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Schweiz tritt Nato-Partnerschaft für Munitionskauf bei

Schweiz tritt Nato-Partnerschaft für Munitionskauf bei

17.07.2026, 10:3217.07.2026, 10:32

Die Schweiz hat sich einer Partnerschaft der Nato für die gemeinsame Beschaffung von Munition angeschlossen. Durch die Kooperation sollen die Kosten gesenkt und die Lieferfristen verkürzt werden, wie das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) am Freitag mitteilte.

Die Schweiz beteiligt sich laut Armasuisse demnach neu an der Ammunition Support Partnership (ASP). Die Partnerschaft der Nato-Agentur NSPA umfasst ein Portfolio von über 2000 Munitionstypen für Land-, Luft- und Seestreitkräfte.

Durch die gemeinsame Beschaffung entstünden für die teilnehmenden Staaten wesentliche Kosteneinsparungen und kürzere Lieferfristen, hiess es weiter. Die NSPA biete im Rahmen der Partnerschaft auch Dienstleistungen in den Bereichen Munitionsüberwachung, Transport und Entsorgung an.

Mit dem Beitritt können sich künftig auch Schweizer Industriefirmen an den Ausschreibungen der NSPA beteiligen. Dies stärke die sicherheitsrelevante Technologie- und Industriebasis und damit die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz. Der Schritt stehe im Einklang mit der Rüstungspolitischen Strategie des Bundesrates.

Die Teilnahme ist laut der Mitteilung mit der Neutralität der Schweiz vereinbar. Sollte ein Partnerstaat in einen bewaffneten Konflikt verwickelt werden, könne sich die Schweiz von der Vereinbarung zurückziehen.

Die Schweiz arbeitet bereits seit 1996 mit der NSPA zusammen. Bisherige Kooperationen betrafen Luft-Luft-Lenkwaffen und Luftverteidigungssysteme. (hkl/sda)

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