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Gewitter in der Schweiz: 12'000 Blitze und Sturmböen über 100 km/h

Video: watson/nina bürge
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«Einer der blitzreichsten Septembertage ever» – und heute sind weitere Gewitter möglich

09.09.2026, 09:4909.09.2026, 09:49

Nach einem sommerlichen Wochenstart hat es in der Schweiz am Dienstagabend zünftig gestürmt und gewittert. In der Nacht auf Mittwoch wurden mancherorts zudem Sturmböen gemessen.

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10:21
20 Notrufe im Kanton St.Gallen
Während des Gewitters der letzten Nacht gingen bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen rund zwanzig Meldungen ein. An der Seestrasse stürzte beispielsweise ein Baum auf ein parkiertes Auto und am Seeufer sind mehrere Boote umgekippt. Bislang sind keine Meldungen über Personenschäden bekannt, schreibt die Polizei in einer Medienmitteilung.
7:16
Sturmböen mit über 100 km/h
Auch der Sturm hat das Gewitter begleitet. Gemäss Meteonews wurde die stärkste Böe in Hörnli ZH gemessen. Mit 116 km/h fegte der Wind hier über die Landschaft. Auf Platz zwei liegt Steckborn mit 110 km/h, dahinter Koppigen BE mit 101 km/h.

7:14
Einer der blitzreichsten Septembertage
Die Gewitternacht ist vorerst überstanden. Vielerorts wurde der Himmel durch Blitze erhellt. Laut Meteonews wurden bis am Morgen rund 12'000 Blitze gezählt, was «damit einer der blitzreichsten Septembertage ever gewesen sein» dürfte.

6:35
Neue Gewitter im Anmarsch
Schlechte Neuigkeiten für Sonnenanbeter und Sonnenanbeterinnen: Gegen Mittag brauen sich nochmals stärkere Gewitter zusammen. Das prognostiziert der Niederschlagsradar von Meteonews.
Besonders die Region Zürich wird nochmals einiges abbekommen.


Prognose für 11.45 Uhr, Mittwoch 9. September 2026
6:07
Keine Gefahr mehr
Noch immer gilt für die Region Bex-Villars in der Westschweiz mässige Gefahr (Warnstufe 2). Für den Rest der Schweiz ist die Gefahr durch Gewitter gebannt. Die Warnkarte des Bundes kommt in freundlichem Grün daher. Stand 6 Uhr morgens gewittert es noch im Engadin. (her)


Stand: 5.21 Uhr, 9. September 2026
4:22
Gewitter ziehen langsam ab
Während über dem Engadin noch immer starke Unwetter toben, ziehen die Gewitter über dem Rest der Schweiz peu à peu ab. (her)


Stand: 4.10 Uhr, 9. September 2026
3:13
Gewitter in der ganzen Schweiz
Im Auge des Sturms: Mittlerweile ziehen Unwetter wieder über die ganze Schweiz. Nach wie vor gewittert es im Tessin am heftigsten, aber auch über Zürich wüten die Unwetter, wie die Karte von Meteo News zeigt.

Die Gewitter haben aber an Wucht eingebüsst. Aktuell gilt nur noch für das Westwallis (Region Bex-Villars) die Gefahrenstufe 2: mässige Gefahr. Die Unwetterwarnung für die Region Locarno ist aufgelöst. (her)

Stand: 3.05 Uhr, 9. September 2026
2:20
Grosse Gefahr in der Region Locarno
Während die Gewitter weiter in Richtung Nordosten ziehen, gilt für die Region Locarnese neu Gefahrenstufe 4: grosse Gefahr. Der Bund warnt vor abbrechenden Ästen, umstürzenden Bäumen Blitzeinschlägen, spontan auftretenden Fluten und Rutschungen steiler Hänge (her)



Stand 2.10 Uhr, 9. September 2026
1:33
Unwetterwarnung für Tessin und Wallis
Weil nun auch wieder heftige Gewitter über das Tessin ziehen, hat der Bund für die Region eine Unwetterwarnung herausgegeben. Es gilt Stufe 3, erhebliche Gefahr, für die Regionen Locarno, Lugano und Teile des Mendisiottos. Auch in einem Teil des Wallis gilt Unwetterstufe 3. (her)



Stand 1.14 Uhr, 9. September 2026
1:02
Neue Gewitterfront
Da braut sich wieder etwas zusammen. Der Niederschlagsradar von Meteo News zeigt, dass sich heftige Gewitterzellen von Südwesten dem Wallis genähert haben – und von dort weiter Richtung Berner Oberland ziehen. Für das Wallis gilt deshalb gemäss Bund die Vorwarnstufe 3: Erhebliche Gefahr möglich. Auch über dem Engadin und weiteren Teilen Graubündens gewittert es. (her)

Messung um 0.50, Niederschlagsradar Meteo News
23:55
Prognose: Gewitter flammen in der Nacht noch einmal auf
Kurz vor MItternach haben die meisten grösseren Gewitterzellen das Flachland passiert, dafür gibt es weiterhin im Bündnerland und im westlichen Teil des Wallis einzelne Unwetter. Gemäss den Prognosen von MeteoNews dürften in der Nacht jedoch noch einmal neue Zellen aufflammen und über die Schweiz ziehen. (cpf)

Prognose für 02.10 Uhr, Meteonews.
22:57
... und gleich noch mehr:
Noch mehr eindrucksvolle User-Bilder, diesmal aus dem Kanton Zürich:



(cpf)
22:27
Noch mehr crazy Blitz-Bilder von euch:
Ihr habt uns noch mehr eindrucksvolle Bilder geschickt – und zwar aus Staufen AG ...

... Triengen LU ...

... Zürich ZH ...

... und Cham ZG.
22:18
User-Videos zeigen apokalyptische Szenen
In Videos, die ihr uns zugesandt habt, zeigt sich das Ausmass des Gewitters. Wir sehen Blitz auf Blitz, Donner auf Donner. Die Szenen sind aus Möriken-Wildegg AG, Herzogenbuchsee BE, Triengen LU, Gebenstorf AG und schliesslich vom watson-Büro aus Zürich. (cpf)
22:08
Auch über dem Bodensee ...

... und über Biel macht sich das Gewitter bemerkbar:

21:48
Heftige Blitzeinschläge im Bernbiet
Das Gewitter hat richtig angezogen. Userbilder zeigen Blitzeinschläge in Gümligen ...

... und Köniz:


(cpf)
21:17
Unwetter zieht gen Osten – Warnstufe 4 über Bern
Die Gewitterzellen über der Schweiz ziehen weiter nach Osten. Das spiegelt sich auch in der neuen Gewitterwarnung des Bundes wider: Neu gilt nördlich von Bern die Gefahrenstufe 4 – grosse Gefahr. Bilder, die auf 20minuten.ch veröffentlicht wurden, zeigen Blitzeinschläge, die über dem Bundeshaus zu sehen sind. Wir würden ja auch gerne Bilder zeigen, aber ihr schickt uns ja keine :(

*Nachtrag, 22.37 Uhr: Ihr habt uns sehr viel zugesandt. Vielen Dank!*

(cpf)

20:57
Bund warnt: Gefahrenstufe 3 in West- und Ostschweiz
Der Bund hat seine Warnung für das über die Schweiz ziehende Unwetter angepasst. Über die Plattform Meteoschweiz wurde für die Westschweiz von Neuchatel bis Solothurn sowie für die Ostschweiz von Schwyz bis St.Gallen die Gefahrenstufe 3 ausgerufen. (cpf)

20:21
Erste Zellen ziehen über Inner- und Westschweiz
Um 20.00 Uhr ziehen die ersten der angekündigten Gewitterzellen über die Schweiz. Wie der Niederschlagsradar von MeteoNews aufzeigt, sind vorerst die Wests- und die Innerschweiz sowie die Region um Schaffhausen betroffen. (cpf)

Gewitter 8.9.26
In der Nacht auf Mittwoch zogen Gewitter über die Schweiz, etwa hier in Staufen AG.Bild: user

Zum Wochenstart sorgte warme Luft aus Süd-Südwest für sommerliche Temperaturen. Im Verlauf des Dienstags soll sich eine Kaltfront über Westeuropa bewegen und in der Schweiz für Wolken, Schauer und teils heftige Gewitter sorgen, wie MeteoNews schreibt.

Gemäss dem Wetterradar des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz sind erste Regenschauer am Dienstagnachmittag über der Westschweiz angesagt. Sie ziehen im Verlauf des Abends nach Osten. «Je nach Modell können in der ersten Nachthälfte ziemlich heftige Gewitter und Sturmböen auftauchen», erklärt Roger Perret von MeteoNews. Diese sollten jedoch nicht im gleichen Rahmen ausfallen, wie jene von vor zwei Wochen.

Obwohl es verbreitet nass werden soll, werden die Niederschläge aber sicher nicht ausreichen, um die aktuelle Trockenheit deutlich zu mindern, schreibt der Wetterdienst weiter.

Wetter Schweiz, Niederschlagssumme am Mittwoch 10.9.2026
Die erwartete Niederschlagssumme am Mittwoch.Bild: MeteoNews

Temperatursturz am Mittwoch

Am Mittwoch strömt hinter der Front kühlere Luft aus West-Nordwest ein, was die Temperaturen auf um die 20 Grad fallen lässt. «Die Luft kommt nicht mehr aus Südeuropa, sondern hat einen nördlicheren Ursprung über dem Atlantik», sagt Meteorologe Perret. Von Kälte könne man jedoch nicht sprechen, da sich diese Temperaturen für den September im normalen Bereich bewegten.

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Gegen Ende Woche steigen die Temperaturen wieder auf bis zu 25 Grad.Bild: meteonews

Gegen Ende Woche sollen die Temperaturen dann wieder auf bis zu angenehm spätsommerliche 25 Grad ansteigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Schweiz dieses Jahr noch einmal 30 Grad erlebt, ist nach Perret aufgrund der immer kürzer werdenden Tage und der Jahreszeit aber sehr klein.

Wer also Temperaturen von über 30 Grad geniesst, sollte das heute tun, danach könnte es damit Schluss sein für dieses Jahr. (nil)

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