Schweiz
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Langstrasse Albanien EM16

Beliebtes Ausgehquartier, aber auch immer wieder Ort von Gewalttaten: Die Langstrasse im Zürcher Kreis «Cheib». Bild: User

Streit an der Langstrasse eskaliert: Schütze gibt mehrere Schüsse ab

Am Samstagabend gab ein Mann im Langstrassenquartier während eines Streits mehrere Schüsse auf seinen zurzeit unbekannten Kontrahenten ab. Die Stadtpolizei Zürich verhaftete den mutmasslichen Schützen. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.

Kurz nach 21 Uhr kam es bei der Verzweigung Langstrasse/Hohlstrasse, zwischen dem Helvetiaplatz und der Piazza Cella, zu einem Streit zwischen zwei Männern. Einer der beiden zog plötzlich eine Faustfeuerwaffe und bedrohte seinen Kontrahenten damit. Die Begleiterin des Bewaffneten stellte sich zwischen die Streitenden und wollte schlichten. Daraufhin gab es einen Knall. Der unbekannte Bedrohte flüchtete in der Folge auf der Hohlstrasse in Richtung Bäckeranlage. Der Mann mit der Waffe schoss mehrmals auf den Flüchtenden und entfernte sich dann, zusammen mit der Frau, vom Tatort.

Anlässlich der sofort eingeleiteten Nahbereichsfandung durch die Stadtpolizei Zürich konnte das Paar unweit des Tatorts angehalten und verhaftet werden. Beide wurden für weitere Abklärungen in eine Polizeiwache gebracht. Bei der 37-jährigen Frau erhärtete sich der Verdacht einer Tatbeteiligung nicht und sie wurde nach der polizeilichen Befragung wieder entlassen. Der mutmassliche Schütze, ein 41-jähriger Mann, wurde der Staatsanwaltschaft zugeführt. Die mutmassliche Tatwaffe konnte beim Verhafteten sichergestellt werden. Die Polizei hat bis jetzt keine Kenntnis von verletzten Personen.

Der am Streit beteiligte Mann, der in Richtung Bäckeranlage flüchtete, ist nach wie vor unbekannt. Ebenfalls ist nicht bekannt, ob er beim Vorfall verletzt wurde. Er wird wie folgt beschrieben: Ca. 30-jährig, etwa 170 cm gross, trug schwarze Hosen und eine schwarze Bomberjacke mit einer weissen Aufschrift auf dem Rücken, spricht Schweizerdeutsch.

Die weiteren Ermittlungen werden durch die Staatsanwaltschaft I für schwere Gewaltkriminalität und die Kantonspolizei Zürich getätigt. Zur Spurensicherung rückten Spezialisten des Forensischen Instituts aus.

Die Polizei sucht Personen, die Angaben zum Vorfall oder dem unbekannten Geflüchteten machen können. Die Zeugen werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Zürich, Tel. 044 247 22 11, zu melden.

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