Im Fluss Moesa bei Grono GR ist am Donnerstag eine weibliche Leiche gefunden worden. Ob es sich dabei um eine der nach den heftigen Gewitter vermissten Personen handelt, war am Donnerstagabend zunächst unklar. Die Unwetter vom vergangenen Freitag haben Schäden in der Höhe von 38 Millionen Franken verursacht.
Einsatzkräfte entdeckten die Leiche um 10.25 Uhr, wie die Kantonspolizei Graubünden am Abend schrieb. Der Fund war das Ergebnis einer gemeinsamen Suchaktion verschiedener Einsatzkräfte, ausgelöst durch die nach wie vor zwei vermissten Personen nach den Unwettern. Bereits am vergangenen Sonntag bargen die Einsatzkräfte eine männliche Leiche aus der Moesa. Am Tag davor konnte eine Überlebende aus den Schuttmassen befreit werden.
Es sei eine Tragödie, schrieben die Gemeindevertreter am Donnerstagvormittag. Ihr Beileid gelte der Familie, die ihren Angehörigen verloren hat und den Familien der nach wie vor vermissten Personen.
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(hkl/sda)