«Einer der blitzreichsten Septembertage ever» – und heute sind weitere Gewitter möglich
Nach einem sommerlichen Wochenstart hat es in der Schweiz am Dienstagabend zünftig gestürmt und gewittert. In der Nacht auf Mittwoch wurden mancherorts zudem Sturmböen gemessen.
20 Notrufe im Kanton St.Gallen
Sturmböen mit über 100 km/h
Die Blitzanzahl hat sich weiter erhöht und liegt gegen Morgen bei knapp 12'000 Blitzen, es dürfte damit einer der blitzreichsten Septembertage ever gewesen sein. Dazu kamen in Steckborn mit 110 km/h und in Koppigen mit 101 km/h Böen von über 100 km/h. https://t.co/O488DysMQu (rp) pic.twitter.com/PYZkhagWZD
— MeteoNews Schweiz (@MeteoNewsAG) September 9, 2026
Einer der blitzreichsten Septembertage
Neue Gewitter im Anmarsch
Besonders die Region Zürich wird nochmals einiges abbekommen.
Prognose für 11.45 Uhr, Mittwoch 9. September 2026
Keine Gefahr mehr
Stand: 5.21 Uhr, 9. September 2026
Gewitter ziehen langsam ab
Stand: 4.10 Uhr, 9. September 2026
Gewitter in der ganzen Schweiz
Die Gewitter haben aber an Wucht eingebüsst. Aktuell gilt nur noch für das Westwallis (Region Bex-Villars) die Gefahrenstufe 2: mässige Gefahr. Die Unwetterwarnung für die Region Locarno ist aufgelöst. (her)
Stand: 3.05 Uhr, 9. September 2026
Grosse Gefahr in der Region Locarno
Stand 2.10 Uhr, 9. September 2026
Unwetterwarnung für Tessin und Wallis
Stand 1.14 Uhr, 9. September 2026
Neue Gewitterfront
Messung um 0.50, Niederschlagsradar Meteo News
Prognose: Gewitter flammen in der Nacht noch einmal auf
Prognose für 02.10 Uhr, Meteonews.
... und gleich noch mehr:
(cpf)
Noch mehr crazy Blitz-Bilder von euch:
... Triengen LU ...
... Zürich ZH ...
... und Cham ZG.
User-Videos zeigen apokalyptische Szenen
... und über Biel macht sich das Gewitter bemerkbar:
Heftige Blitzeinschläge im Bernbiet
... und Köniz:
(cpf)
Unwetter zieht gen Osten – Warnstufe 4 über Bern
*Nachtrag, 22.37 Uhr: Ihr habt uns sehr viel zugesandt. Vielen Dank!*
(cpf)
Bund warnt: Gefahrenstufe 3 in West- und Ostschweiz
Erste Zellen ziehen über Inner- und Westschweiz
Zum Wochenstart sorgte warme Luft aus Süd-Südwest für sommerliche Temperaturen. Im Verlauf des Dienstags soll sich eine Kaltfront über Westeuropa bewegen und in der Schweiz für Wolken, Schauer und teils heftige Gewitter sorgen, wie MeteoNews schreibt.
Gemäss dem Wetterradar des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz sind erste Regenschauer am Dienstagnachmittag über der Westschweiz angesagt. Sie ziehen im Verlauf des Abends nach Osten. «Je nach Modell können in der ersten Nachthälfte ziemlich heftige Gewitter und Sturmböen auftauchen», erklärt Roger Perret von MeteoNews. Diese sollten jedoch nicht im gleichen Rahmen ausfallen, wie jene von vor zwei Wochen.
Obwohl es verbreitet nass werden soll, werden die Niederschläge aber sicher nicht ausreichen, um die aktuelle Trockenheit deutlich zu mindern, schreibt der Wetterdienst weiter.
Temperatursturz am Mittwoch
Am Mittwoch strömt hinter der Front kühlere Luft aus West-Nordwest ein, was die Temperaturen auf um die 20 Grad fallen lässt. «Die Luft kommt nicht mehr aus Südeuropa, sondern hat einen nördlicheren Ursprung über dem Atlantik», sagt Meteorologe Perret. Von Kälte könne man jedoch nicht sprechen, da sich diese Temperaturen für den September im normalen Bereich bewegten.
Gegen Ende Woche sollen die Temperaturen dann wieder auf bis zu angenehm spätsommerliche 25 Grad ansteigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Schweiz dieses Jahr noch einmal 30 Grad erlebt, ist nach Perret aufgrund der immer kürzer werdenden Tage und der Jahreszeit aber sehr klein.
Wer also Temperaturen von über 30 Grad geniesst, sollte das heute tun, danach könnte es damit Schluss sein für dieses Jahr. (nil)
