Swiss-Zwischenlandung auf Azoreninsel: Einige Passagiere liessen sich untersuchen
Am Dienstagmorgen kam es auf einem Swiss-Flug von Chicago nach Zürich zu einem Zwischenfall. Der Flug LX9 setzte über dem Atlantik einen Notruf ab. Grund dafür war ein «nicht näher identifizierbarer, stechender Geruch in der Economy Class», wie die Swiss später mitteilte. Der Grund dafür ist unklar. Die Besatzung entschied sich deshalb zu einer Ausweichlandung am Flughafen Lajes auf der Azoreninsel Terceira.
In Absprache mit der zuständigen Flugsicherung sei zusätzlich eine Luftnotlage deklariert worden, schreibt die Swiss. Dadurch sei das Flugzeug im Luftraum mit Priorität behandelt worden.
Gemäss der Swiss konnten die Passagiere und die Crew das Flugzeug auf normalem Weg verlassen. Rund fünf Passagiere sowie ein Crewmitglied liessen sich nach der Landung vorsorglich medizinisch untersuchen, nachdem bei ihnen kurzzeitig Symptome wie gereizte Augen, Übelkeit oder Kopfschmerzen aufgetreten waren.
Bei der Maschine handelt es sich um eine Boeing 777 mit 222 Passagieren und 16 Crewmitgliedern an Bord, wie Swiss-COO Oliver Buchhofer am Dienstag vor den Medien in Zürich sagte.
Die Azoreninsel Terceira
Die betroffenen Passagiere sollen heute noch zurück in die Schweiz gebracht werden. Ein Ersatzflug soll heute gegen 13 Uhr in Zürich starten und die Passagiere sowie die Crew auf Terceira abholen. Die Ankunft des Ersatzflugs in Zürich ist für den Abend um 22.15 Uhr vorgesehen.
Weiter kündigte die Swiss an, dass Expertinnen und Experten den Flieger nun gründlich untersuchen sollen. So soll abgeklärt werden, was den unangenehmen Geruch verursacht hatte.
