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So sieht die neue Toblerone-Verpackung (ohne Matterhorn) aus

Ohne Matterhorn, aber dennoch mit Schweiz-Bezug: Das ist die neue Toblerone-Verpackung

Dass Toblerone seine weltberühmte Verpackung ändern muss, hat Schoggi-Fans zuletzt stark verstört. Nun ist das neue Design da – ohne Schweizer Nationalsymbol.
16.03.2023, 15:4916.03.2023, 16:53
Ein Artikel von
t-online

Jetzt ist klar, wie die neue Toblerone aussieht. Sie hat ihre weltberühmte Dreiecksform behalten, aber Logo und Herkunftssiegel wurden verändert. Das Matterhorn, das jahrzehntelang die Packung zierte, ist einem «anonymen», stilisierten Berg gewichen. Auch der Schriftzug «Toblerone of Switzerland» ist Vergangenheit. Nun heisst es «Established in Switzerland 1908».

Neues Design bei Toblerone
Immerhin der Schriftzug «Switzerland» bleibt auf der Toblerone-Verpackung.Bild: IMAGO / Schöning

Toblerone gehört zum US-Konzern Mondelez International, produziert wurde aber seit jeher im Schweizer Standort Bern-Brünnen. Die Fabrik stiess aufgrund der riesigen Nachfrage an seine Kapazitätsgrenzen, wie Mondelez im vergangenen Jahr mitteilte, in der Folge wurde die Herstellung auf eine Fabrik in Bratislava (Slowakei) ausgeweitet.

Nun ist die Schweiz aber extrem auf den Schutz ihrer Produkte bedacht – und das hatte Auswirkungen auf die Verpackung.

Toblerone verliert ihren «Swissness»-Faktor

So ist seit 2017 in den Herkunftsrichtlinien für Genuss- und Lebensmittel (das «Swissness»-Gesetz) festgelegt, wann ein Produkt als schweizerisch bezeichnet werden darf. Bei der Toblerone waren die Bedingungen durch den ins Ausland verlegten Herstellungsort nicht mehr gewährleistet.

Das bedeutete in dem Fall auch, dass kein Schweizer Nationalsymbol – wie also auch das Matterhorn – mehr gezeigt werden durfte. Obwohl die Schokoladen-Fabrik in Bratislava ihre Arbeit erst im Sommer aufnehmen wird, kommt die Toblerone jetzt schon im neuen Gewand in die Supermärkte.

Toblerone
Das Matterhorn auf der Toblerone-Verpackung ist Geschichte.Bild: Shutterstock

Dass das geänderte Erscheinungsbild einen Einfluss auf den Umsatz haben wird, glaubt Mondelez nicht. Marketing-Experte Stefan Vogler sagt gegenüber den Zeitungen der CH Media, dass die Toblerone bei den meisten Konsumenten auch weiterhin als schweizerische Marke betrachtet werden dürfte.

Aber wenn schon kein «Swissness-Faktor» mehr, dann aber ein Bern-Faktor: Der Bär, der sich bislang in den rauen Felskanten des Matterhorns versteckte, versteckt sich nun in dem neuen, simplen Berg. Er ist das Sinnbild für Bern, wo die Schweizer Chocolatiers Theodor Tobler und Emil Baumann die Toblerone 1908 erfanden. (t-online, dom)

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