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Luzern

Hells Angels planen eine «Prügelnacht» – ein Neonazi soll dabei sein

epa03306543 Members of the motorcycle club Hells Angels attend a protest action in Frankfurt Main, Germany, 14 July 2012. About 300 members of motorcycle clubs initiated a motorcade through the city o ...
In Luzern planen anscheinend Hells Angels einen Event nach dem Prinzip «Last Man Standing»: Wer den Gegner umhaut oder zum Aufgeben zwingt, gewinnt. Bild: EPA

Hells Angels planen eine «Prügelnacht» – auch ein Neonazi soll dabei sein

Mitglieder der Rockergruppe Hells Angels planen, in Luzern Kämpfe auszutragen. Schläger aus dem Neonazi-Umfeld sollen ebenfalls dabei sein.
04.01.2025, 18:5904.01.2025, 18:59

Kommt es in einer Luzerner Kirche demnächst zu einem Aufmarsch von prügelnden Hells Angels und Neonazis? Wie der «Blick» berichtet, soll in wenigen Wochen eine brutale «Prügelnacht» in Littau in der Stadt Luzern stattfinden. Dies ganz nach dem Prinzip von «Last Man Standing»: Wer den Gegner umhaut oder zum Aufgeben zwingt, gewinnt.

Wie es weiter heisst, sollen hinter dem Event Mitglieder der Schweizer Rockergruppe Hells Angels stehen. Laut Recherchen des «Blick» sollen bis zu 600 Zuschauerinnen und Zuschauer die Kämpfe am 25. Januar im Zentrum St. Michael der katholischen Kirchgemeinde Littau verfolgen.

Neonazi-Botschaften in der Kirche?

Besonders brisant: Den Hauptkampf soll ein Lausanner austragen, von dem bekannt ist, dass er SS-Tattoos trägt und Mitglied der in Deutschland verbotenen Hammerskins war. Sein Körper soll übersät sein mit Tattoos, die rechtsextreme Botschaften enthalten. Ob der Mann seine rechtsextreme Gesinnung weiterhin verkörpert, ist indessen unklar. Auf Anfragen habe sich der Mann nicht geäussert. Laut den Organisatoren habe er sich jedoch aus der Neonazi-Szene entfernt.

«Bei der Prügelnacht handelt es sich um einen rein sportlichen Event mit einer professionellen Struktur», erklärt ein Mitglied der Hells Angels gegenüber dem «Blick». Die Hells Angels führen das Kampfsportstudio Prügelhaus in Luzern. Der Mann bestätigt, dass die Rockergruppe die Kampfnacht am 25. Januar unterstütze, sie allerdings nicht selbst organisiere. Zudem würden die Luzerner Hells Angels betonen, dass sie sich ausdrücklich von rechtsextremen Ansichten distanzieren. (aargauerzeitung.ch)

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