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Hitzewelle und Gewitter in der Schweiz: Alle News im Liveticker

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Hier drohen am Freitag heftige Gewitter +++ Schweiz erlebt erste Tropennacht

19.06.2026, 10:1119.06.2026, 10:11

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schweiz befindet sich im Einflussgebiet eines Omega-Hochs und erlebt deshalb eine Hitzewelle.
  • Es werden Höchsttemperaturen von weit über 30 Grad erwartet, es könnten Juni- oder gar Allzeitrekorde fallen. In der Nacht auf Freitag wurden die ersten Tropennächte registriert.
  • Die Hitzewelle könnte länger dauern, bisher ist kein Ende in Sicht. Hier findest du alle Warnungen, News und Tipps im Liveticker.
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10:39
Bisher keine Rekorde gefallen
Die Maximaltemperaturen bewegen sich aktuell zwar vielerorts auf deutlich über 30 Grad, Rekorde sind bisher aber noch keine gefallen. Hier eine Karte mit allen Hitzerekorden in der Schweiz:


Im Laufe des Wochenendes und der nächsten Woche steigen die Maximaltemperaturen aber nochmals an. Am Sonntag steht mit bis zu 37 Grad in Basel und 36 Grad in Zürich ein erster Höhepunkt an. Nochmals etwas heisser könnte es dann laut MeteoNews am Mittwoch werden. Dann sind für Basel gar 38 Grad prognostiziert. Jedoch sind genaue Temperaturprognosen für so weit in der Zukunft mit Vorsicht zu geniessen. (leo)
10:22
Weiterhin Hitzewarnung der Stufe 4
Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz hat bereits am Donnerstag für weite Teile der Schweiz eine Hitzewarnung ausgesprochen. Für die Region Basel herrscht gar «grosse Gefahr» (Stufe 4). Der Bund warnt für diese Region vor «grossem Risiko für Kreislaufbeschwerden und körperliches Unwohlsein» und empfiehlt den Menschen, «Schatten und kühle Räume aufsuchen, sich mit geeigneter Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenschutz schützen, Fenster beschatten und früh morgens lüften.»

Für die gesamte Alpennordseite, teile des Wallis und des Tessins gilt zudem eine Hitzewarnung der Stufe 3. Im Wallis gilt weiter eine grosse Gefahr für Waldbrände. Von der Trockenheit besonders betroffen sind weiter der Kanton Graubünden sowie die Region zwischen dem Bodensee über Schaffhausen und Zürich Bis Aarau. (leo)
10:06
Erste Tropennächte der Hitzewelle gemessen
In der Nacht auf den Freitag registrierten gleich mehrere Messstationen von MeteoSchweiz Minimaltemperaturen von über 20 Grad – also Tropennächte. In St. Chrischona im Kanton Basel-Stadt sank die Temperatur gar nur auf 23,2 Grad ab. Auch in Vevey (VD) und in Vaduz (FL) wurden in der Nacht 23 Grad gemessen. Insgesamt wurden an 21 Messstationen Minimumtemperaturen von über 20 Grad festgestellt. (leo)
10:02
Für Freitag sind Gewitter angesagt
Für den Freitagnachmittag sind laut Wetterprognosen besonders im Süden der Schweiz Gewitter angesagt. Wo genau diese eintreffen, lässt sich nur schwer vorhersagen. Im Laufe des Nachmittages verschieben sich die Zellen dann weiter in Richtung Norden. Laut dem Niederschlagsradar von MeteoSchweiz dürften ab 17 Uhr kräftige Gewitter in der Region Solothurn und über Aarau, Zürich und Schaffhausen auftreten.
9:55
Am Donnerstag gab es 35,4 Grad im Wallis
Die Hitzewelle hat am Donnerstag die Schweiz erreicht. Bisherige Juni-Rekorde wurden noch nicht geknackt. In Visp VS war es mit 35,4 Grad am heissesten.

Auch hier war es schon einmal wärmer, und zwar am 27. Juni 2019, wie Meteorologe Ludwig Zgraggen vom Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. In Basel sei es am Donnerstag mit 34,4 Grad ebenfalls sehr heiss gewesen. Dort liege der bisherige Rekord bei 36,9 Grad am 27. Juni 1947.

Seit Donnerstagmittag gelten Hitzewarnungen der Stufen 3 und 4 des Bundes. Zunächst sind die Warnungen bis Dienstag befristet. Eine Verlängerung sei jedoch wahrscheinlich. (sda)

«Historische Hitzewelle» erreicht die Schweiz

Die Schweiz befindet sich ab Mitte Juni im Einflussgebiet eines sogenannten Omega-Hochs. Dabei werden die warmen Luftmassen eingeklemmt. «Kühlere Luft wird an den Rändern umgeleitet und gelangt so nicht mehr nach Mitteleuropa», erklärt Meteorologe Roger Perret.

Das hat zur Folge, dass das Wetter über längere Zeit stabil bleibt. Im aktuellen Fall bleibt der Himmel wolkenlos und die Sonne kann Luft und Untergrund erbarmungslos aufheizen. «Es ist extrem ungewöhnlich, dass die Schweiz bereits so früh im Sommer über einen längeren Zeitraum derart hohe Temperaturen erlebt», sagt Perret.

Der Meteorologe sagte im Gespräch mit watson zu Beginn der aktuellen Hitzewelle gar:

«Was auf uns zukommt, ist absolut historisch und einmalig.»

Trockenheit wird zum Problem

Bereits vor der aktuellen Hitzewelle gab es in weiten Teilen der Schweiz unterdurchschnittlichen Niederschlag, der teilweise bereits zu Trockenheit führte. Im Kanton Thurgau wird deshalb der Wasserverbrauch über das Wochenende eingeschränkt.

Der Bodensee befindet sich bereits jetzt auf einem historischen Juni-Tief und vielerorts ist die Waldbrandgefahr erhöht. Wie stark sich die Hitzewelle auf diese Situation auswirkt, erfährst du oben im Liveticker.

(leo)

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24 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Boniek
18.06.2026 13:22registriert März 2014
"Kanton Thurgau erhöht Waldbrandgefahr." Wieso tut er das? Das ist doch gefährlich!
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Xicotencatl Axayacatl
18.06.2026 14:11registriert August 2024
"Trockenheit wird zum Problem"
Und derweil beschliesst unser geschätztes Lobby-Parlament, dass Neubau-AKW wieder voll ok sind. Aber womit sollen die Meiler eigentlich gekühlt werden, wenn die Pegelstände immer weiter sinken und das verbleibende Wasser vermutlich zu warm ist? Im Atomland Frankreich, mussten AKW in der Vergangenheit bekanntlich runtergefahren. Wieder so ein Punkt im langen Fragekatalog.
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Denverclan
18.06.2026 14:19registriert September 2016
Hochmut kommt vor dem Fall, wer die Lage nicht ernst nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen. Hallo, es ist erst der Anfang und die Prognosen verheissen nichts Gutes. Wir reden/schreiben dann in vier Wochen wieder…ja es ist Sommer, ja im Sommer kann es heiss werden, ABER es ist jetzt schon sehr trocken und genau die Trockenheit kann dann langfristig enorm gefährlich werden, also bitte ein bisschen demütig sein und nicht zu schrille Töne anschlagen. Und schauen wir mal, wie lange die Bauern die Hitze und die Trockenheit „lustig“ finden. An alle älteren Menschen, passt auf euch auf!
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