Im Laufe des Wochenendes und der nächsten Woche steigen die Maximaltemperaturen aber nochmals an. Am Sonntag steht mit bis zu 37 Grad in Basel und 36 Grad in Zürich ein erster Höhepunkt an. Nochmals etwas heisser könnte es dann laut MeteoNews am Mittwoch werden. Dann sind für Basel gar 38 Grad prognostiziert. Jedoch sind genaue Temperaturprognosen für so weit in der Zukunft mit Vorsicht zu geniessen. (leo)
Hier drohen am Freitag heftige Gewitter +++ Schweiz erlebt erste Tropennacht
Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweiz befindet sich im Einflussgebiet eines Omega-Hochs und erlebt deshalb eine Hitzewelle.
- Es werden Höchsttemperaturen von weit über 30 Grad erwartet, es könnten Juni- oder gar Allzeitrekorde fallen. In der Nacht auf Freitag wurden die ersten Tropennächte registriert.
- Die Hitzewelle könnte länger dauern, bisher ist kein Ende in Sicht. Hier findest du alle Warnungen, News und Tipps im Liveticker.
Bisher keine Rekorde gefallen
Im Laufe des Wochenendes und der nächsten Woche steigen die Maximaltemperaturen aber nochmals an. Am Sonntag steht mit bis zu 37 Grad in Basel und 36 Grad in Zürich ein erster Höhepunkt an. Nochmals etwas heisser könnte es dann laut MeteoNews am Mittwoch werden. Dann sind für Basel gar 38 Grad prognostiziert. Jedoch sind genaue Temperaturprognosen für so weit in der Zukunft mit Vorsicht zu geniessen. (leo)
Weiterhin Hitzewarnung der Stufe 4
Für die gesamte Alpennordseite, teile des Wallis und des Tessins gilt zudem eine Hitzewarnung der Stufe 3. Im Wallis gilt weiter eine grosse Gefahr für Waldbrände. Von der Trockenheit besonders betroffen sind weiter der Kanton Graubünden sowie die Region zwischen dem Bodensee über Schaffhausen und Zürich Bis Aarau. (leo)
Erste Tropennächte der Hitzewelle gemessen
Für Freitag sind Gewitter angesagt
Am Donnerstag gab es 35,4 Grad im Wallis
Auch hier war es schon einmal wärmer, und zwar am 27. Juni 2019, wie Meteorologe Ludwig Zgraggen vom Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. In Basel sei es am Donnerstag mit 34,4 Grad ebenfalls sehr heiss gewesen. Dort liege der bisherige Rekord bei 36,9 Grad am 27. Juni 1947.
Seit Donnerstagmittag gelten Hitzewarnungen der Stufen 3 und 4 des Bundes. Zunächst sind die Warnungen bis Dienstag befristet. Eine Verlängerung sei jedoch wahrscheinlich. (sda)
«Historische Hitzewelle» erreicht die Schweiz
Die Schweiz befindet sich ab Mitte Juni im Einflussgebiet eines sogenannten Omega-Hochs. Dabei werden die warmen Luftmassen eingeklemmt. «Kühlere Luft wird an den Rändern umgeleitet und gelangt so nicht mehr nach Mitteleuropa», erklärt Meteorologe Roger Perret.
Das hat zur Folge, dass das Wetter über längere Zeit stabil bleibt. Im aktuellen Fall bleibt der Himmel wolkenlos und die Sonne kann Luft und Untergrund erbarmungslos aufheizen. «Es ist extrem ungewöhnlich, dass die Schweiz bereits so früh im Sommer über einen längeren Zeitraum derart hohe Temperaturen erlebt», sagt Perret.
Der Meteorologe sagte im Gespräch mit watson zu Beginn der aktuellen Hitzewelle gar:
Trockenheit wird zum Problem
Bereits vor der aktuellen Hitzewelle gab es in weiten Teilen der Schweiz unterdurchschnittlichen Niederschlag, der teilweise bereits zu Trockenheit führte. Im Kanton Thurgau wird deshalb der Wasserverbrauch über das Wochenende eingeschränkt.
Der Bodensee befindet sich bereits jetzt auf einem historischen Juni-Tief und vielerorts ist die Waldbrandgefahr erhöht. Wie stark sich die Hitzewelle auf diese Situation auswirkt, erfährst du oben im Liveticker.
(leo)
