Schweiz
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Das ist göttliche Ordnung! Petra Volpe gewinnt den Kulturpreis der AZ-Medien



Der mit 25'000 Franken dotierte Kunstpreis der AZ Medien geht an die Drehbuchautorin und Regisseurin Petra Volpe. Das Medienunternehmen würdigt die 47-jährige Volpe, Macherin des Films «Die göttliche Ordnung», für das «erfolgreiche Schaffen».

Mit der Geschichte über den Abstimmungskampf für das Schweizer Frauenstimmrecht 1971 bringe Volpe das Publikum zum Lachen und Weinen, schreibt die Jury. Der Film «Die göttliche Ordnung» sei die «lustvollste einheimische Geschichtslektion» sei den «Schweizermachern».

Petra Volpe

Petra Volpe. Bild: Nadja Klier

Volpes vorheriger Spielfilm, «Traumland», gewann den Swiss Film Award 2014. Sie schrieb auch das Drehbuch für den Film «Heidi» (Regie: Alain Gsponer) oder für Bettina Oberlis «Lovely Louise».

Volpe wurde 1970 in Suhr bei Aarau geboren. Die Mutter ist Bäckerstochter, der Vater italienischer Gastarbeiter. Nach dem Handelsdiplom an der Kantonsschule Aarau folgen ein Kunststudium in Zürich, ein Aufenthalt in New York, der Job als Cutterin sowie ein Dramaturgie- und Drehbuchstudium in Potsdam. Seither arbeitet Volpe als freie Drehbuchautorin und Regisseurin. Sie ist verheiratet, lebt in New York und Berlin.

Das Milieu ihrer Herkunft, die dörfliche Welt in Suhr, präge ihr Schaffen bis heute, sagt Volpe in einem Interview: «Wenn ich Geschichten, Drehbücher schreibe, arbeite ich mich immer irgendwie an der Schweiz ab.»

Die Drehbuchautorin und Regisseurin ist bereits die 18. Trägerin des Kulturpreises der AZ Medien. Die Auszeichnung erhielten in früheren Jahren unter anderem Sabine Boss, Massimo Rocchi, Pedro Lenz, Max Läser, Samir, Klaus Merz und Franz Hohler. Die Preisverleihung findet am 16. August in Baden statt, die Laudatio hält watson-Redaktorin Simone Meier.

(sda/sme)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 20.06.2017 04:08
    Highlight Highlight "Die Auszeichnung erhielten in früheren Jahren unter anderem Sabine Boss, Massimo Rocchi, Pedro Lenz, Max Lässer, Samir, Klaus Merz und Franz Hohler."

    Da fehlen nur noch Chris von Rohr und Gölä, dann sind die Füdlibürger der Nation beisammen, die sich als Künstler tarnen.

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