlight Highlight Gömmer Quarantäne ...
    • MyErdbeere 14.03.2020 13:40
      Highlight Highlight Uf Ehrebasis Bruder 😂😂
    • Team Insomnia 14.03.2020 15:07
      Highlight Highlight Karäne! Es heisst Karäne🤣
      Uf mi Nacke alte.
  • Druna 14.03.2020 13:22
    Highlight Highlight Ach diese unrepräsentativen Umfragen immer. Und die meisten Gefragten haben eine Sprache die schon auch auf ihre kognitive Leistungsunfähigkeit und Informationsunverarbeitung schliessen lässt? Aber es sind halt junge Römer, da ist das z.T. nachvollziehbar.
  • Papedipupi 14.03.2020 13:19
    Highlight Highlight Es ist die Quittung für unsere individuelle Freiheit, die allen so wichtig ist. Die Leute, welche Überraschung, gewöhnen sich daran, alles immer haben zu dürfen.
  • Locutus70 14.03.2020 13:18
    Highlight Highlight Diese Dekadenz, die da aktuell teilweise zu Tage tritt, ist unglaublich.
  • outdoorch 14.03.2020 13:17
    Highlight Highlight Meine Frau und ich machen nun Kuschel- und Knutschabende vor dem TV.

    Was im TV läuft, ist uns dabei völlig egal, da wir sowieso mit uns selber beschäftigt sind😉. Dafür ist ein kleiner Tisch mit Leckereien und einem guten Glas Rotwein in Reichweite.

    Wir würden durchaus gerne an ein cooles Konzert gehen, aber versuchen nun halt, das Beste aus der Situation zu machen. Und irgendwie gefällt uns das so ganz gut; wir fühlen wie frischverliebte😉
    • Sappho 14.03.2020 13:27
      Highlight Highlight ❤️
    • Antigone 14.03.2020 13:34
      Highlight Highlight Wow, ihr seid zu beneiden, klingt perfekt😻
      Wird wohl ganz viele Corona-Babies geben...
    • Locutus70 14.03.2020 13:37
      Highlight Highlight @outdoorch - Das ist die richtige Einstellung. Viel Spaß beim kuscheln und knutschen :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bjns 14.03.2020 13:16
    Highlight Highlight Betrunkene Partygänger sind nicht repräsentativ für irgend eine breitere Bevölkerungsgruppe. Ich liebe das Nachtleben: In einer normalen Woche tanze ich mind. zwei bis dreimal bis in die Morgenstunden hinein.
    Heute Abend hätte ich eine (private) Party mit 40 Menschen geplant gehabt: Abgesagt. Die Reaktionen meiner (jungen, im Normalfall am Wochenende feiernden) Freunde : Verständnisvoll.
    Grosse Teile der Nightlife-Community versuchen ihre Verantwortung ernst zu nehmen (geschlossene Clubs, halbleere Langstrasse). Idioten, die Empfehlungen nicht einhalten, gibt's in jeder Bevölkerungsgruppe.
    • Bjns 14.03.2020 13:56
      Highlight Highlight @Pjoter Lindowski: Ja. Aber wenn man diese Idioten erreichen will, brauchts Gesetze, nicht Empfehlungen - auch wenn die Wirtschaft darunter leidet. Und auch hier: Es sind nicht einfach nur die feiernden Jungen, welche unverantwortlich handeln, und den Virus "fröhlich" vermehren: Mein Grosi, das (auch nach einem zweistündigen Telefonat) nicht auf ihre Seniorenreisli verzichten mag, der "Tüchtige", der Profit vor Gesundheit stellt und Eltern, die sich jetzt teils so organisieren, dass sie abwechselnd auf 10 Kinder gleichzeitig aufpassen. Sie alle sind aufgerufen, ihr Verhalten zu ändern.
  • Yogabaer 14.03.2020 13:13
    Highlight Highlight Solidarität ein Fremdwort. Wenn man auf seinen Spass nicht verzichten will, kann man zur Not auch in sämtliche Multiplex Kinos. Dort hängen wir dann locker zu Hunderten in den Hallen mit Kiosk, Restaurants und Bars rum. Danach wieder schön in den Saal, Mitt 99 anderen Trotteln. Viel Spass wünscht euch einer der unwichtigen Risikopatienten.
  • Toerpe Zwerg 14.03.2020 13:10
    Highlight Highlight Ich würde mich zu hart mit diesen jungen Menschen ins Gericht gehen. Es braucht viel mehr Aufklärung.
    • Michael Scott 14.03.2020 13:19
      Highlight Highlight Aufklären kann man nur wenn der Wille und die nötige Intelligenz vorhanden ist. Ich sehe beides nicht.
    • Lowend 14.03.2020 13:27
      Highlight Highlight Die Informationen sind vorhanden. Die Handlungsanweisungen sind klar.

      Jede Krise bringt das beste, wie auch das schlechteste im Menschen zum Vorschein.

      Die Forderung nach mehr Aufklärung ist darum eine reine Ausrede.
    • Toerpe Zwerg 14.03.2020 14:21
      Highlight Highlight Nun, ich weible hier seit drei Wochen im Sinne der Aufklärung und erkläre immer und immer wieder, weshalb scharfe Massnahmen dringend und nötig sind. Noch immer tummeln sich aber viele unwissende hier.
    Weitere Antworten anzeigen
  • [Nickname] 14.03.2020 13:07
    Highlight Highlight Sorry aber der Westen ist komplett degeneriert.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 14.03.2020 14:02
      Highlight Highlight Der Osten , der Süden und der Norden auch 😶
  • John Henry Eden 14.03.2020 13:06
    Highlight Highlight Vielleicht könnte man diese «Verantwortungslosigkeit» auch nutzen?

    Leute suchen, die sich für Entgelt freiwillig anstecken lassen. Danach kommen sie in Quarantäne, werden behandelt, getestet usw. und kommen nach zwei Wochen immunisiert raus.

    Das hilft bei der Suche nach einem Impfstoff. Und vielleicht sind wir bald gottenfroh um Menschen, die sich frei in einer Sperrzone bewegen können.

    • Flims 14.03.2020 15:08
      Highlight Highlight Wow, echt jetzt?! Es gibt unterdessen 90‘000 Geheilte mit Antikörpern. Ein Impfstoff braucht 6-12 Monate
  • swisskiss 14.03.2020 13:05
    Highlight Highlight Da wird Egoismus und Rücksichtslosigkeit den Feiernden unterstellt, notabene mit egoistischer Sichtweise in rücksichtsloser Schärfe der Kritiker.

    Statt nur Dummheit und Ignoranz zu unterstellen die durchaus auch eine Triebfeder für solches Verhalten sind, geht es doch tiefer.
    Das eigene Leben nicht durch einen Virus oder Vorschriften beeinflussen zu lassen, ist nicht nur ein Zeichen rebellischen Verhaltens, dass so charakteristisch für die Jugend ist, sondern ist bei Vielen auch der Versuch, eine Ausnahmesituation durch die persönliche "Normalität" zu bewältigen.
    • Locutus70 14.03.2020 13:46
      Highlight Highlight @swisskiss - Wenn jemand in seiner Freizeit nix anderes als Party ... mir tun solche Leute eigentlich leid.
    • Hiker 14.03.2020 14:27
      Highlight Highlight Ich denke Du hast nicht Unrecht. Trübsal blasen ist halt für junge Erwachsene keine Option. Da ist das Leben noch Abenteuer und ein Virus hat da keinen Platz. Aber ich bin sicher, dass die grosse Mehrheit der Jugendlichen sich verständig zeigt. Es gibt immer solche Individuen denen erst die Augen aufgehen wenn Sie selber betroffen sind. Hier über die Jungen herzuziehen finde ich auch nicht in Ordnung. Sie sind nicht die Verursacher der derzeitigen Krise.
    • swisskiss 14.03.2020 15:20
      Highlight Highlight Locutus70: Mir auch. Wie auch andere Aktivitäten, deren Sinnhaftigkeit ich nicht erkennen kann. Nur nehme ich mein Mitleid nicht als Grundlage von Ablehnung und Verurteilung.

      Mitleid geht nie mit Intoleranz zusammen. Das widerspricht sich schon im Grundsatz.
  • Posersalami 14.03.2020 13:01
    Highlight Highlight Einfach nur lächerlich. Wie leer muss ein Leben sein, das man nicht einfach mal ein paar Wochenenden am Stück Zuhause bleiben kann?

    • phreko 14.03.2020 13:48
      Highlight Highlight Kannst ja mal diese Fragen, die es das ganze Jahr tun. Gamer habenmja auch nicht gerade den besten Ruf...
  • Neruda 14.03.2020 13:01
    Highlight Highlight Wäre ja schön, käme mal ein Virus, bei dem alle Dummen wegsterben. Da dürften dann gerne alle Party machen gehen...
    • Aussie 14.03.2020 13:51
      Highlight Highlight Mann das würde so richtig Platz auf dieser Kugel geben und das CO2 Problem wäre auch gelöst.
    • Viktor Olsen 14.03.2020 16:43
      Highlight Highlight Kann ja sein, dass dann auch dich trifft. Diese Erkenntnis käme dann wohl eher überraschend.
  • Booker 14.03.2020 12:58
    Highlight Highlight Unsere 24h Spassgesellschaft nervt sich, dass sie eingeschränkt werden. Links und rechts sterben Menschen - egal ich will Spass.
    Jetzt wäre Ausgangsverbot angesagt, schliessen von Clubs, Kinos, Restaurants. Privaten ÖV verbieten.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 14.03.2020 14:04
      Highlight Highlight Diese 24h Spassgesellschaft scheint aber nur ein kleiner Teil unserer Gesellschaft zu sein, denn im Bericht kann man ja lesen, dass kaum Leute auf der Gasse sind.
    • MasterPain 14.03.2020 14:04
      Highlight Highlight Was ist privater ÖV?
    • icon3008 14.03.2020 14:31
      Highlight Highlight Keine Angst, nächste Woche wirds kommen. Nötig wäre es schon lange
    Weitere Antworten anzeigen
  • Candlestick 14.03.2020 12:56
    Highlight Highlight Mir ist gar nicht klar, warum sich hier alle so aufregen. Die untypische Leere der Langstrasse zeigt doch, dass auch der Grossteil der Jungen die Situation ernst nimmt.
    Diejenigen, die an der Langsti sind, halten sich weitestgehend an die Verordnung des Bundesrates. Mehr kann man nicht von Ihnen verlangen. Ihre Meinung zu den Verordnungen dürfen sie frei äussern. Die beschlossenen Massnahmen zu bewerten, ist ihr gutes Recht.
    • Candlestick 14.03.2020 14:04
      Highlight Highlight Wahnsinnig reife einstellung^^
      Die jungen wird nicht ein virus treffen, sondern der klimawandel, dort scheint solidarität auch eher ein fremdwort zu sein, obwohl der klimawandel wohl noch um einiges gravierender sein wird.
      Leider ist das eine schleichende gefahr, die von den alten und auch einem teil jungen erst ernst genommen wird, wenns zu spät ist. Respektive die alten brauchts ja nicht mehr zu kümmern, die sind ja dann nicht mehr hier. Aber bis dahin kann man ja getrost weiter auf die jüngere generation einbashen;)
    • Hiker 14.03.2020 14:48
      Highlight Highlight Michiruegger ou ou ou, Michi, eine Krankheit sollte man niemandem wünschen. Die Jungen sind nicht an dem Virus schuld und auch nicht, dass es Sie nicht so hart trifft. Es gibt in meinem Umfeld praktisch nur vernünftige Jugendliche. Dafür möchte ich hier lieber denen Danken, die an uns ältere denken und uns schützen. Anstatt generell alle Jugendlichen zu beschuldigen und Ihnen so einen Virus zu wünschen.
  • Platon 14.03.2020 12:51
    Highlight Highlight Für mich ist es nicht weiter verwunderlich, dass die junge Generation wenig Verständnis für die Massnahmen des Bundesrates hat. Wenn man als Junger für ein Anliegen wie bsp. Klimawandel auf die Strasse geht, wird man als hysterisch und ahnungslos bezeichnet. Und wehe, jemand schlägt eine Massnahme vor, die etwas Kostet oder die achso hochgelobte EiGeNvErAnTwOrTuNg einschränkt.
    Dann drohen wir an Husten zu erkranken und plötzlich ist alles möglich. Flüge werden gestrichen, die ganze Wirtschaft lahmgelegt, die persönliche Freiheit eingeschränkt. Da sage ich bloss OK-Boomer...
    • AndOne 14.03.2020 13:20
      Highlight Highlight Ja und was genau haben die Jungen beim Thema Klimawandel denn zu verlieren? NICHTS! Denkst du nur einer schränkt sich selber ein und fliegt nicht mehr in die Ferien? Dann kommt die Antwort, wenn ich fliege macht das schon nichts aus.
    • Platon 14.03.2020 14:17
      Highlight Highlight @AndOne
      Was haben wir zu verlieren?! Lass mich kurz überlegen... hmmm... ALLES!
      Es ist bezeichnend, dass du wie alle alten Leute versuchst die Diskussion auf die persönliche Ebene zu ziehen und den Jungen fehlende Eigenverantwortung vorwirfst. Anscheinend kann Klimapolitik auf den individuellen Avocadogebrauch reduziert werden. Absolut zynisch! Wenn wir Jungen dann endlich verbindliche und effektive Massnahmen für alle fordern, dann sind wir Spinner. Aber wenn ihr Knackies droht an Husten zu erkranken, dann müssen sofort alle spuren. Das ist pure Doppelmoral!
    • AndOne 14.03.2020 17:07
      Highlight Highlight @Platon
      Ähm ich bin nicht alt sogar selber jung. ^^
      Vermutlich gehen 20% von den Klimademonstranten auf die Strasse um wirklich was zu verändern. Dann sind da die 30% Herdentiere (Mitläufer) und der Rest geht einfach weil es gerade angesagt ist und einen freien Tag von der Schule bringt.
      PS: Ja ich bin auch für eine Grünere Welt!
  • Goonli 14.03.2020 12:48
    Highlight Highlight Man nehme 3 KollegInnen und "chlopft en Jass".
    Isch doch nöd so schwirig, mein Gott.
  • papaya 14.03.2020 12:48
    Highlight Highlight Egoismus pur! Je mehr ihr feiern geht, desto eher steckt ihr Menschen aus der Risikogruppe an! Ihr checkt einfach nicht, dass es auch für euch Konsequenzen hat... Ich hoffe für euch, dass das Spital noch Kapazität für euch hat, falls ihr mit dem Velo auf den Sack fliegt und ein Bein brecht.... Wenn das Gesundheitssystem überlastet ist, hat das auch Konsequenzen für euch Partygänger!
  • miguel kennedy 14.03.2020 12:48
    Highlight Highlight In China haben die stringenten Massnahmen Wirkung gezeigt. Es wurden von Seiten der Regierung unpopuläre Entscheidungen getroffen und diese strikt umgesetzt.
    Die Schweiz schimpft sich eine Demokratie zu sein mit mündigen Bürgern, die selbstverantwortlich sich selbst und anderen Mitbürgern gegenüber handeln. In Zeiten der Krise scheint etwas Rücksicht und freiwillige Selbsteinschränkung wohl nicht zu viel verlangt. Das Treiben in den Partymeilen in Zeiten einer Pandemie lässt mich aber an der Mündigkeit der Leute zweifeln.
    • Hiker 14.03.2020 14:59
      Highlight Highlight Ich sehe das nicht so schwarz. Das Unverständnis ist nicht nur ein Privileg der Jungen. Sie waren wie wir alle nicht auf eine solche Situation gefasst und haben so etwas noch nie erlebt. Im übrigen habe ich gestern Abend in einem Restaurant auch einen Tisch mit acht Senioren beobachtet von denen jeder über 60 war. Die haben auch frischfröhlich ihr Zusammensein gefeiert. Und China als Vorbild? Also nach meinem Wissenstand ist das Vorgehen dort die eigentliche Ursache für die heutige Pandemie! Hätten sie früher reagiert und vor allem informiert, wäre es vermutlich gar nie so weit gekommen.
  • Keller101 14.03.2020 12:45
    Highlight Highlight Ignoranz, Dummheit und Egoismus, im besten Fall hilft Darwin, diese Eigenschaften einzudämmen.
  • Lunaral 14.03.2020 12:45
    Highlight Highlight «Wir wollen Ausgang, wir wollen Nightlife. Ich gehöre ja schliesslich nicht zur Risikogruppe» 🤦‍♀️

    Es scheint mir immer noch sehr viele Leute zu geben, die entweder unter ausgeprägtem Egoismus oder erschreckender Begriffsstutzigkeit leiden. Oder beidem.

    Leute, hören wir doch einmal mit dem ICH, ICH, ICH auf und machen uns bitz mehr Gedanken um unsere Mitmenschen. Es geht doch bloss darum, sich und damit auch andere zu schützen und dafür zu sorgen, dass die Spitäler nicht schlagartig überflutet werden.
    Also Leute, mehr Zusammenhalt und Solidarität ist jetzt angesagt, wir schaffen das 🤗
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 14.03.2020 14:06
      Highlight Highlight @michirueegger....und was hat Intelligenz mit Studium zu tun ?
    • DasGlow 15.03.2020 08:14
      Highlight Highlight "Es scheint mir immer noch sehr viele Leute zu geben, die entweder unter ausgeprägtem Egoismus oder erschreckender Begriffsstutzigkeit leiden. Oder beidem."

      Diese Personen lassen sich alle unter einem Begriff zusammenführen: "Schweizer Staatsbürger"!

      Immerhin ist es schön zu sehen dass ihr in Krisenzeiten auch auf euch gegenseitig losgeht anstatt immer nur alle Ausländer als Buhmann zu benutzen.
  • Lowend 14.03.2020 12:42
    Highlight Highlight Die Sterblichkeitsrate ist immer noch bei etwa 1% oder übersetzt für Partypeople:

    In unserem Club ist nur in jeden 100. Drink Zyankali. Macht euch keine Sorgen und feiert weiter, denn 99% überleben ja.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 14.03.2020 14:09
      Highlight Highlight Nicht wirklich...wenn ich die Zahlen in China sehe, dann sind es 5539 von 1.4 Milliarden.
    • Lowend 14.03.2020 14:56
      Highlight Highlight Es gibt auch unter den 8 Mio. Schweizer nur einige wenige Idioten, aber die reichen, um sehr viel Schaden anzurichten.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 14.03.2020 15:11
      Highlight Highlight @blitzer...aktuell stimmen meine Zahlen.
  • doomsday prophet 14.03.2020 12:41
    Highlight Highlight zum glück ist „nur“ Covid-19 am laufen und kein kampfwertgesteigerter Ebola 🤔
  • 1of8mio 14.03.2020 12:36
    Highlight Highlight Weitsicht bis ca. Ende der eigenen Nasenhaare.
  • Denk nach 14.03.2020 12:34
    Highlight Highlight Ich finde den Entscheid, das die Schulen geschlossen bleiben aber Restaurants, Bars, etc. weiter offen haben nicht logisch... Hat man hier Angst der Wirtschaft zu schaden?
    • -thomi- 14.03.2020 13:22
      Highlight Highlight Natürlich hat man das. Wissen Sie was rauskommt, wenn man der Wirtschaft schadet?
    • Denk nach 14.03.2020 17:46
      Highlight Highlight Kostet Geld, aber vielleicht bleiben ein paar mehr Leute am Leben? Wieviel die geretteten Leben wohl Wert sind?
  • Lubi Dragojevic 14.03.2020 12:33
    Highlight Highlight Solche Personen provozieren förmlich den Notstand. Egoistisch gegenüber den älteren Leuten, welche wirklich angst haben.
    • Lubi Dragojevic 14.03.2020 13:15
      Highlight Highlight Jedermann/frau interpretiert momentan alles ein bisschen anders. Es ist schwierig in solchen Situationen das Gleichgewicht zu finden. Und es allen recht machen. Natürlich unterstützen sich der Bund und das BAG zum sich nicht widersprechen. Ich bin einfach der Meinung man sollte auch das Bisschen geniessen bevor es dazu kommt, gar nicht mehr aus dem Haus zu dürfen.
  • Fritz N 14.03.2020 12:30
    Highlight Highlight Wär ja schön, wenn die Boomers auch beim Klimawandel von Verantwortung und Solidarität reden würden... Jaja, aber bei der Boomergrippe sollen auf einmal alle solidarisch sein
    • Resche G 14.03.2020 12:56
      Highlight Highlight Evt etwas reisserisch der Vergleich, aber ging mir auch schon durch den Kopf... Wenn die Jungen für den Klimawandel auf die Strasse gehen strotzen die "alten" auch nicht gerade mit Solidarität.
    • Spargel 14.03.2020 13:03
      Highlight Highlight Boomer Grippe. Wem verdankst du, dass du hier bist? Dem Storch?
    • Scalina58 14.03.2020 13:05
      Highlight Highlight leider verbietet mir der Anstand als
      “Boomer” das zu sagen, was ich im
      moment zu Ihrem Kommentar denke!

      weil ich ansonsten hier gesperrt würde! 😡
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michi Sunnestich 14.03.2020 12:30
    Highlight Highlight https://www.higgs.ch/was-der-bundesrat-beschlossen-hat-ist-absurd/30064/

    Adriano Aguzzi ist Direktor des Instituts für Neuropathologie am Universitätsspital Zürich:

    „Was genau ist absurd an solchen Massnahmen?

    Die Statistik besagt, die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Infizierter in einem Kollektiv von 20 Personen befindet, gestern 17 Prozent betrug. Sie steigt jeden Tag und liegt heute bereits bei 21 Prozent. Das heisst, jede fünfte Versammlung von 20 Leuten wird die Infektion verbreiten. Und der Bundesrat lässt 50 Leute zu. Das führt direkt in die Katastrophe. ...“
  • KoSo 14.03.2020 12:29
    Highlight Highlight wenn nichtmal eine zeitlich beschränkte Einschränkung akzeptiert werden, dieses aktives Mithelfen gar nicht so gesehen werden kann, dann werden die getroffenen Massnahmen sicherlich bald verschärft.

    #stayfuckingathome
  • Roelli 14.03.2020 12:29
    Highlight Highlight leider merke ich in den letzten tagen immer mehr wie egoistisch die menschen in unserem land sind. Ich arbeite in einem perso. restaurant einer grossen firma, die massnahmen die wir zum schutz der gäste unternehmen werden ins lächerliche gezogen und nicht umgesetzt. Nachdem wir die stühle ausseinander gestellt haben und verräumt haben holen sie alles wieder nach vorne und setzen sich zusammen an die tische. Die aussage die das ganze unterstreicht war von einem gast: „ich bin gesund und wenn ich corona bekomme wird mir nichts passieren“ das macht mich traurig und wütend.
    Allen viel gesundheit😘
    • dmark 14.03.2020 13:20
      Highlight Highlight Danke. Leider bemerken viele den Ernst erst dann, wenn es um ihren eigenen Ar... geht und schalten selbst dann nicht ihr Hirn ein.
  • Antigone 14.03.2020 12:26
    Highlight Highlight Einfach nur dumm...
  • Nelson Muntz 14.03.2020 12:26
    Highlight Highlight Darwinistische Entwicklungen: die dummen nimmts zuerst
    • Sama 14.03.2020 12:56
      Highlight Highlight In diesem Fall leider nicht.
    • ninolino 14.03.2020 13:05
      Highlight Highlight Wär hilfreich, wenn das Virus besonders Appetit auf diese No-Brainer hätte... 🙈
    • Julia Isler 14.03.2020 13:06
      Highlight Highlight Leider wird es nicht diese, ansonsten gesunden, Partygängern als erstes treffen, sondern Vorerkrankte, die von den Partygängern angesteckt werden, wenn auch indirekt über Dritte.
  • megaschlimmwegeinisch 14.03.2020 12:26
    Highlight Highlight «Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, weiterhin in den Ausgang zu gehen. Sich die Freude nicht nehmen zu lassen.»

    Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, eben genau das nicht zu tun.

    Leider ist ein hohes Alter und nicht die Dummheit ein Risikofaktor...
    • dmark 14.03.2020 13:23
      Highlight Highlight Wer weiss? Vielleicht nutzt irgend ein Virus auch mal diese Schwachstelle "Dummheit" aus und "programmiert" sich entsprechend, um kräftig Beute machen zu können?
  • So en Ueli 14.03.2020 12:26
    Highlight Highlight Diese jungen Naivlinge wollen Party machen, wie egoistisch kann man sein?
  • DerGrund 14.03.2020 12:25
    Highlight Highlight Als Arzt im Frontdienst macht mich dieser Artikel richtig hässig...wohlstandsverwarloste A****löcher die die Situation einfach nicht begriffen haben...
  • frantiscus 14.03.2020 12:24
    Highlight Highlight Da bleibt man wortlos zurück... Soviel zum Thema Solidarität und Selbstverantwortung. Was braucht es noch damit auch das Partyvolk den Ernst der Lage erkennt?
  • Just-ice 14.03.2020 12:24
    Highlight Highlight Wie bereits Maurice und Blunschi gestern kommentiert hatten.. ich teile deren Meinung. Der Föderation in aller Ehre, aber in solch einer Krise muss der Bund und nicht die Kantone die strikteren Massnahmen ergreifen. Inzwischen hat Graubünden strengere Massnahmen ergriffen! Eigenverantwortung.. zu schön um wahr zu sein. Ich wünsche mir, dass der Bund jegliche Veranstaltungen verbietet (und nicht nur ab 100 Personen) + alle Orte an denen möglicher Menschenkontakt schliesst. Tut weh aber muss sein. So jetzt blitzt mich.
    • ninolino 14.03.2020 13:07
      Highlight Highlight Sorry, hab keinen Blitz, sondern ein Herz für dich!

      Vermutlich würde jetzt nur noch eine Ausgangssperre nützen...
  • Latryx 14.03.2020 12:23
    Highlight Highlight Das Problem mit Generationen die nie auf etwas verzichten mussten.. auch ich gehöre dazu... noch nie musste ich auf unbeschränktes Reisen verzichten, geschweige denn auf einen Kaffee oder einem Bier nach der Arbeit... wir Schweizer sind in den letzten fünzig, sechzig Jahren so behütet aufgewachsen, dass uns dieses Unbekannte unglaublich widerstrebt. Ich kann die Jugend verstehen, sie mussten nie einen Bombenangriff oder ein Erdbeben erleben, nie leergeräumte Regale in den Läden oder kein Trinkwasser... das wird die Lehrstunde ihres Lebens... ich hoffe ihre Angehörigen bleiben gesund...
    • Butschina 14.03.2020 12:57
      Highlight Highlight Das tragische ist ja, dass es uns eigentlich an nichts fehlt. Wir haben genug zu essen und sauberes Wasser fliesst aus unseren Hähnen. Wir müssen auf nichts lebenswichtiges verzichten. Es ist eigentlich eine Situation die logisch nervt, aber für Alle durchführbar ist. Man überlebt ohne Ausgang auch mal einen Monat. Vorallem da wir viele Möglichkeiten haben uns zu Hause zu beschäftigen.
    • Latryx 14.03.2020 13:17
      Highlight Highlight Ja... ich lebe nun seit drei Jahren in Serbien... als Schweizer war es für mich anfangs sehr schwierig zu akzeptieren, dass ich das Wasser aus dem Wasserhahn nicht trinken kann oder zuerst abkochen muss... das es regelmässig zu Stromausfällen kommt, oder das es manchmal gewisse Esswaren nicht zu kaufen gibt. Aber jedes Mal, wenn ich wieder zurück in die Schweiz reise (was momentan eher schwierig wird, auch eine neue Situation), merke ich, was für ein unglaubliches Glück es ist, wenn man in der Schweiz leben kann. Ich wünsche mir manchmal ein bisschen mehr Demut aller Menschen in der Schweiz...
  • {Besserwisser} 14.03.2020 12:23
    Highlight Highlight Genau darum funktioniert es nicht, die Verantwortung an die Gesellschaft zu übertragen. Es gibt halt eine ganz besondere Gruppe Menschen, welche keine Ahnung haben, wie man sich mal fürs Gemeinwohl einsetzen könnte...
    • ninolino 14.03.2020 13:09
      Highlight Highlight ... aber wehe, sie sind dann selber mal darauf angewiesen ...
  • isky 14.03.2020 12:22
    Highlight Highlight Och Leute... Macht euch doch bitte nicht anhand ein paar Betrunkener ein Gesellschaftsbild. Die Leere an der Langstrasse beweist, dass der Grossteil sich durchaus an die Empfehlungen hält :)
    • Schaaggi 14.03.2020 15:03
      Highlight Highlight Das Gesellschaftsbild betrachte ichdabei auch fast weniger auf die einzelnen Ausgänger bezogen. Sondern eher auf die Devise "was der Bundesrat beschlossen hat ist wohl genug".

      Etwa gleich wie der Firmenchef der keinen Grund sieht wieso vorerkrankter ü65 Angestellter am Montag nicht >1h im ÖV zur Arbeit pendeln kann.
  • joe 14.03.2020 12:16
    Highlight Highlight Ich hätte nie gedacht das ich einmanl den Wetterfrosch Jörg Kachelmann zitiere:

    "Die Frage für den Ausgang von #Covid_19 wird sein, ob die Teile der jüngeren Generation, die sich zuletzt noch vor Stadien und in Clubs versammelt haben intellektuell das Problem erfassen können und 1 genügendes Empathieaufkommen haben, um ihr Verhalten für Andere zu verändern."

    https://twitter.com/Kachelmann/status/1238489050773950464

    Hat was!
  • FrancoL 14.03.2020 12:14
    Highlight Highlight Ich höre nur immer ich habe keine Angst. Das ist der verkehrte Ansatz, es geht nicht um Angst, sondern um Verantwortung, die Verantwortung die eine Vielzahl von Menschen haben sollte um eine Verbreitung des Virus einzudämmen. Wenn Party machen vor dieser Verantwortung steht dann sind diese Menschen zu bedauern.
    • Julia Isler 14.03.2020 13:13
      Highlight Highlight Genau so ist es. Ich habe auch keine Angst, ich selber würde eine solche Erkrankung sehr wahrscheinlich gut überstehen. Aber wenn ich mich anstecke, dann werde ich das Virus weitergeben, evt. auch an Leute, die eben die Krankheit nicht überstehen würden. Deshalb meide ich derzeit Bahnreisen oder Ausflüge. Ist ja nur vorübergehend und dank Internet kann man ja auch von zu Hause aus, Kontakte pflegen.
    • FrancoL 14.03.2020 13:35
      Highlight Highlight Super vernünftige Aussage, die leider ein Teil der Mitmenschen nicht vollzieht.
  • Scalina58 14.03.2020 12:14
    Highlight Highlight etwas Gutes hat dieser Corona-Virus:
    es zeigt den wahren Charakter und den Egoismus vieler Menschen!

    schade........
    • Boki Peterson 14.03.2020 12:31
      Highlight Highlight einer Generation!
    • illoOminated 14.03.2020 12:55
      Highlight Highlight @Boki Bullshit! Ich bin auch Teil dieser Generation, aber dank Bildung und guter Erziehung durchaus in der Lage mal zurück zu stecken.
      Generalisierungen sind jetzt deplazierter denn je.
    • FrancoL 14.03.2020 13:38
      Highlight Highlight Generation ist falsch, denn dieser Egoismus geht quer Beet durch die Gesellschaft, die Party-Gesellschaft ist nur eine Gruppe, die anderen sind zB die älteren Personen die immer noch zur Rushhour einkaufen gehen, wieder andere sind die die meinen Eine volle Gondel sein kein Problem . . . .
      Egoismus gibt es überall.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 14.03.2020 12:12
    Highlight Highlight Da es gewisse Leute immer noch nicht begriffen haben, wird dem Bund wohl nichts anderes übrig bleiben, als sämtliche Bars und Clubs komplett zu schliessen.
    • Wiedergabe 14.03.2020 13:48
      Highlight Highlight Aftereight, hier eine reine Vermutung von mir:
      Es gibt viele Betriebe die einen fliessenden Übergang zwischen Restaurant/Bar/Club darstellen.
      Da es ja jetzt bereits so "Intelligente" gibt, die auf spitzfindige Art und Weise alle Vorgaben auskitzeln versuchen, kann es sein, dass der Bund beim Erstellen von Verboten gar nicht darum herum kommt, Dorfbeizen, Restaurants, Bars und Clubs gleich zu behandeln, weil es immer unzählige Grenzfälle gäbe.
      Und die Verhältnismässigkeit von einer Schliessung aller Gastrobetriebe für 6-8 Wochen ist grenzwertig.
    • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 14.03.2020 19:05
      Highlight Highlight Astrogator

      Also von mir aus könnte man jetzt schon zu machen. Aber dann geht das Gejammer erst richtig los.
  • Kruk 14.03.2020 12:12
    Highlight Highlight Sind das jene welche (nach dem Ausgang) heute Morgen die Regale leergekauft haben?
  • Ruefe 14.03.2020 12:12
    Highlight Highlight Ein Vorschlag wäre über eine Gruppe zu berichten die wirklich zu kämpfen hat mit den Massnahmen. Eltern deren Kindern nicht mehr in die Schule oder ins Training können, Asthmaerkrankte oder andere Risikogruppen, Ärzte und Pflegepersonal. Leute die darüber jammern dass sie nicht in den Ausgang können sensibilisieren niemanden für die Krise.
  • Roblock 14.03.2020 12:11
    Highlight Highlight In so enge Räumen sind auch schon 50 Leute zuviel. Hustet einer Mal gründlich infiziert er schon fast die Hälfte. Diese gehen dann wieder in andere 50er-Bars und in den ÖV und so weiter....
  • Ferd Blu 14.03.2020 12:08
    Highlight Highlight Leider gibt es da noch viele naive Junge Menschen. Ich gehörte auch zu der Fraktion die das unterschätzte, aber auch wenn das Virus für nicht Alte und Kranke nicht so gefährlich ist, bitte haltet euch an die Massnahmen und seid immer hygienisch.

    Toll das die Bars, Restaurants und Clubs sich an die Obergrenze halten. Ich sehe in den Sozialen Medien sehr viele Besitzer von solchen Lokalen, die darauf hinweisen das sie die Obergrenze einhalten wollen und die Gäste daher Verständnis aufbringen sollen. Das finde ich wirklich toll.
  • PaLve! 14.03.2020 12:08
    Highlight Highlight Ich finde es auch sehr schade dass ich schon auf einige Feste verzichten musste, auf die ich mich sehr gefreut habe und vermutlich im April meine Bekannten und Verwandten im Balkan nicht besuchen kann.
    Jedoch ist es kein Menschenrecht jedes Wochenende in den Ausgang zu gehen und mehrmals im Jahr die Schweiz zu verlassen, das ist Luxus, denn wir sehr, sehr lange ohne Unterbruch geniessen konnten!
    Konnten unsere Grosseltern jeden Tag Produkte aus der ganzen Welt konsumieren? Jedes Wochenende Party machen? Regelmässig ins Ausland? - Eben, und nur wegen ein paar Wochen jammern die alle rum...
    • Ferd Blu 14.03.2020 12:17
      Highlight Highlight Von wo bist du aus dem Balkan? Jedes Land dort hat schon Vorsichtsmassnahmen getroffen, ausser Serbien, deren Gesundheitsminister will Schulen sanktionieren die Schliessen wollen und er meint mit Rakija könnte man das Virus aufhalten, so wie ich es von Secondos vernommen habe. Da haben wir auch über Corona im Balkan gesprochen, weil es mich interessiert wie das in anderen Ländern gehandhabt wird. Sogar Albanien bereitet sich darauf intensiv vor. Nur Serbien nicht.
    • manolo 14.03.2020 12:29
      Highlight Highlight Das siehst du richtig, Bravo!
    • PaLve! 15.03.2020 12:19
      Highlight Highlight So viel ich weiss, hat Serbien doch die Grenzen für Bürger aus Risikoländern geschlossen?

      Ich wollte nach Bulgarien.
      Dort wurde am Freitag eine Art einmomatige Notlage verordnet.
      Einreisende müssen zwei Wochen in Quarantäne und beim verlassen dieser drohen Busen zwischen 1 und 25 tausend Euro.
  • Varanasi 14.03.2020 12:08
    Highlight Highlight Da bleibt einem wirklich die Spucke weg ab so viel Ignoranz.
  • Medikus 14.03.2020 12:07
    Highlight Highlight Es geht „gopfertamminonemal“ nicht darum, dass man zuhause bleiben soll, weil man Angst hat. Man soll zuhause bleiben, um dem Virus nicht die Möglichkeit zu geben, sich ungehindert auszubreiten. Jede weitere Ansteckung erhöht das Risiko eines Kollaps des Gesundheitssystems.
  • R10 14.03.2020 12:05
    Highlight Highlight Und genau wegen solchen Leuten ist es in Europa so unglaublich schwierig, solche Pandemien unter Kontrolle zu kriegen.

    Was ist schon dabei, sich jetzt in den nächsten Wochen einfach mal zurück zu nehmen und auf gewisse Dinge wie zB den Ausgang zu verzichten?
    • R10 14.03.2020 12:15
      Highlight Highlight Nachtrag; Da wird von „bisschen mehr Freiheit“ gesprochen...

      Wer aus der gezeigten/meiner Generation sein ganzes Leben in der Schweiz verbracht hat, hat noch keinen einzigen Tag mit ECHTEN Einschränkungen in seiner Freiheit verbringen müssen. Jetzt kommt dieser Typ und beschwert sich über zu wenig Freiheit, da er wegen einer akuten Notlage nun ein paar Wochen lang nicht richtig in den Ausgang gehen kann?

      Ich könnte kotzen, über so viel Ignoranz und Egoismus.
    • R10 14.03.2020 13:26
      Highlight Highlight @Astrogator

      Es geht nicht um die 50 Leute in der Bar (auch wenn dies meiner Meinung nach auch nicht zwingend sein müsste), sondern um die Interview-Partner im Video. Diese regen sich nämlich auf, dass max 50 Leute rein dürfen und dass ihr „Nightlife“ und ihre Freiheit eingeschränkt wird. Das alles nur, weil sie nicht zur Risikogruppe gehören und weil das Virus ja angeblich nur überhyped wird.

      Diese Leute haben immer noch nicht verstanden, was auf dem Spiel steht und wegen diesen Leuten ist ein kompletter Shut-down des gesellschaftlichen Lebens in ein paar Tagen wohl unausweichlich.
  • Waldorf 14.03.2020 12:04
    Highlight Highlight Hamsterkäufer, Partygänger... Same same
  • Troll26 14.03.2020 12:02
    Highlight Highlight Die Partygänger hatten früher mühe mit Einschränkungen, haben es heute noch und werden es in Zukunft noch haben.
    Daher ist es gut wenn man mal so etwas erlebt, das hilft es später zu verstehen!
  • KarlWeber 14.03.2020 12:02
    Highlight Highlight «Wir wollen Ausgang, wir wollen Nightlife. Ich gehöre ja schliesslich nicht zur Risikogruppe»

    Ich denke dem ist nichts hinzuzufügen.
    Fraglich ob sich der Bund auf die Selbstverantwortung der Bevölkerung verlassen sollte...
    • FrancoL 14.03.2020 12:16
      Highlight Highlight Er kann sich bei dieser Gruppe nicht darauf verlassen und darum muss er handeln.
  • Baba 14.03.2020 12:01
    Highlight Highlight "Wir wollen Ausgang, wir wollen Nightlife. Ich gehöre ja schliesslich nicht zur Risikogruppe."

    Dieser Ausspruch beinhaltet Hedon- und Egoismus in perfekter Reinkultur. Wie kann man (nach so viel Info) bloss immer noch so grottenblöd sein! 🤮🤮🤮

    Diesem Trottel ist zu wünschen, dass er in den nächsten Monaten nicht aus einem anderen Grund auf einen IPS Platz in einem Spital angewiesen ist, der dann halt schon mit jenen belegt ist, die er auf seiner Bespassungstour angesteckt hat!
    • FrancoL 14.03.2020 12:17
      Highlight Highlight Haben Sie etwas anderes erwartet?
    • Baba 14.03.2020 12:26
      Highlight Highlight Eigentlich erhofft...😥
    • Vecchia 14.03.2020 12:35
      Highlight Highlight Fähigkeit zur Empathie, zum vernetzten Denken, Kreativität sich selbst zu unterhalten und gesunder Menschenverstand fehlen hier scheinbar und sind allgemein schon länger schwindend.
      Bleibt zu hoffen, dass es wegen solchen Narzissten und Ignoranten nicht zuviele unschuldige Opfer gibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 14.03.2020 11:56
    Highlight Highlight Kopfschütteln. Einfach nur Kopfschütteln. Warum können Menschen nicht einfach mal akzeptieren, dass es jetzt 2-3 Wochen anders lauft, dass man halt eben kein "Wir wollen Ausgang, wir wollen Nightlife" angesagt ist sondern zurückhaltung.

    Das ist echt unglaublich wie egoistisch manche Menschen sind.
    • reactor 14.03.2020 12:13
      Highlight Highlight Wie kommst du auf 2 bis 3 Wochen. Es wird um 2 bis 3 Monate gehen.
    • mon tuno 14.03.2020 12:39
      Highlight Highlight Kommt eher hin. Rechne pessimistisch mit locker einem halben Jahr.

      Die nachfolgende Rezession wird dann auch auch für diese Spassgesellschaft zu spüren sein
    • murrayB 14.03.2020 14:16
      Highlight Highlight Cmon, wegen einer zusätzlicheb Grippe? Tut der Erde so oder so gut, wenn wir weniger Menschen wären!
    Weitere Antworten anzeigen
  • What’s Up, Doc? 14.03.2020 11:56
    Highlight Highlight "Darüber Bescheid wissen sie alle." Nein, tuen sie nicht! und die Bestätigung folgt auch gleich im nächsten Satz. "Und immer wieder fällt die Begründung, man selbst gehöre ja nicht zur Risikogruppen." Da passt der Absatz von Blunschis Kommentar wie die Faust aufs Auge. "Diese Ignoranz ist Ausdruck einer fatalen Haltung der glücklichen Nachweltkriegs-Generationen, die in der westlichen Hemisphäre nie mit einer Krise konfrontiert waren, die buchstäblich ans Lebendige geht."
    • frog77 14.03.2020 12:10
      Highlight Highlight Sind wahrscheinlich dann dieselben die sich am vehementesten zu einem Beatmungsgerät für sich oder ihren Großvater durchrangeln auf dem Überlasteten Notfall. Für mich ist schon lange klar: Mam müsste es einfach verbieten, altes andere nützt bei solchen Leuten nichts..
    • actualscientist 14.03.2020 14:00
      Highlight Highlight Die Haltung gibts sich bei allen Generation der Nachkriegszeit. Auch die Generation Boomer lebt im Eindruck das wir das Perfekte System haben und das nie mehr eine Kriese wie dazumals existieren wird. Im moment sind es genau die junge Generation welche auf die Klimakriese aufmerksam macht. Ein paar Dumme welche umbedingt Nightlife wollen gibt es immer.
    • What’s Up, Doc? 14.03.2020 14:14
      Highlight Highlight @frog77
      Ich kann mir auch sehr gut vorstellen dass es auf ein striktes Verbot hinaus laufen wird. Lieber jetzt in einen sauren Apfel beissen anstatt über Wochen den ganzen Baum leer zu fressen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Radesch 14.03.2020 11:55
    Highlight Highlight Ich kann den Frust und den Ärger der Ausgänger ja durchaus nachvollziehen. Wenn man aber als Erwachsener einmal darüber nachdenkt, sollte einem doch klar sein, dass ein weniger Spass über ein paar Wochen eben nicht der Weltuntergang ist.

    Wenn einem das Leben nur im Ausgang Spass macht würde ich sowieso zu anderen Mitteln greifen, als mehr Ausgang. z. B. einen Tapeten- oder Berufswechsel.
    • Paul55 16.03.2020 06:34
      Highlight Highlight Welche Erwachsenen meinst du?
      Die Langstrassen Partygänger "Zurückgebliebenen" ja wohl nicht!

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