Sommergewitter im Anmarsch – Sturmböen und Hagel drohen auch im Mittelland
Obschon bei den aktuellen Temperaturen wohl fast jede Art von Abkühlung erwünscht zu sein scheint, gehört Hagel bei den meisten dennoch nicht zu den bevorzugten Szenarien für den Start ins Wochenende.
Gemäss Michael Eichmann von Meteonews könnte dieses Szenario heute gegen den Abend jedoch eintreten. Wo die stärksten Gewitter zu erwarten sind, das sei aktuell noch schwer vorherzusagen, so der Wetterexperte: «Die Gewitter entwickeln sich typischerweise an der Alpennordseite und im Jura. Der Südwind wird die Gewitterfront heute deutlich Richtung Norden tragen, sodass es im gesamten Mittelland zu Gewittern kommen kann.»
Dabei sei nicht auszuschliessen, dass auch grössere Städte wie Zürich, Luzern oder Bern davon betroffen sein könnten. Je nach Topografie und Luftfeuchtigkeit der betroffenen Regionen würden die Gewitter glimpflicher oder heftiger ausfallen. Im Zentrum der Gewitterzelle werde es jedoch «kein Kindergeburtstag», so Michael Hartmann. So könne es auch zu Sturmböen um die 80 bis 100 Kilometer pro Stunde kommen.
Nach den heutigen Gewittern stabilisiert sich dann die Lage erneut. Mit Ausnahme der Alpen, in denen es im Verlauf des Wochenendes sowie über die ganze nächste Woche hinweg zu vereinzelten Gewittern kommen könnte, bleibt die Wetterlage die gesamte kommende Woche stabil und vor allem die Temperaturen sehr hoch. (jul)
