Schweiz
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Am Mittwoch (09.09.2015), kurz nach 13:20 Uhr, ist im Lochermoos ein Mann im freien Feld erschossen worden. Die Täterschaft ist auf der Flucht. Eine Grossfahndung verschiedener Polizeikorps brachte bis jetzt keine Ergebnisse. Gemäss jetzigen Erkenntnissen war die männliche Person zu Fuss in Begleitung einer Frau unterwegs. Auf einer Kiesstrasse traf er auf die Täterschaft und wurde von dieser erschossen. Die Polizei sucht im Moment zwei Männer. Diese sind mit einem Auto in unbekannte Richtung geflüchtet. Sowohl über das Opfer, wie auch über die Täterschaft und den Tathergang kann die Kantonspolizei St.Gallen aufgrund laufender Ermittlungen und Fahndungen keine weiteren Angaben machen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.

Spurensicherung am Tatort in Ganterschwil.
Bild: newspictures

Mann auf Feldweg in Ganterschwil erschossen: Gesuchter roter Audi gefunden



Die beiden Männer, die verdächtigt werden, am Mittwoch in Ganterschwil im Kanton St. Gallen einen Mann erschossen zu haben, sind gefasst. Sie sind der Polizei bereits bekannt. Wie es zur Tat kam und welches Motiv die Täter hatten, ist noch offen.

«Wir gehen aufgrund von Zeugenaussagen davon aus, dass die beiden Verdächtigen am Tatort waren»

Sprecher der Kantonspolizei St.Gallen

Die Verdächtigen sind kurz vor 3 Uhr am Morgen bei einer Fahrzeugkontrolle an der Hauptstrasse in Staad angehalten worden. Es handle sich um einen 29-jährigen Mazedonier und einen 50-jährigen Schweizer, teilte die Kantonspolizei St. Gallen mit.

Am Donnerstagvormittag konnte der gesuchte rote Audi A1 in Goldach gefunden und sichergestellt werden. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen sichtete das Fahrzeug in einer Quartierstrasse in Goldach. Dieser wurde sichergestellt und durch Kriminaltechniker auf Spuren untersucht. Die Tatwaffe konnte bis jetzt noch nicht gefunden werden. Wer eine Waffe findet, wird gebeten diese nicht anzufassen, die Polizei zu verständigen und dort zu warten.

Auf freiem Feld erschossen

Die Polizei verdächtigt die beiden, in die Tötung eines 36-jährigen Slowaken am Vortag involviert gewesen zu sein. Sie spricht von einem dringenden Tatverdacht. «Wir gehen aufgrund von Zeugenaussagen davon aus, dass die beiden Verdächtigen am Tatort waren», sagte Hanspeter Krüsi, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen, auf Anfrage. Beide sind polizeilich bekannt.

Das Tötungsdelikt ereignete sich am Mittwochnachmittag um 13.20 Uhr auf einem Feldweg im Lochermoos in Ganterschwil. Das Opfer, welches aus der Region stammte, war in Begleitung einer Frau unterwegs gewesen. Auf einer Kiesstrasse traf der Mann auf die mutmasslichen Täter und wurde im freien Feld erschossen.

Roter Audi und Waffe wird gesucht

Ob die beiden Festgenommen diejenigen waren, die auf das Opfer geschossen haben, ist noch nicht erwiesen. Wie es zur Tat kam, das Motiv und auch die Beziehung der mutmasslichen Täter zum Opfer würden von der Staatsanwaltschaft weiter abgeklärt, hiess es im Communiqué weiter. (whr/sda)

Mehr Infos in Kürze ...

(sda)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • River 10.09.2015 10:08
    Highlight Highlight @Joe_Dirt Auch seine Schuhgröße und sein Sternzeichen sind Fakten. ...die genau so relevant sind. Nicht?
    6 3 Melden
    • Joe_Dirt 10.09.2015 10:25
      Highlight Highlight @River: Ich könnte mit Dir in eine Diskussion treten, aber Dein Kommentar zeigt mir wie weit hergegriffen deine Argumentation sich gestalten wird. Da bleibe ich lieber bei meiner alten Einstellung: "Im Internet streiten, ist wie an den Paralympics teilnehmen: Auch wenn man gewinnt, ist man behindert"

      En schöne Tag wünschi. Adé.
      9 2 Melden
  • Eidg-Robo 10.09.2015 07:43
    Highlight Highlight Warum schreibt ihr wieder einmal mehr nicht, dass es ein Mazedonier war?
    5 16 Melden
    • Olaf 10.09.2015 08:00
      Highlight Highlight Weil die Nationalität hier nichts zum Fall tut. Und wenn schon, muss erwähnt werden, dass es sich beim zweiten Täter um einen Schweizer handelt. Was nützt mir diese Information jetzt?
      18 5 Melden
    • Joe_Dirt 10.09.2015 09:48
      Highlight Highlight Weil es zu den Fakten gehört...?
      Ihr treibt Euer Gutbürgertum zum Teil wirklich an die Spitze.
      Als wäre es verboten Nationen in negativem Zusammenhang zu erwähnen. Ich selber stamme aus dieser Region und störe mich 0% daran.
      8 9 Melden
    • Olaf 10.09.2015 10:05
      Highlight Highlight @Joe_Dirt Das hat nichts mit Gutbürgertum zu tun, sondern mit journalistischem Kodex. In der Schweiz ist es Uso, Nationalitäten zu nennen - allerdings nicht, wenn es sich um Schweizer handelt. Das halte ich für Stimmungsmache und finde, dass der deutsche Presserat da einen Punkt hat, wenn er sagt, dass Nationalitäten immer genannt werden, wenn das massgeblich zum Fall-Verständnis beiträgt. Dann aber immer - und keine Ausnahme bei deutschen Staatsbürgern.
      9 4 Melden
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