Stadt Zürich verbietet Grillieren mit Kohle: So wirkt sich das auf den Verkauf aus
Für die Stadt Zürich gilt ab Freitag ein allgemeines Feuerverbot. Grund dafür ist die seit Wochen anhaltende Trockenheit. Das Verbot umfasst auch das Abbrennen von Feuerwerk und Höhenfeuern, heisst es von Seiten der Stadt Zürich.
Wegen hoher Waldbrandgefahr gilt im Kanton Zürich schon seit Ende Juni ein Feuerverbot im Wald und bis 50 Meter vom Waldrand entfernt. Dies wurde nun ausgeweitet.
Erlaubt sind zurzeit nur Gas- und Elektrogrills. Neben offenem Feuer im Freien ist jedoch das Grillieren mit Holzkohlengrills verboten. Doch wie wirkt sich dies auf den Verkauf von Grillgut aus? Und ist der 1. August für Grillfreunde damit gelaufen?
Von Digitec Galaxus heisst es auf Anfrage:
Es sei demnach gut möglich, dass die in verschiedenen Regionen geltenden Feuerverbote diese Entwicklung der Holzkohlengrills beeinflusst haben. Eine Prognose für den 1. August lasse sich aber noch nicht treffen.
Vom Grill zum Grillgut
Und wie sieht es beim Grillgut aus? Bei Coop ist man bislang grundsätzlich sehr zufrieden mit der Entwicklung, heisst es von Sprecherin Mirjam Arnold. Für den 1. August vermutet sie keine Auswirkungen, «da nur noch wenige mit Holz und Kohle grillieren». Die Medienstelle Aldi Suisse berichtet ebenfalls von einer zufriedenstellenden Nachfrage im Grillsortiment: «Dank des anhaltend schönen Wetters rechnen wir weiterhin mit einer hohen Nachfrage.»
Auch bei Lidl Schweiz sind bis zu diesem Zeitpunkt noch keine spürbaren Auswirkungen auf den Holzkohleverkauf zu verzeichnen, schreibt Sandro Kissayi. Weiter heisst es:
Diesen Umstand führt er auf Lidls hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis der Grillpalette zurück. Auch für den 1. August sieht Kissayi nicht schwarz und erwartet demnach keinen Umsatzrückgang: «Da das hervorragende Wetter landesweit anhält, wird in privaten Gärten oder unbedenklichen Zonen weiterhin intensiv grilliert.»
Einen Strich durch die Rechnung machen könnte dabei nur noch das Wetter, welches für den 1. August noch nicht vorhergesagt werden kann. Bei allfälligen anhaltenden Feuerverboten rechnet Kissayi aber mit einer Verschiebung der Gewohnheiten:
