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Schiesserei in Aarau: Polizei nimmt 43-Jährigen nach Schiesserei fest

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Schüsse am Aarauer Rave

Am Aarauer Rave sind in der Nacht auf Sonntag, 30. August 2026, Schüsse gefallen.

quelle: keystone / michael buholzer
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«Dringender Tatverdacht»: Polizei nimmt 43-Jährigen nach Schiesserei in Aarau fest

In der Nacht auf Sonntag kam es an der Pferderennbahn Schachen in Aarau zu einer Schiesserei. Die aktuellsten Infos findest du hier im Liveticker.
30.08.2026, 08:2931.08.2026, 13:18

Das ist bekannt:

  • Am frühen Sonntagmorgen kam es im Schachen in der Stadt Aarau zu einer Schiesserei. Eine 22-jährige Italienerin kam ums Leben, fünf Personen wurden verletzt.
  • Die Täterschaft war zunächst unbekannt und flüchtig. Am Montagmittag informierte die Aargauer Polizei, dass ein 43-jähriger Schweizer unter dringendem Tatverdacht festgenommen werden konnte.
  • Die Hintergründe und das Motiv für die Tat sind weiterhin unbekannt, die Ermittlungen diesbezüglich laufen. Die Polizei geht aktuell davon aus, dass es sich um einen Einzeltäter handelt.
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12:56
Schüsse in Aarau: Polizei nimmt 43-jährigen Mann fest
Nach der Schiesserei beim Rave in Aarau am Wochenende, bei dem eine 22-Jährige ums Leben kam, hat die Aargauer Kantonspolizei einen 43-jährigen Mann festgenommen. Dieser stehe unter dringendem Tatverdacht, so die Polizei in einer Medienmitteilung. Der Festgenommene ist Schweizer, wie die Polizei weiter mitteilt. Er wurde demzufolge in der Montagnacht um 1 Uhr angehalten und verhaftet.

Die Ermittlungen zum genauen Hergang der Tat sowie zu den Hintergründen und dem möglichen Motiv seien weiterhin im Gang. Zum aktuellen Zeitpunkt gehen die Behörden von einem Einzeltäter aus. Die Aargauer Kantonspolizei will am kommenden Mittwoch um 14 Uhr erneut in einer Medienkonferenz zu den neuesten Entwicklungen informieren.
(con)
11:16
Krebsliga Aargau sagt Charity-Lauf im Aarauer Schachen ab
Die Krebsliga Aargau hat den für Donnerstag geplanten Charity-Vollmondlauf im Aarauer Schachen abgesagt. Nach den Schüssen am Wochenende bei der Pferderennbahn ist das Gelände nicht für Veranstaltungen freigegeben.

Solange die Pferderennbahn nicht freigegeben sei, sei die Absage der einzig richtige Schritt, teilte die Krebsliga am Montag mit. Der Charity-Vollmondlauf hätte in diesem Jahr erstmals auf der Pferderennbahn stattfinden sollen.

Im vergangenen Jahr hatten mehr als 400 Personen am Lauf teilgenommen. Die Krebsliga Aargau plant den nächsten Vollmondlauf für August 2027. (sda)
10:52
Nach Schiesserei in Aarau: Internationale Fahndung läuft
Nach der Schiesserei in Aarau hat die Kantonspolizei Aargau die nationale und internationale Fahndung nach der Täterschaft veranlasst. Dies gibt das Bundesamt für Polizei (Fedpol) auf Anfrage bekannt.

Das Fedpol hat derweil zwei Verbindungsoffiziere nach Aarau entsandt, wie das Bundesamt am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Ihre Aufgabe sei es, den direkten Informationsaustausch und die Koordination zwischen den beteiligten Behörden sicherzustellen sowie den allfälligen Unterstützungsbedarf laufend zu prüfen.

Das Fedpol stehe in engem Kontakt mit den Aargauer Behörden. In der Zentrale in Bern sei zur Koordination der unterstützenden Massnahmen eine Führungsstruktur eingerichtet worden. Die Ermittlungen lägen jedoch bei der Kantonspolizei. (sda)
10:09
Bislang keine neuen Informationen zur Schiesserei in Aarau
Derzeit gibt es keine neuen Informationen zur Täterschaft oder zu den Hintergründen zur Schiesserei vom Sonntagmorgen in Aarau. Dies schreibt die Kantonspolizei Aargau auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Man werde bei Gelegenheit informieren, hiess es vonseiten Polizei am Montag weiter. Der Grosseinsatz der Polizei dauert an.

Am Sonntagmorgen kam es an einer Raveparty in Aarau zu einer tödlichen Schiesserei. Eine 22-jährige Italienerin wurde dabei getötet. Eine deutsche Staatsangehörige sowie vier Männer mit Schweizer Staatsangehörigkeit im Alter von 24 bis 31 Jahren seien mit leichten bis schweren Verletzungen in Spitäler transportiert worden. Nach früheren Angaben der Polizei befindet sich keiner Verletzten in Lebensgefahr. (sda)
20:07
Bundespräsident Parmelin zeigt sich betroffen
Nach den Schüssen an der Raveparty in Aarau in der Nacht auf Sonntag hat Bundespräsident Guy Parmelin den Angehörigen der Opfer sein Beileid ausgesprochen. Er sei «tief betroffen», schrieb Parmelin am Sonntagabend auf der Plattform X.



«Ich bin tief betroffen über die tragischen Ereignisse der vergangenen Nacht in Aarau. Mein aufrichtiges Beileid gilt der Familie und Angehörigen des jungen Opfers. Meine Gedanken sind auch bei allen Verletzten, denen ich eine rasche und vollständige Genesung wünsche», schrieb der Bundespräsident weiter.

In diesen schweren Stunden gelte seine ganze Anteilnahme allen Menschen, die von diesem tragischen Ereignis betroffen seien. (sda)
18:11
Zwei Verletzte sind ebenfalls italienische Staatsangehörige
Laut der italienischen Premierministerin Giorgia Meloni ist nicht nur das Todesopfer Italienerin, sondern auch zwei der fünf Verletzten besitzen den italienischen Pass.
18:06
Giorgia Meloni äussert sich auf X
Giorga Meloni hat sich zu dem Vorfall in Aarau geäussert: «Ich spreche mein Beileid zum Tod der jungen Italienerin, die Opfer der tragischen Schiesserei in Aarau in der Schweiz wurde», schreibt die italienische Premierministerin auf X. Und weiter: «Wir verfolgen die Entwicklungen aufmerksam über das Aussenministerium und unsere diplomatischen Vertretungen und vertrauen auf die Arbeit der schweizerischen Behörden, um volles Licht auf das Geschehene zu werfen und die Verantwortlichen zu ermitteln.»
Laut Meloni heisst das Todesopfer Maria Spinelli.

17:53
Die Tote ist Italienerin
Das Todesopfer bei der Schiesserei an der Rave-Party von Aarau ist Italienerin. Bundesrat Ignazio Cassis kondolierte seinem Amtskollegen in Rom, Antonio Tajani, am Sonntag offiziell, wie das Aussendepartement in Bern am Sonntag bestätigte.

Zuvor hatten italienische Nachrichtenagenturen von einem Telefonat Cassis' mit Tajani berichtet. Nicolas Bideau, Sprecher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), bestätigte auf Anfrage von Keystone-SDA diese Berichte. Cassis habe im Namen des Bundesrates sein Beileid für den Tod der Frau zum Ausdruck gebracht. (sda)
15:17
Polizei hält am Abend Medienkonferenz ab
Um 18.30 Uhr findet erneut eine Medienkonferenz zum Fall Aarau statt. Dort wenden sich Regierungsrat Dieter Egli, Polizeikommandant Oberst Michael Leupold, der leitende Oberstaatsanwalt Philipp Umbricht und Hauptmann Matthias Schildknecht, Abteilungschef Stationierte Polizei, an die Öffentlichkeit. Bei watson wirst du die Medienkonferenz live mitverfolgen können.

15:02
Aktuelle Infos der Polizei
Polizeisprecher Bernhard Graser hat sich am Sonntagnachmittag den Medien gestellt und über den aktuellen Stand informiert. Demnach weiss die Polizei noch nicht, wo sich die Täterschaft befindet. Die Fahndung läuft weiterhin auf Hochtouren. Die wichtigsten Erkenntnisse und den Ticker zur Medieninfo findest du hier.
13:45
Aargauer Regierungsrat äussert sich zur Tat
Der Aargauer Regierungsrat ist laut einem Beitrag auf der Kurznachrichtenplattform X «tief betroffen über die Gewalttat in Aarau». Er verurteile diese.

Seine Gedanken seien bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen Menschen, die dieses schreckliche Ereignis hätten miterleben müssen. Der Aargauer Regierungsrat dankt «den Einsatzkräften und allen Beteiligten», wie es im am Sonntagmittag veröffentlichten Beitrag weiter heisst. (sda)

12:51
Die Polizei informiert um 14 Uhr
Die Kantonspolizei Aarau hat angekündigt, dass es um 14 Uhr einen Point de Presse gibt und die Kapo über die Ereignisse informiert. Eine weitere Medienkonferenz ist für 17 Uhr geplant.
12:14
Rave-Veranstalter sprechen ihre «aufrichtige Anteilnahme» aus
In einem Statement äussern ich die Veranstalter des Raves zu Wort. Die Zürcher Urban Agency Events AG schreibt, dass sie schockiert, erschüttert und traurig seien. «Der hinterhältige Anschlag auf die Gäste des Aarauer Raves hat unsere Herzen gebrochen.» Ein Rave solle immer ein Ort der Freude und der Liebe sein, «niemals ein Ort, an dem Menschen getötet, verletzt und in Angst versetzt werden», so Livio, Alex, Maik und Oliver. Ihre Gedanken seien bei den Opfern, deren Angehörigen und Freunden: «Wir sprechen Ihnen unsere aufrichtige Anteilnahme aus». Sie werden ausserdem «alles in unserer Macht Stehende tun», um die Polizei und Rettungskräfte zu unterstützen.
11:34
Deutsche Polizei an Fahndung beteiligt
Die deutsche Polizei beteiligt sich an der Fahndung nach der Täterschaft im Zusammenhang mit der Schiesserei an der Aarauer Raveparty. Es handle sich um ein Routineverfahren im Rahmen der polizeilichen Zusammenarbeit, sagte ein Sprecher der Polizei in Freiburg (D) zur Nachrichtenagentur DPA.

Zu den in Deutschland durchgeführten Massnahmen wurden keine weiteren Einzelheiten bekannt gegeben. Nach dem oder den Tätern wird aktiv gefahndet.

In der Schweiz wiederum waren am Sonntagmittag weit über 100 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz, wie Pascal Wenzel, Sprecher der Kantonspolizei Aargau, zu einer Reporterin von Keystone-SDA vor Ort sagte. (sda)
11:33
Aarauer Stadtpräsident äussert sich
Der Aarauer Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker zeigt sich von den Ereignissen letzter Nacht tief betroffen. «Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen des Todesopfers und bei den verletzten Personen», sagt Hilfiker gegenüber der Aargauer Zeitung. Die Stadt helfe der Kantonspolizei und stelle die «städtischen Ressourcen zur Verfügung».

Hanspeter Hilfiker, Stadtpräsident von Aarau
10:44
Präsident des Aargauischen Rennvereins zum Vorfall
Gegenüber Tele M1 hat sich auch der Präsident des Aargauischen Rennvereins, Pascal Steudler, zum Vorfall geäussert. Der Verein vermietet die Pferderennbahn seit Jahren für den Rave. Bisher sei es «immer eine super, perfekte Party», das Sicherheitskonzept habe immer funktioniert.

Vom Vorfall erfahren habe er vom Platzwart. «Er rief an und sagte, ich solle nach Aarau kommen, es sei etwas ganz Schlimmes passiert.» Selbst habe er nichts mitbekommen. Steudler drückt allen Betroffenen sein Mitgefühl aus. «Meine Gedanken sind bei allen, die da waren. Ich finde fast keine Worte.» Ob das für nächsten Sonntag geplante Pferderennen, das letzte der Saison, stattfindet, kann Steudler noch nicht sagen. Das werde nun evaluiert.
10:09
Polizei nennt Details zu Opfern
Laut der Kantonspolizei Aargau handelt es sich beim Todesopfer um eine 22-jährige Frau. Zudem seien vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 24 und 27 Jahren leicht bis schwer verletzt worden. Sie befänden sich im Spital. Alle Opfer haben ihren Wohnsitz in der Schweiz. Für Angehörige und Augenzeugen wurde eine Hotline eingerichtet.

9:33
DJ meldet sich zu Wort
Der DJ, der kurz vor den Schüssen aufgelegt hatte, meldet sich auf Instagram zu Wort: «Für alle, die fragen: Mir geht es gut.» Es sei herzzerreissend, was am Aarauer Rave passiert sei. «Etwas, das in unserer Szene nie passieren dürfte. Techno und Raves sollten ein Ort für Frieden und Sicherheit sein, niemals ein Ort, wo so etwas passiert», schreibt DJ Tekibo. Laut einem Augenzeugen war der er mit dem Todesopfer befreundet, wie dieser gegenüber Tele M1 sagte. «Ich habe eine wichtige Freundin verloren und habe nicht die richtigen Worte dafür.» Er benötige nun einige Zeit, das ganze zu verarbeiten.
8:48
2500 Personen an Rave
Die Veranstaltenden der Rave-Party im Aarauer Schachen erwarteten rund 2500 Personen an dem Anlass, wie es auf deren Website hiess. Wie viele Personen zum Zeitpunkt der Schiesserei auf dem Gelände waren, blieb vorerst unklar.

Die Polizei ist mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Man zeige vorsorglich über Aarau hinaus erhöhte Präsenz, hiess es weiter.

Die Fahndung nach der unbekannten Täterschaft laufe «auf Hochtouren», sagte ein Polizeisprecher zu einer Reporterin von Keystone-SDA vor Ort. Mögliche Motive sowie die genauen Umstände der Tat seien noch unklar, hiess es weiter. (sda)
8:38
Polizei fahndet nach unbekannter Täterschaft
In einem weiteren Tweet schreibt die Kantonspolizei Aargau, dass die Fahndung nach «der unbekannten Täterschaft» laufe. Ob es sich um einen Einzeltäte oder mehrere Tatpersonen handelt, teilt die Polizei nicht mit. Sie stehe mit einem Grossaufgebot im Einsatz. (her)

8:27
Ein Todesopfer, fünf teils schwer verletzt.
Die Kantonspolizei Aargau schreibt am frühen Sonntagmorgen, dass bei der Schiessere am Aarauer Rave ersten Erkenntnissen zufolge eine Person gestorben ist. Fünf weitere seien teils schwer verletzt, so die Polizei weiter. (her)

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Grosseinsatz nach Schüssen Aarau Rave
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