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Schweizer Prides fordern nach Anschlag in Berlin mehr Schutz

Schweizer Prides fordern nach Anschlag in Berlin mehr Schutz

27.07.2026, 17:5927.07.2026, 17:59

Schweizer LGBTIQ-Dachverbände und Pride-Organisatoren haben sich nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin besorgt gezeigt. Sie stellten die Sicherheit von Anlässen in der Schweiz in den Fokus und äusserten ihr Mitgefühl.

Die Ereignisse in Berlin hätten nicht nur Fragen zur Sicherheit der Prides in der Schweiz aufgeworfen, sondern auch zum Sicherheitsgefühl der queeren Community, teilten die LGBTIQ-Dachverbände und die Schweizer Pride-Organisationskomitees am Montag mit. Am letzten Samstag hätten an der Bern Pride über 10'000 Leute für die Rechte der LGBTIQ+-Community demonstriert. Der Angriff in Berlin zeige klar auf, warum dies auch in Zukunft nötig sein werde.

Flowers and rainbow flags placed at a tree in the Tiergarten Park near the scene where a car rammed into people after Saturday's Pride March in Berlin, Germany, Monday, July 27, 2026. (AP Photo/M ...
Blumen und Regenbogenfahnen, die an einem Baum im Tiergarten in Berlin niedergelegt wurden.Bild: keystone

Die Nachrichten bewegten die queere Community in der Schweiz stark. «Zwischen Angst, Trauer und Wut wird aber auch Entschlossenheit und Zusammenhalt sichtbar», wurde Alessandra Widmer, Co-Geschäftsleiterin der Lesbenorganisation Schweiz (LOS), zitiert. Es brauche den Schutz und das entschlossene Handeln von Gesellschaft und Politik.

Konkrete Massnahmen würden bereits geprüft. So hätten die Organisatoren der bevorstehenden Chur Pride im Bündner Hauptort Chur an einer Sitzung am Sonntag besprochen, was es für eine sichere Durchführung des Anlasses in einem Monat brauche.

Handlungsbedarf besteht

Die Dachverbände sehen trotz bestehender Unterstützung durch den Bund weiteren Handlungsbedarf. Zwar habe der Bundesrat 2025 die Finanzhilfen für die Sicherheit von Minderheiten aufgestockt. Jann Kraus vom Vorstand von Transgender Network Switzerland kritisierte jedoch in der Mitteilung, dass im Aktionsplan des Bundesrates gegen Hassverbrechen die Täterprävention, Massnahmen gegen Hassgruppen und ein Monitoring fehlten.

Die Organisationen verwiesen in der Mitteilung auf das Unterstützungsangebot der LGBTIQ-Helpline, die Meldestelle für LGBTIQ-feindliche Gewalt. Dies sei auch die erste Anlaufstelle für alle Anliegen zum Leben als lesbische, schwule, bisexuelle, trans, nicht-binäre, inter oder queere Person. (hkl/sda)

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10 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Dominik Egloff
27.07.2026 20:31registriert November 2015
Der Schutz der Bevölkerung vor islamistischem Terror ist eine Aufgabe des Staates, auch in diesem Falle. Ich hoffe einfach, dass die Queers for Palestine, die der ganzen Queer Comunity schaden, von der Bildfläche verschwinden, denn es wäre schon etwas gar grotesk, dass der Staat viel Geld ausgibt zum Schutze vor islamistischen Terror und dieser Schutz dann dazu genutzt würde um mit Intifada rufen, die Islamisten zum weiteren Terror zu motivieren.
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Schlaf
27.07.2026 18:35registriert Oktober 2019
Natürlich wird mehr Schutz gefordert, Ursachenforschung könnte unangenehm werden für verpeilte Gutmenschen!
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Tom Scherrer (1)
27.07.2026 23:37registriert Juni 2015
Hört auf Hip sein zu wollen und den Islamismus als kulturelle Vielfalt abzufeiern.

Queer for Palestine - völlig Banane. Die schmeissen euch vor den Zug sobald sie an die Macht kämen.

Ungläubige, heiliger Krieg, Intifada, Islamrecht Sharia über dem Rechtsstaat - was braucht ihr denn noch?

Islamisten sind Faschisten - und sie passen nicht zu uns, so einfach.

Findet sie und deportiert sie, egal woher sie kommen und wie die Lage in den Herkunftsländern ist.

Vorbild: Dänemark.
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