Schweiz
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Strafanzeige wegen Rechtsrock-Konzert in Unterwasser eingereicht



Die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) hat Strafanzeige gegen die Veranstalter und die Bands des Rechtsrock-Konzerts in Unterwasser SG vom vergangenen Samstag eingereicht. Der Vorwurf: Verletzung der Rassismus-Strafnorm.

Die Strafanzeige sei bei der St. Galler Staatsanwaltschaft eingereicht worden, teilte die Stiftung GRA am Dienstag mit. Sie richtet sich gegen die Schweizer Band «Amok», die deutschen Gruppen «Stahlgewitter», «Confident of Victory», «Excess» und «Frontalkraft», die in Unterwasser auftraten, sowie gegen die Konzertveranstalter.

Am Konzert im Toggenburg hatten rund 5000 Besucher teilgenommen, viele von ihnen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern. Es soll sich um einen der grössten Neonazi-Events gehandelt haben, die jemals in der Schweiz stattgefunden haben.

Die Gemeinde, die den Anlass bewilligt hatte, und die Polizei wurden vom Grossaufmarsch überrumpelt. Die St. Galler Kantonspolizei hatte zwar seit längerem Hinweise auf ein Rechtsrock-Konzert im Bodenseeraum, kannte aber den Ort der Veranstaltung nicht. Die Konzertbesucher wurden vom Treffpunkt Ulm kurzfristig nach Unterwasser weitergeleitet. (leo/sda)

Weitere Informationen folgen...

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sapere Aude 18.10.2016 19:06
    Highlight Highlight Erschreckend finde ich, dass die Behörden rein gar nichts unternommen haben, den Anlass sogar noch loben und dabei einige entscheidende Punkte herunterspielen:
    - Verstösse gegen die Rassismustraffnorm wollte oder konnte man nicht feststellen.
    - Die Bewilligung für den Anlass war für 600 gegeben, nicht das 10-fache.
    - Feuerpolizeilich wären in der Halle 2000 erlaubt gewesen.
    Fazit, Gesetze wurden gebrochen, Bewilligigungen und Vorschriften verletzt und das einzige was der Polizei in den Sinn kommt ist von einen friedlichen und gesitteten Anlass zu sprechen...
  • NP6030 18.10.2016 16:48
    Highlight Highlight Jeder Schweizer sollte Anti-Faschist sein. Jeder! Wir sind ein Vielvölkerstaat. Wir sind eine Willensnation. Unus pro omnibus, omnes pro uno.
    Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern,in keiner Not uns trennen und Gefahr.
  • Gelegentlicher Kommentar 18.10.2016 16:19
    Highlight Highlight Ja, die Linksextremen benehmen sich daneben. Wir wissen's alle und finden's doof.

    Wer aber die Saubannerzüge mit Menschen vergleicht, die den Holocaust feiern, der sollte mal ein Geschichtsbuch zur hand nehmen.

    Oder einfach zugeben, dass er diesen traurigen Event für politische Propaganda missbraucht.
  • TheMan 18.10.2016 15:06
    Highlight Highlight Versteh ich das Richtig? Wen die Linken nach einem Konzert eine Saubannerzug machen, Sachen Zerstören, passiert nichts. Anzeige geht zwar ein, aber irgendwan verschwindet die. Wen Rechte Friedlich Feiern, ohne Krawall usw, Anzeige usw. Unser Rechtssystem ist doch irgendwie Schwach oder zu Links.
    • Kyle C. 18.10.2016 15:22
      Highlight Highlight TheMan, du bist gefühlt der 300ste, der mit diesem Argument kommt. Nochmals: Wenn Linke etwas zerstören, dann werden die Massnahmen eingeleitet, die von Gesetzes wegen möglich sind.

      Wenn die Rechten gegen das Gesetz verstossen ebenso. Ob das im vorliegenden Fall möglich ist, wird sich zeigen.

      Ergo, das Gesetz gilt für beide, weshalb wir endlich mit dieser leidigen Links/Rechts-Diskussion aufhören sollten. Die Verbrechen der Linken machen die Verbrechen der Rechten nicht ungeschehen und umgekehrt.
    • piewpiew 18.10.2016 15:26
      Highlight Highlight Eigentlich sollte es noch einen Unterschied geben zwischen Rechts und Neonazis?
    • Walter Sahli 18.10.2016 15:28
      Highlight Highlight Es waren nicht "Rechte", die da gefeiert haben, sondern Nazis! Und selbst wenn Nazis ihren Abfall auflesen (was sie von "Untermenschen" machen lassen, wenn sie das Sagen haben) und einen Parkdienst organisieren, macht sie das nicht zu anständigen Burschen. Lies vielleicht wieder mal ein Geschichtsbuch (hilft auch bei der Orthographie)!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kyle C. 18.10.2016 13:42
    Highlight Highlight Das nächste "Rockkonzert" ist bereits für kommenden Samstag in Rapperswil SG geplant...

    Organisator: PNOS
    Line-Up: Flak

  • Hirnwinde 18.10.2016 13:32
    Highlight Highlight Da bin ich aber gespannt, welche Beweise ermittelt werden und welche vor dem Bundesgericht noch Bestand haben werden. Ich lehne den Nationalsozialismus ab, weil er erklärtermassen antidemokratisch ist. Aber dieser Veranstaltung die Verletzung der Rassismusstrafnorm zu unterstellen (von den Klägern war ganz bestimmt keiner selbst an den Konzerten) , ist für mich als freiheitlichen, aufgeklärten Demokraten in etwa so, als ob einer Gruppe halt machender Campingfahrer Diebstahl vorgeworfen würde, weil sie ja schliesslich Zigeuner sind.
    Vorurteile sind nie o.k. Auch nicht gegen Nazis.
    • Kyle C. 18.10.2016 13:38
      Highlight Highlight Vorurteile? Seriously???
    • Nevermind 18.10.2016 13:48
      Highlight Highlight Arme missverstandene Glatzköppe.
      Die wollten sich nur gesittet über Haarwuchsmittel unterhalten und dabei lustige Lieder über den Frieden zwischen den Menschen hören.
    • Saraina 18.10.2016 13:48
      Highlight Highlight Die Polizei hat es vermieden, an dem Konzert aufzutauchen und es zwecks Beweissicherung aufzunehmen, weil sie eine Eskalation, zu Deutsch: Gewalt gegen ihre Beamten! fürchtete. Vorurteile gegen Nazis? Ist das ein Witz? Da braucht es keine Vorurteile, spätestens beim Hitlergruss ist klar, was die Gesinnung ist, und diese Gesinnung ist strafbar, Gottseidank.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TwoFiveOne 18.10.2016 13:30
    Highlight Highlight Ich finde die Strafanzeige aus politischen Gründen gut, da sie den Druck erhöht. Rechtlich nötig ist sie jedoch nicht, da die KAPO St. Gallen bzw. die Staatsanwaltschaft St. Gallen ohnehin von Amtes wegen ermitteln muss. Rassendiskriminierung ist ein Offizialdelikt.
  • Ignorans 18.10.2016 13:01
    Highlight Highlight Peinlich...
    • solani 18.10.2016 13:28
      Highlight Highlight was?
    • Sapere Aude 18.10.2016 14:39
      Highlight Highlight Das einzige peinliche ist, wie Rechtsbürgerliche diesen Anlass immer noch versuchen herunterzuspielen oder einfach schweigen. Muslime hätten sich aber nach jedem Anschlag zu entschuldigen und Linke nach jedem Saubannerzug des Schwarzen Blocks.
  • Nordmann 18.10.2016 12:35
    Highlight Highlight Ich unterstütze weder Links- noch Rechtsextremismus.
    Aber diese Strafanzeige bringt außer ein wenige Publicity für die GRA nichts.

    Für Leute, die es interessiert: https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#a261bis
  • Dinolino 18.10.2016 12:29
    Highlight Highlight Verklagt auch jene dies bewilligt haben. Verletzung der Sorgfaltspflicht.
    Benutzer Bildabspielen
    • exeswiss 18.10.2016 13:45
      Highlight Highlight warum? dann könnte man gar keine konzerte/festivals/openairs in der schweiz organisieren, weil keine behörde das risiko eingehen will opfer soeiner irreführung zu werden. was das meme zu deinem kommentar beitragen soll, ist mir schleierhaft.
    • Dinolino 18.10.2016 14:38
      Highlight Highlight Weils einfach durch gewunken wurde. Jetzt aus allen Wolken fallen, ist einfach nur heuchlerisch. Solchen Bänds darf man KEINE Bühne bieten. Vorhin noch die neue Meldung das nochmals Nazis sich abfeiern dürfen - ich kann nicht soviel essen wie ich kotzen könnte. Rassismus lässt sich nicht relativieren. Rassismus muss man bekämpfen. Darum ist es auch sinnvoll, wenn man die Instanz kritisch durchleuchtet, welche es guthiess - mit oder ohne Täuschung dieser grausam ignoranten Menschen!!
    • Dinolino 18.10.2016 14:42
      Highlight Highlight @exeswiss, warum wohl? weil 99.9% aller Veranstaltung zum Glück keine menschen verachtende Ideologie frönen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 18.10.2016 12:12
    Highlight Highlight Gut so!
  • Jay_Jay 18.10.2016 11:19
    Highlight Highlight Bravo wenigstens jmd der Mumm hat in der Schweiz
    • Datsyuk * 18.10.2016 13:13
      Highlight Highlight Die Gesinnung legen sie wohl nicht ab. Es geht aber darum, dass diese Gesinnung nicht verbreitet werden soll.
    • solani 18.10.2016 13:30
      Highlight Highlight @PLOmaha90 (Retarded Wizard): Ja genau du hast recht. Die Chancen darauf sind sicher besser, wenn man nichts unternimmt. :D
    • Fabio74 18.10.2016 14:02
      Highlight Highlight @PLO weil die wenigen Religiösen ihre Bluttaten verherrlichen. Jene die es tun gehören ebenso verfolgt
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