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Montreux Jazz Festival feiert 60. Jubiläum mit Stars wie Raye und Sting

Raye, center, performs on NBC's Today show at Rockefeller Plaza on Friday, Sept. 19, 2025, in New York. (Photo by Charles Sykes/Invision/AP)
Raye
Sängerin Raye (Mitte) tritt zum dritten Mal in Folge in Montreux auf. (Archivbild)Bild: keystone

Montreux Jazz Festival feiert sein 60. Jubiläum mit Staraufgebot

03.07.2026, 10:1403.07.2026, 10:14

Das Montreux Jazz Festival eröffnet am Freitagabend seine 60. Ausgabe. Den Auftakt macht die britische Soul-Pop-Sängerin Raye.

Die 60. Ausgabe bietet insgesamt 67 Konzerte, für die ein Ticket gekauft werden muss. Auf dem Jubiläumsprogramm stehen grosse Namen wie Nick Cave, Sting, Moby, Deep Purple, The Roots, James Taylor, John Legend, Zara Larsson und viele mehr.

Rund 20 Konzerte sind bereits ausverkauft, wie Festivalleiter Mathieu Jaton gegenüber Keystone-SDA sagte. «Das ist eine sehr gute Bilanz.» Das Eröffnungswochenende beginnt am Freitagabend mit der R-'n'-B-Sängerin Raye, die bereits zum dritten Mal in Folge am Festival spielt. Raye ist zuletzt mit ihrem Hit «Where is my Husband!» durch die Decke gegangen, der in der Schweiz seit 40 Wochen in der Hitparade weit oben mitspielt.

Carte Blanche für Raye

Sie werde am Abend «hochkarätige Gäste» einladen, um sechs Jahrzehnte Jazz, Soul, Blues und Pop zu feiern, so Jaton. Gespielt werden sowohl Hits wie auch bisher unveröffentlichte Zusammenarbeiten. Auch Klassiker werde Raye in einer Neuinterpretation mitbringen.

Raye verkörpere verschiedene Musikwelten – Jazz, Soul, Blues, Pop und Hip-Hop – und damit auch das Festival. Man habe ihr für den Abend die Carte Blanche gegeben. «Wir wollten die Freiheit des künstlerischen Ausdrucks in den Vordergrund stellen, um dieses 60-jährige Jubiläum zu begehen», sagte Jaton.

30 Jahre auf Moby gewartet

Das Eröffnungswochenende runden am Samstag Sting und am Sonntag Nick Cave & The Bad Seeds ab. Im Jazz Lab eröffnet der Sänger und Rapper Eddy de Pretto mit der Uraufführung «Lonely Club», einer Mischung aus Musik und zeitgenössischem Tanz.

Für Jaton bildet der allererste Auftritt des New Yorker Elektropop-Künstlers Moby am Festival einen der Höhepunkte. 30 Jahre habe man auf ihn gewartet. Er wird am 15. Juli sein neues Album «Future Quiet» sowie einige seiner grössten Hits dabei haben. (sda)

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