Schweiz
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Waadtländer Regierung verbietet rechtsradikales Nationalisten-Treffen



Die Waadtländer Regierung hat am Mittwoch eine für das Wochenende geplante «Konferenz zum Nationalismus» verboten. Der Entscheid wurde mit Risiken für die öffentliche Ordnung begründet.

Die Massnahme gelte für das gesamte Kantonsgebiet, wie es in einer kurzen Medienmitteilung der Waadtländer Regierung vom Mittwoch hiess. Sie bleibt auch für eine allfällige Verschiebung des Datums bestehen.

Auftritt einer rechtsradikalen Rockband

Die Konferenz sollte am Samstag im Raum Lausanne stattfinden, ein genauer Veranstaltungsort war bislang nicht bekannt. Als Redner war unter anderem der Präsident der Westschweizer Sektion der Partei National orientierter Schweizer (PNOS) vorgesehen.

nazi nazikonzert tennishalle toggenburg unterwasser

Rechtsrock-Konzert in Unterwasser.

Zudem wurde ein Auftritt einer rechtsradikalen Rockband angekündigt. Mehrere Linksparteien hatten bereits zur Gegendemonstration aufgerufen. Die Ankündigung der Konferenz hatte nach dem Rechtsrock-Konzert in Unterwasser SG von Mitte Oktober mit 5000 Teilnehmern hohe Wellen geschlagen. (whr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 02.11.2016 23:35
    Highlight Highlight au weia, nix faschisten im waadtland. alors les mecs, allez à toggenbourg, il y a des grandes halles et une police gentile.
    • dääd 03.11.2016 09:10
      Highlight Highlight In der Tat: Das Kantonswappen SG zeigt ein Stabbuendel (lat. fascis) mit einem Beil. Die Faschisten haben ihren Namen davon abgeleitet.

      Die Faschos räumen also nicht nur suuuber uf, sondern sind huere gschiidi Wappenkundler :-)
    • pamayer 04.11.2016 06:33
      Highlight Highlight @dääd
      Ohä! Stimmt genau! Schon etwas verblüffend bzw fast erschreckend...
  • äti 02.11.2016 23:07
    Highlight Highlight Merci beaucoup, Waadt
  • Lowend 02.11.2016 17:28
    Highlight Highlight Ein Bravo für den Mut der Waadtländer Regierung!
    Es braucht in der heutigen Zeit ziemlich viel Courage, sich gegen die Neunazis und Neufaschisten zu stellen.
    • Lowend 03.11.2016 00:12
      Highlight Highlight So gesehen haben Sie natürlich 100% recht, rim! Man ist sich einfach inzwischen aus der Deutschschweiz gewohnt, dass für das Volk und die Behörden der Rechtsextremismus etwas ganz alltägliches geworden ist, so dass nicht mal mehr ein Aufschrei durch die Presse geht, wenn sich ein bekannter Parteibesitzer in seiner wöchentlichen Hasspredigt schützend vor diese erklärten Feinde der Demokratie stellt.

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