Bern soll Mahnmal gegen Femizide erhalten
In Bern soll ein Mahnmal gegen Femizide und geschlechtsspezifische Gewalt errichtet werden. Das fordern Stadträtin Dominique Hodel (SP) und Mitstreiterinnen von GFL, FDP und GB/JA mit einer am Donnerstag eingereichten Motion.
Inspiriert wurden sie von den «Walls of Dolls» in Städten wie Genua, Rom und Mailand. Auch das Mahnmal in der Bundesstadt soll gemäss dem Vorstoss ein Ort der Solidarität, der Reflexion und des Gedenkens für die Opfer sein – wie in Italien mit Namen und Gesicht der Opfer, wenn die Angehörigen dies wünschen.
Ein Mahnmal im Stil einer «Wall of Dolls» sei eine kostengünstige Variante, schreiben die Motionärinnen. Es müsse lediglich ein Gitter an einer Mauer oder Wand an prominenter Stelle in der Stadt angebracht werden. Werde das Gitter durch Vandalismus beschädigt, seien die Kosten der Wiederinstandsetzung verhältnismässig tief. (hkl/sda)
