Schweiz
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Arbeiter treffen Vorbereitungen zur kuenstlichen Bewaesserung, am Freitag, 13. Juli 2018, in Stettfurt. Die Schweiz leidet unter einer Trockenperiode. Im Thurgau gilt seit heute Freitag ein Wasser-Entnahmeverbot aus Gewaessern. Bauern muessen ihre Felder daher anderweitig bewaessern. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Im Sommer 2018 mussten viele Bauern wie hier in Stettfurt (TG) ihre Felder bewässern. Bild: KEYSTONE

«Früher hofften wir auf Sonne, heute auf Regen»: So stresst der Klimawandel die Bauern

Die Trockenheit im letzten Sommer hat vielen Bauern die Augen geöffnet: Der Klimawandel ist eine Realität und trifft sie direkt. Allerdings sind sie nicht nur Opfer, sondern auch «Täter».



Ist so ein sonniger und warmer Sommer nicht etwas Schönes? Man geht nach Feierabend rasch in die Badi, grilliert auf der Terrasse oder dem Balkon und erfreut sich der langen, milden Abende. Das Zauberwort heisst Mediterranisierung, sie macht sich nördlich der Alpen zunehmend breit.

Einem Berufszweig jedoch treibt diese Entwicklung die Sorgenfalten auf die Stirn. Denn es ist noch nicht lange her, da hofften die Bauern im Sommer auf sonnige und trockene Tage, um Gras zu mähen und die Ernte einzubringen. Heute ist es genau umgekehrt: «Wir warten auf eine Periode mit viel Regen», sagte Ruedi Bigler, Bauer in Moosseedorf (BE).

Markus Ritter, Praesident Bauernverband, spricht neben Landwirt Ruedi Bigler, Martin Rufer, Praesident AgroCleanTech, Daniel Bretscher, Eidgenoessische Forschungsanstalt Agroscope, und Fabienne Thomas, Bauernverband, waehrend einer Medienkonferenz des Bauernverbandes auf dem Bauernhof der Familie Bigler zum Thema Klimawandel und Landwirtschaft, am Donnerstag, 11. Juli 2019 in Moosseedorf. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Markus Ritter referiert in Moosseedorf über den Klimawandel. Neben ihm Bauer Ruedi Bigler. Bild: KEYSTONE

Der Schweizerische Bauernverband hat am Donnerstag auf seinen Hof geladen, um über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft zu informieren. Die sind eindeutig: «Der letzte Sommer mit wochenlang ausbleibenden Niederschlägen ist uns Bauern immer noch in den Knochen», sagte der St. Galler CVP-Nationalrat und Verbandspräsident Markus Ritter.

2018 war ein Schlüsseljahr

Für Ruedi Bigler bedeutete dies, dass er zu wenig Futter für seine Tiere produzieren konnte. Das habe auch für die anderen Bauern gegolten, weshalb es schwierig gewesen sei, welches zu beschaffen. Viele Bauern hatten auch Probleme mit der Bewässerung. Dies führe zu Verteilkämpfen «um das plötzlich rare Nass im Wasserschloss Europas», so Markus Ritter.

Er bezeichnete 2018 als «Schlüsseljahr». Es hat vielen Bauern die Augen geöffnet. Eine Umfrage des Bauernverbands ergab, dass rund 34 Prozent der Betriebe in den letzten Jahren von Wasserknappheit betroffen waren. Im Gegensatz zu gewissen Akademikern, Politikern oder Journalisten rechtslastiger Publikationen spüren sie den Klimawandel direkt.

Und dieses Jahr geht es im gleichen Stil weiter, wenn auch weniger extrem. Der Sommer 2019 ist bislang ebenfalls geprägt durch lange, trockene Phasen, unterbrochen von vereinzelten Regentagen. Wenn das Wetter aber mal zuschlägt, dann gleich richtig, in Form von Hagel, starken Stürmen oder massiven Überschwemmungen wie im neuenburgischen Val de Ruz im Juni.

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Video: srf

Für Ruedi Bigler in Moosseedorf bedeutet dies Anpassungen. Er führt einen diversifizierten Betrieb mit Kühen und Schweinen, Raps, Getreide und Mais. Nun setzt er neben den traditionellen Kulturen auf Pflanzen, die mit weniger Wasser auskommen, etwa Luzerne oder spezielle Maissorten. Hinzu kommt eine wassersparende Bodenbearbeitung.

Strom aus Biogas

«Wir machen nicht erst seit den Demonstrationen etwas gegen den Klimawandel», betonte Bigler. Mit der Abwärme seiner Milchkühlungsanlage heizt er im Winter sein Büro. Besonders stolz ist er auf eine Biogasanlage, die seit einem halben Jahr in Betrieb ist und Strom für 550 Haushalte produziert. Damit lassen sich jährlich 500 Tonnen CO2 einsparen.

Allerdings hat das Thema «Klimawandel und Landwirtschaft» eine Kehrseite: Die Bauern sind nicht nur Opfer, sondern auch «Täter». Sie tragen «rund 13 Prozent zu den Emissionen von Treibhausgasen in der Schweiz bei», sagte Markus Rufer. Er ist Präsident von Agrocleantech, einer Beratungsagentur der Landwirtschaft für Energien und Klimaschutz.

Furzende und leidende Kühe

Fast die Hälfte entfällt auf die Nutztierhaltung in Form von Methan. Oder auf «Fürze und Rülpser», wie es Bauernpräsident Ritter deutsch und deutlich formulierte. Es gebe Möglichkeiten, die Emissionen zu reduzieren, etwa durch Futterzusätze für Kühe, sagte Markus Rufer. Die Höhe dieses Effekts schwanke aber von Tier zu Tier stark, räumte er ein.

Der Fermenter der landwirtschaftlichen Biogasanlage, anlaesslich einer Medienkonferenz des Bauernverbandes auf dem Bauernhof der Familie Bigler zum Thema Klimawandel und Landwirtschaft, am Donnerstag, 11. Juli 2019 in Moosseedorf. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der Fermenter der Biogasanlage von Ruedi Bigler. Bild: KEYSTONE

Tiere sind eben keine Maschinen. Auch sie leiden unter der Erwärmung, besonders die Milchkühe. Sie seien «Hochleistungssportler» und hätten deswegen gerne kühle Temperaturen, sagte Bauer Ruedi Bigler. Bei mehr als 30 Grad wie letzte Woche gehen sie tagsüber nicht auf die Weide. Bigler hat eine Art Sprinkleranlage gebaut, um ihnen etwas Kühlung zu verschaffen.

Die «Bauernpartei» SVP

Mit Forderungen an die Politik hielt sich der Bauernverband für einmal zurück. Das Thema ist schwierig, besonders mit Blick auf die «Bauernpartei» SVP, in welcher der Schwyzer Nationalrat und Landwirt Marcel Dettling eine «höhere Macht» für den Hitzesommer 2018 verantwortlich macht und Parteipräsident und ETH-Agronom Albert Rösti findet, man solle sich über das schöne Wetter freuen.

«Wir sind parteipolitisch neutral», antwortete CVP-Nationalrat Markus Ritter auf eine entsprechende Journalistenfrage. Es stehe ihm nicht an, eine Partei zu kritisieren – insbesondere jene, die im Parlament stets und verlässlich für höhere Landwirtschafts-Subventionen stimmt. Entlocken liess sich Ritter einzig, dass es in der SVP «unterschiedliche Meinungen» zum Thema gebe.

«Wo stehen wir in 30 Jahren?»

Konkret erhofft sich der Bauernverband vom Bund günstigere Versicherungslösungen gegen Trockenheit. Solche seien im Ausland üblich, während die Umfrage gezeigt habe, dass sie für viele Schweizer Betriebe zu teuer sei. Hinzu kam einmal mehr die Aufforderung an die Konsumenten, regional und saisonal einzukaufen. Ganz vermeiden liessen sich die Emissionen aber nicht.

«Dem Klima ist es egal, ob im Inland oder Ausland gefurzt wird», hielt Ritter im schriftlichen Text seines Referats fest. Mündlich äusserte er sich dezenter. Zweifel am Klimawandel aber gibt für den Biobauer aus Altstätten nicht: «Mein Vater erzählte mir von den heissen Sommern 1947, 1949 und 1952.» Damals aber sei es weniger warm gewesen als heute: «Das ist ein Grund zur Sorge.»

Es sei bedenklich, wie schnell die Entwicklung verlaufe: «Wenn es so weiter geht wie in den letzten 20 Jahren, fragen wir uns schon, wo wir in 20 bis 30 Jahren stehen werden», meinte Ritter. Sein Fazit ist klar: Der Klimawandel stelle die Bauernfamilien und den Bauernverband vor eine ganze Reihe neuer Aufgaben. «Wir müssen diese angehen, je schneller desto besser.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Makatitom 12.07.2019 17:11
    Highlight Highlight Ritter, der seine Ablehnung eines Pestizid-Verbotes mit einem simplen "schädlich für die Wirtschaft" begründet und damit dafür sorgt dass uns die staatlich angestellten Landschaftsgärtner weiter fröhlich vergiften ist jetzt nicht wirklich eine Referenz.
    Hoffentlich sehen jetzt auch genug Bauern endlich ein wie heftig die Nationalbocheristen, die Scheinheiligen und die Neolibertären "für das Volk" politisieren und bewerten das im herbst an der Urne entsprechend
  • Hieronymus Bosch 12.07.2019 14:19
    Highlight Highlight Das sind ja doch die Bauern welche in jeder Wiese Drainagerohre gelegt haben oder? Mein Mitleid hält sich sehr in Grenzen!
  • Jungleböy 12.07.2019 13:20
    Highlight Highlight Solange Sandplätze für Tennisspieler bewässert werden, möchte ich nichts davon hören oder lesen und es interessiert mich auch nicht. Umstellen heisst die Devise und auf Gemüse und Früchte umsteigen die weniger Wasser benötigen.
  • Skip Bo 12.07.2019 12:51
    Highlight Highlight dorfne, da wo du wohnst, da wo du arbeitest, da wo du in den Ausgang gehst, da wo du streikst, da wo du fährst, da war irgendwann mal eine Blumenwiese. Diese ist unwiederbringlich verloren. Es ist ein bisschen daneben, auf denen rum zu hacken, welche 15% ihrer Nutzfläche für Biodiversität zur Verfügung zu stellen.
    Was würdest du besser machen, als die Bauern?
    Danke für die Antwort.
    • phreko 12.07.2019 13:25
      Highlight Highlight "Zur Verfügung stellen"... Man könnte meinen dies geschehe bloss aus Grosszügigkeit. Sie lassen sich sogar ordentlich dafür bezahlen!
    • tintzke 12.07.2019 18:37
      Highlight Highlight @ Skip Bo: Das ist ein interessanter Ansatz. Wir müssen uns alle fragen, was wir besser machen können. Die Schuld auf die ProduzentInnen alleine abzuwälzen funktioniert nicht als Lösungsfindung, auch diese sind im marktwirtschaftlichen System eingebunden.
      @ phreko: Die Pflege der sogenannten Ökoausgleichsflächen ist notwendig und wird streng überwacht, damit eine gewisse Biodiversität erhalten bleiben kann. Das kommt uns allen ! zugute. Die Arbeitsstunden, die für die Pflege aufgewendet werden müssen, werden recht mager abgegolten, wenn man mit anderen Stundenansätzen (Gemeinden) vergleicht.
    • Skip Bo 13.07.2019 08:51
      Highlight Highlight Es ist erstaunlich bei so viel Wissen von Nichtlandwirten, dass keine konstruktiven, durchdachte und machbare Verbesserungsvorschläge gemacht werden.
      Offenbar scheuen sich die Kritiker vor der Komplexität und beschränken sich aufs Bashen.
  • na ja 12.07.2019 12:43
    Highlight Highlight Noch was... die Emme bei Schüpbach, praktisch ausgetrocknet! Paar Kilometer weiter hinten wird Grundwasser "abgezapft" für die Stadt Bern. Wers nicht glaubt, schaut selber nach. Aber bitte mit ÖV oder Velos!
  • Lowend 12.07.2019 12:42
    Highlight Highlight Egal ob Hornkühe, Milchschwemme, Klimawandel, Trockenheit, oder weiss der Geier was für Probleme die Landwirte antreffen, den einzigen Lösungsvorschlag den man von Seiten der Bauern und des Bauernverbandes hört, lautet: „Wir brauchen mehr Geld vom Staat!“

    Genau die gleichen gehen dann, wenn Wahlen sind zur Urne und wählen die Parteien, die ihnen vorgaukeln, dass sie einen schlanken Staat wollen, dass sie auf Eigenverantwortung setzen und dass die Linken nicht mit Geld umgehen können. Komplett schizophren das ganze!
    • Qui-Gon 12.07.2019 17:00
      Highlight Highlight Jene Parteien wollen schon einen schlanken Staat. Ausser bei Subventionen für ihre Klientel.
    • Lowend 12.07.2019 17:28
      Highlight Highlight ... und dem Schutz von Banken und Milliardären vor dem gemeinen Pöbel.
    • tintzke 12.07.2019 18:40
      Highlight Highlight @ Lowend: Das ist tatsächlich schizophren. Es gibt jedoch eine recht grosse Anzahl BäuerInnen (zu denen gehöre ich auch), die links/grün wählen und neben der anfallenden Arbeit auf dem Betrieb einen beträchtlichen Teil der Zeit auf die Suche von Lösungen verwenden. Unser Ansatz ist z.B. die solidarische Landwirtschaft (solawi.ch), ein direkter Zusammenschluss von KonsumentInnen und ProduzentInnen --> gemeinsame Produktion von Lebensmitteln unter den Bedingungen, die für alle Beteiligten passen (Mensch, Tier, Böden, Umwelt).
    Weitere Antworten anzeigen
  • BeWi 12.07.2019 11:53
    Highlight Highlight Liebe Bauern: Ich sage nur zwei Stichworte: Patanegra und Wagyu. Bitte produziert doch endlich höchste Qualität und nicht Masse. Es sind nicht immer nur die Konsumenten die alles billig wollen. Aufklärung, Tierwohl, keine Massentierhaltung (wieso müssen die armen Schweine so brutal gehalten werden??). Die die billiges Fleisch wollen, gehen schon längst über die Grenze zum Aldi. Aber offenbar werden in der EU weniger Pestizide eingesetzt! Shame on you! Mit den Berichterstattungen in den Medien (Tagesanzeiger) hat sich mein Bild der Schweizer Bauern massiv getrübt! Macht es besser!
    • tintzke 12.07.2019 18:42
      Highlight Highlight Wir müssen es definitiv besser machen. Gern würde ich aber von dir wissen, was du besser machst? Denn ohne die Mithilfe aller (Verarbeiter, Händler, KonsumentInnen) kann es keine Veränderung geben, von der alle etwas haben. Ich kenne viele BäuerInnen, die gern anders produzieren möchten, jedoch davon schlicht nicht leben könnten.
  • By-Quête 12.07.2019 11:44
    Highlight Highlight Der Mensch braucht weder Milchprodukte noch Fleisch für seine Ernährung! Viele Bauern produzieren bereits jetzt nur noch pflanzliche Nahrungsmittel und leisten dadurch einen enorm wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel!
    • Skip Bo 12.07.2019 12:43
      Highlight Highlight Wie sollten Flächen genutzt werden, welche sich nicht ackerbaulich eignen?
      Wir sind schon bald 15 Mia. Menschen. Können wir es uns leisten diese Flächen nicht zur Lebensmitteproduktion via Wiederkäuer zu nutzen?
    • Der.Kapitalist 12.07.2019 13:39
      Highlight Highlight @By-quête Wegen solcher Aussagen sind Veganer dermassen unbeliebt. Mir geht es komplett am Arsch vorbei was ihr predigt. Mein Fleisch lasse ich mir mit absolut bestem Gewissen nicht nehmen. Übers reduzieren diskutiere ich gerne, aber nehmen lasse ich es mir nicht ;)
    • Jamaisgamay 12.07.2019 14:25
      Highlight Highlight @Skip-Bo-Blitzer: 2/3 der weltweiten Landwirtschaftsflächen sind nicht ackerbautauglich. Extensive Viehwirtschaft ist da das Sinnvollste. Oder macht doch bittschön bessere Vorschläge.
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  • dorfne 12.07.2019 11:12
    Highlight Highlight (Raub)-Ritter Martin will Geld vom Bund wegen des Klimawandels. Da wird die SVP wohl Nein stimmen. Für die existiert der Klimawandel doch gar nicht. Höchstens als etwas "das es schon immer gab". Dafür brauchts doch keine zusätzlichen Steuergelder oder, Herr Rösti? Was meinen Sie?
  • Arts 12.07.2019 11:08
    Highlight Highlight "Versicherungslösungen gegen Trockenheit"

    Glaubt man eigentlich immer das Klimaproblem lasse sich lösen in dem man eine "Dürre-Versicherung" abschliesst.

    Sobald man ein entgelt bekommt ist die Welt plötzlich wieder in Ordnung?
  • Francis Begbie 12.07.2019 11:01
    Highlight Highlight Ohne Regen schwemmt es zumindest nicht all die Gifte in den nächsten Bach.
  • Nonkonformist 12.07.2019 10:53
    Highlight Highlight Früher hoffte man auf Sonne, heute auf Regen. Die Landwirtschaft ist nun mal ein wetterabhängiges Geschäft. Die Bauern müssen sich den veränderten Bedingungen anpassen, dann können sie sogar davon profitieren. Und wir als Gesellschaft müssen sie dabei finanziell begleiten. Die Bauern wissen schon, dass die links-grünen Rezepte beim Thema Klimawandel Blödsinn sind. Verbieten, Verteuern, Verzichten...damit kommen wir nirgends hin. Anpassen und Profitieren, das ist der richtige Weg. Dann können wir auch Freude haben an der Mediterranisierung.
    • Eh Doch 12.07.2019 12:14
      Highlight Highlight Träum weiter
    • saukaibli 12.07.2019 15:29
      Highlight Highlight Absolut richtig, sollen die blöden Bauern doch einfach Agaven pflanzen und Tequilla daraus machen. Dann saufen wir uns halt einfach zu Tode, anstatt dass wir etwas essen. Wo liegt denn das Problem? (Ich hoffe mal die Satire ist klar zu erkennen, schreibe aber für die Nullchecker trotzdem noch diesen Kommantar).
  • dorfne 12.07.2019 10:35
    Highlight Highlight Die Landwirtschaft ist auch für das Insekten- und Vogelsterben verantwortlich, sowie für die Gewässerverschmutzung. Zuviele Pestizide, zuviele Grasschnitte, sodass die Nestlinge der Bodenbrüter gehäxelt werden.
    • skisandtrail 12.07.2019 10:53
      Highlight Highlight Die Landwirtschaft ist grundsätzlich für alles und jeden verantwortlich und schuldig

      Let's go back to the roots: jeder wieder zum Selbstversorger. Noch nicht lange her, als die meisten noch selbst gucken mussten. 8Mio Einwohner in der Schweiz sollten das doch schaffen. Ein bitzeli Räseli hier, ein bitzeli Salätli da, ein Kühlein im Keller. Gotthelf rocks!
    • PrivatePyle 12.07.2019 11:33
      Highlight Highlight Naja gäbe es keine Landwirtschaft in der Schweiz würde voll das meiste verbuschen und zuwalden und die Biodiversität gänge dann flöten.
      Die Landwirtschaft ist verantwortlich für die Schaffung des heutigen Kulturlandes mit hoher Biodiversität. Sollte man nicht vergessen.

      Du kannst weiter auch davon ausgehen das Verkehr, Zersiedelung, Industrie und Lichtverschmutzung weit mehr zur Umweltzerstörung beitragen.
      Aber "Bauernopfer" zu suchen ist halt viel bequemer was?
    • dorfne 12.07.2019 11:57
      Highlight Highlight @skisandtrail Ich finde im Gegensatz zu Ihnen nicht, dass die Landwirtschaft an Allem Schuld ist. Aber bevor sie jetzt wieder mehr Geld verlangt, sollte sie eine Vorleistung Richtung CO2 Vermeidung leisten. Sonst bleibt Alles beim Alten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 12.07.2019 10:12
    Highlight Highlight Den Bauern geht es nicht um Massnahmen gegen ihren eigenen CO2 Ausstoss. Ihre Vertreter aus SVP und CVP werden gäng wie gäng zu allen Klimamassnahmen Nein sagen. Ihnen geht es einzig und allein um mehr Geld, das dann aber vor allem die Grossbauern kriegen. Im Herbst sind Wahlen. Wenn es nachher weiter geht mit dieser SVP/FDP/CVP-Mehrheit werden wir keine griffigen Massnahmen gegen die Klimaerwärmung durchbringen.
  • wolge 12.07.2019 09:49
    Highlight Highlight Gerade die Bauern sind ja sehr stark mitverantwortlich an der Umweltverschmutzung.

    Statt um weitere Subventionen zu bitten sollten sie der Umwelt mehr sorge tragen
    • Skip Bo 12.07.2019 12:18
      Highlight Highlight Mein Beitrag an die Umwelt wird wohl die Aufgabe der Produktion sein. Dafür gibt es nämlich Direktzahlungen.
      Lebensmittel sollen doch andere produzieren.
  • BeatB_ 12.07.2019 09:41
    Highlight Highlight Problem: die Trockenheit hat zugenommen.
    Lösung: "senkt uns die Prämien für Versicherung wegen Ernteausfall (oder was auch immer) bei Rockenheit".

    Es ist ja alles so einfach.
    *** Ironie off ***

    Meine Vorschläge, die meines erachtens mehr helfen:
    - Weniger Kühe, und diese dafür ALLE artgerecht halten.
    - Gras wieder trocknen (Heu) und weniger in Plastikfolie einschweissen
    - Insektizid, Fungizid und wie sie alle heissen weniger oder besser gar nicht einsetzen

    • DemonCore 12.07.2019 15:54
      Highlight Highlight Schweizer Kühe haben im weltweiten Vergleich beste Haltungsbedingungen.

      Inwiefern ist Heu besser für die Umwelt als Silage? Konkret? Die Plastikfolie landet i.d.R. nicht in der Natur. Beim Plastik auf spanischen Gemüsefeldenr hingegen wurde nachgewiesen, dass das meiste davon im Mittelmeer endet.

      Ohne Schutzmittel werden die Erträge sinken. Die Lebensmittel werden stattdessen aus dem Ausland importiert, wo der Schutzmitteleinsatz mindestens gleich, die ganze Landwirtschaft industrieller und der Transportweg deutlich länger ist. Ich gehe davon aus dass netto die Umwelt mehr belastet wird.
  • Käpt'n Hinkebein 12.07.2019 09:29
    Highlight Highlight "Im Gegensatz zu gewissen Akademikern, Politikern oder Journalisten rechtslastiger Publikationen spüren sie den Klimawandel direkt."
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  • Sherlock_Holmes 12.07.2019 09:16
    Highlight Highlight In den Diskussionen geht gerne die Sicht für das grosse Ganze und die Zusammenhänge verloren.

    Es wäre hilfreich, sich die Entwicklung der Nahrungsmittelproduktion zu verdeutlichen sowie unsere Ernährungsweise, Einstellung und Ansprüche.

    Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie, Handel und Konsumenten sind untrennbar miteinander verbunden.

    Einseitig die Landwirte und – Wirtinnen zur Verantwortung zu ziehen greift zu kurz.

    Letztlich möchten diese wie jeder andere auch zu annehmbaren Bedingungen arbeiten und leben können.

    Veränderungen müssen überall beginnen, miteinander statt gegeneinander.
    • sa5 12.07.2019 10:40
      Highlight Highlight Nicht vergessen die Werbeindustrie. Sie sorgt dafür dass die Überproduktion verkauft wird. 40% Foodwaste gehen auch auf das Konto von Marketing und Werbung.
      Wenn von allnen Opfer gefordert werden dann sollte die Werbeindustrie auch nicht ungeschoren davonkommen.
    • dorfne 12.07.2019 11:05
      Highlight Highlight Hier wird nicht "einseitig" die Landwirtschaft verantwortlich gemacht. Aber um die geht es nun mal in dem Artikel.
  • Stoufel 12.07.2019 09:12
    Highlight Highlight Weniger Fleischkonsum, weniger Tierhaltung, weniger Futterproduktion, mehr Wasser...
  • Do not lie to mE 12.07.2019 08:51
    Highlight Highlight Nun es ist nicht das erste Mal, dass Europa eine Dürreperiode miterlebt.
    Der Spiegel: „Hitze-Jahr 1540 – Wetterdaten enthüllen Europas grösste Naturkatastrophe. Zu Fuss durch den Rhein. Die Hitze von 2003 galt bislang als Folge der teils menschengemachten Klimaerwärmung. Doch so einfach ist es wohl nicht: Dass es 1540 ohne den künstlich verstärkten Treibhauseffekt zu einer noch schlimmeren Hitze gekommen sei, relativiere die Beurteilung des menschlichen Einflusses auf das Wetter 2003“

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/hitze-und-duerre-1540-katastrophe-in-europa-im-mittelalter-a-978654.html
    • Spamalotto 12.07.2019 09:08
      Highlight Highlight Im Artikel so: 2018 war ein Schlüsseljahr...
      "Do not lie to me" so: Aber im Spiegel Artikel von 2014 steht.....

      Nimm dich selbst beim Wort: DO NOT LIE TO US!
    • Cadinental 12.07.2019 09:30
      Highlight Highlight Absolut gleicher Meinung! Danke für den (in der heutigen Zeit) mutigen Kommentar.
    • Bosshard Matthias 12.07.2019 10:21
      Highlight Highlight Sie haben recht nur sind leider viele ungebildet was Geschichte angeht darum so viele Likes Down. Es gab die Kleine Eiszeit war eine Periode relativ kühlen Klimas Anfang des 15. Jahrhunderts bis in das 19. Jahrhundert hinein
      und selbst eine nachgewiesene 4mal höhere Co2 Periode in der Geschichte des Planeten lässt die Populisten weiter in ihrer Klima Lüge schwelgen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asparaguss 12.07.2019 08:30
    Highlight Highlight Inwieweit kann die Produktion den neuen Umständen angepasst werden? Neue Produkte? Oder sind dann die Winter dennoch zu hart, Beispielsweise für Mandeln, Kastanien, Feigen? Wohl nicht so einfach.. Bauern, was sagt Ihr?
    • sowhat 12.07.2019 09:17
      Highlight Highlight Wieso blitzt man so eine offene Frage?
    • dorfne 12.07.2019 10:32
      Highlight Highlight Weil nicht von Vermeidung des CO2 die Rede ist, sondern von den "positiven" Aspekten der Klimaerwärmung.
    • Asparaguss 12.07.2019 11:13
      Highlight Highlight Ja dorfne das stimmt. Aber der Bauer kann nicht einfach warten bis das Klima wieder dreht oder. Möchte wirklich wissen ob sich die Produktion anpassen kann...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Avalon 12.07.2019 08:27
    Highlight Highlight Jaja, die Fürze und das Rülpsen der Kühe ... Ich wundere mich schon lange, dass kaum jemand die nicht artgerechte Fütterung der Kühe erwähnt. Man hat sich so an die Silo-Fütterung (Gras- und Maissilage) gewöhnt, welche halt einfach und rasch herzustellen ist, anders als Heu, das mehrere trockene Tage braucht.
    Fermentiertes Futter (Silage) führt zu vermehrter Gärung im Darm und entsprechend zu mehr Methan.
    Wie bei vielen heutigen Problemen könnte eine Lösung sein, wieder wie früher zu handeln (oder füttern), back to the roots.
    • Avalon 12.07.2019 08:35
      Highlight Highlight Nachtrag zu meinem Post betreffend artgerechter Fütterung der Kühe: Dazu kommt, dass das heutige Gras ein Hochleistungsgras ist, Kräuter/Blumen systematisch ausgemerzt wurden, ausser auf schlecht ackerbaren Feldern und Wiesen wie z.B. In den Bergen.
      Pferde werden von diesem ‚Kuhgras‘ krank, Stoffwechselkrankheiten häufen sich.
    • Liv_i_am 12.07.2019 08:41
      Highlight Highlight Ein Grossteil der Milch, die verkäst wird, wird ohne Silofütterung hergestellt.
    • Coffeetime 12.07.2019 11:44
      Highlight Highlight Silagefütterung bringt doch auch weniger Subventionen als mit Heu? Aber es ist schon einfacher/schneller wenn ich die Menge dieser "Mozzarellas" sehe....
    Weitere Antworten anzeigen
  • na ja 12.07.2019 08:14
    Highlight Highlight Liegt sicher nicht nur an den Bauern. Die Restlichen 97% der Bevölkerung braucht sicher gaaar kein Wasser?! Ihr lässt munter den Wasserhahn auf und es läuft. Dass sich der Grundwasserspiegel immer mehr senkt, daran denkt sicherlich wiedermal niemand. Und wenn dann mal Wasser gespart werden muss, sind eh die Bauern schuld.
    • jinglejanglee 12.07.2019 08:30
      Highlight Highlight das wird bei der derzeitigen wachsenden klimaerwärmung früher oder später diskutiert werden und wenn die erwärmung weitergeht auch ggf. reguliert werden.

      du hast recht, man kann und sollte schon jetzt bewusster mit wasser umgehen, auch wenn wir noch nicht direkt von wassermangel betroffen sind.
    • skisandtrail 12.07.2019 09:04
      Highlight Highlight Danke.
      Die Bauern brauchen das Wasser immerhin "sinnvoll", also zur Bewässerung unserer Grundnahrung, für die Tiere usw.
      Die restliche Bevölkerung? Auto waschen, Räseli 4x die Woche besprühen, 20Minuten Düscheli, bädele..
    • Imagine 12.07.2019 17:38
      Highlight Highlight Es gibt Möglichkeiten, mit deutlich weniger Wasser (und meines Wissens ohne Pestizide) gute Erträge zu erzielen. Nur heisst das eben neue Wege beschreiten, zum Beispiel Permakultur, mit Bodendeckerpflanzen arbeiten, jäten, etc.
      Ein spannender Artikel zum Thema:
      https://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/landwirtschaft-es-wurde-ein-system-aufgebaut-das-gegen-die-natur-kaempft-1.4463691?fbclid=IwAR0jooBHQmhfCrSjKLygd9tXzRTEbmSUaH7RYHps5aSnkEiVn4uyViwlXZQ
      Und ja, es wäre toll, wenn jede/r einzelne sich überlegen würde, wie er/sie den eigenen Wasserverbrauch reduzieren kann.
  • Fredz 12.07.2019 08:07
    Highlight Highlight Ritter hängt sich vor den Wahlen ein grünes Klimamäntelchen um, um zu vertuschen, dass er bei der Trinkwasser- und der Pestizidinitiative der Chemie-Lobby die Stange hält.
  • Karoon 12.07.2019 08:07
    Highlight Highlight Im Gegensatz "zu gewissen Akademikern"... diese haben die Warnzeichen des Klimawandels wohl schon viel früher erkannt, da sie sich mit der entsprechenden Fachliteratur beschäftigt haben. "Gewisse Akademiker" setzen sich zudem in Behörden dafür ein, dass die Bauern ihre Subventionen kriegen.

    Die Arroganz von "gewissen" Bauern ist einfach unbeschreiblich.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 12.07.2019 08:55
      Highlight Highlight Gewisse Akademiker in der Sünnelipartei sind gemeint
  • marcog 12.07.2019 08:06
    Highlight Highlight Wie wäre es, wenn sich die SVP nun doch mal ein wenig für den Klimaschutz einsetzen würde? Vielleicht reicht es ja, wenn die Bauern mal bei Köppel und co auf den Tisch klopfen würden.
    • rodolofo 13.07.2019 08:01
      Highlight Highlight SVP-"Lösungen" brauchen viel Beton und Stacheldraht.
      Das ist sehr schlecht für die notwendige Vernetzung von Öko-Massnahmen!
      Die Lebewesen (insbesondere vom Aussterben betroffene Arten) müssen frei zirkulieren können zwischen den Naturschutz-Reservaten!
      Sonst bringen all diese Massnahmen nicht viel.
  • Rhabarber 12.07.2019 08:02
    Highlight Highlight Schweizer Bauern spritzen DOPPELT (!) so viel GIFT wie die Landwirte umliegender Länder. Und so lange sie uns dermassen vergiften und Flora und Fauna vernichten, habe ich null Mitleid. Null!

    Trinkwasser verseucht:
    https://www.srf.ch/news/schweiz/verbot-kommt-im-herbst-krebserregendes-pestizid-im-schweizer-trinkwasser

    Theorie + Praxis:
    https://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Pestizide-theoretisch-letzte-Wahl-real-uberall

    Gesetze austricksen:
    https://www.infosperber.ch/Artikel/Gesundheit/Pestizid-Cocktails-fallen-durch-das-Gesetz
    • Kreasty 12.07.2019 08:56
      Highlight Highlight Hinzu kommt warscheinlich noch ein ähnlich hohes Mass an Nitratverseuchung durch Überdüngung.

      Subventionierte Vergiftung des Volkes :)
    • saukaibli 12.07.2019 15:23
      Highlight Highlight Achtung mit Links zu Infosperber, das ist ein reines Meinungsportal. Sicher gibt's da ab und zu informative Artikel von guten Autoren, teilweise aber auch ganz krasse Lobbyartikel, die nicht auf Wahrheit überprüft werden. Infosperber ist so etwas wie Breitbart, einfach auf der linken Seite. Wenn du es mit Urs P. Gasche gut hast, kannst du da allen Schrott publizieren.
    • tintzke 12.07.2019 18:33
      Highlight Highlight Die wirtschaftliche Situation der LandwirtInnen und GemüsegärtnerInnen ist dermassen angespannt (60-Stunden-Woche, Stundenlohn unter dem Niveau von allen anderen Berufen, alleiniges Risiko für den Ertrag), dass der Weg in die Massentierhaltung, Gesetzesumgehung, etc. leider leider fast schon naheliegend ist.
      Wir sind alle gefordert: KonsumentInnen, Verarbeiter, Verteiler, ProduzentInnen müssen am gleichen Strick ziehen, damit unsere Lebensmittel auf eine sozial- und umweltverträgliche Weise produziert werden.
      Ein interessanter Weg kann z.B. solidarische Landwirtschaft sein: solawi.ch
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 12.07.2019 07:44
    Highlight Highlight In meinen Sommerferien 2017 war ich Anfangs September in der Toscana, in einem Agro-Tourismo.
    Von den Bauern erfuhr ich, dass es damals SEIT 8 MONATEN nicht mehr geregnet hatte!
    Da das ausgeklügelte Bewässerungs-System, welches in Zeiten Mussolinis in der früher von Malaria verseuchten Sumpf-Gegend am zerfallen war und -ähnlich wie die vielen Terrassen mit den Trockensteinmauern- nicht mehr unterhalten wurde, half nur Bewässerung mit Grundwasser. Einige Jahre weiter so, und dann ist Schluss. :(
    Und wie ist es weiter südlich, in der Sahel-Zone?
    Dort ist sehr Vieles bereits am kochen...
    • rodolofo 12.07.2019 08:33
      Highlight Highlight Überhastet abgeschickt.
      Also nochmals sorgfältig dieser Satz:
      "Da das ausgeklügelte Bewässerungssystem, welches in Zeiten Mussolinis in der früher von Malaria verseuchten Sumpf-Gegend gebaut worden war (vermutlich mit viel Sklaven-Zwangsarbeit, aber wenigstens langfristig sinnvoll), heute am zerfallen ist und ganz ähnlich, wie das Weltwunder-Kulturerbe Italiens an Terrassen mit Trockensteinmauern, nicht mehr unterhalten und gepflegt wird (wäre eine gesamt-gesellschaftliche Aufgabe mit Direktzahlungen), hilft nur noch die Bewässerung mit Grundwasser."
  • Lukaz84 12.07.2019 07:35
    Highlight Highlight "«Wir sind parteipolitisch neutral», antwortete CVP-Nationalrat Markus Ritter auf eine entsprechende Journalistenfrage. Es stehe ihm nicht an, eine Partei zu kritisieren"

    Das war ja klar - wer beisst schon gerne die Hand die einen füttert.
  • Jiri Lala 12.07.2019 07:34
    Highlight Highlight Und was sagt die Partei der Bauern dazu: wir wollen dem Klimaschutz ein Preisschild umhängen. Das Preisschild der Folgen der Klimaveränderung ist aber weit grösser..
  • Beat-Galli 12.07.2019 07:34
    Highlight Highlight Ich mag Israel nicht.
    Aber wenn es um Wassersparende Landwirtschaft geht sind diese wahrscheinlich Spitze.

    Geht in die Welt hinaus und lernet.



    • rodolofo 12.07.2019 08:09
      Highlight Highlight Das Eine schliesst ja das Andere nicht zwangsläufig aus!
      Die meisten Bauern (mit Leidenschaft) pröbeln, experimentieren und versuchen Neues, insbesondere "die Jungen"! Und die gehen meistens auch ins Ausland, vorzugsweise nach Neuseeland, Australien, Kanada und in die USA.
      Für den Bio-Sektor sind die Permakulturen weltweit besonders inspirierend, mit ihren Waldgärten, Syntropic, Aqua-Kulturen (Google mal "Sepp Holzer Permakultur"!)
      Es wird also sehr viel gelernt und ausgetauscht!
      Was Ritter macht, ist Interessen-Politik, so wie sie die Gewerkschaften und Economy Suisse auch betreiben.
  • Posersalami 12.07.2019 07:31
    Highlight Highlight Ich glaube Ritter kein Wort, das ist ein reines Wahlkampfmanöver. Er soll jetzt erstmal Taten sprechen lassen, anstatt im Parlament zu helfen den Fortschritt aufzuhalten.
  • Nelson Muntz 12.07.2019 07:27
    Highlight Highlight Der passende Song zum Thema
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  • häxxebäse 12.07.2019 07:09
    Highlight Highlight Sägeds doch em papi blocher, denn erchlärt er eu scho, dass es kei klimaproblem git....
  • Freethinker 12.07.2019 07:06
    Highlight Highlight Ach was, ihr wieder mit eurem Klimawandel. Das Klima hat sich schon immer verändert. Ich kann euch sonst die Nummer von meinem Freund Roger Köppel geben, der kann euch das genauer erklären... 🤓
    Spass beiseite, man kann nur hoffen, dass wir technologisch bald auf dem nötigen Stand sein werden, um dem entgegenzuwirken.
    • Lienat 12.07.2019 07:35
      Highlight Highlight Wir sind technologisch auf dem nötigen Stand. Man muss die Technologie nur noch umsetzen.

      Das wird natürlich etwas kosten und - Schreck lass nach - einigen Leuten schlecht fürs Geschäft sein.
    • Til 12.07.2019 07:43
      Highlight Highlight Technologisch sind wir doch schon lange auf dem Stand, etwas dagegen zu tun. Es ist eher ein mentales Problem: Trägheit in Denken und Handeln.
    • zombie woof 12.07.2019 07:56
      Highlight Highlight Wir sind schon längstens auf dem nötigen Stand der Technologie, aber es braucht nicht die Technik sondern unser aller Verhalten um etwas zu ändern.
  • Evan 12.07.2019 06:50
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Firefly 12.07.2019 07:37
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Yann Wermuth 12.07.2019 07:51
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    • rodolofo 12.07.2019 07:55
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  • skisandtrail 12.07.2019 06:50
    Highlight Highlight Bei euch sind die Bauern eigentlich immer Täter-gab hier und bei allen anderen Medien noch nie einen Pro-geleiteten Artikel, daher war dieser Text bereits in der Einleitung versaut.

    Doch ja, es gibt viele SVP-Vertreter, welche durchaus sehr gemässigte d.h. auch realistische / durchführbare Ansichten bzgl. Klima haben. Nur sind das leider nicht die Polteri der Partei.
    • Firefly 12.07.2019 07:39
      Highlight Highlight Naja Bauern kassieren viel vom Staat und jammern doch immer rum und verlangen nach mehr.

      Und wenn sie ein bisschen grüner werden sollen, für das Geld das sie kriegen, gibts ein Aufschrei.

      Sind also ein bisschen selber schuld an ihrem Image.
    • Fredz 12.07.2019 08:02
      Highlight Highlight @firefly
      Immerhin sorgen wir Bauern dafür, dass du mindestens 3 x täglich etwas zu futtern hast.
      "Man beisst nicht in die Hand, die einen füttert".
    • bokl 12.07.2019 08:02
      Highlight Highlight "gemässigte / realistische / durchführbare"


      Hauptsache es verursacht nicht zu viel Kosten. Sorry, aber das wird nicht reichen. Es braucht teilweise auch radikale Massnahmen, sonst ist es zu spät.
    Weitere Antworten anzeigen
  • meliert 12.07.2019 06:39
    Highlight Highlight Die Bauern müssen wieder Ihren Viehbestand reduzieren und der Landfläche anpassen die sie haben. Lebensmittel sind heutzutage zu billig, werden verschwendet und zu wenig geschätzt. Dadurch muss alles etwas knapper werden und die Preise raufgehen, damit die Bauern ein anständiges Einkommen haben ohne Massenproduktion und ohne Chemie, Soya Import etc. Ich weiss dann kommt die Gefahr der billigen Importe, damit ist jetzt die Politik gefordert. Es gibt viele Menschen, leider noch keine Mehrheit, die eine Richtungsänderung anstreben.
    • MacB 12.07.2019 07:47
      Highlight Highlight Dein Kommentar ist korrekt...aber nicht auf die Schweiz sondern auf Deutschland bezogen.
    • MacB 12.07.2019 08:14
      Highlight Highlight Dann muss ich wohl ausführen...
      - Lebensmittel in der SChweiz sind nicht zu billig, das ist falsch, auch wenn wir prozentual weniger für Nahrung ausgeben. Wo der ausgegebene Franken am richtigen Ort landet, ist eine andere Frage.
      - Bauern haben anständige Einkommen.
      Viehbestand ist nicht zu hoch für die Landfläche
      - Massenproduktion: ok, da könnten wir übereinkommen. Die gibt es in der CH auch und müsste reduziert werden.
    • skisandtrail 12.07.2019 08:49
      Highlight Highlight Wo bitte gibt es in der Schweiz Massenproduktion?
      Wenn einer 200 Kühe hat? Ja aber, jetzt heisst es doch immer die Bauern sollen wirtschaftlich vorwärts kommen, das beinhaltet dann halt auch solches..
      Nebenbei war auf einer sehr kleinen Farm in Westkanada - nur 100 Kühe...
      Wo liegt das Problem? 4x50 Kühe in Ställen nebeneinander, welche 4 Bauern gehört oder 1x200 Kühe, so können auch Ressourcen gespart werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • brudi 12.07.2019 06:33
    Highlight Highlight Die bauern sind also für 6.5% der emissionen verantwortlich. Nicht 13%.
    Nuzztiere sind ha keine bauern
  • glointhegreat 12.07.2019 06:08
    Highlight Highlight Immer am jammern, fussballspieler und unsere bauern.... Vielleicht liegts am falschen gras auf dem sie durchs leben gehen.
    • Fredz 12.07.2019 08:04
      Highlight Highlight Und was isst du heute, wenn du gerade mal so durchs Leben gehst ?
    • *sharky* 12.07.2019 08:14
      Highlight Highlight 😁👍
      wie recht Du hast... die wären alle wesentlich gechillter...
      aber zuerst Einsatz bis das Gras brennt... 😉
  • wolge 12.07.2019 06:00
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.

«Artgerecht ist nur die Freiheit» – Demo gegen Nutztierhaltung in Bern

Rund 300 Personen haben an einer Kundgebung in Bern die Abschaffung der Nutztierhaltung gefordert. Auf einem Demonstrationszug zogen sie vom Waisenhausplatz in die untere Altstadt und wieder zurück.

Zur bewilligten Kundgebung aufgerufen hatte die Organisation «Tier im Fokus» (TIF). Auf Zetteln, die Kundgebungsteilnehmer an Passanten verteilten, stand etwa, auch Tiere hätten Lust am Leben. Doch sie würden «wie Ressourcen» behandelt, ausgebeutet und getötet.

Allein in der Schweiz seien letztes Jahr …

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