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Schiesserei an Aarau Rave: Gabriela Suter SP spricht von 1900 AK-47

Kalashnikov Maschinengewehrr AK-47 auf einem roten Hintergrund
Gemäss Angaben der SP-Nationalrätin Gabriela Suter gibt es alleine im Kanton Aargau 1900 AK-47-Gewehre.Bild: shutterstock.com

SP-Nationalrätin: 1900 Kalaschnikows sind im Aargau registriert

09.09.2026, 05:59

Im Kanton Aargau sind laut SP-Nationalrätin Gabriela Suter rund 1900 Kalaschnikows registriert. Die Aargauer Politikerin nannte die Zahl in der Sendung «TalkTäglich» auf Tele M1 unter Berufung auf Polizeiangaben.

«Wir setzen uns für die Sicherheit der Bevölkerung ein und diese ist so nicht gewährleistet», sagte Suter mit Blick auf den Amoklauf an einem Rave in Aarau, der ein Todesopfer und mehrere Verletzte forderte. Halbautomatische Feuerwaffen sollten nach Ansicht der SP aus Schweizer Haushalten verbannt werden.

Gabriela Suter, SP-AG, spricht waehrend der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 17. Maerz 2022, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Die Sicherheit im Kanton Aargau sei so nicht gewährleistet, findet SP-Nationalrätin Gabriela Suter.Bild: keystone

Widerstand komme von SVP-Nationalrat und Sportschütze Christoph Riner. Er halte es nicht für gerechtfertigt, Menschen, die sich an die Gesetze hielten, die Waffen zu entziehen. «Das finde ich echt nicht fair. Wir dürfen nicht hunderttausende Mitbürger unter Generalverdacht stellen», sagte Riner. In Schützenvereinen funktioniere zudem die soziale Kontrolle. Falle jemand auf, werde reagiert und der Fall gemeldet.

Christoph Riner, SVP-AG, spricht zur Demokratie-Initiative, an der Sondersession des Nationalrates, am Donnerstag, 30. April 2026 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)
Christoph Riner will nicht alle Schützinnen und Schützen unter Generalverdacht stellen.Bild: keystone

Suter betone hingegen, dass sich ihre Kritik nicht gegen Sportschützen oder Jägerinnen und Jäger richte. Sie fordere ein nationales Waffenregister und mehr Kontrolle bei der Vererbung von Feuerwaffen.

Riner warne dagegen vor den Folgen eines generellen Verbots. Dieses würde das Ende des 300-Meter-Schiessens bedeuten. «Dann wäre eine Schweizer Schiesstradition wirklich tot.» Riner besitze selbst ein Sturmgewehr 57 und ein Sturmgewehr 90. (sda)

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Schüsse am Aarauer Rave
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Schüsse am Aarauer Rave

Am Aarauer Rave sind in der Nacht auf Sonntag, 30. August 2026, Schüsse gefallen.

quelle: keystone / michael buholzer
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Täter stellte sich selbst
Video: watson
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