Schweiz
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epa08252658 An undated handout picture made available by the National Institutes of Health (NIH) shows a transmission electron microscope image of SARS-CoV-2 -- also known as 2019-nCoV, the virus that causes COVID-19 -- isolated from a patient in the USA, emerging from the surface of cells cultured in the lab (issued 27 February 2020). The novel coronavirus is on the verge of spreading across the world as more cases are emerging outside China with outbreaks in South Korea, Italy and Iran. EPA/NIAID- RML/NATIONAL INSTITUTES OF HEALTH HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Epidemiologe Marcel Salathé: «Ich bin irritiert von der leicht aufgebenden Haltung der Behörden.» Bild: EPA/keystone/watson

Interview

Reicht das? Das sagt ein Epidemiologe zu den Massnahmen des Bundesrats

Der Lausanner Epidemiologe Marcel Salathé ist sich nicht sicher, ob die neuen Massnahmen des Bundesrates genügen. Er fordert eine massive Ausweitung der Coronavirus-Tests.

Lorenz Honegger / ch media



Bis vor kurzem interessierten sich die wenigsten Menschen für Epidemiologie. Das hat sich mit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie schlagartig geändert. Der Lausanner ETH-Professor Marcel Salathé und seine Kollegen gehören zu den gefragtesten Stimmen in der Krise.

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Der Bundesrat hat am Freitag ein verschärftes Veranstaltungsverbot und Schulschliessungen beschlossen. Reichen diese Massnahmen aus, um die Zahl der neuen Ansteckungen zu reduzieren?
Marcel Salathé:
Es sind die richtigen Massnahmen, um die Ansteckungskurve abzuflachen. Ob sie genügen, das weiss niemand. Andere Länder wie Südkorea sind deutlich weitergegangen als der Bundesrat und konnten die Kurve damit nicht nur abflachen, sondern sogar nach unten drücken.

Welche zusätzlichen Massnahmen wären aus ­epidemiologischer Sicht notwendig?
Ich würde mir sehr wünschen, dass die Schweizer Behörden das Testen von potenziell infizierten Personen nicht nur auf Menschen aus den Risikogruppen beschränken. Wir befinden uns in einem Krieg gegen eine exponentielle Ansteckungskurve und dürfen es nicht akzeptieren, dass die Testkapazitäten auf diesem niedrigen Niveau bleiben. Es gibt keine Entschuldigung. Wir müssen die Kapazitäten ungeachtet der Kosten massiv hochfahren. Wir haben einen Zivilschutz und eine Armee, die wir dafür einsetzen könnten. Ich sehe das als Frage des politischen Willens.​

Immerhin kann die Schweiz mittlerweile 2000 Tests pro Tag durchführen. Laut dem Bundesamt für Gesundheit ist das im europäischen Vergleich ein Spitzenwert.
Es ist schön, dass man das Möglichste macht. Aber ich kann nicht akzeptieren, dass 2000 Tests pro Tag in einem der reichsten Länder der Welt mit einer führenden Pharma- und Medtech-Industrie das Maximum sind. Südkorea schafft 10000 Tests pro Tag, das müssten wir auch anstreben. Ich bin irritiert von der leicht aufgebenden Haltung der Behörden. Es geht um Leben um Tod.

«Ich beobachte, dass die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsbehörden und Wissenschaftlern in anderen Ländern viel enger ist.»

Warum sind die Virus-Tests so essenziell bei der Bekämpfung der Pandemie?
Flächendeckende Tests erlauben es den Behörden, die Ausbreitung des Virus realistisch einzuschätzen und zu messen, ob die ergriffenen Eindämmungsmassnahmen wie Schulschliessungen den gewünschten Effekt haben. Aus epidemiologischer Sicht sind flächendeckende Tests sinnvoll, weil die Behörden so einen Grossteil der infizierten Personen identifizieren und isolieren können.

Ist dieses Vorgehen im jetzigen Stadium überhaupt noch praktikabel?
Momentan ja. Ab einer gewissen Ansteckungszahl wird es aber sehr schwierig. Trotzdem sind wir es der Bevölkerung schuldig, dass wir möglichst viele infizierte Menschen identifizieren und isolieren. Wenn die Menschen ins Spital kommen, ist es oft schon zu spät.

Wie beurteilen Sie als Epidemiologe die Leistung des Bundesamtes für Gesundheit? Hat die Behörde die Situation im Griff?
Für mich ist das von aussen schwer zu beurteilen. Das BAG involviert uns Wissenschaftler nicht in die Bekämpfung der Pandemie. Das soll keine Kritik sein. Ich beobachte einfach, dass die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsbehörden und Wissenschaftlern in anderen Ländern viel enger ist.​

Haben Sie und Ihre Fachkollegen dem Bund Ihre Hilfe angeboten?
Wir sind auf das BAG zugegangen und werden das auch weiterhin tun. Ich würde es gerne sehen, wenn der Bund beispielsweise eine wissenschaftliche Taskforce aus Virologen, Spitaldirektoren und Epidemiologen einberufen würde. Es geht mir nicht um mich selbst. Ich finde aber, die Wissenschaft und der Bund sollten stärker zusammenarbeiten.

Was sind die neusten Erkenntnisse zur Mortalitätsrate, also der Quote der Menschen, die sich mit dem neuen Coronavirus infizieren und daran sterben?
Die Sterblichkeitsrate ist leider etwa so hoch, wie wir sie schon zu Beginn eingeschätzt haben: etwa bei einem Prozent. Die Zahl ist nicht gesunken, zum Glück auch nicht gestiegen. Wir dürfen uns aber in der Schweiz keinen Illusionen hingeben: Es werden weitere Todesfälle dazukommen. Bei schwerwiegenden Krankheitsfällen dauert es in der Regel zirka drei Wochen bis zum Tod. Es ist zu befürchten, dass die Mortalitätsrate in überforderten und schwachen Gesundheitssystemen noch höher liegt. Wir müssen in der Schweiz alles daran setzen, damit unsere Spitäler nicht überlastet werden.

Wo steht die Entwicklung von neuen Impfstoffen und Therapien?
Optimisten sprechen von einem halben Jahr, bis wir einen Impfstoff haben. Ich persönlich hoffe schon, dass es uns als Weltbevölkerung gelingt, in den nächsten Monaten alle unsere Ressourcen auf dieses singuläre Problem auszurichten. Etwas grösser schätze ich die Chancen auf einen raschen Durchbruch bei der Therapierung von schwer erkrankten Covid-19-Patienten ein. Weltweit testen Ärzte verschiedene antivirale Medikamente. Im besten Fall könnte ein Heilmittel die Ausbreitung des Virus zwar nicht stoppen, aber den Krankheitsverlauf bei schweren Fällen massiv abschwächen. Das wäre eine Riesenerleichterung.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte diese Woche, dass sich 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung mit dem neuen Virus infizieren könnten. In der Schweiz wären das bis zu sechs Millionen Infizierte und 60'000 Tote. Ist das eine unausweichliche Tatsache oder vor allem eine theoretische Annahme?
Das ist das Worst-Case-Szenario für den Fall, dass wir nichts gegen die Ausbreitung des Virus unternehmen. Dieses Szenario wird aber nicht eintreffen, weil wir bereits umfangreiche Gegenmassnahmen ergriffen haben. Trotzdem ist es wichtig, dass man solche Szenarien durchspielt. Die politischen Entscheidungsträger müssen sich bewusst sein: Die Durchseuchung ist keine Option. Die finanziellen und menschlichen Kosten wären viel zu hoch.

Bald beginnt der Frühling. Wird sich die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus mit den steigenden Temperaturen verlangsamen, wie man das von der saisonalen Grippe kennt?
Es wäre plausibel und würde im Prinzip niemanden überraschen. Aber im Moment wissen wir zu wenig über das Virus, damit wir auf eine massive Erleichterung hoffen können. Wir können unsere Eindämmungsbemühungen nicht auf das Prinzip Hoffnung abstützen. Wir müssen jetzt alles daran setzen, damit wir eine Entwicklung wie in Italien vermeiden können. Mein Aufruf an die Schweizer Behörden ist noch einmal, dem Beispiel der Südkoreaner zu folgen und die Testkapazitäten massiv auszuweiten.

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    Alle Leser-Kommentare
  • weissauchnicht 14.03.2020 19:20
    Highlight Highlight Südkorea hat 6x soviele Einwohner wie die Schweiz, schafft aber nur 5x soviele Tests pro Tag. Wie meint er das, wenn er sagt „wir müssen das auch anstreben“?
  • Wättertätsch 14.03.2020 16:07
    Highlight Highlight So wie ich gelesen habe testen DE oder A bei Symptomen auch nur wenn man in Risikogebieten war oder zur Risikogruppe gehört.
    Oder ist das nicht so?
    Dann wären die Zahlen von dort ähnlich ungenau wie unsere.
  • Raembe 14.03.2020 15:31
    Highlight Highlight Ich hätte hier gerne Jmd vom Bund dabei gehabt, der mit dem Thema betreut ist. Hier werden teils schwere Vorwürfe gemacht. Darum fände ich es nur fair wenn hier Jmd darauf reagieren könnte.

    Ich persönlich finde das der Bund keinen schlechten Job macht.

    Der Vergleich mit Südkorea hinkt auch, diese Disziplin kriegen wir nicht hin. Dort herrscht ein komplett anderes Mindset.
  • Locutus70 14.03.2020 13:29
    Highlight Highlight Ich halte die Arbeit des BAG und die Entscheidungen des Bundesrats für richtig. Klar gibt es immer was zu verbessern und hinterher ist man ohnehin schlauer.

    Und ich denke auch das das BAG in Verbindung mit Virologen usw. steht und mit denen zusammen arbeitet - nur mit Marcel Salathé eben nicht - denke das pisst ihn etwas an.
  • feuseltier 14.03.2020 13:02
    Highlight Highlight Danke. ..
    Benutzer Bild
    • Ueli der Knecht 14.03.2020 14:53
      Highlight Highlight bambule!
  • feuseltier 14.03.2020 13:02
    Highlight Highlight ..
    Benutzer Bild
    • Harry Zimm 14.03.2020 20:25
      Highlight Highlight Hahaha - grossartig!
  • Cris_1879 14.03.2020 11:59
    Highlight Highlight Hört mal auf mit eurer Panikmache.
    • Harry Zimm 14.03.2020 20:30
      Highlight Highlight Lesen Sie mal den hier: https://www.welt.de/vermischtes/article206551433/Coronavirus-in-Italien-Aerzte-berichten-aus-den-Krankenhaeusern.html. Ich erinnere Sie gerne nochmals daran, dass es hier darum geht, dass die Mehrheit der Gesellschaft, welche die Infektion wohl nicht mal bemerkt, die Minderheit, die aus triftigen Gründen Angst hat, mit ihrem rücksichtsvollen Verhalten schützt. Dazu gehört halt eben, sich selbst EIN WENIG einschränken, zurücknehmen. Das schein leider viele in diesem Land noch nicht begriffen zu haben. Darum sind solche Artikel notwendig - das ist keine Panikmache.
  • RedCloud 14.03.2020 11:29
    Highlight Highlight Ich bin zu 100% bei Salathé, was die Ausweitung der Tests betrifft. Es ist gemäss WHO die Erfolgsformel. Testen, testen, testen, isolieren, isolieren, isolieren. Darum unverständlich, dass BAG uns alle "durchseuchen" wollte. Zum Glück kommt man wieder davon weg. Roche hat neuen Test. 4'000 Tests können mit einem Gerät innerhalb 2 Stunden vollzogen werden. Darum muss sich jetzt BAG bemühen! Ansonsten ist mir Salathé viel zu reisserisch! Er weiss, dass seine Berichte in den Medien kommen, wenn er extrem ist. Weitere Verunsicherung....
    • Ueli der Knecht 14.03.2020 14:59
      Highlight Highlight "Darum unverständlich, dass BAG uns alle "durchseuchen" wollte."

      Ich glaube nicht, dass sie das wollen, sondern dass sie keine andere Option sehen.

      Ich meine allerdings auch, dass eine massive Ausweitung der Teste, inkl. Isloation der Infizierten, die Infektions-Glockenkurve erheblich verflachen würde. Die Durchseuchung würde dann einfach einiges länger dauern, und 1) unsere Gesundheitssysteme weniger belasten, und dann vielleicht uch mehr schwere Fälle heilen können.

      Mit dem besten cobas-Gerät von Roche lassen sich 4'000 pro Tag bewältigen.
  • flyingdutch18 14.03.2020 11:25
    Highlight Highlight In Wuhan hat man gleich am Anfang auch den öV eingestellt. So schwerwiegend diese Massnahme war, sie hat sicher entscheidend zur Eindämmung der Ansteckungen beigetragen.
  • el perro 14.03.2020 10:59
    Highlight Highlight Na, wenn weniger Tests gemacht werden, sind logischerweise auch die offiziellen Zahlen der Infizierten tiefer als die tatsächlichen Zahlen. Dann können die Behörden wieder mit tiefen Zahlen angeben, so wie mit den Arbeitslosenzahlen, bei denen die Ausgesteuerten nicht mitgezählt werden.
  • IfyouNeverNevergoyouwillNeverNeverknow 14.03.2020 10:10
    Highlight Highlight Ja der Herr Epidemiologe wünscht sich was und kritisiert den Bund massivst... übrigens eine typisch schweizerische Eigenschaft. Was ich mir wünschen würde ist eine (wenn nötig gebetsmühlenartige) Wiederholung der Sachlage in Bezug auf Krankheit und die Möglichkeiten unserer Gesundheitsversorgung, Aufruf zur Selbstverantwortung. Dieses Virus ist auch eine Chance für unsere Gesellschaft. Wenn aber Presse und Wissenschaft vornehmlich die Regierung und das BAG kritisieren, anstatt zur Einheit und Solidarität aufzurufen werden wir diese Chance leider verpassen.
  • KING FELIX 14.03.2020 10:09
    Highlight Highlight 3/4 der schweizer bevölkerung hat den ernst der lage nicht begriffen. Meine chefetage gehört da auch dazu.
    • Vorname Name 14.03.2020 12:21
      Highlight Highlight Ich glaube der grossteil ihrer chef-etage ist dort, weil sie rationell denken können.
      Was ich in der aktuellen lage, einem grossen teil der schweizer bevölkerung, nicht zu traue.
      RIP rationelles denken.
    • Sir_Nik 14.03.2020 14:44
      Highlight Highlight Rational, das Wort das sie suchen heisst rational
    • Ueli der Knecht 14.03.2020 15:04
      Highlight Highlight Rationell ist rationales Denken gepaart mit origineller Kreativität. Aus rational und originell wird dann rationell. ;)

      Ich glaube, der Grossteil der Chef-Etage ist dort, weil sie vorallem an sich selbst denken, und sie keine Empathie besitzen. Mit "rationell" Denken hat das wenig zu tun. Nur mit Egoismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Royeti 14.03.2020 10:07
    Highlight Highlight Testen testen testen testen....!!!
    Das wirksamste Mittel ist TESTEN, identifizieren und isolieren.

    Mein Vorschlag:
    Gemeinde nach Gemeinde in Heimisolation versetzen. Testteam geht von Wohnung zu Wohnung und testet die Bevölkerung.
    Sobald eine Gemeinde durch ist, wird die Heimisolation aufgehoben und man kann sich in der Gemeinde frei bewegen.

    Dauert zwar eine Weile, bis wir in der Schweiz durch sind, aber nur so haben wir 100% Gewissheit...
  • woezzl 14.03.2020 10:06
    Highlight Highlight Der Wissenschaftler spricht von einer Mortalitätsrate von 1%. Wie kommt man dann 2 Fragen weiter darauf von 60000 toten zu sprechen? Habe ich da was falsch verstanden?
    • Wiedergabe 14.03.2020 11:45
      Highlight Highlight Nein. 60'000 Tote entsprechen bei einer Mortalität 6mio infizierten, dies sind 75% der Bevölkerung. Das ist das worst case Szenario. Merkel sprach am Mittwoch von 60-70%.
    • PhilippS 14.03.2020 11:57
      Highlight Highlight Die Aussage hat die Herleitung von der Aussage von Angela Merkel, dass sich bis zu 60% anstecken können.

      Man rechne für die CH:
      ~ 8.5 Mio Einwohner = ~5.1 Mio angesteckte. 1% davon = 51k Todesfälle. Die 60k dürften wohl einer Rudung geschuldet sein.

      Aber für meinen Bedarf an Trauer sind 51k schon zu viel.
    • Ueli der Knecht 14.03.2020 15:09
      Highlight Highlight PhilippS: Man rechne das Gleiche für China mit 1.4 Milliarden Einwohner, um zu merken, dass mit der Berechnung irgendwas nicht so ganz stimmen kann, weil dann wären über 8 Millionen Chinesen gestorben.

      Apropos China: Gestern wurden in ganz China nur 11 neue Infizierte gemeldet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • paule 14.03.2020 09:58
    Highlight Highlight Es ist nicht möglich, mehr zu tun, wir sind zu viele auf zu engem Raum, alle müssen Nahrung haben und eine minimale Versorgung, so hat der Virus immer noch Wege zu allen.
    • Toni.Stark 14.03.2020 12:09
      Highlight Highlight es gibt an jedem ecken einen coop oder eine migros. öv verbieten, einkaufen rationieren. harte massnahme. aber spezielle zeiten, erfordern, ausserordentliche massnahmen.
  • Kari Baldi #WirallesindCorona 14.03.2020 09:38
    Highlight Highlight Hören wir doch mit der Polemik und den Vergleichen mit anderen Länder auf. Herr Salathé weiss ja auch, dass man die Disziplin der Asiaten niemals mit der der verwöhnten europäischen Länder vergleichen kann. Bei uns weiss es jeder/jede besser. So verlieren wir wertvolle Zeit. Siehe meine Landsleute in der Lombardei. Jeder TV-Sender kocht sein eigenes Süppchen. Corona-Opera vom Feinsten.
  • Big-Blue 14.03.2020 09:27
    Highlight Highlight Gestern Abend einen kleinen Spaziergang gemacht. Fazit:
    - Restaurants mit z.T. locker über 50 Personen.
    - Andere Restaurants oder kleine Cafés bei denen alle dicht gedrängt aneinander stehen oder sitzen, auch wenn unter 50.
    - Bund und Kanton können es leider nicht durchsetzen, und mit Eigenverantwortung hat sich noch selten ein Problem gelöst.

    Daher, „Reicht das?“ Nein!
    • IfyouNeverNevergoyouwillNeverNeverknow 14.03.2020 10:14
      Highlight Highlight Vielleicht reicht das nicht, vielleicht sind aber auch die Menschen nur ignorant und informationsresitent ... „ich zuerst, alles andere ist mir egal“ ... arme Schweiz.
    • Quaxi 14.03.2020 10:28
      Highlight Highlight Und was schlägst du vor? Ausgangssperren, Grenzen komplett schliessen, Lebensmittelmarken, Fussballfelder in Kartoffeläcker umfunktionieren? *Ironiemodus off* Hey die Lage ist ernst. Aber kommt bitte alle etwas herunter und spart euch eure neunmalklugen „ichweissesbesser“ und „habeesschonlangegesagt“ Kommentare ohne vernünftige Gegenvorschläge zu machen.
    • RedCloud 14.03.2020 11:32
      Highlight Highlight Es macht mich traurig zu realisieren, was aus vielen Schweizern geworden ist. Keine Solidarität, Egoismus pur. Leider glauben immer noch viele Leute, dass Ihnen ja nichts geschieht. Selbst wenn es so ist, sie sind mit Ihrem Verhalten indirekt daran beteiligt, dass Menschen sterben. Bei den kleinsten Problemen wird dann aber nach Väterchen Staat gerufen, der die Probleme lösen soll, die man selbst verursacht hat. Was ist nur aus der Schweiz geworden? Ich hoffe, dass nach dieser Epedemie einiges angesprochen wird und vieles besser wird....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moudi 14.03.2020 09:19
    Highlight Highlight Zur Abwechslung mal ein vernünftigen Bericht! Bravo
  • lilie 14.03.2020 09:18
    Highlight Highlight Ich finde wirklich, es gibt keinen Grund, den Bundesrat zu kritisieren. Im Vergleich zu andern Ländern steht die Schweiz besser da in der Eindämmung des Virus'. Das ist aber natürlich aus den täglich publizierten Zahlen nicht erkennbar, sondern wird erst offensichtlich, wenn man die Kurven übereinanderlegt. Das hochgelobte Südkorea z.B. hatte einen sehr viel steileren Anstieg als andere Länder.

    Hier der Graph. Leider fehlt Italien:
    Benutzer Bild
    • d10 14.03.2020 10:58
      Highlight Highlight Dies ist die aktuelle Grafik, die Schweiz und andere Länder folgen ziemlich genau Italien. Die Kurve von Südkorea hat sich hingegen deutlich abgeflacht.

      Siehe https://twitter.com/MarkJHandley
      Benutzer Bild
    • lilie 14.03.2020 11:33
      Highlight Highlight @d10: Bei dervon dir geposteten Grafik sind aber die Nullpunkte nicht aufeinandergelegt. Da würde Italien nämlich ein ganzes Stück höher liegen.

      Und dass Südkorea abgeflacht ist, sieht man bei der von mur geposteten Grafik ja eben auch (und steht zusätzlich noch im Text).
    • Sir_Nik 14.03.2020 14:49
      Highlight Highlight @lilie: die gesamte Idee der Grafik ist ja das die Nullpunkte nicht aufeinander liegen....🤦‍♂️

    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas G. 14.03.2020 09:16
    Highlight Highlight Ich wünsche mir deutlichere Worte. Das Szenario 60-70% Infizierung der Bevölkerung muss um jedes Geld vermieden werden. Wenn man das durchzieht werden wir alleine in der Schweiz 150'000 Tote haben! (8M x 70% × 3%) und zwar in den nächsten 6 Monaten. Der Staat darf das nicht zulassen. Ich bin sehr besorgt dass genau dies beabsichtigt ist denn man spricht nur noch von verlangsamter Ausbreitung und vom Schutz der Alten (siehe BAG Webseite). Das Ziel muss das Stoppen der Ausbreitung sein! Das sagt die WHO und daran arbeiten alle Länder ausser Deutschland und der Schweiz.
    • IfyouNeverNevergoyouwillNeverNeverknow 14.03.2020 10:36
      Highlight Highlight Diese Rechnung stimmt zwar, nur sind die Zahlen darin nicht korrekt. Bei weniger als 30% der Sars-CoV 2 infizierten bricht COVID-19 überhaupt aus. Davon verläuft die Krankheit nur bei einem Teil der Betroffenen bedrohlich schwer. Die Zahl der möglichen Todesopfer bei einer „Durchseuchung“ beträgt gemäss aktuellen Schätzungen ca. 40‘000 (ohne Gewähr). Wir können die Ausbreitung des Virus nicht verhindern, müssen aber alles daran setzen sie zu verlangsamen... JEDER EINZELNE VON UNS KANN SEINEN TEIL TUN. Mit ständiger Kritik an Behörden und deren Massnahmen wird es aber leider nicht gelingen.
    • Zeit_Genosse 14.03.2020 11:27
      Highlight Highlight ◾️Worst Case in der Schweiz wird nicht kommen, da die Massnahmen greifen werden und noch nicht statistisch sichtbar sind.

      ◾️Wie wäre es mit 8Mx30%x1% = 24‘000 innerhalb 2 Jahre? Dazu im Vergleich Grippetote: 2‘500. Das wären dann 5x mehr als bei normaler Grippe.

      ◾️Vorausgesetzt es gibt keine Behandlung, die ja in naher Aussicht ist und dass es keinen Impfstoff gibt, den es aber auch geben wird.

      ◾️Letztlich könnten alle Massnahmen dazu führen, dass wir eine Sterblichkeit von 2-3x höher als Grippe haben. Ist immer noch hoch, aber machbar.

      ◾️bin ich deswegen ein Optimist?
  • Swinator420 14.03.2020 09:05
    Highlight Highlight Ich bin einer Immuntherapie und warte seit Mittwoch Mittag auf mein Test Resultat. Ist schon sehr lange um Infektionsketten zu unterbrechen. Ich warte jetzt in Isolation. Denke aber nicht das ich vor Montag bescheid bekomme.
  • Quiiebong 14.03.2020 09:01
    Highlight Highlight Nein, der Bundesrat tut meiner Meinung nach nicht genug. Er ordnet zwar die Schliessung der Schulen an, überlässt aber den Kantonen die Handhabung mit der ausserschulischen Betreuung. Er appeliert an die Eigenveratwortung der Arbeitgeber, macht dort aber keine klare Vorgaben. Vorgaben wie: Alle die im Homeoffice arbeiten können, müssen dies tun. Eltern müssen anteilsmässig von ihrer Arbeit für die Betreuung ihrer Kinder freigestellt werden. Bei der Arbeit die ausser Haus erledigt werden muss, müssen vom Arbeitgeber geeignete Schutzmassnahmen ergriffen werden. Da gäbe sicher noch einiges mehr!
    • dieBied 14.03.2020 09:58
      Highlight Highlight Das sehe ich auch so! Ich arbeite an einer Schule im Katon Bern. Wir haben gestern die Weisung erhalten, wie mit der Schul"schliessung" umzugehen ist. Unter anderem sollen Kinder, welche nicht sonst betreut werden können, in der Schule betreut werden, Kinder (v.a. der Unterstufe) sollen alle paar Tage Übungen und Spiele in der Schule abholen und Sitzungen und Elterngespräche finden normal statt. Also sämtliche Lehrpersonen müsses trotzdem während der Stosszeiten pendeln und haben trotzdem Kontakt zu den allermeisten Kindern. Da fragt man sich dann schon, was das Ganze so bringen soll...
    • Superkalifragilistiexpialigetisch 14.03.2020 18:30
      Highlight Highlight Niemand handelt weil einfach alle Arbeitgeber finanziell nicht abgesichert sind wen sie auf Eigenverantwortung handeln. Willst du das dein Arbeitgeber handelt und dir dafür aber ab sofort keinen Lohn mehr zahlen kann? Das Finanz-und Wirtschaftssystem kollabiert wenn die Menschen nicht arbeiten gehen. Deswegen diese zögerlichen Schritte. Viele Arbeitnehmer sind sich diesen Konsequenzen nicht bewusst.
  • soulpower 14.03.2020 08:52
    Highlight Highlight Alles machen die Behörden nicht falsch, aber auch nicht alles richtig. Ist aber auch eine verflixt schwierige Situation, denn in ein Ohr spricht man ihnen von medizinischer Seite ins Ohr, ins andere Ohr schreien die Lobbyisten der Wirtschaft und Krankenkassen. Zugleich haben alle Angst vor dem Virus selbst und vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Wie der Experte hier erklärt, ist wohl der Abbruch von flächendeckenden Test bei "potenziell infizierten Personen" zu diesem Zeitpunkt als Fehleinschätzung zu betrachten und verstösst zugleich auch gegen die Empfehlungen der WHO.
  • Noblesse 14.03.2020 08:50
    Highlight Highlight Bin schon auch erstaunt. Es hat noch nie ein CH-Virologe zusammen mit dem BAG gesprochen. Auf der anderen Seite gibt es immer noch viele Leute, die es herunterspielen. Da gehören nebst sehr vielen Jungen auch Alte und ganz Alte dazu. Selber erlebt und dagegen gehalten. "Bitte nehmen Sie es sehr ernst", sagte ich!
    • Silent_Revolution 14.03.2020 10:28
      Highlight Highlight Alten Menschen die eigene Hypochondrie eintrichtern wollen 🤦🤦

      Die Corona-Hysteriker legen mittlerweile extrem aggressives sektiererisches Verhalten an den Tag und die Medien befeuern das Ganze. Scientology ist geradezu harmlos im Vergleich.

      Hugo Stamm, bitte übernehmen!
  • Rolf_N 14.03.2020 08:50
    Highlight Highlight "Das BAG involviert uns Wissenschaftler nicht in die Bekämpfung der Pandemie." Das BAG besteht selbst aus Wissenschaftler und arbeitet auch mit in- und ausländischen Wissenschaftler zusammen. Scheint mir eher so als der Digital Epidemiologe Salathé zu der Sorte narzistisch veranlagten Wissenschaftler gehört welcher nur darauf wartet endlich in den Medien seine Meinung kundtun zu können. Vieleicht sollte man ihn mal fragen wass er jetzt wissenschaftlich zu diesem Fall beigetragen hat oder kann. Schade dass immer solche Leute in den Medien zu Wort kommen.
  • Randen 14.03.2020 08:37
    Highlight Highlight Man soll 5 Tage in Selbst Quarantäne falls man mit infizierten Kontakt hatte. 1. weiss man nicht wer erkrankt ist. 2. weiss man nicht wer infiziert ist. usw... Die Namen und Adressen müssten öffentlich gemacht werden. So wie teilweise in Asien.
    • wintergrün 14.03.2020 08:48
      Highlight Highlight Vielleicht nicht grad der Name aber ungefähre Adresse und Arbeitsort wären hilfreich für eine individuelle Risiko Einschätzung.
    • glittertintedglasses 14.03.2020 08:54
      Highlight Highlight Jede*r ist potenziell Infizierte*r. Um zu 97 % sicher zu sein: 2 Wochen Selbstisolation.
    • lilie 14.03.2020 08:54
      Highlight Highlight @Randen: Veröffentlichen bringt ja irgendwie auch nichts. Dazu ist ja vorher ein Test nötig. Und das macht man ja nur, wenn jemand Symptome hat.

      Also einfach jeder mit Symptomen sollte zuhause bleiben. Man kann nicht jedesmal, wenn man draussen war, alle, die man getroffen hat, googeln. Wenn man denn überhaupt den Namen weiss.

      Die empfohlenen Schutzmassnahmen sind mE effektiver.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FoxSinBan 14.03.2020 08:13
    Highlight Highlight Er sagt:... Taskforce aus Virologen, Spitaldirektoren und Epidemiologen einberufe...

    Ich dachte das hat der Bundesrat schon lange gemacht. Oder wer schlägt Ihenen die Masnahmen vor? Bei diesem Problem bracht man ganz klar Spezialisten.

    Ich hoffe mit dem neuen Test von Roche kamn das Ziel von 10000 Tests erreicht werden.
  • Therealmonti 14.03.2020 08:11
    Highlight Highlight Bin enttäuscht vom Bundesrat. Habe aber nichts anderes erwartet. Die Wischi-Waschi-Massnahmen machen deutlich, dass die sieben Damen und Herren keine wirklichen Leader sind. Dabei sind solche im Moment gefragt wie wohl seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr.
  • Nick Name 14.03.2020 08:10
    Highlight Highlight «Das BAG involviert uns Wissenschaftler nicht in die Bekämpfung der Pandemie. Das soll keine Kritik sein.»
    - bitte, was?
    Doch, das soll eine heftige Kritik (am Bund) sein!

    «Ich würde es gerne sehen, wenn der Bund beispielsweise eine wissenschaftliche Taskforce aus Virologen, Spitaldirektoren und Epidemiologen einberufen würde.»

    ... Und warum ist sowas nicht selbstverständlich?
    Irgendwie scheint der Bund diesbezüglich seltsam organisiert.
    Oder gibt es gute Gründe? Ist das bloss Salathés Inselsicht?
    • DonChirschi 14.03.2020 09:49
      Highlight Highlight Ich bin selber Akademiker und kenne dieses Verhalten nur zu gut. Herr Salathé ist zu eitel um zu anerkennen, dass es auch andere Experten gibt. Das BAG ist sicher gut genug aufgestellt, aber er hat als EPFL Prof halt das Selbstverständnis, es am Besten zu wissen. Leider ist niemandem geholfen wenn er öffentlich die Regierung kritisiert. Daran krankt die Wissenschaft in allen Bereichen
    • Nick Name 14.03.2020 13:36
      Highlight Highlight @DonChirschi: Danke für diese Einsicht!
  • wolge 14.03.2020 08:06
    Highlight Highlight Bei den Massnahmen fehlt einen Home Office Zwang für Arbeitgeber für die dies organisatorisch und technisch möglich ist...

    Noch immer gibt es Arbeitgeber die zwar alle Voraussetzungen für Home Office haben, jedoch aus Kulturellen Gründen (Taylorismus, Misstrauen gegenüber Arbeitnehmer, etc.) auf die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden, deren Angehörigen und dir Überlastung des Gesundheitssystems pfeifen...
  • Bowell 14.03.2020 08:03
    Highlight Highlight Ich möchte wirklich nicht in der Haut unserer Bundesräte stecken. Von allen Seiten prasselt Kritik ein, egal was man beschliesst oder nicht beschliesst. As gibt dutzende Experten, legitime oder auch nicht legitime, welche sich vom Bund übergangen fühlen und nun die Gelegenheit nutzen in den Medien ihre Sicht der Dinge zu platzieren. Wir sind alle im gleichen Schlamassel und verpflichtet uns an die bekannten Regeln zu halten. Wenn ich aber Zugfahre und immernoch von jedem dritten angehustet werde, stelle ich mir wirklich langsam die Frage, ob wir alle verstanden haben worum es geht...
    • Astrogator 14.03.2020 08:11
      Highlight Highlight "Wenn ich aber Zugfahre und immernoch von jedem dritten angehustet werde, stelle ich mir wirklich langsam die Frage, ob wir alle verstanden haben worum es geht..."

      Die Wirtschaft muss laufen, ich denke schon, dass die Leute das begriffen haben...

      Was aber viele nicht begreifen, "Verhältnismässig" und die "Wirtschaft muss laufen" bedeutet, dass jeder von uns ein hohes Risiko hat davon betroffen zu sein und Tote in der Familie zu haben, verhältnismässig eben.

      Wie sagte die dänische Regierung: das wichtigste ist die Menschen von der Strasse zu bekommen.
    • milone 14.03.2020 08:50
      Highlight Highlight Ich sehe deinen Punkt.
      Persönlich würde ich aber trotzdem nicht alle hustenden in einen Topf werfen. Ich leide beispielsweise unter der Pollenbelastung und muss entsprechend auch ab und zu Husten und Schnäuzen.
    • glittertintedglasses 14.03.2020 08:52
      Highlight Highlight Die Bundesräte haben sich diese Haut ausgesucht, in der sie stecken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baumi72 14.03.2020 08:01
    Highlight Highlight Klingt für mich alles sehr plausibel!
  • Thadic 14.03.2020 08:00
    Highlight Highlight Es stimmt nicht, dass die 2000 Test pro Tag ein Spitzenwert sind. In Italien wurden vom 12 auf den 13.März ca. 11‘000 zusätzliche Tests gemacht. In den Listen unten sieht man die Gesamtzahl der Tests die bisher in I gemacht wurden. Überhaupt man muss es einfach auch Mal sagen: der Informationsfluss lauft in Italien besser als in manch anderen Ländern in Europa. Ich habe jedenfalls vergebens nach Daten gesucht.

    http://www.salute.gov.it/imgs/C_17_pagineAree_5351_10_file.pdf
    http://www.salute.gov.it/imgs/C_17_pagineAree_5351_8_file.pdf
    • Butzdi 14.03.2020 09:48
      Highlight Highlight Das ist im Verhältnis zur Bevölkerung gemeint.
      Schweiz: 2000 bei 8 Mio = 1 Person in 4000
      Italien: 11000 bei 60 Mio = 1 Person in 5454
    • Thadic 14.03.2020 14:17
      Highlight Highlight @Butzdi die Lombardei hat 10 Mio Einwohner und hat in einem Tag 3200 Test gemacht. Es ist ja schliesslich nicht ganz Italien im gleichen Masse betroffen.
  • Astrogator 14.03.2020 08:00
    Highlight Highlight "Das BAG involviert uns Wissenschaftler nicht in die Bekämpfung der Pandemie."

    Würde gerne von Mitkommentierer "Wiedergabe" hören was er dazu meint.

    Schwer vorzustellen, dass im. BAG die kompetenten Leute sitzen als in der Forschung...

  • MartinZH 14.03.2020 07:58
    Highlight Highlight Gut, dass der Epidemiologe Salathé so klare Worte spricht. Als ich hier vor ein paar Tagen das exponentielle Wachstum mit dem "Reiskorn-Schachbrett-Modell" zu erklären versuchte, gab es Voten, die ernsthaft behaupteten, dass wir im Unterschied zu China und Italien ein 'lineares' Wachstum in der Schweiz hätten... 😉
    • Thorium 14.03.2020 08:19
      Highlight Highlight Vielleicht wissen diese Leute nicht was eine logarithmische Skala ist?
    • Thomas G. 14.03.2020 09:19
      Highlight Highlight Ist ja linear, auf der logarithmischen Kurve ;) ja ich weiss habe es auch versucht. Aber die Leute glauben es nicht auch jetzt noch nicht. "Man kann die Zukunft nicht vorhersehen" wird einem entgegengeschleudert. Doch man kann! Wir haben sehr gute Daten und die zeigen eindeutig: ohne kompletten Lockdown geht die Verbreitung mit 20-30% neuen Fällen jeden Tag weiter. Das ist exponentielles Wachstum. Verdoppelung alle 3-4 Tage!
    • Gubbe 14.03.2020 09:33
      Highlight Highlight Thorium
      Erkläre es...
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Offen gesagt

«Lieber Herr Koch, schenken Sie uns reinen Wein ein ...»

Lieber Herr Koch

Ich bewundere Ihre Anpassungsleistung mit jedem Tag mehr. Ja, ich halte sie schon fast für unmenschlich.

Sie wissen, dass die beste Variante zur Eindämmung des Coronavirus in der Schweiz eine rigorose Ausgangssperre wäre. Oder besser: gewesen wäre.

Aber das dürfen Sie nicht sagen. Zu viel muss berücksichtigt werden, die Bevölkerung darf nicht verunsichert werden, die Wirtschaft muss sich erst organisieren und mit der Politik koordinieren können, ganz nach dem Motto: «Geld …

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