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Krankenkassenprämien 2027: Elisabeth Baume-Schneider informiert live

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Krankenkassen-Prämien steigen erneut: Jetzt informiert Baume-Schneider

Nach Anstieg in den letzten Jahren steht der nächste Sprung bei den Krankenkassenprämien bevor. Die wichtigsten Infos.
29.09.2026, 14:3029.09.2026, 14:30
  • Die Krankenkassenprämien steigen 2027 durchschnittlich um 5 Prozent.
  • Die mittlere Monatsprämie beträgt 412 Franken, wie Baume-Schneider mitteilt.
  • Die Anzahl an Leistungen pro Patient nimmt zu – damit auch die Kosten. Das ist der Hauptgrund für die steigenden Kosten.
  • Die Medienkonferenz mit Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider jetzt live.
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14:38
Die Medienkonferenz ist beendet
Mit diesen letzten Worten auf Deutsch beendet Baume-Schneider die Pressekonferenz.
14:38
Was sagen Sie zu den Menschen, für die das sehr viel Geld ist?
«Es ist mir bewusst: Das Ganze kostet viel», sagt Baume-Schneider. Aber: Es sei ein gutes System, man habe Zugang zu guten Leistungen. Trotzdem sagt die Gesundheitsministerin: «Überall, wo es möglich ist, muss man sparen.»
14:36
«Wir haben zu wenig streng hingeschaut»
Arztpraxen, Spitäler und Apotheken müssen den Teil der Rabatte zurückgeben, den sie beim Einkauf von Medikamenten bekommen. Das passiere nicht immer. «Das schadet am Schluss dem Prämienzahlenden.» Sie hätten sicher «zu wenig streng hingeschaut», sagt Anne Lévy.
14:32
Müssen sich Patienten reflektieren?
Angesichts dessen, dass Patientinnen und Patienten immer mehr kosten, lautet eine Frage, ob sich diese dessen bewusst werden müssten.

«Wichtig ist, in diesem Zusammenhang auch von der Prävention zu reden», sagt Lévy. Die Bevölkerung solle sich gesünder ernähren, sich mehr bewegen sowie den Alkohol- und Tabakkonsum zu reduzieren.

Gleichzeitig gingen sie jedoch auch von der Verantwortung der Leistungserbringer aus. Sie sollten nur Behandlungen durchführen, die tatsächlich medizinisch notwendig seien.
14:28
Müssen die Prämienzahler die Kosten für die Lancierung von Tarmed übernehmen?
Im Zuge der Umstellung auf TARDOC (Tarif für ambulante ärztliche Leistungen und Dokumentation) Anfang 2026 mit neuen Tarifen und Pauschalen gebe es noch Unsicherheiten. Es soll jedoch darauf geachtet werden, dass die Kostenneutralität eingehalten wird, sagt Anne Lévy. Wichtig sei, dass der Tarif auf die neuen Gegebenheiten angepasst sei. Das werde sich nun einspielen.
14:21
Fragerunde beginnt
Eine Journalistin will wissen, was die Haupttreiber für die steigenden Kosten seien. Baume-Schneider und Lévy spezifizieren die Gründe für den Anstieg: Ein Drittel sei aufgrund der Demographie, also der älter werdenden Bevölkerung. Zwei Drittel seien mehr Kosten pro Patientin und Patient.
14:20
Dritte Reform zu Kostenzielen
Bei der dritten Reform gehe es um die Kostenziele, so Lévy. Der Bundesrat lege mit den Akteuren des Gesundheitswesen alles vier Jahre fest, wie hoch die Kosten steigen dürfen.

Steigen die Kosten weiter, müssten Bund und Kantone Massnahmen prüfen, erklärt Lévy. Der Bundesrat lege 2026 erstmals Kosten- und Qualitätsziele fest für die Jahre 2028 bis 2031.
14:18
Zweite Reform: Gegenentwurf zur Prämienentlastungs-Initiative
Die zweite Massnahme sei der Gegenentwurf zur Prämienentlastungs-Initiative. Der kantonale Beitrag für die Prämienverbilligung steige ab 2028 im Gleichschritt mit den Kosten im Kanton.

Beim Bund sei das schon heute der Fall. Die Kantone hätten mit der Beitragsanpassung anfangen können.
14:16
Weniger Kosten wegen Steigung ambulanter Behandlungen
Es könnten mit der neuen Reform mehr Behandlungen ambulant ohne Übernachtung im Spital behandelt werden. Das sei in vielerlei Hinsicht positiv, so würden Patienten schätzen, nicht im Spital übernachten zu müssen. Ambulante Behandlungen gelten heute voll zulasten der Krankenkassen und damit der Prämienzahlenden. Die Behandlungen seien aber günstiger als stationäre Behandlungen.


14:13
Nun spricht Anne Lévy
Nun spricht Anne Lévy, Direktorin des Bundesamts für Gesundheit. Sie möchte vertiefen, was für eine gute Versorgung und für eine Dämpfung des Kostenanstiegs in Planung sei.
14:12
Appell an verschiedene Akteure im Gesundheitsbereich
Baume-Schneider appelliert auch an diverse Akteure im Gesundheitsbereich, um die Kosten zu dämpfen. Daher wolle sie im Oktober alle Akteure zusammenbringen, um weitere Massnahmen zu besprechen.
14:09
Ab 2028 Erleichterungen dank EFAS
Das Parlament, der Bundesrat und das BAG erarbeiten seit Jahren Massnahmen, um die Kostensteigerung zu dämpfen, so die Gesundheitsministerin.

Mit der Reform EFAS soll es ab 2028 spürbare Erleichterungen geben. EFAS steht für die einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Gesundheitsleistungen in der Schweizer Krankenversicherung.
14:07
Fehlanreize in manchen Bereichen
Es gebe auch Bereiche, wo es Fehlanreize gebe. Baume-Schneider verweist dabei auf die privaten Firmen im Bereich der Angehörigen-Pflege, die grosse Gewinne abschöpfen.

Auch Rabatte bei den Medikamenten würden von den Ärzten nicht abgerechnet.

Genauso würden unnötige Leistungen abgerechnet, zum Beispiel wenn Ärzte Patienten mehrfach aufrufen, obwohl das nicht nötig wäre.
14:06
Baume-Schneider: Innovative Methoden können Leben retten
«In der Schweiz haben alle Anspruch auf ein quliativ hochstehendes Gesundheitswesen», sagt Baume-Schneider. Das habe seinen Preis. Doch die innovativen Methoden der Medizin seien positiv und könnten Leben retten, sagt die Bundesrätin.
14:05
Mehr Leistungen als früher
Es würden mehr Leistungen als früher von den Krankenkassen übernommen. So gebe es für Menschen mit psychischen Erkrankungen ein breiteres Angebot. «Es ist klar, dass die zusätzlichen Therapien zu zusätzlichen Kosten führen», sagt die Gesundheitsministerin.
14:04
Das ist der Hauptgrund für die Kostensteigerung
Die Anzahl an Leistungen pro Patient nehme zu – damit auch die Kosten. Das sei der Hauptgrund für die steigenden Kosten, sagt Baume-Schneider.
14:01
Krankenkassenprämien steigen 2027 im Schnitt um 5 Prozent
Die Krankenkassenprämien steigen 2027 durchschnittlich um 5 Prozent. Die mittlere Monatsprämie beträgt 412 Franken, wie Baume-Schneider mitteilt. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von 19.70 Franken. (sda)
14:00
Die Medienkonferenz beginnt
Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider (SP) tritt gemeinsam mit Anne Lévy, Direktorin des Bundesamts für Gesundheit, vor die Medien.
Verdreifachung seit 1996
Seit Einführung des Krankenversicherungsgesetzes 1996 hat sich die mittlere Prämie über alle Altersgruppen und Versicherungsmodelle mehr als verdreifacht.

Mehr dazu liest du hier:
13:38
Gleich verkündet Baume-Schneider die Krankenkassenprämien für 2027
Um 14 Uhr tritt Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider vor die Medien und verkündet die Krankenkassenprämien für 2027. Erwartet wird ein Plus von rund 5 Prozent – mehr als im Vorjahr.
Bundesraetin Elisabeth Baume-Schneider spricht an einer Medienkonferenz zur Aenderung des Sprachengesetzes, Eroeffnung des Vernehmlassungsverfahrens, am Freitag, 12. Juni 2026, in Bern. (KEYSTONE/Pete ...
Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider (SP) informiert heute zum Anstieg der Krankenkassenprämien. Bild: keystone
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